Archive for the ‘Terrorismus’ Category

Die aktuelle Lage

November 20, 2012

Lage in Israel

Mehr als 1.200 Raketen wurden seit dem 10. November auf israelisches Gebiet abgefeuert, allein 1.000 davon seit dem Beginn der Operation Wolkensäule am 14. November. Der Großteil der Raketen ist im Süden des Landes niedergegangen, drei Menschen wurden bei einem Einschlag in Kiryat Malachi getötet.

Auch inTel Aviv und in Jerusalem ertönte bereits mehrfach „Alarmstufe Rot“.

Das Raketenabwehrsystem Iron Dome hat Hunderte Raketen abgefangen und so verhindert, dass Wohngebiete in Israel getroffen werden.

Der Übergang Kerem Shalom wurde am Dienstagmorgen geöffnet, um 120 Lastwagen mit humanitären Hilfsgütern passieren zu lassen. Er musste jedoch wieder geschlossen werden, nachdem er aus dem Gazastreifen aus mit Raketen angegriffen worden war. Vor dem Angriff hatten erst 24 Lastwagen passieren können.

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Gunmen ride a motorcycle as they drag the body of a man, who was suspected of working for Israel, in Gaza City Tuesday.

Palestinian civilians take pictures of bodies of men, allegedly Israeli collaborators, after they were shot dead Tuesday. The victims had notices pinned to their bodies saying they had been killed by Hamas’s armed wing.

Ich verweise nochmal ausdrücklich auf die Blogregeln.

Drei Tage…

Oktober 22, 2011

…Gilad Shalit, Muammar alGaddafi. Oder kurz: Abrakadabra

Von A.mor

Vor zwei Tagen war dieses großartige Ereignis: Gilad Shalit wurde aus den Händen seiner Entführer entlassen. Deutlich sah man diesem abgemagerten Jungen mit den Augenringen an, mit seinen fahrigen Bewegungen und den unsicheren Blicken, daß er keine leichte Zeit hinter sich hat.

Das ägyptische Staats-Fernsehen aber ließ es sich nicht nehmen, diesen noch nicht ganz entlassenen Jungen, entgegen der Abmachungen mit Israel, noch vorzuführen. Israel, was hätte es tun sollen? Das Abkommen platzen lassen, wegen dieser Provokation?
In einer Art Persiflage des Grauens auf das westliche Fernsehen wird Gilad befragt …

Man sieht dem Jungen deutlich an, daß es ihn überfordert und viel Kraft kostet, um Haltung zu bewahren, aber, trotz allem, das schafft er, tapfer hält er durch, die Ägypter können ihn in Ausnutzung ihres unfairen Vorteil über die „Straße des Fernsehens“ schleifen und vorführen, aber dieser junge Mann zeigt Haltung, er läßt sich nicht erniedrigen!
Als Jude, als Israeli, als freier Mann kann man nur stolz sein auf diesen jungen Mann!

Was folgt, es ist schon jetzt Geschichte, und das Schönste an alledem für mich: man sieht ihn lächeln, schwach aber frei. Gilad, willkommen zuhause: ein ganzes Volk freut sich mit Dir!

Nun, das ist die eine Seite der Bilder, ein Mann von 19 Jahren, der in Ausübung seiner Pflicht die Grenzen des Staates Israel zu schützen vor fünf Jahren von Hamaskämpfern entführt wurde und erleben mußte, wie alle seine Kameraden dabei ermordet wurden.

Die andere Seite sind 1027 rechtskräftig verurteilte Verbrecher, an die 300 davon wegen Mordes und Mehrfachmordes überführt, etliche Drahtzieher zum Mord dazu, Vergewaltiger, Sadisten, und auch wohl ein Anteil von Menschen, deren Vergehen verhältnismäßig gering ist demgegenüber, die aber trotzdem nach Rechtslage aller westlichen Staaten zurecht Freiheitsstrafen verbüßten, hätten sollen…
Es sind wohlgenährte, braungebrannte Menschen mit breiten Grinsen, selbstbewußten lauthalsen Lachen, gesunde Zähne strahlen einem entgegen, man meint, man habe Leute vor sich, die man zu einem „wellness-Training“ verdonnert hätte, als Araber menschen wie Gilad, aber ansonsten in jeder Hinsicht das Gegenteil. Und ohne Reue, ohne Scham brüllen sie heraus, was ihr weiterer Plan für’s Leben sein wird: „Juden morden!“

Verurteilte Verbrecher, Mörder, Vergewaltiger, Folterer, Sadisten, usw, im Westen nennt man sie „Widerstandskämpfer“ oder „Freiheitskämpfer“.

Meine Großeltern haben Seite an Seite mit anderen als Partisaner gegen solche „Freiheitskämpfer“ Widerstand geleistet, eigentlich haben sie nur um ihr nacktes Überleben gekämpft, und diese „Freiheitskämpfer“, die von unseren Großeltern bekämpft wurden, trugen Uniformen, auf ihren Krägen fanden sich die Zeichen SS, wie karikierte, kleine Blitze, auf ihren Mützen war ein Totenkopf angebracht. Sie hatten Waffen, sie lächelten während sie mordeten.

