Kontaktformular

November 3, 2012

Leider haben die Belästigungen und Stalkingversuche in letzter Zeit über mein Kontaktformular immer mehr zugenommen. Ob sich um einen Herr Bartels oder um einen Hans Holme alias Hans-Holm Eberling handelt oder um einen „Fred vom Jupiter“ alias „Lydia“, „Nexus“, „mrspock“ und welche Nicks dieser nervige Herr noch so verwendet, handelt, die nichts besseres zu tun haben, als mich anzumachen oder zu nerven oder mir immer wieder mitteilen wollen, dass wir Juden unsere eigene Religion nicht kennen und diese nervenden Herren meinen, das Judentum besser als Juden erklären zu können und ich an solchen Kommentare keinerlei Interesse habe, werde ich das Formular von meiner Seite entfernen. Derartige Kommentare und Belästigungen landen ab sofort konsequent im Müll. Dort wo sie auch hingehören. Also versuchts besser gar nicht mehr.
Wenn jemand was ernsthaftes von mir wissen möchte, kann er gern einen kurzen Kommentar in den Artikeln hinterlassen und ich werde dann denjenige meine E-Mail-Adresse mitteilen.

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Es gibt auch mal gute Nachrichten

Oktober 31, 2012

auch wenn es vielleicht nur vorläufig ist.

Die israelische Regierung hat im Streit über das iranische Atomprogramm überraschend ein Signal der Entspannung gesendet: Verteidigungsminister Ehud Barak sagte der britischen Zeitung „Daily Telegraph“, die iranische Regierung habe ihre Absicht vorerst auf Eis gelegt, eine Atomwaffe zu bauen.

Leider gibts bei mir keine guten Nachrichten. Ich habe heute meine Ma wieder ins Krankenhaus bringen müssen. Ihr Herz schlägt mal wieder nicht im Sinusrhythmus.
Nachtrag: Ihr geht es wieder besser. Leider muss die Ablation im Januar wiederholt werden.

Einfach so,…

Oktober 30, 2012

… weil ich das Lied so mag.

Oyfn pripetchik brent a fayerl
Un in shtub is heys.
Un der rebbe lernt kleyne kinderlekh
Dem alef-beyz.

Gedenkt’zhe, kinderlekh,
Gedenkt’zhe, tayere,
Vos ir lernt do.
Zogt’zhe nokhamol un take nokhamol,
Komets alef-o.

Lernt, kinderlekh, hot nit moyre.
Yeder onheyb iz shver.
Gliklekh iz der yid vos lernt toyre,
Vos darfn mir nokh mer?

Az ir vet, kinderlekh, elter vern,
Vet ir aleyn farshteyn,
Vifil in di oysyes lign trern
Un vifil geveyn.

Lernt, kinderlekh, mit groys kheyshik,
Azoy zog ikh aykh on.
Ver s’vet beser vun aykh kenen ivri,
Der bakumt a fon.

Schabbat Schalom

Oktober 26, 2012

An diesem Schabbat lesen wir die Paraschat „Lech lecha“ .

Im Wochenabschnitt „Lech lecha“ dreht sich alles um unseren Vorvater Awraham. Auf ihn bezieht sich in den Prophetenbüchern eine besondere Mitzwa (Gebot), und zwar des Betrachtens: „Schauet auf den Felsen, aus dem ihr gehauen seid, auf die Brunnenhöhle, aus der ihr gegraben. Schauet auf Awraham, euren Vater, und auf Sarah, die euch geboren“ (Jeschajahu 51,1-2). „Schauet“, betrachtet, überlegt. Es besteht eine besondere Notwendigkeit, von Awraham, und auch von Sarah(!), von beiden gemeinsam zu lernen. Warum? Weil sie „der Fels, aus dem wir gehauen“ und „die Brunnenhöhle, aus der wir gegraben“ sind. Das ist unser Ursprung, daraus sind wir entstanden, dort kommen wir her.

Gut Schabbes!

Schawua tov…

Oktober 21, 2012

… wünscht Tamie.

Wer kann helfen?

Oktober 19, 2012

Ich bräuchte Hilfe. Es geht um einen besonders schlimmen Fall von Volksverhetzung, der auch Aufrufe zum Mord beinhaltet. Da ich mit der Polizei bzw. mit der Staatsanwaltschaft nicht besonders gute Erfahrung gemacht habe, was das Verfolgen dieser Straftaten betrifft, hätte ich eine Bitte: Hat jemand einen guten Kontakt zur Polizei oder zu einem Anwalt, der das Engagement hat, sich damit intensiv auseinanderzusetzen, also nachhackt und die Sache nicht im Sande verlaufen lässt? Am besten wäre jemanden aus Berlin. Wenn also jemand gute Kontakte hat, schreibe mir bitte über mein Kontaktformular hier auf meiner Seite. Es ist wirklich wichtig.

