Archive for the ‘Judentum’ Category

Veranstaltung zu Lag bar Omer

April 26, 2013

An Lag baOmer veranstaltet Chabad erneut eine Parade und ein Straßenfest.

Das Parade beginnt am Sonntag den 28. April um 13 Uhr am Olivaer Platz, das anschließende Straßenfest um 14 Uhr bei Chabad in der Münsterschen Straße.

Viel Spaß!

Gut Schabbe.

Happy Chanukka

Dezember 6, 2012

nach Schabbes.

Latkes-Rezept für Gourmets
12 große Kartoffeln, geraffelt
3 mittelgroße Zwiebeln, geraffelt
4 Eier, leicht geschlagen
5 Esslöffel Mehl, oder mehr, je nach Bedarf
Salz und Pfeffer zum Abschmecken
Öl für den Bratvorgang
Für 4 bis 6 Personen

Kartoffeln und Zwiebeln fein reiben und durch ein Sieb streichen (je mehr Flüssigkeit entnommen werden kann, desto besser werden die Latkes). Alternativ kann auch mit einem sauberen Tuch so viel Flüssigkeit wie möglich aus den Kartoffeln gepresst werden. Auf gleiche Weise entnimmt man den Zwiebeln die Flüssigkeit. Alle Zutaten, das Öl ausgenommen, werden dann von Hand gut vermischt. Großzügig mit Salz und Pfeffer würzen. In einer schweren Bratpfanne wird viel Öl erhitzt (mindestens 2,5 Zentimeter). Von Hand einzelne Laibchen bilden, und sobald das Öl heiß genug ist, gibt man die Latkes in die Pfanne, achtet aber darauf, dass die einzelnen Stücke durch Zwischenräume getrennt bleiben. Sind die Latkes auf der einen Seite schön braun, werden sie gewendet und so lange gebraten, bis sie auf beiden Seiten gebräunt und am Rand knusprig sind. Mit einem gelöcherten Löffel aus der Pfanne nehmen und auf Küchenpapier abtropfen lassen. Sofort servieren oder in einem schwach geheizten Ofen warm halten.

Quelle

Channuka Sameach und Gut Schabbes.

Einfach so,…

Oktober 30, 2012

… weil ich das Lied so mag.

Oyfn pripetchik brent a fayerl
Un in shtub is heys.
Un der rebbe lernt kleyne kinderlekh
Dem alef-beyz.

Gedenkt’zhe, kinderlekh,
Gedenkt’zhe, tayere,
Vos ir lernt do.
Zogt’zhe nokhamol un take nokhamol,
Komets alef-o.

Lernt, kinderlekh, hot nit moyre.
Yeder onheyb iz shver.
Gliklekh iz der yid vos lernt toyre,
Vos darfn mir nokh mer?

Az ir vet, kinderlekh, elter vern,
Vet ir aleyn farshteyn,
Vifil in di oysyes lign trern
Un vifil geveyn.

Lernt, kinderlekh, mit groys kheyshik,
Azoy zog ikh aykh on.
Ver s’vet beser vun aykh kenen ivri,
Der bakumt a fon.

Schabbat Schalom

Oktober 26, 2012

An diesem Schabbat lesen wir die Paraschat „Lech lecha“ .

Im Wochenabschnitt „Lech lecha“ dreht sich alles um unseren Vorvater Awraham. Auf ihn bezieht sich in den Prophetenbüchern eine besondere Mitzwa (Gebot), und zwar des Betrachtens: „Schauet auf den Felsen, aus dem ihr gehauen seid, auf die Brunnenhöhle, aus der ihr gegraben. Schauet auf Awraham, euren Vater, und auf Sarah, die euch geboren“ (Jeschajahu 51,1-2). „Schauet“, betrachtet, überlegt. Es besteht eine besondere Notwendigkeit, von Awraham, und auch von Sarah(!), von beiden gemeinsam zu lernen. Warum? Weil sie „der Fels, aus dem wir gehauen“ und „die Brunnenhöhle, aus der wir gegraben“ sind. Das ist unser Ursprung, daraus sind wir entstanden, dort kommen wir her.

Gut Schabbes!