Das war der „Freiheitskampf“ der Deutschen Wehrmacht unter der Diktion der Nationalsozialisten, das sogenannte Dritte Reich, von 1933-1945, der „Freiheitskampf“ dieser Leute dauerte rund 12 Jahre und ging als „Zweiter Weltkrieg“ in die Geschichte ein.
Zwölf Jahre „Freiheitskampf“ kosteten ungefähr 60 Millionen Menschen das Leben, alleine ein Zehntel davon, 6 Millionen, waren Juden, die gezielt ermordet wurden aus nur dem einen Grund: sie waren Juden, und die Nazis wollten ihren Tod. Sie wollten „frei“ von Juden sein.
So erging es auch den Roma, Sinti, und weiteren.

Deutsche Wehrmacht, SS, Gestapo, judenfrei nannte sich der „Freiheitskampf“ zu jenen Zeiten.
Von den sechs Millionen ermordeten Juden sind die meisten auf ganz besondere Weise „befreit“ worden, sie wurden nicht nur „befreit“ von ihrem Leben, sie wurden sogar von ihren toten Leibern „befreit“, Rauch und Asche über den Vernichtungslagern, der ganze Rest von Millionen Menschen, freier kann man wirklich nicht mehr sein.

Und heute sehe ich wieder Bilder, ein Video, in dem offenbar ein blutüberströmter Gaddafi (ja, der Gaddafi!) zu sehen ist inmitten von aufgebrachten Menschen.
„Mich laust der Affe!“, dachte ich, die Männer, die den Gaddafi da herumstoßen wie ein Menschpüppchen, sie haben wir doch gerade vor zwei Tagen aus den israelischen Gefängnissen flanieren sehen, wohlgenährt, mit breitem Lachen und ihren Anrufen an Allah, ihrem Kriegsgott!
Und ihren Rufen: „Tod den Juden!“
Ja, und Gaddafi halten sie auch für einen Juden, die Gaddafi-Karikaturen verraten es.

Diese Leute erscheinen voller Ekstase, rufen laut ihren Kriegsgott und stoßen dies „Püppchen Mensch“, dies menschliche Bündel, herum, einst war er, noch nicht lang ist’s her, der „König der Könige“ von Afrika (!!), nun nur noch ein blutüberströmter Mann in der Gewalt der Leute, die erst vorgestern aus israelischen Gefängnissen befreit wurden, so erscheint es mir.
Daß libysche Waffen, auch deutscher Bauart, inzwischen längst den genau umgekehrten Weg genommen haben, damit man sie auf Israeli abfeuern kann, das gibt dem Ganzen noch eine besondere Würze dieser „Nato-Aktion“.

Man hört Schüsse, knapp darauf sieht man Gaddafi in der nächsten Filmsequenz zusammengesackt, es ist aber nicht sichtbar, was der Grund dafür ist. Waren es wirklich die Schüsse, die ihn in den Tod sacken ließen (und ja, es scheint so), oder ist er nur aufgrund von Schwäche oder aber Schlägen, Tritten zusammengesackt?
Das konnte man diesem Video nicht eindeutig entnehmen.

Man konnte auch nicht glasklar sehen, ob dieser Mann tatsächlich Gaddafi war, aber -Hölle!- der sah verdammt danach aus, kein Zweifel!

Allerorten in den Nachrichten ist nun zu vernehmen, Gaddafi sei tot, nur man wisse nicht so genau, wie er umkam…

Wie dem auch sei, einer der reichsten Männer dieser ganzen, verdammten Erde ist nicht mehr, wo ist sein Reichtum hin, und was wird nun von dem Öl, diesem Riesenvorrat des Landstrichs genannt Libyen?
Die Nato, die so freundlich war auszuhelfen, die garantiert die Macht war, der Gaddafi dann nichts mehr entgegensetzen konnte, sie wird es nicht umsonst getan haben.
Noch vor wenigen Monaten war man (!)beste Freunde(!), und nun, wie’s aussieht, hat man den Gaddafi wie eine schäbige Altmetall-Dose auf der Straße erschossen.

Aber Geld und Öl kann man wohl nicht erschießen, man kann es jedoch, nun, wie heißt das in „Banker-Sprache“ (?): „verspekulieren“, oder „verspielen“ oder „wirtschaftsverkriseln“?
Eines ist sicher, das Geld ist nicht weg, nur weil es weg erscheint.

Ein Lehrer, der zum Hobby Zauberer war, erklärte mir eines: lenke die Aufmerksamkeit der Zuschauer auf die rechte Hand, mit der linken kannst du dann zaubern.
Abrakadabra: Geld weg. Ups! Olé, Bravo, ihr Applaus bitte!

Gaddafi steht dem nicht mehr im Weg.