Update: Ich mache es doch einmal an einem Beispiel konkret. Es handelt sich um einen Deutschen, der auch schon mal einem anderen wünscht, er möge vergast werden.

“Um das mal ganz klar zu sagen: Die Beschneidung unmündiger Jungen ist in meinen Augen ein notwehrfähiges Delikt, i.e. ein zugezogener Polizeibeamter hätte aus meiner Sicht das selbstverständliche Recht,diese Straftat unter Einsatz unmittelbaren Zwanges abzuwehren, was im
Notfehrfall den Gebrauch der Schußwaffe und notfalls den finanlen Rettungsschuß einschließt.
Für den Fall, daß das Verbrechen ohne Schußwaffengebrauch verhindert werden kann, steht für mich der Art. 102 GG in Frage.
Was Mohelim angeht, ist meine Haltung klar: Wir haben in Deutschland eine Unterschicht zuviel und eine Todesstrafe zuwenig.
Jemand, der ohne zwingenden medizinschen Grund an wehrlosen Kindenr herumschneidet, gehört hingerichtet und nichts anderes.
Insbesondere der Zentralrat gehört ohne wenn und aber aufgelöst und verboten, wenn sich Deutschland auch nur den Anschein eines souveränen
Staates geben will. Bei der RAF oder vergleichbaren Terrorbanden hat man auch nicht lange gezappelt. Und es ist für mich kein Unterschied, ob jemand einen wehrlosen Alfred Herrhausen auf der Straße in die Luft sprengt oder einem wehrlosen Kind den halben Penis abschneidet.
Es ist mir völlig unverständlich, was für ein elendes Gesindel wir hier im Staat dulden.
http://de.soc.recht.misc.narkive.com/v0jyvew1/freie-fahrt-fur-kinderschander.2

Kol-Nidrej

September 24, 2012

Hier erfahrt ihr etwas über das Kol Nidrej Gebet, welches wir an Jom Kippur beten.

Leschana towa tikatewu wetechatemu weZom Kal.

Jom ha-sikaron

September 14, 2012

Schon wieder in ein Jahr vorbei und die Hohen Feiertage stehen wieder vor der Tür.

Heute mache ich einen kleinen Ausflug was wir an Rosch HaSchana besonderes essen.

Symbole für das neue Jahr sind unter anderem Kürbis, Mangold, Poree, Datteln und Möhren.
Diese werden gegessen, da sie im Überfluss wachsen (Talmud, Horajot 12a)

Jaakow ben Ascher schrieb dazu:
„Jeder Ort hat sein Brauch, so wie in Aschkenas gewöhnt ist, bei Beginn der Mahlzeit Süßapfel mit Honig zu essen und dabei zu sagen: „Du mögest uns ein süßes Jahr erneuern.“ (Tur, Orach Chajim 583)

Der Grund warum wir an Rosch HaSchana runde Challot essen, ist der, dass „die runde Form als Symbol für die ewige Wiederkehr im Leben die Hoffnung ausdrückt, dass das kommende Jahr ein vollständiges, von keiner Tragödie unterbrochenes, sein werde.“ (A.Kolatsch, Jüdische Welt verstehen“, 1996, S. 272)

Auch das Brot wird beim Segen nicht in Salz, sondern in Honig getunkt.

Die Schehechejanu-Früchte sind meistens Äpfel, Trauben und Granatäpfel.
Der Granatapfel ist sehr beliebt, da er viele Kerne enthält, die symbolisch für die Mitzwot stehen, die wir im kommenden Jahr vollbringen wollen.

Besonders zu Rosch HaSchana beliebt ist der Möhrenzimmes.

Dafür gibt es zwei Gründe:

1. das jiddische „Mehren“ bedeutet nicht nur Möhren, sondern auch „vervielfachen“, was die Hoffnung für ein produktives Jahr ausdrückt.
2. in Scheiben geschnittene Möhren haben wegen ihrer goldenen Farbe wie Münzen ausgesehen.

Und zum Schluss ein kleiner Schofarsong.

Schanah towah umetukah!

Update Suchbegriffe

September 8, 2012

Ich hatte ja geschrieben, dass ich immer wieder Updates mache. Daher stelle ich das noch einmal akutell hier rein.

Das hier sind nur Einzelbeispiele, was manche so im Internet als Suchbegriffe eingeben und unter anderem bei mir landen. Ich mache regelmäßig updates.

