Archive for the ‘Israel’ Category

Die aktuelle Lage

November 20, 2012

Lage in Israel

Mehr als 1.200 Raketen wurden seit dem 10. November auf israelisches Gebiet abgefeuert, allein 1.000 davon seit dem Beginn der Operation Wolkensäule am 14. November. Der Großteil der Raketen ist im Süden des Landes niedergegangen, drei Menschen wurden bei einem Einschlag in Kiryat Malachi getötet.

Auch inTel Aviv und in Jerusalem ertönte bereits mehrfach „Alarmstufe Rot“.

Das Raketenabwehrsystem Iron Dome hat Hunderte Raketen abgefangen und so verhindert, dass Wohngebiete in Israel getroffen werden.

Der Übergang Kerem Shalom wurde am Dienstagmorgen geöffnet, um 120 Lastwagen mit humanitären Hilfsgütern passieren zu lassen. Er musste jedoch wieder geschlossen werden, nachdem er aus dem Gazastreifen aus mit Raketen angegriffen worden war. Vor dem Angriff hatten erst 24 Lastwagen passieren können.

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Gunmen ride a motorcycle as they drag the body of a man, who was suspected of working for Israel, in Gaza City Tuesday.

Palestinian civilians take pictures of bodies of men, allegedly Israeli collaborators, after they were shot dead Tuesday. The victims had notices pinned to their bodies saying they had been killed by Hamas’s armed wing.

Ich verweise nochmal ausdrücklich auf die Blogregeln.

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Fremde Feder: Eine passende Antwort auf den Dicken aus Niedersachsen

März 16, 2012

Ein besonders widerliches oder wohl eher bezeichnendes Zitat Gabriels, der zurzeit in Israel weilt, macht momentan im Internet die Runde.
Nach einem Besuch in Hebron ist sich der Mann nicht zu schade, sich die antisemitische Stereotype, Israel wäre eine Apartheidsstaat, zu eigen zu machen. Ich bin Gabriel sogar recht dankbar, denn nun weiß ich ganz genau, wen ich sicher nicht mehr wählen werde. Schon in den letzten Jahren habe ich die SPD mit Bauchschmerzen gewählt, weil sie mir als das kleinere Übel erschien. Nun ist die SPD für mich das größere Übel.

Eine passende Antwort auf ihn gibt Kevin Zdiara mit Gabriels Dschihad.

Deutsche Außenpolitik besticht schon seit jeher durch ihr Timing. An diesem Wochenende gingen mehr als 200 Raketen auf Israel nieder, mehr als eine Million Israelis lebten im Ausnahmezustand und in Todesangst. Just zu diesem Zeitpunkt brach der Vorsitzende der Sozialdemokratischen Partei Deutschlands (SPD) Sigmar Gabriel zu einem Abstecher nach Israel und in die Westbank auf. Man hätte erwarten können, dass er zu allererst mit deutlichen Worten diese neue Terrorwelle verurteilt. Doch Fehlanzeige.

[…]

Einmal in Israel fand der „Dicke aus Goslar“ Bestätigung für seine These, dass Israel das einzige Problem im Nahen Osten ist. Es lässt sich kaum mit Worten beschreiben: Ausgrenzung! Unrecht! Rassismus! Sigmar Gabriel fand sich plötzlich in einem Unrechtsstaat wieder, er wusste gar nicht wie ihm geschah. Was war passiert?

Ein Besuch in Hebron hatte ihm das wahre Gesicht Israels gezeigt. Wie an anderer Stelle bereits berichtet, meldete Gabriel auf Facebook: „Ich war gerade in Hebron. Das ist für Palästinenser ein rechtsfreier Raum. Das ist ein Apartheid-Regime, für das es keinerlei Rechtfertigung gibt.“ Starker Tobak, selbst für den „Harzer Roller“.

Man kann über die Situation in Hebron diskutieren. Sie ist sicherlich nicht ideal, es gibt dort viel Hass und Gewalt, aber auf beiden Seiten. Weder ist es ein rechtsfreier Raum für Palästinenser, noch herrscht dort Apartheid und natürlich gibt es eine Rechtfertigung dafür.

Zunächst einmal untersteht Hebron zum größten Teil der palästinensischen Verwaltung. Es stimmt, mit Recht und Gesetz nimmt es die Palästinensische Autonomiebehörde (PA) nicht so genau. Willkürliche Verhaftung, Erschießungen und Korruption sind dort an der Tagesordnung. Darauf spielte Sigmar Gabriel wohl nicht an, denn diese Seite interessiert deutsche Politiker mit nahöstlichem Geltungsdrang in der Regel nicht. Er meinte die Palästinenser, die in den israelisch verwalteten Gebieten Hebrons leben. Es stimmt, die Palästinenser, die in unmittelbarer Nähe zu den Israelis in der Altstadt Hebrons wohnen, müssen mit zahlreichen Einschränkungen leben. Das ist sehr bedauerlich und sollte schnellstmöglich geändert werden.

[…]

Denn seit 1992 wurden dort mindestens 37 Juden ermordet. Die letzten Opfer, von denen Sigmar Gabriel wahrscheinlich noch nicht einmal gehört hat, waren Hillel Palmer und sein 18 Monate alter Sohn, deren Auto im September 2011 aufgrund von palästinensischen Steinwürfen von der Straße abkam und hierdurch beide starben. Möglichkeit 1 ist somit gegenwärtig nicht durchführbar.

[…]

Er ist lediglich daran interessiert, einen Schuldigen für die Lage im Nahen Osten zu finden und der jüdische Staat bietet sich in guter deutscher Tradition als einziger Sündenbock an.

Gabriel bricht jedoch mit seiner Facebook-Meldung und der Verwendung des infamen Apartheidsbegriffs ein Tabu. Kein führender Politiker der großen Parteien hat dieses Wort je in Verbindung mit Israel verwendet und aus gutem Grund. Denn die Nebeneinanderstellung von Israel und Apartheid soll Israel als rassistisches und unmoralisches Regime delegitimieren, ihm sein Existenzrecht streitig machen. Palästinenser in Hebron unterliegen Verboten und Einschränkungen, nicht weil die israelische Regierung denkt, dass sie einer minderwertigen Rassen angehören würden, sondern aus Sicherheitsabwägungen, die aus den gerade skizzierten Vorfällen resultieren. Wer fordert, Palästinenser hätten ein Recht darauf, in Ost-Jerusalem oder Jaffa zu leben, der muss erklären, warum Juden nicht in Hebron leben sollen.

[…]

Nachdem die LINKE sich ja weiterhin zu den Antisemiten in den eigenen Reihen bekennt, ist es gut zu wissen, dass auch die SPD in ihrer Führungsspitze einen Nahost-Rambo vorweisen kann, der es mit Groth und Dierkes aufnehmen kann. Einer rot-roten Koalition steht von jetzt ab nichts mehr im Weg. In diesem Sinne: Hoch die antizionistische Solidarität!

Drei Tage…

Oktober 22, 2011

…Gilad Shalit, Muammar alGaddafi. Oder kurz: Abrakadabra

Von A.mor

Vor zwei Tagen war dieses großartige Ereignis: Gilad Shalit wurde aus den Händen seiner Entführer entlassen. Deutlich sah man diesem abgemagerten Jungen mit den Augenringen an, mit seinen fahrigen Bewegungen und den unsicheren Blicken, daß er keine leichte Zeit hinter sich hat.

Das ägyptische Staats-Fernsehen aber ließ es sich nicht nehmen, diesen noch nicht ganz entlassenen Jungen, entgegen der Abmachungen mit Israel, noch vorzuführen. Israel, was hätte es tun sollen? Das Abkommen platzen lassen, wegen dieser Provokation?
In einer Art Persiflage des Grauens auf das westliche Fernsehen wird Gilad befragt …

Man sieht dem Jungen deutlich an, daß es ihn überfordert und viel Kraft kostet, um Haltung zu bewahren, aber, trotz allem, das schafft er, tapfer hält er durch, die Ägypter können ihn in Ausnutzung ihres unfairen Vorteil über die „Straße des Fernsehens“ schleifen und vorführen, aber dieser junge Mann zeigt Haltung, er läßt sich nicht erniedrigen!
Als Jude, als Israeli, als freier Mann kann man nur stolz sein auf diesen jungen Mann!

Was folgt, es ist schon jetzt Geschichte, und das Schönste an alledem für mich: man sieht ihn lächeln, schwach aber frei. Gilad, willkommen zuhause: ein ganzes Volk freut sich mit Dir!

Nun, das ist die eine Seite der Bilder, ein Mann von 19 Jahren, der in Ausübung seiner Pflicht die Grenzen des Staates Israel zu schützen vor fünf Jahren von Hamaskämpfern entführt wurde und erleben mußte, wie alle seine Kameraden dabei ermordet wurden.