Endlich frei

Oktober 19, 2011

Nun ist Gilad Shalit nach über 5 Jahren Gefangenschaft durch die Hamasbande frei.
Der „Gefangenenaustausch“ einer gegen über 1000 Terroristen hat viele Gemüter gespalten. Denn es kamen unter anderem Massenmörder oder Palästinenser, die an Attentaten beteiligt waren, frei.
Ich kann mich sehr gut in die Familien, die durch diese Typen Angehörige verloren haben, und diesen Deal ablehnen, gut hinein versetzen. Ich wüsste nicht, wie ich reagieren würde. Israel macht sich natürlich erpressbar und dass die Hamas immer wieder versucht, israelische Soldaten zu entführen, die bisher – Gott sei Dank – verhindert wurden, ist kein Geheimnis. Die Hamas spricht offen darüber.
Andererseits freue ich mich natürlich für Gilad, dass er das Martyrium hinter sich hat.
Wie es ihm wirklich geht, werden wir nie genau wissen, aber dass Isolation Menschen fast psychisch zerstört, ist bekannt. Ob er jemals wieder ein „normales“ Leben leben wird, wissen wir auch nicht.
Wer die Bilder gesehen hat, hat auch gesehen, dass es ihm nicht gut geht. Nicht nur offensichtlich durch seine extreme Abmagerung.
Ich hoffe, dass er gute Psychologen haben wird und dass man ihm die Zeit gibt, die er benötigt.
Mich hat selten ein Thema gefühlsmäßig so gespalten wie dieses. Ich wüsste nicht wie ich entschieden hätte und bin sehr froh, dass ich nie vor so einer Entscheidung stehen werde. Ich beneide keinen israelischen Politiker um deren Job.

Ich wünsche Gilad alles erdenklich Gute.

Es hört nie auf

August 19, 2011

Eskalation im Süden: Acht Tote, fast 50 Verletzte

Bei der gestrigen Anschlagsserie im Süden Israels sind acht Menschen getötet worden. 41 wurden verletzt.

In der Nacht und am Morgen setzten sich die Angriffe auf Zivilisten fort. Mehr als zehn Raketen wurden auf Südisrael abgefeuert . Dabei wurden sieben Menschen verletzt, mindestens einer davon schwer. Eine Schule und eine Synagoge in der Stadt Ashdod wurden getroffen. Vier der Raketen wurden von dem Raketenabwehrsystem „Iron Dome“ abgefangen.

Zunächst hatten gestern gegen Mittag Terroristen das Feuer auf einen Linienbus eröffnet, der von Be’er Sheva nach Eilat unterwegs war. Gleichzeitig wurde das Feuer auf zwei Privatautos und einen weiteren Linienbus eröffnet.

Kurze Zeit später explodierte ein Sprengsatz in der Nähe einer Einheit der Israelischen Verteidigungsstreitkräfte (ZAHAL), die zum Ort des Anschlags gekommen war.

Später feuerten Terroristen Mörsergranaten auf Routinebauarbeiten am Grenzzaun zwischen Israel und Ägypten ab.

Alle Anschläge dieser Serie, die einem neuen Muster folgte, ereigneten sich ca. 20 km nördlich der Stadt Eilat. Unter den Toten sind sechs Zivilisten, ein Soldat der Israelischen Verteidigungsstreitkräfte (ZAHAL) und ein Polizist.

Hier gehts weiter.

Fremde Feder: Dear Mister President, wie konnten Sie nur …?

Mai 5, 2011

Mit herzlichem Dank an Jennifer Nathalie!

„Dear Mister President,

mit dem größten Entzücken reagierte ich letzten Montag auf die Nachricht vom Tod Osama bin Ladens. Allerdings bin schon ein bisschen traurig, dass offenbar keiner meiner Landsleute, bis auf Angela Merkel, diese Freude teilt – was, unter uns gesagt, auch nicht gerade die beste Gesellschaft ist. Du solltest wissen, dass „wir Deutsche“ für gewöhnlich ein etwas eigentümliches Verhältnis gegenüber Diktatoren, Terroristen und Massenmördern pflegen:
Die Haie im indischen Ozean hatten den Leichnam noch nicht mal unter sich aufgeteilt, da meldeten sich in Deutschland schon zahlreiche Völkerrechtsfetischisten, Islamwissenschaftler und Friedensforscher zu Wort, um das amerikanische Vorgehen fachgerecht zu verurteilen. Du fragst dich jetzt sicher, was an der Liquidierung eines der brutalsten Massenmörder der jüngeren Geschichte so falsch war. Die Antwort lautet: Alles! Ich weiß, du verstehst das nicht (ich übrigens auch nicht), aber es ist nun mal Fakt: Der Großteil der Deutschen findet dich, deine Vorgänger, deine primitiven Landsleute, und überhaupt, die Vereinigten Staaten an sich, total doof (nur bei Cheeseburgern machen wir eine Ausnahme). Das liegt vermutlich daran, dass „wir“ euch euren Einsatz im zweiten Weltkrieg immer noch nicht ganz verziehen haben, denn eigentlich war’s mit Hitler im 3. Reichen doch ganz schön. Grund genug, nach über 60 Jahren immer noch ordentlich beleidigt zu sein und bei jeder sich bietenden Gelegenheit das Haar in eurer nationalpatriotisch überwürzten Suppe zu suchen. Zum Beispiel jetzt. Das Gros der deutschen Spießbürger verabscheut eure Kriegstreiberei und euren schlampigen Umgang mit dem Gesetz nämlich zutiefst. Deutschland ist ja schließlich, zumindest seit 1945, die letzte Bastei der ultimativen Moral und Nächstenliebe! Im Folgenden eine kurze Erklärung, wie der Großteil der Deutschen (hier mit „wir“ gekennzeichnet) die Sache gelöst hätte:

„Wir Deutsche“ lieben Gesetze, v.a. solche, die ihr ständig brecht! Selbst der regelmäßige Stammtischbesucher, der „Richter Hold“ für ein exaktes Abbild der Realität hält und natürlich über kein Staatsexamen in Jura verfügt, unterlegt seine Ansprachen dieser Tage mit ein paar ausgewählten Artikeln und Paragraphen des Völkerrechts. Aber davon habt ihr Deppen natürlich keine Ahnung. Den armen Kerl einfach so abknallen – pfui! Auge um Auge, Zahn und Zahn – das halten „wir“ zwar in jedem Nachbarschaftsstreit um aufgeschlitzte Autoreifen und geschändete Gartenzwerge für äußerst angemessen, aber sobald es um Massenmord geht, finden „wir“ das absolut primitiv. Hierzulande regelt man solche Dinge nämlich für gewöhnlich im Rahmen eines Dialogs. Der darf dann auch gerne mal sowohl „kritisch“ als auch „friedlich“ sein oder sich zwischen „Religionen“, „Kulturen“ und „Generationen“ abspielen. Richtig wäre es demnach, zunächst im Garten einen Stuhlkreis zu errichten, danach bei Bin Laden zu klingeln und ihn höflich zum Dialog zu bitten. Zudem würden „wir“ uns zuvor mit Amnesty International absprechen, um im Rahmen der Operation Menschenrechtsverletzungen jeglicher Art ausschließen zu können. Jawohl, auch Terroristen haben Rechte! Ideal wäre zudem die Anwesenheit eines kompetenten Psychologen-Teams, welches sich eingehend mit dem Terrorfürst selbst, seiner Kindheit und der Frage „Wie konnte es soweit kommen?“ beschäftigt. Zur Krönung würde dann Margot Käßmann aus der Bibel vorlesen und christliche Primärtugenden predigen, wonach z.B. vergeben auch gütiger als vergelten ist. Du findest das jetzt möglicherweise befremdlich (ich auch!), aber in Deutschland ist es durchaus üblich, sich intensiver mit Tätern als mit Opfern zu beschäftigen. Also, Mister President: Wenn’s mal wieder so weit sein sollte, dann melde dich doch bitte bei „uns“! „Wir“ schicken dir gerne umgehend tatkräftige Unterstützung vorbei, z.B. Claudia Roth (Expertin im Umgang mit Diktatoren), Kurt Beck („Wir müssen auch mit den Taliban verhandeln!“) oder Inge Höger (Anwältin der Menschenrechtsorganisation Hamas).

Außerdem haben „wir“ im Gegensatz zu euch wenigstens noch Respekt und Anstand gegenüber anderen Kulturen! Der Islam gehört schließlich zu Deutschland, darum würden wir gläubige Moslems auch nie kaltblütig in den Tiefen der Nordsee versenken. Konsequenterweise beschäftigt man sich dieser Tage auch intensiv mit der islamischen Bestattungskultur sowie mit der höchst brisanten Frage, ob Herr Bin Laden trotz seiner unwürdigen Bestattung dennoch ins Paradies einziehen und dort auf die versprochenen Jungfrauen treffen wird. Speziell in den Redaktionsräumen der renommierten Süddeutschen Zeitung rauchen ob dieser Problematik bereits seit Tagen die Köpfe. Tatkräftig unterstützt wird das Blatt dabei übrigens von kompetenten Islamwissenschaftlern und Nahostexperten, die überwiegend in pakistanischen Koranschulen, statt im Rahmen eines ordentlichen Universitätsstudiums, ausgebildet wurden und daher ganz genau wissen, wovon sie reden! Ich weiß, der sensible Mann mit der Kalashnikow hatte ja eigentlich nichts mit dem Islam zu tun, aber das spielt für „uns“ natürlich keine Rolle. Ebenso wenig übrigens wie die Tatsache, dass die vielen Terror-Opfer Bin Ladens natürlich ebenso kein Grab bekommen haben, das ihren religiösen Gepflogenheiten auch nur ansatzweise entsprochen hätte. Insofern kannst du davon ausgehen, dass „wir“ natürlich umgehend eine anständige Bestattung unter Berücksichtigung der islamischen Kultur organisieren würden. Und das freilich inklusive adäquater Trauerrede, die selbstverständlich nur ausgemachte Profis wie z.B. Peter Scholl-Latour, Udo Steinbach oder Michael Lüders halten würden!