Kol-Nidrej

September 24, 2012

Hier erfahrt ihr etwas über das Kol Nidrej Gebet, welches wir an Jom Kippur beten.

Leschana towa tikatewu wetechatemu weZom Kal.

Jom ha-sikaron

September 14, 2012

Schon wieder in ein Jahr vorbei und die Hohen Feiertage stehen wieder vor der Tür.

Heute mache ich einen kleinen Ausflug was wir an Rosch HaSchana besonderes essen.

Symbole für das neue Jahr sind unter anderem Kürbis, Mangold, Poree, Datteln und Möhren.
Diese werden gegessen, da sie im Überfluss wachsen (Talmud, Horajot 12a)

Jaakow ben Ascher schrieb dazu:
„Jeder Ort hat sein Brauch, so wie in Aschkenas gewöhnt ist, bei Beginn der Mahlzeit Süßapfel mit Honig zu essen und dabei zu sagen: „Du mögest uns ein süßes Jahr erneuern.“ (Tur, Orach Chajim 583)

Der Grund warum wir an Rosch HaSchana runde Challot essen, ist der, dass „die runde Form als Symbol für die ewige Wiederkehr im Leben die Hoffnung ausdrückt, dass das kommende Jahr ein vollständiges, von keiner Tragödie unterbrochenes, sein werde.“ (A.Kolatsch, Jüdische Welt verstehen“, 1996, S. 272)

Auch das Brot wird beim Segen nicht in Salz, sondern in Honig getunkt.

Die Schehechejanu-Früchte sind meistens Äpfel, Trauben und Granatäpfel.
Der Granatapfel ist sehr beliebt, da er viele Kerne enthält, die symbolisch für die Mitzwot stehen, die wir im kommenden Jahr vollbringen wollen.

Besonders zu Rosch HaSchana beliebt ist der Möhrenzimmes.

Dafür gibt es zwei Gründe:

1. das jiddische „Mehren“ bedeutet nicht nur Möhren, sondern auch „vervielfachen“, was die Hoffnung für ein produktives Jahr ausdrückt.
2. in Scheiben geschnittene Möhren haben wegen ihrer goldenen Farbe wie Münzen ausgesehen.

Und zum Schluss ein kleiner Schofarsong.

Schanah towah umetukah!

Tschuwah

August 29, 2012

Tschuwah ist besonders im Monat Elul, vor den hohen Feiertagen, Rosch HaSchana und Jom Kippur, ein wichtiges Thema im Judentum.

Chajm hat sich wieder die Mühe gemacht, den Begriff und was er für Juden bedeutet, kurz und bündig darzulegen.

Den vollständigen Text findet man wie immer in der Jüdischen Allgemeinen.

Rambam hat sich insbesondere mit der Tschuwah in Bezug des Menschen zu Gott und im Bezug des Menschen zu seinen Mitmenschen auseinandergesetzt.

Was ist nun Tschuwah?
Sie besteht darin, dass der Sünder seine Sünde lässt, sie aus seinem Denken und Sinnen entfernt und beschließt, sie nie wieder zu begehen; denn so heißt es: „Es verlasse der Schlechte seinen Weg und der Mann des Unrechts seine Gedanken“ (Jes. 55, 7.) Nach der Umkehr bereue man das Vergangene; denn so heißt es: „Nach meiner Umkehr bereute ich“. (Jer. 31, 18.) Der Allwissende wird dann für ihn Zeugnis ablegen, dass er die Sünde niemals wieder tun wird; 5) denn so heißt es: „Wir wollen nicht mehr sprechen „unser Gott“ zu dem Werk unserer Hände“ (Hosea 14, 4.) 6)
Ferner muss man ein Sündenbekenntnis in Worten ablegen und die Dinge aussprechen, die man im Herzen beschlossen hat.

Einen besonders schönen Text zum Thema habe ich in der Jüdischen Allgemeinen von Rabbi Jacob C. Staub gefunden.

Wie beginnen wir den Prozeß der Tschuwah, der Umkehr und Reue? Was ruft in uns das Verlangen nach Veränderung hervor? Können wir tief verwurzelte Angewohnheiten und Verhaltensmuster wirklich ändern?