Die andere Seite sind 1027 rechtskräftig verurteilte Verbrecher, an die 300 davon wegen Mordes und Mehrfachmordes überführt, etliche Drahtzieher zum Mord dazu, Vergewaltiger, Sadisten, und auch wohl ein Anteil von Menschen, deren Vergehen verhältnismäßig gering ist demgegenüber, die aber trotzdem nach Rechtslage aller westlichen Staaten zurecht Freiheitsstrafen verbüßten, hätten sollen…
Es sind wohlgenährte, braungebrannte Menschen mit breiten Grinsen, selbstbewußten lauthalsen Lachen, gesunde Zähne strahlen einem entgegen, man meint, man habe Leute vor sich, die man zu einem „wellness-Training“ verdonnert hätte, als Araber menschen wie Gilad, aber ansonsten in jeder Hinsicht das Gegenteil. Und ohne Reue, ohne Scham brüllen sie heraus, was ihr weiterer Plan für’s Leben sein wird: „Juden morden!“

Verurteilte Verbrecher, Mörder, Vergewaltiger, Folterer, Sadisten, usw, im Westen nennt man sie „Widerstandskämpfer“ oder „Freiheitskämpfer“.

Meine Großeltern haben Seite an Seite mit anderen als Partisaner gegen solche „Freiheitskämpfer“ Widerstand geleistet, eigentlich haben sie nur um ihr nacktes Überleben gekämpft, und diese „Freiheitskämpfer“, die von unseren Großeltern bekämpft wurden, trugen Uniformen, auf ihren Krägen fanden sich die Zeichen SS, wie karikierte, kleine Blitze, auf ihren Mützen war ein Totenkopf angebracht. Sie hatten Waffen, sie lächelten während sie mordeten.

Das war der „Freiheitskampf“ der Deutschen Wehrmacht unter der Diktion der Nationalsozialisten, das sogenannte Dritte Reich, von 1933-1945, der „Freiheitskampf“ dieser Leute dauerte rund 12 Jahre und ging als „Zweiter Weltkrieg“ in die Geschichte ein.
Zwölf Jahre „Freiheitskampf“ kosteten ungefähr 60 Millionen Menschen das Leben, alleine ein Zehntel davon, 6 Millionen, waren Juden, die gezielt ermordet wurden aus nur dem einen Grund: sie waren Juden, und die Nazis wollten ihren Tod. Sie wollten „frei“ von Juden sein.
So erging es auch den Roma, Sinti, und weiteren.

Deutsche Wehrmacht, SS, Gestapo, judenfrei nannte sich der „Freiheitskampf“ zu jenen Zeiten.
Von den sechs Millionen ermordeten Juden sind die meisten auf ganz besondere Weise „befreit“ worden, sie wurden nicht nur „befreit“ von ihrem Leben, sie wurden sogar von ihren toten Leibern „befreit“, Rauch und Asche über den Vernichtungslagern, der ganze Rest von Millionen Menschen, freier kann man wirklich nicht mehr sein.

Und heute sehe ich wieder Bilder, ein Video, in dem offenbar ein blutüberströmter Gaddafi (ja, der Gaddafi!) zu sehen ist inmitten von aufgebrachten Menschen.
„Mich laust der Affe!“, dachte ich, die Männer, die den Gaddafi da herumstoßen wie ein Menschpüppchen, sie haben wir doch gerade vor zwei Tagen aus den israelischen Gefängnissen flanieren sehen, wohlgenährt, mit breitem Lachen und ihren Anrufen an Allah, ihrem Kriegsgott!
Und ihren Rufen: „Tod den Juden!“
Ja, und Gaddafi halten sie auch für einen Juden, die Gaddafi-Karikaturen verraten es.

Diese Leute erscheinen voller Ekstase, rufen laut ihren Kriegsgott und stoßen dies „Püppchen Mensch“, dies menschliche Bündel, herum, einst war er, noch nicht lang ist’s her, der „König der Könige“ von Afrika (!!), nun nur noch ein blutüberströmter Mann in der Gewalt der Leute, die erst vorgestern aus israelischen Gefängnissen befreit wurden, so erscheint es mir.
Daß libysche Waffen, auch deutscher Bauart, inzwischen längst den genau umgekehrten Weg genommen haben, damit man sie auf Israeli abfeuern kann, das gibt dem Ganzen noch eine besondere Würze dieser „Nato-Aktion“.

Man hört Schüsse, knapp darauf sieht man Gaddafi in der nächsten Filmsequenz zusammengesackt, es ist aber nicht sichtbar, was der Grund dafür ist. Waren es wirklich die Schüsse, die ihn in den Tod sacken ließen (und ja, es scheint so), oder ist er nur aufgrund von Schwäche oder aber Schlägen, Tritten zusammengesackt?
Das konnte man diesem Video nicht eindeutig entnehmen.

Man konnte auch nicht glasklar sehen, ob dieser Mann tatsächlich Gaddafi war, aber -Hölle!- der sah verdammt danach aus, kein Zweifel!

Allerorten in den Nachrichten ist nun zu vernehmen, Gaddafi sei tot, nur man wisse nicht so genau, wie er umkam…

Wie dem auch sei, einer der reichsten Männer dieser ganzen, verdammten Erde ist nicht mehr, wo ist sein Reichtum hin, und was wird nun von dem Öl, diesem Riesenvorrat des Landstrichs genannt Libyen?
Die Nato, die so freundlich war auszuhelfen, die garantiert die Macht war, der Gaddafi dann nichts mehr entgegensetzen konnte, sie wird es nicht umsonst getan haben.
Noch vor wenigen Monaten war man (!)beste Freunde(!), und nun, wie’s aussieht, hat man den Gaddafi wie eine schäbige Altmetall-Dose auf der Straße erschossen.

Aber Geld und Öl kann man wohl nicht erschießen, man kann es jedoch, nun, wie heißt das in „Banker-Sprache“ (?): „verspekulieren“, oder „verspielen“ oder „wirtschaftsverkriseln“?
Eines ist sicher, das Geld ist nicht weg, nur weil es weg erscheint.

Ein Lehrer, der zum Hobby Zauberer war, erklärte mir eines: lenke die Aufmerksamkeit der Zuschauer auf die rechte Hand, mit der linken kannst du dann zaubern.
Abrakadabra: Geld weg. Ups! Olé, Bravo, ihr Applaus bitte!

Gaddafi steht dem nicht mehr im Weg.

Endlich frei

Oktober 19, 2011

Nun ist Gilad Shalit nach über 5 Jahren Gefangenschaft durch die Hamasbande frei.
Der „Gefangenenaustausch“ einer gegen über 1000 Terroristen hat viele Gemüter gespalten. Denn es kamen unter anderem Massenmörder oder Palästinenser, die an Attentaten beteiligt waren, frei.
Ich kann mich sehr gut in die Familien, die durch diese Typen Angehörige verloren haben, und diesen Deal ablehnen, gut hinein versetzen. Ich wüsste nicht, wie ich reagieren würde. Israel macht sich natürlich erpressbar und dass die Hamas immer wieder versucht, israelische Soldaten zu entführen, die bisher – Gott sei Dank – verhindert wurden, ist kein Geheimnis. Die Hamas spricht offen darüber.
Andererseits freue ich mich natürlich für Gilad, dass er das Martyrium hinter sich hat.
Wie es ihm wirklich geht, werden wir nie genau wissen, aber dass Isolation Menschen fast psychisch zerstört, ist bekannt. Ob er jemals wieder ein „normales“ Leben leben wird, wissen wir auch nicht.
Wer die Bilder gesehen hat, hat auch gesehen, dass es ihm nicht gut geht. Nicht nur offensichtlich durch seine extreme Abmagerung.
Ich hoffe, dass er gute Psychologen haben wird und dass man ihm die Zeit gibt, die er benötigt.
Mich hat selten ein Thema gefühlsmäßig so gespalten wie dieses. Ich wüsste nicht wie ich entschieden hätte und bin sehr froh, dass ich nie vor so einer Entscheidung stehen werde. Ich beneide keinen israelischen Politiker um deren Job.

Ich wünsche Gilad alles erdenklich Gute.

Es hört nie auf

August 19, 2011

Eskalation im Süden: Acht Tote, fast 50 Verletzte

Bei der gestrigen Anschlagsserie im Süden Israels sind acht Menschen getötet worden. 41 wurden verletzt.

In der Nacht und am Morgen setzten sich die Angriffe auf Zivilisten fort. Mehr als zehn Raketen wurden auf Südisrael abgefeuert . Dabei wurden sieben Menschen verletzt, mindestens einer davon schwer. Eine Schule und eine Synagoge in der Stadt Ashdod wurden getroffen. Vier der Raketen wurden von dem Raketenabwehrsystem „Iron Dome“ abgefangen.