-verfluchtes judenpack-vergasen sollte man euch alle
-holocaust referenz scheiße
-judenpack ausrotten
-albert einstein ein jude drecks jude
-judenpack (mehrfach pro Woche/Monat)
-wenn man scheiss juden sagt kann man eine strafe bekommen?
– ist der ausdruck scheiß juden strafbar?
-scheiss judenpack (mehrfach pro Woche/Monat)
-advent advent ein jude brennt (mehrfach)
-advent advent der ahmed brennt (mehrmals)
-verreckt judenpack (mehrfach pro Woche/Monat)

Ich mache regelmäßig Updates:
-schade das nicht alle juden vergast worden sind
-scheiß volk juden
-die gehören alle vergast.hitler hat damals nichts falsches gemacht.nur mit den falschen mitteln
– verpisst euch ihr scheiß juden ihr gehört hier nicht her
– wir sollen alle juden ausrotten dan gebe es keine kriege mehr
– ich hasse israel
– scheiß jude vergasen
– scheiß juden strafbar (mehrfach in der Woche)
– hitler judenpack
– judenpack (mehrfach im Monat)
– scheiss judenpak (mehrfach im Monat)
– ich hasse juden (mehrfach im Monat)
– judenpack iran
– israel soll brennen
– schade dass nicht alle juden vergast wurden
– drecks juden (mehrfach)
– scheiß juden ausrotten
– ich hätte alle juden vernichten
– ich hasse juden
– juden vergasen lied
– diese drecks juden
– judenpack
– judenpack in deutschland (mehrfach)
– ich kacke auf die scheißjuden
– beschneidungsverbot juden werden sich verpissen
– scheiss judenpack in deutschland
– beschneidungsverbot juden werden sich verpissen
– verpisst euch ihr scheiss juden (mehrfach)
– jude muss brennen
– herr hitler jetzt frage ich dir??? warum hast du restliche juden vergessen
– ich scheiss auf den holocaust
– drecksjuden ausrotten!
– scheiß juden beleidigung
– scheisse der jude hat Überlebt
– juden sind kinder des teufels
– judenschweine verpisst euch
– jude zerstückelt kind
– scheiß juden sollen vergast
– scheiss juden, weg hier gedicht
– wir sollten alle juden erschlagen
– drecks juden
– verfickte juden

Es ist einfach nur widerlich.

Ich habe die Rechtschreibung der jerjenigen, die mit der deutschen Sprache so ihre Probleme haben, beibelassen.

Ja, all Ihr Sucher: „scheiß juden“ ist strafbar oder habt Ihr noch nie etwas vom Paragraph 130 „Volksverhetzung“ gehört?

Umfrage im Auftrag der EU über Antisemitismus

September 7, 2012

Das folgende habe ich bei Hagalil gefunden.

Im Auftrag der Europäischen Union (EU) wird derzeit eine Umfrage über Antisemitismus in Deutschland durchgeführt. Konkret geht es darum, dass hier lebende Juden sich zu eigenen Erfahrungen mit Antisemitismus und zur eigenen Wahrnehmung dieses Problems äußern.

Hier gehts direkt zur Umfrage.

Leitet das bitte an andere Juden und Jüdinnen weiter.

Kundgebung am 9.9.2012 – 11:00 Uhr Bebelplatz, Berlin

August 31, 2012

Auf Messers Schneide

Kundgebung 9.9.2012 – 11:00 Uhr Bebelplatz, Berlin

Auf Messers Schneide: Religionsfreiheit

Für Religionsfreiheit, gegen Kriminalisierung und Bevormundung

Nach dem umstrittenen Kölner Beschneidungs-Gerichtsurteil ist deutschlandweit eine heftige Diskussion entbrannt, wie man künftig mit der Jungenbeschneidung umgehen will, die vor allem in Judentum und Islam praktiziert wird.

Wir sind entsetzt über eine von Vorurteilen und diffusen Ängsten geprägte Diskussion, die teils hysterische Züge annimmt und antisemitische und antiislamische Stereotypen bemüht, wie sie für eine aufgeklärte und humanistisch gebildete Gesellschaft – besonders nach der Schoa – absolut indiskutabel sein sollten. Juden und Muslime stehen urplötzlich da als “Kinderquäler”, als schlechte und lieblose Eltern, die an wehrlosen Kindern angeblich archaische und blutige Rituale vollführen. Dabei ist der Eingriff selbst rein medizinisch weltweit akzeptiert und nicht zuletzt darum von der WHO empfohlen, die die Vorteile der Praxis betont, etwa was das Risiko einer Krankheits-Übertragung oder Hygiene allgemein angeht. Nachteile für die männliche Sexualität sind nicht nachweisbar.

Für Juden und Muslime hat die Beschneidung der Jungen eine zentrale identitätsstiftende Bedeutung – religiös wie kulturell. Es gibt schlicht keinen “Leidensdruck”, der die Wogen der Empörung rechtfertigen würde. Das Kölner Urteil hat eine rechtliche Unsicherheit verursacht: das Jüdische Krankenhaus Berlin etwa hat die Beschneidungen bis zur Klärung ausgesetzt. Für Juden und Muslime ist es ein äußerst unerfreulicher Zustand, dass Beschneidungen so der Ruch des Illegalen oder gar der Menschenrechtsverletzung anhaftet.