[…]

Es ist bemerkenswert, welch zentrale Rolle die Tschuwah im Gedankengebäude der jüdischen Tradition einnimmt. Darin spiegelt sich die Überzeugung, daß eine wesentliche persönliche Veränderung tatsächlich möglich ist und daß jeder von uns fähig ist, sein Leben in eine andere Richtung zu lenken. Unsere messianische Hoffnung, die Vision einer Welt, in der Frieden, Gerechtigkeit und Anteilnahme herrschen, gründet darauf.
Vielen von uns fällt es schwer, zu glauben, daß Tschuwah möglich ist. Wir besuchen an den Hohen Feiertagen den Gottesdienst und sprechen die Worte der Litur-
gie. Unser Wunsch nach Veränderung ist aufrichtig. Wir meinen es ernst, wenn wir um Vergebung bitten.

[…]

Wenn wir uns beim Beten unserer Schwächen bewußt werden, brauchen wir uns nicht schuldig und unwürdig zu fühlen, als Versager beim großen Vorhaben Tschuwah. Stattdessen sollten wir versuchen, uns vom Standpunkt des Ewigen zu sehen, der immer da ist und uns viel gnädiger beurteilt als wir uns selbst. Auch wenn wir vergessen, daß wir Menschen sind. Gott weiß es. Wenn wir die göttliche Gegenwart spüren und den Ruf der Stimme vom Berg Sinai hören, sind wir vielleicht in der Lage, uns unsere Schwächen zu verzeihen. Dann können wir unsere Herzen der göttlichen Liebe und der göttlichen Anteilnahme öffnen, die immer da sind, wenn wir sie zulassen.

„Mein Leben kann nur Steven Spielberg verfilmen, verzeiht mir, verzeiht mir.“

Juli 4, 2012

Der Holocaustüberlebende und Widerstandkämpfer Gad Beck ist am 24. Juni diesen Jahres in einem Berliner Altersheim verstorben.
Er wurde 1923 in Berlin geboren und tauchte während der Nazizeit als Jude unter.
Dort leitete er die jüdische Widerstandsgruppe Chug Chaluzi, die anderen versteckten Juden halfen und einige unter anderem mit gefälschten Pässen ins Ausland schleusten.

Eine Freundin hatte mir vor Jahren dessen Biographie Und Gad ging zu David geschenkt und ich habe das Buch trotz der brutalen Umstände, die Gad Beck beschrieb, sehr genossen. Denn Becks Berliner Schnauze und Chuzpe haben mich nachhaltig beeindruckt.
Ich kann das Buch nur jedem wärmstens empfehlen.

Ein Nachruf auf Gad Beck.

Gad Beck wurde auf dem jüdischen Friedhof Heerstraße beigesetzt.

Sichrono livracha.

Brith Mila

Juli 1, 2012

Da das große Thema in vielen Blogs durch das unsägliche Kölner Urteil momentan ein breites Thema einnimmt und die meisten davon gar nicht wissen worüber sie diskutieren (was mich wirklich wütend macht) bzw. was viele als „barbarischen Akt“ arrogant und unwissend abtun, möchte ich einen kleinen Einblick darüber geben, was die Brith Mila für Juden eigentlich ist.

Die Beschneidung ist eines der wichtigsten Gebote überhaupt. Es ist das erste Gebot, dass Abraham von Gott übertragen bekam:

Beschnitten werde bei euch jegliches Männliche und das dies zum Bundeszeichen werde zwischen mir und euch“ (Gen. 17:10).

In der Thora wird explizit erwähnt, dass diese am 8. Tag nach der Geburt eines Jungen stattfinden muss. Damit ist die Brith Mila höher gestellt als der Schabbat oder gar Jom Kippur und sie deshalb auch an diesen Tagen vollzogen werden muss.
Heute wissen wir, dass am 8. Tag nach der Geburt die Blutgerinnung am stärksten ausgebildet und die Blutungsgefahr und auch die Infektionsgefahr am geringsten sind.