Zunächst hatten gestern gegen Mittag Terroristen das Feuer auf einen Linienbus eröffnet, der von Be’er Sheva nach Eilat unterwegs war. Gleichzeitig wurde das Feuer auf zwei Privatautos und einen weiteren Linienbus eröffnet.

Kurze Zeit später explodierte ein Sprengsatz in der Nähe einer Einheit der Israelischen Verteidigungsstreitkräfte (ZAHAL), die zum Ort des Anschlags gekommen war.

Später feuerten Terroristen Mörsergranaten auf Routinebauarbeiten am Grenzzaun zwischen Israel und Ägypten ab.

Alle Anschläge dieser Serie, die einem neuen Muster folgte, ereigneten sich ca. 20 km nördlich der Stadt Eilat. Unter den Toten sind sechs Zivilisten, ein Soldat der Israelischen Verteidigungsstreitkräfte (ZAHAL) und ein Polizist.

Hier gehts weiter.

„Nakba-Tag“

Mai 16, 2011

Gewalt am „Nakba-Tag“

Im Laufe des Sonntags ist es im Rahmen der palästinensischen Proteste zum „Nakba-Tag“ an zahlreichen Orten zu gewaltsamen Ausschreitungen gekommen, wobei es zu Zusammenstößen zwischen den israelischen Sicherheitskräften und den Aufrührern kam.

Im Folgenden die Bilanz vom Sonntagabend:

Nordregion:

Hunderte von Syrern durchbrachen bei Majdal Shams den Grenzzaun zwischen Syrien und Israel und gingen im Dorf gewaltsam gegen Soldaten der israelischen Armee vor. Um die Eindringlinge zurück nach Syrien zu drängen, schossen die Soldaten vereinzelt auf die Aufrührer. Bislang wurde von zwei getöteten Syrern und mindestens fünf Verletzten berichtet (drei davon sind offensichtlich Israelis).

Bei Versuchen, die libanesisch-israelische Grenze bei Maron a-Ras zu durchbrechen, wurden auf libanesischer Seite drei bis fünf Menschen getötet.

Bei diesen Vorfällen wurden drei Offiziere und zehn Soldaten der israelischen Armee verletzt.

Zentralregion:

An mehreren Orten in Judäa und Samaria brachen gewaltsame Unruhen aus, bei denen Steine und Molotowcocktails geworfen sowie Reifen verbrannt wurden.

Am Übergang Kalendiya südlich von Ramallah wüteten etwa 1000 Palästinenser, wobei Steine und Leuchtgeschosse auf die Sicherheitskräfte geworfen wurden. Anscheinend wurde dort eine Person schwer verletzt.

Im Laufe des Tages kam zu mehreren Fällen, bei denen sich Aufrührer hinter Krankenwagen verschanzten, während sie die Sicherheitskräfte mit Steine bewarfen.

In Tel Aviv untersucht die Polizei, ob es sich bei fdem olgenden Zwischenfall um einen Anschlag handelt: Ein arabischer Autofahrer aus Kfar Kassam rammte im Süden der Stadt einen leeren Bus und 15 weitere Fahrzeuge. Hierbei starb der 29-jährige Aviv Morag aus Givatayim, und 21 Menschen wurden verletzt.

Südregion:

An zahlreichen Orten im Gaza-Streifen kam es zu Unruhen, insbesondere nahe dem Übergang Erez, wo Hunderte Palästinenser israelische Soldaten mit Steinen bewarfen. Beim versuchten Grenzdurchbruch wurden zwischen 20 und 25 Palästinenser verletzt.

Am Nachmittag vereitelten israelische Soldaten einen Sprengstoffanschlag am Sicherheitszaun im nördlichen Gaza-Streifen.

Vor vielen Vertretungen Israels im Ausland fanden Demonstrationen statt. Allein in Kairo wurden etwa 1000 Teilnehmer gezählt.

Die Übergänge in Judäa und Samaria sind aufgrund der angespannten Sicherheitslage für 24 Stunden geschlossen worden. Notfälle und Journalisten werden jedoch weiterhin abgefertigt.

(Außenministerium des Staates Israel, 15./16.05.11)

Kommentar zwecklos!

Fremde Feder: Dear Mister President, wie konnten Sie nur …?

Mai 5, 2011

Mit herzlichem Dank an Jennifer Nathalie!

„Dear Mister President,

mit dem größten Entzücken reagierte ich letzten Montag auf die Nachricht vom Tod Osama bin Ladens. Allerdings bin schon ein bisschen traurig, dass offenbar keiner meiner Landsleute, bis auf Angela Merkel, diese Freude teilt – was, unter uns gesagt, auch nicht gerade die beste Gesellschaft ist. Du solltest wissen, dass „wir Deutsche“ für gewöhnlich ein etwas eigentümliches Verhältnis gegenüber Diktatoren, Terroristen und Massenmördern pflegen:
Die Haie im indischen Ozean hatten den Leichnam noch nicht mal unter sich aufgeteilt, da meldeten sich in Deutschland schon zahlreiche Völkerrechtsfetischisten, Islamwissenschaftler und Friedensforscher zu Wort, um das amerikanische Vorgehen fachgerecht zu verurteilen. Du fragst dich jetzt sicher, was an der Liquidierung eines der brutalsten Massenmörder der jüngeren Geschichte so falsch war. Die Antwort lautet: Alles! Ich weiß, du verstehst das nicht (ich übrigens auch nicht), aber es ist nun mal Fakt: Der Großteil der Deutschen findet dich, deine Vorgänger, deine primitiven Landsleute, und überhaupt, die Vereinigten Staaten an sich, total doof (nur bei Cheeseburgern machen wir eine Ausnahme). Das liegt vermutlich daran, dass „wir“ euch euren Einsatz im zweiten Weltkrieg immer noch nicht ganz verziehen haben, denn eigentlich war’s mit Hitler im 3. Reichen doch ganz schön. Grund genug, nach über 60 Jahren immer noch ordentlich beleidigt zu sein und bei jeder sich bietenden Gelegenheit das Haar in eurer nationalpatriotisch überwürzten Suppe zu suchen. Zum Beispiel jetzt. Das Gros der deutschen Spießbürger verabscheut eure Kriegstreiberei und euren schlampigen Umgang mit dem Gesetz nämlich zutiefst. Deutschland ist ja schließlich, zumindest seit 1945, die letzte Bastei der ultimativen Moral und Nächstenliebe! Im Folgenden eine kurze Erklärung, wie der Großteil der Deutschen (hier mit „wir“ gekennzeichnet) die Sache gelöst hätte:

„Wir Deutsche“ lieben Gesetze, v.a. solche, die ihr ständig brecht! Selbst der regelmäßige Stammtischbesucher, der „Richter Hold“ für ein exaktes Abbild der Realität hält und natürlich über kein Staatsexamen in Jura verfügt, unterlegt seine Ansprachen dieser Tage mit ein paar ausgewählten Artikeln und Paragraphen des Völkerrechts. Aber davon habt ihr Deppen natürlich keine Ahnung. Den armen Kerl einfach so abknallen – pfui! Auge um Auge, Zahn und Zahn – das halten „wir“ zwar in jedem Nachbarschaftsstreit um aufgeschlitzte Autoreifen und geschändete Gartenzwerge für äußerst angemessen, aber sobald es um Massenmord geht, finden „wir“ das absolut primitiv. Hierzulande regelt man solche Dinge nämlich für gewöhnlich im Rahmen eines Dialogs. Der darf dann auch gerne mal sowohl „kritisch“ als auch „friedlich“ sein oder sich zwischen „Religionen“, „Kulturen“ und „Generationen“ abspielen. Richtig wäre es demnach, zunächst im Garten einen Stuhlkreis zu errichten, danach bei Bin Laden zu klingeln und ihn höflich zum Dialog zu bitten. Zudem würden „wir“ uns zuvor mit Amnesty International absprechen, um im Rahmen der Operation Menschenrechtsverletzungen jeglicher Art ausschließen zu können. Jawohl, auch Terroristen haben Rechte! Ideal wäre zudem die Anwesenheit eines kompetenten Psychologen-Teams, welches sich eingehend mit dem Terrorfürst selbst, seiner Kindheit und der Frage „Wie konnte es soweit kommen?“ beschäftigt. Zur Krönung würde dann Margot Käßmann aus der Bibel vorlesen und christliche Primärtugenden predigen, wonach z.B. vergeben auch gütiger als vergelten ist. Du findest das jetzt möglicherweise befremdlich (ich auch!), aber in Deutschland ist es durchaus üblich, sich intensiver mit Tätern als mit Opfern zu beschäftigen. Also, Mister President: Wenn’s mal wieder so weit sein sollte, dann melde dich doch bitte bei „uns“! „Wir“ schicken dir gerne umgehend tatkräftige Unterstützung vorbei, z.B. Claudia Roth (Expertin im Umgang mit Diktatoren), Kurt Beck („Wir müssen auch mit den Taliban verhandeln!“) oder Inge Höger (Anwältin der Menschenrechtsorganisation Hamas).