Ebenso ekelig finden „wir“ auch euren Jubel, eure Selbstbeweihräucherung und euer Triumphgeheul. Wie widerwärtig, angesichts der Tatsache, dass hier ja schließlich ein Mensch (mit Gefühlen, Rechten und sogar Familie!) von uns gegangen ist! Was soll das? Wo bleibt denn da die christliche Nächstenliebe? Wie im Mittelalter! Pfui!
In Zeiten der Krise berufen „wir“ uns indes gerne auf die Kirche, die uns trotz ihrer Kinder schändenden Mitglieder immer dann als letzter Rettungsanker dient, wenn „wir“ unsere grenzenlose moralische Überlegenheit demonstrieren wollen. In der Konsequenz betrauern „wir“ diesen tragischen Todesfall zutiefst und setzen uns bereits für Gedenktage, Trauerminuten und eine alternative Pilgerstätte, bestenfalls zentral am Brandenburger Tor gelegen, ein. Übrigens verachten „wir“ dich und dein Gefolge dieser Tage in dem gleichen Maße, wie „wir“ es bislang auch bei euphorisierten Islamisten getan haben, die nach jedem Terroranschlag ausgelassen auf den Straßen Bagdads feierten. Dass ihr dabei die Unschädlichmachung eines Massenmörders, die anderen hingegen die Tötung unschuldiger Zivilisten zelebrieren, blenden „wir“ dabei geflissentlich aus. Würde ja auch so gar nicht in unser Weltbild passen.

Hätten „wir“ am vergangen Sonntag das Kommando übernommen, wäre die Welt eindeutig besser, schöner und friedlicher geworden. Osama hätte ein paar Monate auf Bewährung bekommen und danach weiterhin ein paar Massenmorde planen sowie unschuldige Menschen ins Jenseits befördern können. „Wir“ hätten es uns dabei im Fernsehsessel mit Chips und Bier gemütlich gemacht, brennende Hochhäuser inkl. verkohlter Leichen bestaunt und dabei das gute Gefühl gehabt, einen 54-jährigen Familienvater nicht bei seinem liebsten Hobby gestört zu haben. Du verstehst das jetzt sicher nicht (ich auch nicht!), aber wie gesagt – „wir“ in Deutschland finden jeden noch so grausamen Terroristen immer noch sympathischer als dich und dein Gefolge.

… das Schöne daran ist, dass dich „unsere“ Verachtung mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit nicht mal sonderlich tangieren wird. Mach’ weiter so, God bless America!

In diesem Sinne

Mit aufrichtigem Dank und besten Grüßen

Deine (dem „wir“ nicht zugehörige) Amerika-Liebhaberin

Osama bin Laden, Familienvater und Terrorchef der Herzen. Das Gewehr diente lediglich zu dekorativen Zwecken.“

Osama bin Laden´s Tod

Mai 2, 2011

Osama bin Laden ist tot.
Ich juble nicht, wenn ein Mensch stirbt, aber ein Massenmörder weniger, ist immer auch eine gute Meldung.
Dass der Hamasführer Ismail Hanije seinen Tod bedauert, sollte nicht verwundern, außer bei Menschen, die immer noch denken, die Hamas wäre nur ein harmloser Männergesangsverein.
Dass der Spiegel wieder einmal mit dem antisemitischen Klischee „Auge um Auge“ herum hantiert, ist leider nichts neues. Castollux hat dazu die passenden Worte gefunden und nicht nur zum bekannten antisemitischen Klischee, das aus vielen deutschen Köpfen wohl niemals verschwindet, trotz jahrelanger Aufklärung.

Die März-Bilanz aus Gaza

April 11, 2011

So sieht sie aus, die Friedfertigkeit.

128 Angriffe der Terroristen gegen Israel, das sind mehr als doppelt so viele wie im Februar (61) und immer noch die Hälfte mehr als im Januar (83). Dabei schlugen in Israel 38 Raketen und 87 Mörsergranaten ein. Den Anschlägen fielen 6 Menschen zum Opfer (5 aus der Familie Fogel und eine Britin); 27 Israelis wurden verletzt.</blockquote

Der Süden Israels ist am Wochenende von so massivem Beschuss aus dem Gaza-Streifen heimgesucht worden wie lange nicht mehr. Innerhalb von 48 Stunden feuerten palästinensische Terroristen von dort mehr als 120 Raketen- und Mörsergranaten auf Gemeinden im westlichen Negev ab. Mehrere Menschen erlitten einen Schock, und es entstand beträchtlicher Sachschaden.

Haschem möge sich ihrer Erbarmen!