Wir rufen auf zu Toleranz, Weltoffenheit und Gelassenheit gegenüber einer Tradition, die für die jüdische und muslimische Identität essentiell ist. Ohne die grundsätzliche Legalität der Beschneidung der Jungen ist in Deutschland kein jüdisches Leben möglich, kein muslimisches Leben und kein interkulturelles Miteinander.

Das Urteil des Kölner Landgerichts hat zwar keine rechtliche Bindungswirkung, die Rechtsunsicherheit für Eltern, Ärzte und Beschneider hat jedoch erheblich zugenommen, und es ist niemandem zuzumuten, sich auf die bloße Möglichkeit einer Straflosigkeit zu verlassen. Diese Situation wäre auch einem Rechtsstaat wie der Bundesrepublik Deutschland unwürdig. Deshalb muss umgehend Rechtssicherheit geschaffen werden.

Wir fordern die lautstarken Beschneidungs-Gegner auf, sich eingehender mit Juden und Muslimen auseinanderzusetzen, anstatt vorschnelle Verbotsforderungen zu erheben. Wir fordern Respekt für unsere kulturellen und religiösen Traditionen. Und wir fordern Respekt für jüdische und muslimische Eltern, die ihre Kinder nicht weniger lieben als die Eltern der deutschen Mehrheitsgesellschaft dies tun. Wir wehren uns dagegen,
kriminalisiert oder als archaisch und blutrünstig hingestellt zu werden.

Für gegenseitigen Respekt und ein friedliches Miteinander!

Veranstalter (alphabetisch):
– Jüdisches Forum für Demokratie und gegen Antisemitismus (JFDA)
– Das Organisationsteam*

Dieser Aufruf wird unterstützt von (alphabetisch, weitere Unterzeichner/innen folgen):

– American Jewish Committee (AJC)
– Arbeitskreis jüdischer Sozialdemokraten Berlin-Brandenburg
– AVIVA-Berlin, Online Magazin und Informationsportal für Frauen / Sharon Adler
– Berliner Missionswerk/ Ökumenisches Zentrum, vertreten durch den Landespfarrer für interreligiösen Dialog, Pfarrer Dr. Andreas Goetze
– Bundesverband Jüdischer Ärzte und Psychologen in Deutschland
– Bundesverband Jüdischer Studierender in Deutschland (BJSD)
– Chabad Jüdisches Bildungszentrum
– Deutsche Aschkenas-Gesellschaft e. V.
– Deutsche Schüler und Studenten Union (DSSU) Osnabrück
– Deutsch-Israelische Gesellschaft Arbeitsgemeinschaft Berlin und Potsdam
– Diözesanrat der Katholiken im Erzbistum Berlin
– Evangelische Kirche Berlin-Brandenburg-schlesische Oberlausitz (EKBO)
– Generalsekretär des Zentralrats der Juden, Stephan Kramer
– Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit in Berlin e.V. (GCJZ Berlin)
– Global Muslim Jewish Friendship Forum (GMJFF)
– Honestly concerned
– INI-Institut Neue Impulse e.V.
– Jewiki, Online-Enzyklopädie zum Judentum / Michael Kühntopf
– Jüdische Gemeinde Kiel
– Jüdische Gemeinde zu Berlin
– Jüdische Volkshochschule, Berlin
– Jüdisches Filmfestival Berlin & Potsdam
– Jüdisches Forum für Demokratie und gegen Antisemitismus (JFDA)
– Jugendzentrum Olam
– Jung und jüdisch
– Lauder Yeshurun
– Lichtig – Verlag, Nea Weissberg
– The Muslim Jewish Conference (MJC)
– Orthodoxe Jüdische Gemeinde zu Wolfsburg
– Raoul Wallenberg Loge – B´nei B´rith
– Schweizerischer Israelitischer Gemeindebund (SIG)
– Sehitlik Moschee
– STUDENTIM (Jüdische Studierendeninitiative Berlin)
– Synagoge Fraenkelufer
– Synagoge Joachimstaler Straße
– Synagoge Oranienburger Str.
– Synagoge Passauer Straße
– Synagoge Rykestr.
– Synagoge Sukkat Schalom Hüttenweg
– The Foundation for Ethnic Understanding (FFEU), New York
– TUS Makkabi Berlin e.V.

*das Organisationsteam (alphabetisch):
Chaja Boebel
Max Doehlemann
Tamara Guggenheim
Michael Jänecke
Sigmount Königsberg
Esther Kontarsky
Natalie Patzek
Levi Salomon
Lala Süsskind

Ansprechpartner für die Presse:

Levi Salomon, levi.salomon@gmail.com
Max Doehlemann, max_doehlemann@web.de

Daneben habe ich folgende Infos bekommen:

Neben der Anzeige gegen Rabbiner Goldberg in Hof, wurde mittlerweile auch der Berliner Rabbiner Ehrenberg angezeigt, weil er sich öffentlich – in der Talk-Show von Anne Will mit den Worten „Wir machen weiter“ zur Brit Mila bekannt hatte. Die Staatsanwaltschaft Berlin hat diese Ermittlungen jedoch eingestellt, weil ihrer Meinung nach keine Straftat vorliegt – natürlich nicht.