Außerdem haben „wir“ im Gegensatz zu euch wenigstens noch Respekt und Anstand gegenüber anderen Kulturen! Der Islam gehört schließlich zu Deutschland, darum würden wir gläubige Moslems auch nie kaltblütig in den Tiefen der Nordsee versenken. Konsequenterweise beschäftigt man sich dieser Tage auch intensiv mit der islamischen Bestattungskultur sowie mit der höchst brisanten Frage, ob Herr Bin Laden trotz seiner unwürdigen Bestattung dennoch ins Paradies einziehen und dort auf die versprochenen Jungfrauen treffen wird. Speziell in den Redaktionsräumen der renommierten Süddeutschen Zeitung rauchen ob dieser Problematik bereits seit Tagen die Köpfe. Tatkräftig unterstützt wird das Blatt dabei übrigens von kompetenten Islamwissenschaftlern und Nahostexperten, die überwiegend in pakistanischen Koranschulen, statt im Rahmen eines ordentlichen Universitätsstudiums, ausgebildet wurden und daher ganz genau wissen, wovon sie reden! Ich weiß, der sensible Mann mit der Kalashnikow hatte ja eigentlich nichts mit dem Islam zu tun, aber das spielt für „uns“ natürlich keine Rolle. Ebenso wenig übrigens wie die Tatsache, dass die vielen Terror-Opfer Bin Ladens natürlich ebenso kein Grab bekommen haben, das ihren religiösen Gepflogenheiten auch nur ansatzweise entsprochen hätte. Insofern kannst du davon ausgehen, dass „wir“ natürlich umgehend eine anständige Bestattung unter Berücksichtigung der islamischen Kultur organisieren würden. Und das freilich inklusive adäquater Trauerrede, die selbstverständlich nur ausgemachte Profis wie z.B. Peter Scholl-Latour, Udo Steinbach oder Michael Lüders halten würden!

Ebenso ekelig finden „wir“ auch euren Jubel, eure Selbstbeweihräucherung und euer Triumphgeheul. Wie widerwärtig, angesichts der Tatsache, dass hier ja schließlich ein Mensch (mit Gefühlen, Rechten und sogar Familie!) von uns gegangen ist! Was soll das? Wo bleibt denn da die christliche Nächstenliebe? Wie im Mittelalter! Pfui!
In Zeiten der Krise berufen „wir“ uns indes gerne auf die Kirche, die uns trotz ihrer Kinder schändenden Mitglieder immer dann als letzter Rettungsanker dient, wenn „wir“ unsere grenzenlose moralische Überlegenheit demonstrieren wollen. In der Konsequenz betrauern „wir“ diesen tragischen Todesfall zutiefst und setzen uns bereits für Gedenktage, Trauerminuten und eine alternative Pilgerstätte, bestenfalls zentral am Brandenburger Tor gelegen, ein. Übrigens verachten „wir“ dich und dein Gefolge dieser Tage in dem gleichen Maße, wie „wir“ es bislang auch bei euphorisierten Islamisten getan haben, die nach jedem Terroranschlag ausgelassen auf den Straßen Bagdads feierten. Dass ihr dabei die Unschädlichmachung eines Massenmörders, die anderen hingegen die Tötung unschuldiger Zivilisten zelebrieren, blenden „wir“ dabei geflissentlich aus. Würde ja auch so gar nicht in unser Weltbild passen.

Hätten „wir“ am vergangen Sonntag das Kommando übernommen, wäre die Welt eindeutig besser, schöner und friedlicher geworden. Osama hätte ein paar Monate auf Bewährung bekommen und danach weiterhin ein paar Massenmorde planen sowie unschuldige Menschen ins Jenseits befördern können. „Wir“ hätten es uns dabei im Fernsehsessel mit Chips und Bier gemütlich gemacht, brennende Hochhäuser inkl. verkohlter Leichen bestaunt und dabei das gute Gefühl gehabt, einen 54-jährigen Familienvater nicht bei seinem liebsten Hobby gestört zu haben. Du verstehst das jetzt sicher nicht (ich auch nicht!), aber wie gesagt – „wir“ in Deutschland finden jeden noch so grausamen Terroristen immer noch sympathischer als dich und dein Gefolge.

… das Schöne daran ist, dass dich „unsere“ Verachtung mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit nicht mal sonderlich tangieren wird. Mach’ weiter so, God bless America!

In diesem Sinne

Mit aufrichtigem Dank und besten Grüßen

Deine (dem „wir“ nicht zugehörige) Amerika-Liebhaberin

Osama bin Laden, Familienvater und Terrorchef der Herzen. Das Gewehr diente lediglich zu dekorativen Zwecken.“

Osama bin Laden´s Tod

Mai 2, 2011

Osama bin Laden ist tot.
Ich juble nicht, wenn ein Mensch stirbt, aber ein Massenmörder weniger, ist immer auch eine gute Meldung.
Dass der Hamasführer Ismail Hanije seinen Tod bedauert, sollte nicht verwundern, außer bei Menschen, die immer noch denken, die Hamas wäre nur ein harmloser Männergesangsverein.
Dass der Spiegel wieder einmal mit dem antisemitischen Klischee „Auge um Auge“ herum hantiert, ist leider nichts neues. Castollux hat dazu die passenden Worte gefunden und nicht nur zum bekannten antisemitischen Klischee, das aus vielen deutschen Köpfen wohl niemals verschwindet, trotz jahrelanger Aufklärung.

Die März-Bilanz aus Gaza

April 11, 2011

So sieht sie aus, die Friedfertigkeit.

128 Angriffe der Terroristen gegen Israel, das sind mehr als doppelt so viele wie im Februar (61) und immer noch die Hälfte mehr als im Januar (83). Dabei schlugen in Israel 38 Raketen und 87 Mörsergranaten ein. Den Anschlägen fielen 6 Menschen zum Opfer (5 aus der Familie Fogel und eine Britin); 27 Israelis wurden verletzt.</blockquote

Der Süden Israels ist am Wochenende von so massivem Beschuss aus dem Gaza-Streifen heimgesucht worden wie lange nicht mehr. Innerhalb von 48 Stunden feuerten palästinensische Terroristen von dort mehr als 120 Raketen- und Mörsergranaten auf Gemeinden im westlichen Negev ab. Mehrere Menschen erlitten einen Schock, und es entstand beträchtlicher Sachschaden.

Goldstone korrigiert seinen UNO-Bericht über den Gazakrieg

April 3, 2011

Wird diese wichtige Korrektur in den Medien ein Thema sein? Wird es der Rest der Welt interessiert zur Kenntnis nehmen? Wird es etwas bei Menschen bewirken, die Israel immer und immer wieder Kriegsverbrechen vorwerfen?
Wir werden es abwarten müssen. Sicher ist nur, dass es bestimmten Israel“kritikern“ und Antisemiten nicht interessieren wird, denn das würde ihrer Wahnvorstellung widersprechen und belegen, wie egal ihnen auch die Situation der Palästinenser ist, denn auch sie werden von diesen Verleumdern nur zum Mittel für ihren Zweck missbraucht: Israel zu delegitimieren und zu verteufeln.

Der ursprüngliche Goldstonebericht hat aber leider zu viel Schaden angerichtet, der nicht wieder gut zu machen sein wird. Er hat eine der Grundlagen für die massive Zunahme von Antisemitismus und Israelhass geschaffen. Das wird bleiben und das können Goldstone und die UNO nicht wieder gut machen.

UN-Sonderermittler Richard Goldstone hat seine Darstellung korrigiert, Israels Militär habe im Gaza-Krieg gezielt palästinensische Zivilisten angegriffen.

Der Sonderermittler der Vereinten Nationen zum Gazakrieg 2008/2009 will seine Einschätzung zu den damaligen Ereignissen überdenken. Richard Goldstone schrieb in einem Artikel der „Washington Post“, neue Angaben der israelischen Streitkräfte deuteten darauf hin, dass die Truppen nicht absichtlich zivile Ziele der Palästinenser ausgewählt hätten – einer der am meisten kritisierten Vorwürfe in seinem Bericht zu der bewaffneten Auseinandersetzung zwischen Israel und der radikalislamischen Hamas.

Heute sei viel mehr über die Ereignisse des Gaza-Kriegs bekannt, schrieb Goldstone in der „Washington Post“. „Wenn ich gewusst hätte, was ich jetzt weiß, wäre der Goldstone-Bericht ein anderes Dokument gewesen.“

Weiter lesen

Auch aro1 geht detalliert auf den Bericht ein.