März 23, 2011

von A.mOr

Die durch die Detonation einer Bombe getötete Frau in Jerusalem war 59 Jahre geworden.
Drei Menschen sind sehr schwer verletzt worden und gehören damit zu den mindestens 30 Verletzten, die diese Bombenexplosion an einer belebten Bushaltestelle verursachte.
Die Detonation war weithin hörbar in Jerusalem, mir ist, als höre ich sie in meiner Brust.
Der Mord an der Familie Fogel (vorletzten Samstag zur Geisterstunde) verursachte in mir Abscheu und tiefe Trauer, ich habe geweint und war drei Tage praktisch von diesem Eindruck permanent verstimmt, die über 50 Raketen zu Schabbat Sachor (vergangenen Samstag) auf Israels Süden registrierte ich kaum noch, und auch die anderen Raketen davor und danach nicht, weil schon das vorherige einen Teil von mir befängt.
Zu sehr sind die Meldungen über den Raketenbeschuß gegen Israels Volk (und alle, die unter ihm wohnen) zum Alltag geworden, und ja, es macht einen großen Unterschied, ob man in der Reichweite solcher Raketen wohnt oder nicht.

An die deutschen Mitbürger

Andererseits, über 50 Raketen gegen Hannover, die nur dank glücklicher Fügung in der Lüneburger Heide landen und zum Glück Menschen „nur“ verletzen und „nur“ Gebäude zerstören.
Stellt Euch das doch nur vor!
Aber nein, den meisten hier ist es sogar zu mühsam über den Verbleib ihrer Jungs und Mädels in Afghanistan nachzudenken!
Wozu also an Israel denken, wo viele Deutsche in grauer Vorzeit eine neue Heimat fanden? Nicht einmal stolz könnt ihr auf diese Deutschen sein, weder in Afghanistan noch in Israel, denn euch ist alles einfach zu schwer!
Soll ich den kalten, satten Zynikern hierzulande Raketen wünschen, damit sie endlich ihre Ignoranz und Selbstgefälligkeit aufgeben?
In Wut und Verzweiflung aus der Hilflosigkeit gegenüber diesen immer wiederkehrenden Aggressionen von Menschen faulen Herzens gegen Israel und damit auch Deutschland überlege ich mir -wie gut, daß ich überlegen kann!-, daß ich selbst diese Raketen abschießen mag!
Aber, und das ist unsere jüdische „Schwäche“ (!!!):
„Du sollst den Menschen lieben, denn er ist Teil Seiner Schöpfung!“ – ja, Freunde, das gilt sogar für diese Mörder und Hetzer, die uns bis auf das Blut verfolgen!
Und es geschieht, von deutscher Presse weitestgehend ignoriert, in Israel in aller Selbstverständlichkeit. Sogar Selbstmordattentäter gegen jüdisches Leben, die „verunfallt“ sind, und deshalb ihren Einsatz nicht zuende führen konnten, sogar diese werden in israelischen Krankenhäusern von israelischen Ärzten versorgt, geheilt, gerettet!
Das ist Schwäche!