Es gibt drei Zeichen des Bundes mit HaSchem. Neben den Tefillin ist es der Schabbat und die Beschneidung.
Rabbiner Israel M. Lau schreibt dazu:

Kein anderes Zeichen hat in der Geschichte Israels die Besonderheit des Volkes Israel so gut bewahrt und die Assimilierung und Verunreinigung verhindert wie das Zeichen des Bundes, d. h. die Beschneidung.

Schon dieser Satz sagt uns wie wichtig und fundamental das Gebot der Brith Mila für Juden ist.

Wie eine Beschneidung abläuft könnt ihr hier und hier nachlesen.

Zum Schluss noch eine Pressemitteilung der ORD zum Skandalurteil in Köln.

Die Beschneidung ist für das Judentum seit jeher ein unverzichtbarer Bestandteil! Sie führt direkt auf den Vorvater der drei großen abrahmitischen Religionen, Abraham, zurück, als festes Zeichen des Bundes mit G“tt und der Zugehörigkeit jedes Juden zum jüdischen Volk.

Beschneidung ist für das Judentum unverzichtbar! Ohne das Recht auf Beschneidung ist die vom Grundgesetz zugesicherte Religionsfreiheit für das Judentum eine leere Hülle und ein reines Lippenbekenntnis.

Mit dem vom Kölner Landgericht gefällten Urteil macht sich eventuell jeder an einer Beschneidung direkt Mitwirkende strafbar, womit die einfache Ausübung der jüdischen Religion kriminalisiert wird!

Beschneidungen wird trotz dieses Urteils auch weiterhin geben. Das letzte Wort darüber ist auch noch nicht gesprochen. Wahrscheinlich muss wieder einmal das BVG ein Urteil fällen, damit endlich Rechtssicherheit besteht. Fest steht allerdings, dass durch dieses Verbot und die damit verbundene Kriminalisierung der Beschneidung jüdisches Leben in Deutschland fast unmöglich gemacht wird. Man muss sich in diesem Land schon entscheiden: Will man jüdisches Leben haben, was alle Sonntagsredner immer wieder betonen oder nicht. Durch dieses Urteil ist in jedem Fall nicht gewollt. Da können die noch so reden wie sie wollen.

Update.

Es gibt im Übrigen schon länger ein Urteil des BVGs, dass das Verbot der Beschneidung gegen das Grundgesetz verstößt:

Beschneidungsverbot verstößt gegen das Grundgesetz

Das Kölner Urteil zur religiös motivierten Beschneidung verstößt gegen das Verfassungsgebot von der „Freiheit des Glaubens“. So hat es das Bundesverfassungsgericht schon einmal gesehen.

Rechtlich bedeutet diese Art von Freiheit mehr als bloße Toleranz. Welcher Glauben auch immer gemeint ist, die Bundesrepublik fühlte sich bisher verpflichtet, dessen Regeln selbst dann zu schützen, wenn sie das moralische Empfinden eines Teil der Bevölkerung stören.

Der Beitritt zum Bund (auf Hebräisch „Berit Mila“), den die Beschneidung vollzieht, gilt als das wichtigste aller Gebote. Sie darf selbst an den höchsten jüdischen Feiertagen vorgenommen werden.

Die Begründung dafür lässt sich im ersten Buch Mose 17,11 finden: „Wenn aber ein Männlicher nicht beschnitten wird an seiner Vorhaut, wird er ausgerottet werden aus seinem Volke, weil er meinen Bund gebrochen hat.“ Ähnliches findet sich in den Koranauslegungen. Auch sie werden vom Grundgesetz geschützt. Wäre es nicht so, verlöre die Demokratie einen maßgeblichen Teil ihrer westlichen Überzeugungen.

Irgendwie hat somit das Kölner Gerichtsurteil gegen das Urteil des BVGs verstoßen. Warum ist das niemanden aufgefallen únd warum bezieht sich niemand darauf?

Challot und Salz

Juni 8, 2012

Ich verweise wieder einmal gern auf einen Artikel von Chajm, der sich mit der Frage beschäftigt, warum Salz auf die Challot gestreut werden und wann man kein Salz verwendet. In der Jüdische Allgemeinen kann man den ganzen Artikel lesen.

Ich komme momentan leider nicht dazu, eigene neue Texte zu verfassen. Politik vermeide ich zurzeit lieber. 😉

Gut Schabbes!