Sogar die Opferzahlen in Gasa, die von der IDF sehr zeitnah veroeffentlicht wurden und lange mit einem unglaeubigen Zwinkern von vielen Korrespondenten den uebertriebenen palaestinensischen Angaben gegenueber gestellt wurden, bestaetigte Goldstone jetzt im Grossen, nachdem auch die Hamas sehr aehnliche Zahlen vorlegte. Demnach starben in Gasa ca. 700 bewaffnete Kaempfer und ca. 300 Zivilisten waehrend ca. 160 nicht genau zugeordnet werden koennten.

Aber auch wenn man von 460 Zivilisten ausgeht ist das Welten entfernt von den ueber 900 Zivilisten, die die ‘Palaestinenser’ ausgemacht haben wollen…

Goldstone – man hoere und schreibe – greift sein eigenes Gremium an und unterstellt ihm blanken Antiisraelismus:

“…an der Geschichte der Einseitigkeit gegen Israel durch das UN Human Rights Council kann kein Zweifel bestehen.”

Goldstone fordert vom UN Human Rights Council jetzt auch eine Verurteilung gegen “das unentschuldbare und kaltbluetige neuliche Abschlachten eines israelischen Paares und drei ihrer kleinen Kindern in ihren Betten“. Da kann man nichts mehr hinzufuegen.

Haschem möge sich ihrer Erbarmen!

März 23, 2011

von A.mOr

Die durch die Detonation einer Bombe getötete Frau in Jerusalem war 59 Jahre geworden.
Drei Menschen sind sehr schwer verletzt worden und gehören damit zu den mindestens 30 Verletzten, die diese Bombenexplosion an einer belebten Bushaltestelle verursachte.
Die Detonation war weithin hörbar in Jerusalem, mir ist, als höre ich sie in meiner Brust.
Der Mord an der Familie Fogel (vorletzten Samstag zur Geisterstunde) verursachte in mir Abscheu und tiefe Trauer, ich habe geweint und war drei Tage praktisch von diesem Eindruck permanent verstimmt, die über 50 Raketen zu Schabbat Sachor (vergangenen Samstag) auf Israels Süden registrierte ich kaum noch, und auch die anderen Raketen davor und danach nicht, weil schon das vorherige einen Teil von mir befängt.
Zu sehr sind die Meldungen über den Raketenbeschuß gegen Israels Volk (und alle, die unter ihm wohnen) zum Alltag geworden, und ja, es macht einen großen Unterschied, ob man in der Reichweite solcher Raketen wohnt oder nicht.

An die deutschen Mitbürger

Andererseits, über 50 Raketen gegen Hannover, die nur dank glücklicher Fügung in der Lüneburger Heide landen und zum Glück Menschen „nur“ verletzen und „nur“ Gebäude zerstören.
Stellt Euch das doch nur vor!
Aber nein, den meisten hier ist es sogar zu mühsam über den Verbleib ihrer Jungs und Mädels in Afghanistan nachzudenken!
Wozu also an Israel denken, wo viele Deutsche in grauer Vorzeit eine neue Heimat fanden? Nicht einmal stolz könnt ihr auf diese Deutschen sein, weder in Afghanistan noch in Israel, denn euch ist alles einfach zu schwer!
Soll ich den kalten, satten Zynikern hierzulande Raketen wünschen, damit sie endlich ihre Ignoranz und Selbstgefälligkeit aufgeben?
In Wut und Verzweiflung aus der Hilflosigkeit gegenüber diesen immer wiederkehrenden Aggressionen von Menschen faulen Herzens gegen Israel und damit auch Deutschland überlege ich mir -wie gut, daß ich überlegen kann!-, daß ich selbst diese Raketen abschießen mag!
Aber, und das ist unsere jüdische „Schwäche“ (!!!):
„Du sollst den Menschen lieben, denn er ist Teil Seiner Schöpfung!“ – ja, Freunde, das gilt sogar für diese Mörder und Hetzer, die uns bis auf das Blut verfolgen!
Und es geschieht, von deutscher Presse weitestgehend ignoriert, in Israel in aller Selbstverständlichkeit. Sogar Selbstmordattentäter gegen jüdisches Leben, die „verunfallt“ sind, und deshalb ihren Einsatz nicht zuende führen konnten, sogar diese werden in israelischen Krankenhäusern von israelischen Ärzten versorgt, geheilt, gerettet!
Das ist Schwäche!

Der Auftrag unseres Schöpfers an uns Juden und die Gerechten

Aber, wenn nun eine militärische Antwort wieder folgen sollte, so wie auch die anderen Angriffe gegen unschuldige Menschen dank eines gerechten israelischen Militärs gefolgt sind, dann tun sie es, um Unschuldige zu schützen vor den Angriffen von Mördern.
Hierbei handelt es sich um Selbstverteidigung, und in der Selbstverteidigung ist es erlaubt jemanden zu töten, dessen Absicht Mord ist.
Diese Tötung dann ist nicht Mord, sondern Verhinderung von Mord, also bewahren von Leben.
Wenn „deutsche“ Medien dieses wieder unterschlagen werden, und wieder Israel, was es auch tut, mit Schmutz bewerfen, so verzagt nicht.
Jeder Mensch, der jemals auf das Leben durch einen anderen Menschen mit niederen Motiven bedroht war, der weiß, daß es recht ist im Zweifel auch zu töten.
Das israelische Militär ist in diesem Falle nichts anderes als der verlängerte Arm des Gesetzes.
So, wie die „westliche Welt“ nun gegen Libyen vorgeht, nach dem juristischem Aspekt der „Gefahr in Verzug“, genauso ist es Israel erlaubt, seine unschuldigen Menschen und Kinder zu schützen, und wenn dabei andere Menschen sterben, so ist es erlaubt.
Das zusätzlich schreckliche daran ist, wie es sich schon wieder zeigte, daß auch Unschuldige auf der Seite der Palästinenser sterben, denn die Mörder nehmen keine Rücksicht, nichteinmal auf ihre eigenen Familien, Verwandten, Bekannten und erst recht nicht auf Juden!
Sie benutzen die eigene unschuldige Bevölkerung um sich in ihr zu verbergen und aus ihr heraus Raketen abzuschießen gegen andere unschuldige Menschen, den Bewohnern Israels.
Aber Juden schützen alle diese Opfer des Terrors in der Uniform des Staates Israel, sogar vor ihren eigenen Verwandten, sogar, obgleich zynische Besserwisser dieser Welt die Schuld auf Seiten Israels rufen!
Israel ist was es ist, was andere sagen, es sei ihnen gelassen, Israel hat das Recht auf Selbstverteidigung, konsequent und hart gegen alle Mörder, die Israel das Leben nehmen wollen.
Das ist Gesetz seit Menschengedenken!
Es gilt für alle Menschen, es gilt für Israel, dessen höchste Pflicht es ist, seit es Juden gibt, die Menschen und die Gesundheit an erster Stelle zu schützen.
Im Notfall (der Verteidigung) heißt das, daß Mörder sterben müssen, damit sie nicht noch mehr unschuldiges Leben nehmen können, zu deren Schutz Israel sich verpflichtet hat in den Augen und bezeugt von Haschem (Gott)!
Wir wollen an erster Stelle, und es ist der wichtigste Auftrag, heilen und alles so gut tun, daß es dazu dient diese Welt zu verbessern. Im Notfall (der Verteidigung) müssen die Feinde des Lebens getötet werden, damit sie der Unschuld dieser Welt nicht noch mehr Wunden zufügen können.
Und wir schützen nicht nur die Juden, wir schützen auch die Europäer, die oft nicht wissen, in welcher Gefahr sie sich befinden, und wir schützen auch die Aufrechten und Unschuldigen, die Frauen, die Leben gebären und die Kinder von den Palästinensern, so gut wie wir können, mit aller Kraft die wir haben!
Denn wir tun es in Angesicht unseres Schöpfers, dem Vater und dem König von allem.
Und wir tun es als Menschen, die in Vernunft anerkennen, daß es lohnt das Leben zu schützen. Deswegen sind auch die von uns gerecht, die nicht offen in Seinem Namen handeln (die nicht religiös sind), die aber offen handeln in guter Absicht und in Milde mit dem Leben und konsequent gegen jene, die das Leben vertilgen und vergiften!
Wenn wir dabei alleine gelassen werden, so tun wir es doch vor Seinen Augen, den Augen unseres Schöpfers, dem Schöpfer von allem was wir kennen!
Sollen andere beten und bitten, wir aber atmen, weil wir leben und jeder Schlag unserer Herzen ist ein Schlag Seiner Anwesenheit. Wir brauchen nicht den Schöpfer rufen, er hat uns gerufen (geschaffen) und wir leben Seiner Angesicht. Und deshalb sind wir verpflichtet gut zu tun, denn Sein Wille ist unsere Atmung und das Schlagen unserer Herzen.
Schema!
Gott segne Jisrael, segne alle Juden, segne alle Gerechten, segne die Schwachen und Hilfebedürftigen, segne das Leben und segne unsere Frauen und die Kinder!