Rabbiner Daniel Alter wurde in Berlin Opfer eines antisemitischen Überfalls. Im Beisein seiner 6 Jahre alten Tochter wurde er krankenhausreif geschlagen, die Männer drohten dem Kind an, es zu töten. GsD ist Rabbiner Alter auf dem Weg der physischen Genesung, wie seine Tochter in Zukunft mit diesem traumatischen Erlebnis umgehen wird, ist natürlich sorgenvoll zu betrachten.

Rabbiner Andrew Steinmann, der in Frankfurt im Altersheim als Rabbiner tätig ist, wird seit Beginn der Debatte mit Hass Emails überflutet, die massiv antisemitische Inhalte haben. Und dies, obwohl er sich öffentlich nie zur Beschneidung geäußert hat. Ein Phänomen, von dem auch andere Rabbiner berichten. Auch die Betreiberin der internet-Frauenzeitschrift AVIVA (aviva-berlin.de) sieht und ihre minderjährige Tochter sich derzeit einer antisemitischen Bedrohung, sie hatte den Aufruf für die Demonstration in ihrer Zeitschrift veröffentlicht.

Berliner Rabbiner verprügelt

August 29, 2012

Und schon wieder einmal ist es passiert.

Jugendliche verprügeln und beleidigen Berliner Rabbiner

Vor den Augen seiner kleinen Tochter ist ein Rabbiner der Jüdischen Gemeinde in Berlin-Schöneberg von vier Jugendlichen überfallen und antisemitisch beleidigt worden.

Wohl weil der Rabbiner eine traditionelle jüdische Kopfbedeckung (Kippa) trug, hatten ihn die Jungen gegen 18.20 Uhr zunächst gefragt, ob er Jude sei. Dann versperrten sie dem Vater und seiner Tochter plötzlich den Weg und verletzten ihn mit mehreren Schlägen am Kopf. Danach beleidigten die jungen Männer ihr Opfer und seinen Glauben und drohten dem kleinen Mädchen mit dem Tod.

Ja, diese vielen Einzelfälle.

Siehe auch „Mit der Kippa durch Berlin“.

Tschuwah

August 29, 2012

Tschuwah ist besonders im Monat Elul, vor den hohen Feiertagen, Rosch HaSchana und Jom Kippur, ein wichtiges Thema im Judentum.

Chajm hat sich wieder die Mühe gemacht, den Begriff und was er für Juden bedeutet, kurz und bündig darzulegen.

Den vollständigen Text findet man wie immer in der Jüdischen Allgemeinen.

Rambam hat sich insbesondere mit der Tschuwah in Bezug des Menschen zu Gott und im Bezug des Menschen zu seinen Mitmenschen auseinandergesetzt.

Was ist nun Tschuwah?
Sie besteht darin, dass der Sünder seine Sünde lässt, sie aus seinem Denken und Sinnen entfernt und beschließt, sie nie wieder zu begehen; denn so heißt es: „Es verlasse der Schlechte seinen Weg und der Mann des Unrechts seine Gedanken“ (Jes. 55, 7.) Nach der Umkehr bereue man das Vergangene; denn so heißt es: „Nach meiner Umkehr bereute ich“. (Jer. 31, 18.) Der Allwissende wird dann für ihn Zeugnis ablegen, dass er die Sünde niemals wieder tun wird; 5) denn so heißt es: „Wir wollen nicht mehr sprechen „unser Gott“ zu dem Werk unserer Hände“ (Hosea 14, 4.) 6)
Ferner muss man ein Sündenbekenntnis in Worten ablegen und die Dinge aussprechen, die man im Herzen beschlossen hat.

Einen besonders schönen Text zum Thema habe ich in der Jüdischen Allgemeinen von Rabbi Jacob C. Staub gefunden.

Wie beginnen wir den Prozeß der Tschuwah, der Umkehr und Reue? Was ruft in uns das Verlangen nach Veränderung hervor? Können wir tief verwurzelte Angewohnheiten und Verhaltensmuster wirklich ändern?

[…]

Es ist bemerkenswert, welch zentrale Rolle die Tschuwah im Gedankengebäude der jüdischen Tradition einnimmt. Darin spiegelt sich die Überzeugung, daß eine wesentliche persönliche Veränderung tatsächlich möglich ist und daß jeder von uns fähig ist, sein Leben in eine andere Richtung zu lenken. Unsere messianische Hoffnung, die Vision einer Welt, in der Frieden, Gerechtigkeit und Anteilnahme herrschen, gründet darauf.
Vielen von uns fällt es schwer, zu glauben, daß Tschuwah möglich ist. Wir besuchen an den Hohen Feiertagen den Gottesdienst und sprechen die Worte der Litur-
gie. Unser Wunsch nach Veränderung ist aufrichtig. Wir meinen es ernst, wenn wir um Vergebung bitten.