Der Auftrag unseres Schöpfers an uns Juden und die Gerechten

Aber, wenn nun eine militärische Antwort wieder folgen sollte, so wie auch die anderen Angriffe gegen unschuldige Menschen dank eines gerechten israelischen Militärs gefolgt sind, dann tun sie es, um Unschuldige zu schützen vor den Angriffen von Mördern.
Hierbei handelt es sich um Selbstverteidigung, und in der Selbstverteidigung ist es erlaubt jemanden zu töten, dessen Absicht Mord ist.
Diese Tötung dann ist nicht Mord, sondern Verhinderung von Mord, also bewahren von Leben.
Wenn „deutsche“ Medien dieses wieder unterschlagen werden, und wieder Israel, was es auch tut, mit Schmutz bewerfen, so verzagt nicht.
Jeder Mensch, der jemals auf das Leben durch einen anderen Menschen mit niederen Motiven bedroht war, der weiß, daß es recht ist im Zweifel auch zu töten.
Das israelische Militär ist in diesem Falle nichts anderes als der verlängerte Arm des Gesetzes.
So, wie die „westliche Welt“ nun gegen Libyen vorgeht, nach dem juristischem Aspekt der „Gefahr in Verzug“, genauso ist es Israel erlaubt, seine unschuldigen Menschen und Kinder zu schützen, und wenn dabei andere Menschen sterben, so ist es erlaubt.
Das zusätzlich schreckliche daran ist, wie es sich schon wieder zeigte, daß auch Unschuldige auf der Seite der Palästinenser sterben, denn die Mörder nehmen keine Rücksicht, nichteinmal auf ihre eigenen Familien, Verwandten, Bekannten und erst recht nicht auf Juden!
Sie benutzen die eigene unschuldige Bevölkerung um sich in ihr zu verbergen und aus ihr heraus Raketen abzuschießen gegen andere unschuldige Menschen, den Bewohnern Israels.
Aber Juden schützen alle diese Opfer des Terrors in der Uniform des Staates Israel, sogar vor ihren eigenen Verwandten, sogar, obgleich zynische Besserwisser dieser Welt die Schuld auf Seiten Israels rufen!
Israel ist was es ist, was andere sagen, es sei ihnen gelassen, Israel hat das Recht auf Selbstverteidigung, konsequent und hart gegen alle Mörder, die Israel das Leben nehmen wollen.
Das ist Gesetz seit Menschengedenken!
Es gilt für alle Menschen, es gilt für Israel, dessen höchste Pflicht es ist, seit es Juden gibt, die Menschen und die Gesundheit an erster Stelle zu schützen.
Im Notfall (der Verteidigung) heißt das, daß Mörder sterben müssen, damit sie nicht noch mehr unschuldiges Leben nehmen können, zu deren Schutz Israel sich verpflichtet hat in den Augen und bezeugt von Haschem (Gott)!
Wir wollen an erster Stelle, und es ist der wichtigste Auftrag, heilen und alles so gut tun, daß es dazu dient diese Welt zu verbessern. Im Notfall (der Verteidigung) müssen die Feinde des Lebens getötet werden, damit sie der Unschuld dieser Welt nicht noch mehr Wunden zufügen können.
Und wir schützen nicht nur die Juden, wir schützen auch die Europäer, die oft nicht wissen, in welcher Gefahr sie sich befinden, und wir schützen auch die Aufrechten und Unschuldigen, die Frauen, die Leben gebären und die Kinder von den Palästinensern, so gut wie wir können, mit aller Kraft die wir haben!
Denn wir tun es in Angesicht unseres Schöpfers, dem Vater und dem König von allem.
Und wir tun es als Menschen, die in Vernunft anerkennen, daß es lohnt das Leben zu schützen. Deswegen sind auch die von uns gerecht, die nicht offen in Seinem Namen handeln (die nicht religiös sind), die aber offen handeln in guter Absicht und in Milde mit dem Leben und konsequent gegen jene, die das Leben vertilgen und vergiften!
Wenn wir dabei alleine gelassen werden, so tun wir es doch vor Seinen Augen, den Augen unseres Schöpfers, dem Schöpfer von allem was wir kennen!
Sollen andere beten und bitten, wir aber atmen, weil wir leben und jeder Schlag unserer Herzen ist ein Schlag Seiner Anwesenheit. Wir brauchen nicht den Schöpfer rufen, er hat uns gerufen (geschaffen) und wir leben Seiner Angesicht. Und deshalb sind wir verpflichtet gut zu tun, denn Sein Wille ist unsere Atmung und das Schlagen unserer Herzen.
Schema!
Gott segne Jisrael, segne alle Juden, segne alle Gerechten, segne die Schwachen und Hilfebedürftigen, segne das Leben und segne unsere Frauen und die Kinder!

(Adoschem) eloheinu, (adoschem) echad!

Anschlag in Jerusalem

März 23, 2011

Nachdem letzte Woche an einem Tag über 50 Raketen aus dem Gazastreifen auf Israel abgefeuert wurden, gestern in der Nähe von Aschdod und heute morgen in Beer Schewa, ist seit mehreren Jahren wieder ein Busattentat in Jerusalem passiert. Gott sei Dank keine Toten, aber viele Verletzte.

Ich habe den Abzug der Israelis aus dem Gazastreifen 2005 begrüßt. Mittlerweile muss ich feststellen, dass das ein Fehler war. Denn geantwortet wurde darauf seitdem mit Terror.

Seit Jahren zum ersten Mal wieder Attentat in Jerusalem

Gil Yaron

Der Islamische Jihad hatte erst in den Morgenstunden angedroht, dass er in „israelischen Städten zuschlagen“ würde. Aber nachdem die Islamisten in den Morgenstunden zwei Grad Raketen auf die Stadt Beer Scheba abgeschossen hatten, verstanden die Israelis die Warnung falsch. Sie dachten, es würden im Rahmen der Spannungen um Gaza weitere Raketen abgeschossen werden, doch dann traf es einen Autobus in der Stadt Jerusalem. Es war das erste Attentat im israelischen Regierungssitz mehr als zwei Jahren völliger Ruhe. Seit mehr als vier Jahren gab es keinen Anschlag mehr auf einen Bus. Noch hat niemand die Verantwortung für das Attentat übernommen.

In der ganzen Innenstadt Jerusalems hörte man die Detonation, als gegen 15:15 Uhr ein Sprengsatz neben einem Bus der Linie 74 an Jerusalems zentraler Busstation explodierte. Im Gegensatz zu vorherigen Attentaten, bei denen Selbstmordattentäter sich in Bussen in die Luft sprengten und dabei zig Menschen töteten, war der Sprengsatz diesmal neben einem Kiosk abgelegt worden. Laut ersten Berichten kam niemand ums Leben, mindestens 20 Personen wurden verletzt, drei davon schwer. […]

Update: Doch eine Tote.

Sichronam LiVracha!

März 13, 2011

In der Siedlung Itamar wurde eine Familie von zwei palästinensischen Terroristen regelrecht abgeschlachtet. Ein Kind war elf Jahre, eines drei Jahre alt und das jüngste gerade einmal 3 Monate alt.
Zwei Kinder im Alter von 2 und 4 konnten sich in einem Nebenzimmer verstecken. Auch die 12 jährige Tochter, die nicht zu Hause war, konnte so überleben.