(Adoschem) eloheinu, (adoschem) echad!

Anschlag in Jerusalem

März 23, 2011

Nachdem letzte Woche an einem Tag über 50 Raketen aus dem Gazastreifen auf Israel abgefeuert wurden, gestern in der Nähe von Aschdod und heute morgen in Beer Schewa, ist seit mehreren Jahren wieder ein Busattentat in Jerusalem passiert. Gott sei Dank keine Toten, aber viele Verletzte.

Ich habe den Abzug der Israelis aus dem Gazastreifen 2005 begrüßt. Mittlerweile muss ich feststellen, dass das ein Fehler war. Denn geantwortet wurde darauf seitdem mit Terror.

Seit Jahren zum ersten Mal wieder Attentat in Jerusalem

Gil Yaron

Der Islamische Jihad hatte erst in den Morgenstunden angedroht, dass er in „israelischen Städten zuschlagen“ würde. Aber nachdem die Islamisten in den Morgenstunden zwei Grad Raketen auf die Stadt Beer Scheba abgeschossen hatten, verstanden die Israelis die Warnung falsch. Sie dachten, es würden im Rahmen der Spannungen um Gaza weitere Raketen abgeschossen werden, doch dann traf es einen Autobus in der Stadt Jerusalem. Es war das erste Attentat im israelischen Regierungssitz mehr als zwei Jahren völliger Ruhe. Seit mehr als vier Jahren gab es keinen Anschlag mehr auf einen Bus. Noch hat niemand die Verantwortung für das Attentat übernommen.

In der ganzen Innenstadt Jerusalems hörte man die Detonation, als gegen 15:15 Uhr ein Sprengsatz neben einem Bus der Linie 74 an Jerusalems zentraler Busstation explodierte. Im Gegensatz zu vorherigen Attentaten, bei denen Selbstmordattentäter sich in Bussen in die Luft sprengten und dabei zig Menschen töteten, war der Sprengsatz diesmal neben einem Kiosk abgelegt worden. Laut ersten Berichten kam niemand ums Leben, mindestens 20 Personen wurden verletzt, drei davon schwer. […]

Update: Doch eine Tote.

Sichronam LiVracha!

März 13, 2011

In der Siedlung Itamar wurde eine Familie von zwei palästinensischen Terroristen regelrecht abgeschlachtet. Ein Kind war elf Jahre, eines drei Jahre alt und das jüngste gerade einmal 3 Monate alt.
Zwei Kinder im Alter von 2 und 4 konnten sich in einem Nebenzimmer verstecken. Auch die 12 jährige Tochter, die nicht zu Hause war, konnte so überleben.

Wie mal wieder unsere Medien darüber berichtet haben, wenn sie es denn überhaupt taten, hat Castollux recherchiert.

In Gaza feiern Palästinenser und verteilen indes Süßigkeiten.

Wie kalt muss man sein, um das Abschlachten von Menschen und kleinen Kindern zu feiern!

Artikel über den arabisch-israelischen Journalisten Khaled Abu Toameh

Januar 26, 2011

Ich wollte euch auf einen interessanten Artikel über den arabisch-israelischen Journalist Khaled Abu Toameh aufmerksam machen.

Ich wünschte, man würde mehr über solche Palästinenser berichten.

Der arabisch-israelische Journalist Khaled Abu Toameh lebt in einem jüdischen Viertel von Jerusalem, sagt von sich, er sei pro-palästinensisch, kritisiert dabei das Wirken Arafats und bemängelt die fehlende Selbstkritik der Palästinenser.

Was ihm manche noch weniger verzeihen können als die vermeintliche Nestbeschmutzung, ist der Umstand, dass Toameh in Israel nicht das Reich des Bösen sieht. „Hier in Israel bin ich frei, ich kann mich frei bewegen und schreiben, was ich will. Außerdem bin ich als palästinensischer Journalist in Jerusalem unter israelischer Herrschaft sicherer als im Westjordanland. In Ramallah wäre ich längst tot.“

Dass es inzwischen Mode geworden ist, Israel als Apartheidsstaat zu bezeichnen, macht Abu Toameh regelrecht wütend. „Im Libanon gibt es fünfzig Berufe, die Palästinenser nicht ausüben dürfen. Das ist Apartheid.“ Er erzählt, dass es für ihn überhaupt kein Problem gewesen sei, ein Haus in einem mehrheitlich jüdischen Viertel von Jerusalem zu kaufen, wo er mit seiner Frau und seinen drei Kindern lebt.

Und trotzdem fügt er hinzu: „Lieber bin ich Bürger zweiter Klasse in Israel als Bürger erster Klasse in irgendeinem arabischen Land.“ Solche Worte klingen für viele nach Onkel Tom. Aber eine solche Sicht ist herablassend. Onkel Tom war ein Sklave. Khaled Abu Toameh ist selbstbewusster Bürger eines freien Landes.

[…]

Weiter lesen.

Brände in Israel und die Freude der Antisemiten

Dezember 4, 2010

Eigentlich kann ich diesen Artikel an meinen letzten anhängen, denn der ewige Antisemit erfreut sich auch an Katastrophen, wenn Juden (es sind übrigens auch Nichtjuden unter den Opfern, aber diese Kleinigkeit interessiert den deutschen und österreichischen Michel natürlich nicht) durch den Brand im Carmelgebirge ums Leben kommen und andere Menschen ihr Leben riskieren.

Der Lindwurm hat einige Kommentare aus Österreich zusammengefasst. Eigentlich dürfte man solchen Menschen nicht als solche bezeichnen. Sie sind Abschaum.

„Keine Feuerwehrautos,aber Atombomben. Mein mitleid hält sich in…….

-mein mitleid hält sich sehr in grenzen. wer tod und chaos sät…

-Ich denke es geht den meisten, die hier eine Art Schadenfreude durchblicken lassen eher um eine Art ausgleichende Gerechtigkeit.

-Da hilft ihnen nicht einmal das ganze Geld zum Feuer löschen!

-Würden’s weniger Siedlungen bauen, könnten’s jetzt die Nachbarn um Hilfe bitten.

-Was den Palis nicht gelungen ist hat jachwe selbst besorgt. mit blitz und donner sein volk für seine sünden bestraft. jachwe sei gelobt.

-wenn wir bei den juden löschen sollten, dann aber mit benzin

-ja vieleicht sind die neuen bauwerke für unsere juden das sie heimkommen das währe viel geldersparnis für uns wenn diese schwarz angezogenen rawuzln weg sind und häupl dazu

-Aha -da hat die Herrscherrasse wohl ihren Gott erzürnt? 🙂 Hauptsache ein schlagkräftiges Militär aber zu dämlich, ihre eigenen Leute vor einem Brand zu schützen oder war das Absicht, damit die amerikanisch-jüdischen Anwälte wieder etwas zu tun haben?

-feuerwehr armselig aber die hauptsache ist sie haben atombomben und nehmen den palestinänser das land weg.ich wünsche auch das israel abbrennt.“

Heil dir Österreich!!

Noch ein wenig Nachhilfe für unsere deutschen Journalisten, die wie immer ungeprüft die Mär übernehmen, dass die Ausgaben des Staates Israels überwiegend in die Rüstung fließe.

Die Ausgaben kann man nämlich ganz einfach recherchieren. Dort kann man nachlesen, wohin Geld hauptsächlich fließt. Nämlich überwiegend in Soziales, die Erziehung und in andere Dinge. Aber wozu sollten Journalisten überhaupt recherchieren, wenn die Antwort aus Vermutungen besteht und nicht aus Quellen? Hier hat man wieder ein klassisches Beispiel, wie der deutsche Journalismus heute arbeitet. Erneut ein Armutszeugnis dieser Journaille.

Dass aus vielen anderen Ländern, Hilfskräfte, Löschflugzeuge etc. unter anderem aus der Türkei, aus Ägypten oder Jordanien in Israel angekommen sind, lässt die Hoffnung zu, dass nicht alle so abgebrüht sind wie unsere deutschsprachigen Antisemiten.

Wer sich am Tod von Menschen und Katastrophen, die andere Menschen treffen, freut, hat sich selber aus der Gemeinschaft der Menschheit ausgeschlossen.