[…]

Wenn wir uns beim Beten unserer Schwächen bewußt werden, brauchen wir uns nicht schuldig und unwürdig zu fühlen, als Versager beim großen Vorhaben Tschuwah. Stattdessen sollten wir versuchen, uns vom Standpunkt des Ewigen zu sehen, der immer da ist und uns viel gnädiger beurteilt als wir uns selbst. Auch wenn wir vergessen, daß wir Menschen sind. Gott weiß es. Wenn wir die göttliche Gegenwart spüren und den Ruf der Stimme vom Berg Sinai hören, sind wir vielleicht in der Lage, uns unsere Schwächen zu verzeihen. Dann können wir unsere Herzen der göttlichen Liebe und der göttlichen Anteilnahme öffnen, die immer da sind, wenn wir sie zulassen.

Wien

August 5, 2012

Am Dienstag fliege ich für ein paar Tage bis Ende der Woche nach Wien. Ich werde morgen für diese Zeit die Kommentare auf Freischaltung stellen, denn sonst habe ich keinen Überblick.

Bis bald!

Gegen Barbarismus und archaische Bräuche

August 1, 2012

Eine Satire zur Diskussion rund um das Thema ‚Beschneidung‘

Von A.mOr.

Wir stellen fest.
Es ist die Pflicht Deutschlands das Kindeswohl zu schützen!
Nicht die Eltern dürfen entscheiden, wie sie ihre Kinder erziehen, sondern Deutschland über alles darf und muß entscheiden, wie Eltern ihre Kinder zu erziehen haben, nämlich gar nicht!

Folglich muß sämtlichen Zeugern und Gebärenden (Eltern) die Erziehungsberechtigung entzogen werden. Eltern sind ein barbarisches und archaisches Modell, die in einer modernen und fortschrittlichen Welt nicht mehr toleriert werden dürfen!

Konsequenterweise bedeutet es, daß es an Stelle der Eltern nur noch staatlich geprüfte deutsch-deutsche Erzieher geben darf, die Deutschlands Kinder im Sinne von deutschem Recht und Ordnung zu erziehen haben bis zur Mündigkeit der Kinder, derzeit auf 18 Jahre verordnet.
Diese mögen danach zu staatlich geprüften deutsch-deutschen Erziehern erzogen werden.
Eine win-win-Situation also.

Man sollte überdies noch einen lustigen Nebeneffekt zelebrieren, denn es wird, wie Menschen so sind (und Juden erst!), Widerständler geben, die partout nicht darauf verzichten werden, den von ihnen geborenen Kindern ihr eigenes archaisches und barbarisches Behüten aufzuzwingen.
Diese müssen äußerst hart verhindert werden, sie sollen erjagt und erlegt werden, man möge sie ausstopfen und ins Museum verbringen, damit die deutschen und deutsch erzogenen Kinder aus ihrer Geschichte lernen, daß Menschen in Deutschland sich einst als Eltern begriffen und das äußerst rückständige und grausame Ritual pflegten, ihre Kinder nicht nur zu zeugen und zu gebären, sondern auch erziehen und behüten zu wollen.

Es dürfte den Kindern Deutschlands noch den angenehmen Nebeneffekt ergeben, daß solches jagen, erlegen und ausstopfen Aggressionen abbaut, so daß sehr ausgeglichene Menschen -potentielle Friedensnobelpreisträger allesamt!- daraus hervorgehen.

Deutschland, ein leuchtendes Beispiel in der Welt!

Man möge also -grob gezeichnet- mit der Umsetzung folgenden Plans beginnen:
1 – Entmündigung der Eltern und Ersetzung durch staatlich geprüfte deutsch-deutsche Erzieher.
2 – Jagd auf widerständige Eltern.

Ich empfehle, daß die Jagd auf die Juden an erster Stelle zu erfolgen habe.
Wenn der Widerstand dieser äußerst halsstarrigen Sorte Mensch gebrochen ist, sollte es leichter fallen, die noch übrigen Widerständler zu erlegen.

Auch empfehle ich die Rodung von Wäldern, Häusern, Felsen, Bergen und Steinen von Weisen und sonstigen Hindernissen, die der Flachheit Deutschlands im Wege sind, auf daß sich keine Widerständler dort verstecken können.
Auch das hat einen äußerst guten Nebeneffekt, denn sodann können die deutsch-deutschen Kinder sich ungehindert in aller Pracht ansehen und in ihrer flachen Welt spazieren gehen, ohne lästiges Treppensteigen.
Freiheitlicher, gleichheitlicher und brüderlicher geht’s nicht mehr!