Wie mal wieder unsere Medien darüber berichtet haben, wenn sie es denn überhaupt taten, hat Castollux recherchiert.

In Gaza feiern Palästinenser und verteilen indes Süßigkeiten.

Wie kalt muss man sein, um das Abschlachten von Menschen und kleinen Kindern zu feiern!

Eingeständnis

November 4, 2010

Jeder erinnert sich sicherlich an die Zahl der angeblich getöteten Zivilisten (926), die während der Militäroperation „Gegossenes Blei“ ums Leben kamen. Noch heute geistern diese Zahlen weltweit herum und fast jeder ist der Überzeugung, dass diese Angaben stimmen.
Nun hat aber die Hamas zugegeben, dass die meisten getöteten Palästinenser Hamasaktivisten waren.

Originalzitate des Innenministers der Hamas:

On the first day of the war, Israel targeted police stations and 250 martyrs who were part of Hamas and the various factions fell.

In addition, Hammad said, “about 200 to 300 were killed from the Qassam Brigades, as well as 150 security personnel.”

Und nun? Was machen jetzt all die, die Israel diese angeblichen Zahlen immer wieder vorhalten und den Israelis einen Vernichtungswillen gegenüber den Palästinensern unterstellen?
Weiterhin mit Opferzahlen agieren, weiterhin Opferzahlen gegeneinander ausspielen?
„Israelkritiker“fundamentalisten wird man nicht überzeugen, aber hoffentlich wenigstens die, die nicht mit antisemitischen Scheuklappen durchs Leben gehen.

Fazit von Evelyn Gordon:

Combining the higher of Hammad’s estimates for the Qassam Brigades, 300, with the 150 “security personnel” and the 250 policemen brings the total number of combatants killed by Israel to 700. Add in the fact that Israel also killed combatants from other organizations, like Islamic Jihad, and you’re already above the 709 people the Israel Defense Forces said it had definitely identified as combatants — that is, some of the 162 whose status the IDF couldn’t determine were (as it suspected) also combatants. Based on the IDF’s total casualty figure of 1,166, that means at least 61 percent of the Palestinian fatalities were combatants, and quite possibly more.
Nor does taking the lower estimate, 200, alter the results significantly: that gives a total of 600 combatants, which, assuming some from other organizations as well, brings you quite close to the IDF’s figure of 709.

But however belatedly, Hamas has now confirmed that most of the war’s casualties were indeed combatants rather than civilians, just as Israel always claimed. So now all that’s needed is a humble apology from all the individuals and organizations that have spent the past two years slanderously accusing Israel of the wholesale slaughter of civilians.

Ich fürchte, darauf können wir lange warten.

Claudio Casula geht darauf noch näher ein.

Skandale bei „Menschenrechts“organisationen

April 11, 2010

Top Human Rights Group Blasted for ‘Defensive Jihad’ Comments

A simmering dispute over collaboration between Amnesty International and a former Guantanamo Bay detainee with Taliban sympathies has heated up after a senior Amnesty official argued that “defensive jihad” is not antithetical to human rights.

Amnesty International – Not a Reliable Source

Amnesty International (AI) represents itself as a human rights watchdog organization that likes to style itself „the world’s largest private human rights organization.“ Up to a point, it is. It has done valuable work in many countries on behalf of human rights and has shown light upon abuses of those rights in many a dark corner of the world. But Amnesty International has never restricted itself to protection of civil rights. It has long been a highly politicized organization that has ties with and identifies with the political agenda of the left. In particular, it has vehement anti-American and anti-Israel political biases. This leftist orientation has resulted in AI acting less and less as a human rights watchdog, and more and more as an anti-American and anti-Israel pit bull.

Rights Watchdog, Lost in the Mideast

When I stepped aside in 1998, Human Rights Watch was active in 70 countries, most of them closed societies. Now the organization, with increasing frequency, casts aside its important distinction between open and closed societies.

Nowhere is this more evident than in its work in the Middle East. The region is populated by authoritarian regimes with appalling human rights records. Yet in recent years Human Rights Watch has written far more condemnations of Israel for violations of international law than of any other country in the region.

Israel, with a population of 7.4 million, is home to at least 80 human rights organizations, a vibrant free press, a democratically elected government, a judiciary that frequently rules against the government, a politically active academia, multiple political parties and, judging by the amount of news coverage, probably more journalists per capita than any other country in the world — many of whom are there expressly to cover the Israeli-Palestinian conflict.

Meanwhile, the Arab and Iranian regimes rule over some 350 million people, and most remain brutal, closed and autocratic, permitting little or no internal dissent. The plight of their citizens who would most benefit from the kind of attention a large and well-financed international human rights organization can provide is being ignored as Human Rights Watch’s Middle East division prepares report after report on Israel.

Und diese Organisationen wollen tatsächlich für Menschenrechte eintreten und ernst genommen werden. Aber natürlich nur, wenn es gegen Israel geht. Sorry, aber nicht mit mir.

Eine Zusammenfassung in deutsch findet ihr hier.