Über aktuelle Nachrichten über den Stand der Brände in Israel kann man sich bei Lila informieren. Sie berichtet sehr zeitnah von den Ereignissen.
Ich hoffe, dass es Israel durch die viele internationale Hilfe gelingt, die Brände bald unter Kontrolle zu bringen.

Edit: Noch etwas zu Deutschland

„Betroffen davon sind auch die Juden. Seit 2008 nehmen der Studie zufolge Antisemitismus und die Kritik an Israel in Deutschland wieder zu. In diesem Jahr stimmen 38 Prozent der Befragten dem Satz zu: „Bei der Politik, die Israel macht, kann ich gut verstehen, dass man etwas gegen die Juden hat.“

Den Satz „Israel führt einen Vernichtungskrieg gegen die Palästinenser“ unterschrieben sogar 57 Prozent.“

Eingeständnis

November 4, 2010

Jeder erinnert sich sicherlich an die Zahl der angeblich getöteten Zivilisten (926), die während der Militäroperation „Gegossenes Blei“ ums Leben kamen. Noch heute geistern diese Zahlen weltweit herum und fast jeder ist der Überzeugung, dass diese Angaben stimmen.
Nun hat aber die Hamas zugegeben, dass die meisten getöteten Palästinenser Hamasaktivisten waren.

Originalzitate des Innenministers der Hamas:

On the first day of the war, Israel targeted police stations and 250 martyrs who were part of Hamas and the various factions fell.

In addition, Hammad said, “about 200 to 300 were killed from the Qassam Brigades, as well as 150 security personnel.”

Und nun? Was machen jetzt all die, die Israel diese angeblichen Zahlen immer wieder vorhalten und den Israelis einen Vernichtungswillen gegenüber den Palästinensern unterstellen?
Weiterhin mit Opferzahlen agieren, weiterhin Opferzahlen gegeneinander ausspielen?
„Israelkritiker“fundamentalisten wird man nicht überzeugen, aber hoffentlich wenigstens die, die nicht mit antisemitischen Scheuklappen durchs Leben gehen.

Fazit von Evelyn Gordon:

Combining the higher of Hammad’s estimates for the Qassam Brigades, 300, with the 150 “security personnel” and the 250 policemen brings the total number of combatants killed by Israel to 700. Add in the fact that Israel also killed combatants from other organizations, like Islamic Jihad, and you’re already above the 709 people the Israel Defense Forces said it had definitely identified as combatants — that is, some of the 162 whose status the IDF couldn’t determine were (as it suspected) also combatants. Based on the IDF’s total casualty figure of 1,166, that means at least 61 percent of the Palestinian fatalities were combatants, and quite possibly more.
Nor does taking the lower estimate, 200, alter the results significantly: that gives a total of 600 combatants, which, assuming some from other organizations as well, brings you quite close to the IDF’s figure of 709.

But however belatedly, Hamas has now confirmed that most of the war’s casualties were indeed combatants rather than civilians, just as Israel always claimed. So now all that’s needed is a humble apology from all the individuals and organizations that have spent the past two years slanderously accusing Israel of the wholesale slaughter of civilians.

Ich fürchte, darauf können wir lange warten.

Claudio Casula geht darauf noch näher ein.

Es gibt auch positive Fälle

Juli 14, 2010

Ja, es gibt tatsächlich positive Meldungen, die zeigen, wie wichtig es sein kann, dass Israelis und Palästinenser ihre gegenseitigen Vorurteile bei Begegnungen abbauen, wenn dies auch oft nur in dramatischen Situationen passiert.
Es ist nicht die erste Meldung, die berichtet, wie Palästinenser durch Israelis gerettet wurden (umgekehrt ist das ebenso).

In einer Meldung wird darüber berichtet, wie Israelis einem palästinensischen Jungen, den eine Schlange gebissen hatte, das Leben retteten, weil in einem palästinensischen Krankenhaus das Anti-Serum fehlte.

Der Vater des Jungen berichtete, dass er Angst gehabt habe, seinen Sohn in ein israelisches Krankenhaus zu bringen, da er dachte, dort ignoriert zu werden.

Nach der Behandlung sagte Muhammeds Vater: „Mein Sohn und ich sind nicht mehr dieselben wie vor diesem Vorfall und ich will das mit meiner Familie und meinen Freunden teilen.“ Das palästinensische Volk wisse nicht die Wahrheit über Israel und die palästinensische Medizin habe noch einen langen Weg vor sich, sagte der Palästinenser weiter.

Ich denke, es wäre für Israel und die Palästinenser auch wichtig, dass sich nicht jeder unwichtige Hansel in die Politik des NahenOsten einmischt und in seiner oder ihrer Wahnvorstellung meint, er/sie wüsste genau was zu tun sei. Leider sehen sich viele Deutsche als selbsternannte Spezialisten, als hätten sie die Weisheit der Welt mit Löffeln gefressen. Das gilt auch insbesondere für Politiker weltweit.
Vielleicht kämen beide Parteien besser ohne selbsternannte Weltverbesserer zurecht.

„Ein Schiff voller Narren“

Mai 31, 2010

Das große Thema, neben Horst Köhlers bedauerlichem Rücktritt, ist heute der gewalttätige Konflikt den sich eine Eliteeinheit der israelischen Armee mit den so genannten „Friedensaktivisten“ lieferte. Richard Herzinger bezeichnet diese eher als „Ein Schiff voller Narren“, was es eher sehr treffend beschreibt.
Das betreffende Schiff ist die unter türkischer Flagge fahrende „Marmara“.

Da sich mit diesem Thema schon einige Blogger und Onlinezeitungen intensiv auseinandergesetzt haben, werde ich die für mich interessantesten kurz zusammenfassen und auf sie verweisen. Vor allem deswegen weil die deutsche Presse mit reißerischen Titeln die „Israelische Attacke“ oder „Angriff auf Gazahilfsschiffe“ Stimmung gegen Israel zu machen versucht und die zum Teil sehr wohl gewalttätigen Aktivisten von jeglicher Schuld freispricht und den Umstand unter Verschluss hält, dass Israel diese Flotte gewarnt hatte, nicht zu versuchen die Blockade zu durchbrechen und die Hilfslieferungen zunächst nach Waffen im Hafen von Aschdod durchsuchen zu lassen und sie auf dann auf dem Landwege nach Gaza zu leiten.
Dass das von diesen Narren abgelehnt wurde, war eigentlich klar, denn damit macht man keine Propaganda, auf die diese Hamasfreunde so scharf sind.
Nicht das sicher zum Teil vorhandene Leid der Palästinenser motiviert sie zu solchen dummen Aktionen, sondern der Hass auf Israel.

Ich frage mich allerdings, wie es sein kann, das eine Eliteeinheit nicht in der Lage ist, anders mit diesen Narren umzugehen.
Waren Sie darauf nicht vorbereitet? Haben sie diese Narren so unterschätzt? Ich weiß es nicht, aber ich denke Israel hat genügend intelligente Menschen, um nicht leider immer wieder diesen unsäglichen Propagandaschlachten sei es seitens der Hamas oder deren Freunden so zu unterliegen. Denn gewonnen hat zweifelsfrei wieder einmal das Terrorregime der Hamas.

Ruth schreibt folgenden Artikel dazu: Ueberwaeltigender Propagandasieg fuer Hamas

Chajm schreibt ebenfalls darüber:
http://www.sprachkasse.de/blog/2010/05/31/das-flottillendesaster/

Es war vermutlich allen Beteiligten klar, dass die Reise auf eine Konfrontation mit der israelischen Marine hinausläuft; denn wenn eine Seeblockade ausgerufen wurde, kann man wohl kaum erwarten, dass man die Schiffe passieren lässt. Die Blockade durch Ägypten dürfte ähnlich rigoros durchgesetzt werden.

Die Marineeinheiten, die an Bord der Schiffe gingen, um sie von ihrem Kurs abzubringen, wurden mit Messern, Schlägern und Metallstangen attackiert und letztendlich sogar beschossen. Selbst Fernsehbilder von Al Jazeera zeigen Menschen die mit Eisenstangen auf die Soldaten eingeprügeln.

Israel nimmt dazu ebenfalls Stellung:

Zur Konfrontation der israelischen Marine mit der Gaza-Flottille

Während des Abfangens der Schiffe griffen die Demonstranten an Bord die Einsatzkräfte der israelischen Marine mit scharfer Munition und Waffen wie Messern und Knüppeln an. Eines der benutzten Gewehre war zuvor einem israelischen Soldaten entrissen worden. Die Demonstranten hatten ihre Waffen ganz klar für diesen bestimmten Zweck bereitgehalten.

Israelische Truppen vor Ort berichteten, dass einige der Beteiligten an Bord der Schiffe offensichtlich planten, die Soldaten zu lynchen.