3 – alle sind zufrieden.
4 – der Plan möge auf die übrigen Länder der Welt ausgeweitet werden.

PS/
Leseempfehlung für nächste Woche:
„Wie mich die Weltenscheibe überrollte“
(Ein Erlebnisbericht aus Absurdistan.)

Der deutsche und österreichische Mob meldet sich zu Wort

Juli 29, 2012

Langsam nehmen die Diskussionen über Beschneidnungen absurde Züge an. Manche benehmen sich als wäre das Abendland neu zu retten. Seit Tausenden von Jahren beschneiden Juden ihre Söhne, bis zum Urteil des Kölner Landgerichts hat das weder die Deutschen noch die Österreicher besonders interessiert, um nicht zu sagen, Null interessiert.

Der Lindwurm hat einige besondere Exemplare der kollektiven Anti-Beschneidungshysteriker zusammen gestellt. Damit sich die deutschen Beschneidungshasser und Antisemiten nicht so allein fühlen, sind es die meisten der Kommentartoren zur Abwechslung mal Österreicher.

In einem waren sich beide Völker immer einig: In ihrem Judenhass.

Und damit es klar ist: Nicht jeder der gegen Beschneidungen ist, ist ein Antisemit, aber dass die sich besonders exponieren, war klar, denn auch ihre Vorfahren wussten vor nicht einmal 70 Jahren auch schon, was für gut jüdische Kinder ist. Wir Juden wissen das ja nicht. 😀
Ich verlinke Sie hier, damit keiner irgendwann sagen kann, er hätte davon nichts gewusst.

Aber lest selber.

Siehe auch: An allem sind die Juden schuld!

TV Tipp: Die deutsche Linke und der palästinensische Terror

Juli 17, 2012

Die Dokumentation Als der Terror begann geht der Frage nach, inwieweit deutsche Linke Palästinenser vor München 1972 bei ihren Attentaten in Deutschland unterstützt haben. Dass das erst heute ans Tageslicht kommt, kann man mit dem Wort Skandal nicht mehr umschreiben.

Kaum bekannt ist, dass zweieinhalb Jahre zuvor die blutigste antisemitische Anschlagserie in Deutschland nach Ende des Nationalsozialismus stattfand: Am 10. Februar 1970 versuchten palästinensische Terroristen eine israelische EL AL-Maschine zu entführen – es gab einen Toten und mehrere Schwerverletzte. Bei der Brandstiftung in einem jüdischen Altenheim drei Tage später starben sieben Menschen, die meisten Holocaustüberlebende. Am 21. Februar explodierten zwei Bomben in Flugzeugen der Austrian Airline und der Swissair – die Swissair-Maschine stürzte ab, 47 Tote. In einer persönlich gehaltenen Dokumentation hat sich hr-Fernsehjournalist Georg M. Hafner auf Spurensuche begeben.

„Ich bin auf unentdeckte Verbindungen zwischen Linksradikalen und palästinensischen Terroreinheiten gestoßen. Die Linken haben für sie Schutzvorkehrungen, Zugänge zu Flughäfen und so weiter ausspioniert. Davon berichteten mir auch hochrangige Mossad-Agenten“, so Hafner. „Die europäischen Fluggesellschaften haben sich zu dieser Zeit von palästinensischen Terroristen erpressen lassen und viel Schutzgeld gezahlt.

[…]

Heute um 22.45 Uhr in der ARD.

Meine beiden Süßen

Juli 10, 2012

„Mein Leben kann nur Steven Spielberg verfilmen, verzeiht mir, verzeiht mir.“

Juli 4, 2012

Der Holocaustüberlebende und Widerstandkämpfer Gad Beck ist am 24. Juni diesen Jahres in einem Berliner Altersheim verstorben.
Er wurde 1923 in Berlin geboren und tauchte während der Nazizeit als Jude unter.
Dort leitete er die jüdische Widerstandsgruppe Chug Chaluzi, die anderen versteckten Juden halfen und einige unter anderem mit gefälschten Pässen ins Ausland schleusten.

Eine Freundin hatte mir vor Jahren dessen Biographie Und Gad ging zu David geschenkt und ich habe das Buch trotz der brutalen Umstände, die Gad Beck beschrieb, sehr genossen. Denn Becks Berliner Schnauze und Chuzpe haben mich nachhaltig beeindruckt.
Ich kann das Buch nur jedem wärmstens empfehlen.

Ein Nachruf auf Gad Beck.

Gad Beck wurde auf dem jüdischen Friedhof Heerstraße beigesetzt.

Sichrono livracha.

Brith Mila

Juli 1, 2012

Da das große Thema in vielen Blogs durch das unsägliche Kölner Urteil momentan ein breites Thema einnimmt und die meisten davon gar nicht wissen worüber sie diskutieren (was mich wirklich wütend macht) bzw. was viele als „barbarischen Akt“ arrogant und unwissend abtun, möchte ich einen kleinen Einblick darüber geben, was die Brith Mila für Juden eigentlich ist.