Chag Sameach

Mai 25, 2012

Schawoth ist eines meiner Lieblingsfeste. An diesem Tag wurde uns die Thora am Sinai übergeben. An Schawoth bleiben wir die ganze Nacht wach und lernen Thora. Das hat unter anderem damit zu tun, dass das Volk Israels die Übergabe schlicht verschlafen hatte und HaSchem sein Volk wecken musste. Die Geste unseres nächtlichen Lernens soll dieses Verhalten wieder „gut“ machen.

Warum wir das Buch Ruth an diesem Tag lesen, wird sehr schön auf der Seite der ORD erklärt:

Das Buch Ruth spielt zwischen der Gersten- und Weizenernte. Daher ist es passend, die Megillat Ruth anlässlich eines Erntefestes zu lesen.

Nach der Tradition starb König David zu Schawuot. Die Megillah erzählt den Beginn der Dynastie Davids, da Ruth die Mutter von Davids Großvater war. Daher ist es zu Schawuot auch Brauch, das Grab König Davids am Zionsberg in Jerusalem zu besuchen.

Unsere Weisen erklären, dass die Israeliten die Tora zu Schawuot empfingen. Und Ruth konvertierte während der Erntezeit und nahm die jüdische Religion an. Israel erhielt 613 Mitzwot, die nichtjüdischen Völker nur sieben. Als Ruth konvertierte, beobachtete sie die sieben Mitzwot und akzeptierte die zusätzlichen 606. 606 ist auch der Zahlenwert für das Wort „Ruth“ in der Gematria.

Daher lesen wir das Buch Ruth zu Schawuot.

Ich wünsche allen Chag Sameach.

Mesusa

April 22, 2012

Chajm erklärt in der Jüdischen Allgemeinen wie eine Mesusa befestigt wird und über die Diskussionen der Rabbinen darüber.

Im Idealfall erkennt man jüdische Wohnungen, Häuser oder Einrichtungen daran, dass Mesusot an den Eingängen befestigt sind. Interessant (fand ich jedenfalls) die Begründung, warum die Mesusot so befestigt werden, wie wir es aus dem aschkenasischen Judentum kennen und aber auch die Interpretationen, die man dazu gleich mitgeliefert bekommt, wenn man gesagt bekommt, nur schräg befestigte Mesusot seien korrekt angebracht. Wie so oft: So ist es natürlich nicht.

Chag Sameach!

April 6, 2012

Ich wünsche euch allen Chag Sameach.

Pessach kascher we’sameach!

Pessach und Kitnijot

März 30, 2012

Zur Einstimmung auf Pessach hat Chajm wieder einen Artikel über einen religiösen Begriff des Judentums geschrieben. In diesem Artikel geht es darum, warum Aschkensim keinen Kitnijot (Hülsenfrüchte) an Pessach zwar besitzen, aber nicht verzehren dürfen.

Denn zum verbotenen Chametz, zu dem Produkte aus Weizen, Gerste, Dinkel, Roggen und Hafer gehören, kommt eine weitere Kategorie verbotener Nahrungsmittel hinzu: Kitnijot – Reis, Sesam, Senf, Sonnenblumenkerne und Mais, aber auch Hülsenfrüchte wie Bohnen und Erbsen.

[…]

Hintergrund ist wohl, dass man verhindern wollte, Kitnijot mit Chametz zu verwechseln, wie es auch schon im Talmud diskutiert wird. Gedacht ist die Regel als »Zaun« um die eigentliche Mizwa des Chametz-Verbotes.

Schabbat Schalom!

Warum stehen wir beim Kaddisch?

März 22, 2012

Chajm hat sich einen neuen Begriff aus dem rel. Judentum herausgesucht und sich den Punkt, warum man beim Kaddisch steht, vorgenommen. Seine Erklärung ist wieder sehr gut und kurz und knapp zusammengefasst.

Das Kaddisch, was viele fälschigerweise als das jüdische Totengebet ansehen, ist aber noch sehr viel mehr. Unter anderem ist das Kaddisch auch eine Huldigung an HaSchem.