Die Beschneidung ist eines der wichtigsten Gebote überhaupt. Es ist das erste Gebot, dass Abraham von Gott übertragen bekam:

Beschnitten werde bei euch jegliches Männliche und das dies zum Bundeszeichen werde zwischen mir und euch“ (Gen. 17:10).

In der Thora wird explizit erwähnt, dass diese am 8. Tag nach der Geburt eines Jungen stattfinden muss. Damit ist die Brith Mila höher gestellt als der Schabbat oder gar Jom Kippur und sie deshalb auch an diesen Tagen vollzogen werden muss.
Heute wissen wir, dass am 8. Tag nach der Geburt die Blutgerinnung am stärksten ausgebildet und die Blutungsgefahr und auch die Infektionsgefahr am geringsten sind.

Es gibt drei Zeichen des Bundes mit HaSchem. Neben den Tefillin ist es der Schabbat und die Beschneidung.
Rabbiner Israel M. Lau schreibt dazu:

Kein anderes Zeichen hat in der Geschichte Israels die Besonderheit des Volkes Israel so gut bewahrt und die Assimilierung und Verunreinigung verhindert wie das Zeichen des Bundes, d. h. die Beschneidung.

Schon dieser Satz sagt uns wie wichtig und fundamental das Gebot der Brith Mila für Juden ist.

Wie eine Beschneidung abläuft könnt ihr hier und hier nachlesen.

Zum Schluss noch eine Pressemitteilung der ORD zum Skandalurteil in Köln.

Die Beschneidung ist für das Judentum seit jeher ein unverzichtbarer Bestandteil! Sie führt direkt auf den Vorvater der drei großen abrahmitischen Religionen, Abraham, zurück, als festes Zeichen des Bundes mit G“tt und der Zugehörigkeit jedes Juden zum jüdischen Volk.

Beschneidung ist für das Judentum unverzichtbar! Ohne das Recht auf Beschneidung ist die vom Grundgesetz zugesicherte Religionsfreiheit für das Judentum eine leere Hülle und ein reines Lippenbekenntnis.

Mit dem vom Kölner Landgericht gefällten Urteil macht sich eventuell jeder an einer Beschneidung direkt Mitwirkende strafbar, womit die einfache Ausübung der jüdischen Religion kriminalisiert wird!

Beschneidungen wird trotz dieses Urteils auch weiterhin geben. Das letzte Wort darüber ist auch noch nicht gesprochen. Wahrscheinlich muss wieder einmal das BVG ein Urteil fällen, damit endlich Rechtssicherheit besteht. Fest steht allerdings, dass durch dieses Verbot und die damit verbundene Kriminalisierung der Beschneidung jüdisches Leben in Deutschland fast unmöglich gemacht wird. Man muss sich in diesem Land schon entscheiden: Will man jüdisches Leben haben, was alle Sonntagsredner immer wieder betonen oder nicht. Durch dieses Urteil ist in jedem Fall nicht gewollt. Da können die noch so reden wie sie wollen.

Update.

Es gibt im Übrigen schon länger ein Urteil des BVGs, dass das Verbot der Beschneidung gegen das Grundgesetz verstößt:

Beschneidungsverbot verstößt gegen das Grundgesetz

Das Kölner Urteil zur religiös motivierten Beschneidung verstößt gegen das Verfassungsgebot von der „Freiheit des Glaubens“. So hat es das Bundesverfassungsgericht schon einmal gesehen.

Rechtlich bedeutet diese Art von Freiheit mehr als bloße Toleranz. Welcher Glauben auch immer gemeint ist, die Bundesrepublik fühlte sich bisher verpflichtet, dessen Regeln selbst dann zu schützen, wenn sie das moralische Empfinden eines Teil der Bevölkerung stören.

Der Beitritt zum Bund (auf Hebräisch „Berit Mila“), den die Beschneidung vollzieht, gilt als das wichtigste aller Gebote. Sie darf selbst an den höchsten jüdischen Feiertagen vorgenommen werden.

Die Begründung dafür lässt sich im ersten Buch Mose 17,11 finden: „Wenn aber ein Männlicher nicht beschnitten wird an seiner Vorhaut, wird er ausgerottet werden aus seinem Volke, weil er meinen Bund gebrochen hat.“ Ähnliches findet sich in den Koranauslegungen. Auch sie werden vom Grundgesetz geschützt. Wäre es nicht so, verlöre die Demokratie einen maßgeblichen Teil ihrer westlichen Überzeugungen.

Irgendwie hat somit das Kölner Gerichtsurteil gegen das Urteil des BVGs verstoßen. Warum ist das niemanden aufgefallen únd warum bezieht sich niemand darauf?