Das Kaddisch gehört zu den bekanntesten jüdischen Gebeten. Wo immer ein Minjan zusammenkommt, ist es ein wiederkehrender Bestandteil. Während der täglichen Gebete begegnen uns verschiedene Varianten. Da gibt es das »Halb-Kaddisch«, das gesprochen wird, um einen Abschnitt innerhalb des Gebets zu beenden und einen anderen einzuleiten. Nach der Wiederholung der Amida, des Achtzehngebets, wird hingegen das »Voll-Kaddisch« (auch Titkabel genannt) gesprochen.

Dann gibt es das Kaddisch der Rabbinen (Kaddisch de Rabbanan), das einen Abschnitt abschließt, der sich mit der mündlichen Lehre beschäftigt. In der Synagoge spielt dann noch das Trauer-Kaddisch eine Rolle, das Angehörige von Verstorbenen während der Trauerzeit oder zur Jahrzeit sprechen.

Und hier gehts weiter.

Weiteres zum Kaddisch, Inhalt, seine Bedeutung etc. gibt es auch hier.

Viel Spaß und Gut Schabbes.

Bedeutung des Kerzenzündens am Schabbat und an Jom Tov

März 15, 2012

Chajm hat in der „Jüdischen Allgemeine“ in einem Artikel den Sinn des Kerzenzündens am Schabbes erklärt. Für die, die darüber etwas erfahren möchte, empfehle ich den sehr guten Artikel.

Stille im Haus. Wenn das Kerzenzünden bevorsteht, beginnt in wenigen Minuten der Schabbat. Für viele Familien ein wichtiger Augenblick. Es dauert nicht lange, und doch markiert das Kerzenzünden für alle, dass der Schabbat nun begonnen hat. 18 Minuten vor Sonnenuntergang.

Das Kerzenzünden am Schabbat ist keine Vorschrift aus der Tora, sondern eine rabbinische Verordnung. Sie schützt vor allem davor, dass Juden am Schabbat im Dunkeln sitzen müssen. Denn es ist verboten, am wöchentlichen Feiertag ein Feuer zu entfachen.

Weiter lesen.

Purim Sameach

März 6, 2012

Morgen abend feiern wir wieder Purim.
Ob ich in die Synagoge gehen werde, weiß ich noch nicht. Je nach dem wie fit ich mich fühle, werde ich das entscheiden.
Chajm hat auf seiner Seite auf ein Video aufmerksam gemacht, welches Hilfe beim Lesen der Megillah bietet.

Ich wünsche allen Purim Sameach.

Jüdisches Leben Berlin

Februar 6, 2012

Es gibt eine neue Website und zwar die von Rabbiner Ehrenberg aus Berlin.
Dort findet man allerhand Informationen rund um die Synagoge in der Joachimstaler Straße und allgemeines zum Judentum, wie Infos zur Kaschruth, Infos zu jüdischen Feiertagen und vieles weitere mehr.
Wöchentlich kann man den Kommentar zur aktuellen Parascha über den Newsletter und über das Archiv über auch ältere Kommentare, abrufen .
Viel Spaß beim Surfen.

Channuka Sameach

Dezember 21, 2011

Ich wünsche allen Chanukka Sameach.

Koscheres bei „Nah und Gut“

November 10, 2011

Seit Anfang September kann man in Berlin Wilmersdorf, wo ich lebe, in einem ganz normalen Supermakt koschere Lebensmittel kaufen.
Ein Novum bisher. Nicht nur, dass man sich nicht mehr an die begrenzten Öffnungszeiten von Koscherläden halten muss, dort ist die Auswahl auch wesentlich besser und bei einigen Lebensmitteln auch billiger.
Vieles stammt neben Israel auch aus Frankreich bzw. England und den USA. Teilweise ist das Angebot billiger und vor allem besser als in den Koscherläden.
Eine große Auswahl hat man z.B. bei der Käseabteilung, die in reinen Koscherläden immer nur begrenzt zur Verfügung steht. Etwas was ich bisher sehr vermisst habe. Auch koscheres Brot ist ohne Probleme zu bekommen.
Chabad hat wieder einmal die Initiative gezeigt, die man bei der Gemeinde leider vermisst.