Das Abfangen der Flottille folgte auf unzählige Warnungen, die den Organisatoren übermittelt worden waren, bevor die Flottille in See stach und Kurs auf den Gaza-Streifen nahm. Bei diesen Warnungen wurde den Organisatoren klargemacht, dass sie den Hafen von Ashdod anlaufen und dort ihre Ladung löschen könnten, um sie nach Sicherheitschecks auf geregelte Weise in den Gaza-Streifen zu überführen. Nachdem sie sich geweigert hatten, zu kooperieren und den Hafen anzusteuern, wurde beschlossen, ihre Schiffe zu entern und nach Ashdod zu leiten.
Unter dem folgenden Link gibt es Filmaufnahmen der Konfrontation: http://www.mfa.gov.il/MFA/Government/Communiques/2010/Israel_Navy_warns_flotilla_31-May-2010.htm

Achja, der bekennende Antisemit Mankell ist natürlich auch dabei.

Nicht nur die andauernde israelische Besetzung palästinensischer Gebiete – Gaza freilich wurde von den Israelis längst geräumt – hält Mankell für ein Unrecht, sondern die Existenz des Staates Israel an sich. Es gebe „keinerlei Gründe dafür“, dass die Gründung des Staates Israel 1948 „eine völkerrechtlich legitime Handlung war“, schrieb er nach einer Reise durch Israel und die Palästinensergebiete im vergangenen Sommer. Folgerichtig bedeute auch eine Zwei-Staaten-Lösung nicht, „dass die historische Besatzung aufgehoben wird“. Die Frage sei nur noch, ob die Israelis „freiwillig einer Abwicklung des Apartheidstaates zustimmen werden. Oder ob es zwangsweise geschehen wird“. Damit befindet sich Mankell in voller Übereinstimmung mit der radikalislamischen Hamas, die Gaza unter ihre Terrorherrschaft gebracht hat und in Wahrheit für die Notlage seiner Bürger verantwortlich ist. Denn sie braucht Gaza ausschließlich als Basis für die Verwirklichung ihres Endziels und somit der Vision Mankells: der Auslöschung Israels.
Was fanatische „Antizionisten“ wie Mankell verschweigen: Israel blockiert den Gazastreifen keineswegs, um es „auszuhungern“, sondern um Waffenlieferungen an die Hamas zu verhindern. Durch Hilfstransporte der UN ist die Versorgung der Bevölkerung gewährleistet. Jedenfalls so weit, dass ein Vergleich der Lage in Gaza mit der in wirklich schlimmen humanitären Krisengebieten, etwa in Darfur oder Sri Lanka, völlig abwegig ist.
Dass Schriftsteller in ideologische Delirien verfallen, wenn sie sich ins Politische einmischen, ist kein neues Phänomen. Umso mehr ist Misstrauen angebracht, wenn literarische Reputation als Beleg höherer Glaubwürdigkeit eingesetzt wird.

Bernd Zeller bringt es auf den Punkt:

Solidaritätsflotte erfolgreich

Die Berichte darüber, wie sich die israelischen Soldaten gegen bewaffnete Angreifer auf der provokativen Solidaritätsflotte verteidigten, lauten „Blutiger Angriff Israels auf Hilfsflotte“ und so.
Die Solidaritätsaktion hat also den erhofften Propagandaerfolg erzielt. Allmählich dürfte den hamasophilen Solidarlingen aufgehen, worin ihre Mission bestanden hat.

Und zu guter Letzt noch ein Video was diese Terrorfreunde so skandieren:

Oh Juden, die Armee Mohammeds wird zurückkehren!“

Update:

Weitere interessante Artikel dazu:

Von Ronyitzchak

Die Inszenierung, die wir momentan in den Medien verfolgen können, möchte ich daher als gelungene Fiktion bezeichnen, auch wenn die Komparsen es als Realität verinnerlicht haben. Die europäischen Medien sind empört und ähnlich wie beim letzten Gaza-Krieg ist mit einer neuen antisemitischen Meinungsmache auf den Straßen zu rechnen, befeuert durch eben jene europäische Medienmaschinerie – eine unermüdliche und für Kritik unempfängliche Regie.

Unschuldige Friedensaktivisten soll die israelische Marine nun angegriffen haben. Die europäische Politik ist „schockiert“ und „entsetzt“ und stark besetzte Wörter wie „Massaker“ dürfen gerade aus arabischen Kreisen nicht fehlen.

Man ist geneigt, schlicht mit einem Wort zu antworten: Unsinn!
Es war kein ehrlicher Hilfskonvoi, sondern eine bewusste Provokation, die Israel zu Fehlern zwingen sollte, so dass man sich in der eigenen politischen Sache profilieren kann. Ginge es diesen „Friedensaktivisten“ tatsächlich um die Hilfsgüter, hätten sie sich – um Konflikte zu vermeiden – auf den israelischen Vorschlag eingelassen und ihre Ladung in Aschdod gelöscht, so dass man sie überprüfen und dann durch die UN überbringen könnte.
Es waren keine Friedensaktivisten, sondern Friedensterroristen, die sich mit ihrer medialen Manipulation und Scheinheiligkeit auf der gleichen Stufe wie die Hamas befinden. Man möge dem kritischen Zuschauer folgendes erklären:
Warum beladen Menschen, die angeblich nur humanitäre Hilfsgüter transportieren wollen, ihr Schiff mit Waffen und scharfer Munition? Warum lassen sie sich nicht auf Kompromisse ein? Warum attackieren sie Soldaten, die das Manöver – wie angekündigt – friedlich stoppen wollen, mit Eisenstangen, Äxten und noch mehr?
Wer sich über das Seekriegsrecht informiert, wird zudem feststellen, dass Israel keineswegs völkerrechtswidrig gehandelt hat. Ebenso ist es, wie bereits erwähnt, eine unsinnige Behauptung, dass man die Bevölkerung in Gaza aushungern lässt. Es gibt regelmäßige UN-Transporte. Auch heute hätte es solch einen Transport geben können. Aber man suchte lieber die Konfrontation.

Der Hamas ist mal wieder ein PR-Clou gelungen. Man nennt es auch Pallywood.

„Ein brutaler Überfall auf See“ auf der Seite von Heplev.

Marine-Kommandos ließen sich einer nach dem anderen auf das Schiff ab, wo dann etwas Unerwartetes geschah: Die Passagiere, die sie auf dem Deck erwarteten, zogen Keulen, Schlagstöcke und Zwillen mit Glaskugeln heraus und griffen jeden Soldaten an, der auf Deck kam. Die Kämpfer wurden einer nach dem anderen ergriffen und heftig verprügelt, versuchten aber sich zu wehren.

Zu ihrem Unglück waren sie nur mit Paintball-Gewehren ausgerüstet, um schwachen Prostest zu zerstreuen, wie sie auch in Bilin genutzt werden. Die Paintballs hinterließen bei den Aktivisten offensichtlich keinen Eindruck; sie prügelten weiter auf die Soldaten ein und versuchten auch ihnen die Waffen abzuringen.

Ein Soldat, der einem Kameraden zu Hilfe kam, wurde von den Randalierern ergriffen und erlitt schwere Schläge. Die Kommandos waren mit Handfeuerwaffen ausgerüstet, aber ihnen wurde gesagt, sie sollten sie nur in lebensbedrohenden Situationen benutzen. Als sie sich vom Hubschrauber abseilten, riefen sie einander immer wieder zu: „Nicht schießen, nicht schießen“, obwohl ihnen zahlreiche Schläge zugefügt wurden.

Close-Up Footage of Mavi Marmara Passengers Attacking IDF Soldiers

Weapons Found on the Flotilla Ship Mavi Marmara Used by Activists Against IDF Soldiers

Update

Ein guter Freund von mir, der gerade Soldat ist, war auf einem der groesseren Schnellboote der israelischen Armee, wo er seinen Dienst verrichtete

Die israelischen Soldaten waren ueberall hauptsaechlich mit Painball/Gotcha Pistolen ausgeruestet, die recht ungefaehrliche Farbmunition verschmiesst. Auf fuenf der sechs Schiffe waren jeweils so zwischen 20 bis 50 Leute und so wie mir mein Freund berichtete, ging dort alles recht glatt, ohne groessere Vorkommnisse, ab und zu mit Beschimpfungen, Gerangel, kleinere Handgreiflichkeiten – genau wie man es geplant und trainiert hatte. Nur die Marmara, die von der IHH organisiert wurde (nach CIA Terrororganisation, Kontakte zu Hamas, Al Quida), bereitete Schwierigkeiten.

Nach der Enterung, auf dem Rueckweg, sassen meinem Freund zwei der eingesetzen Elitesoldaten gegenueber, die sich aus dem Hubschrauber in die mordslustige Meute abgeseilt hatten und er fragte sie ein bisschen aus. Er hatte sowas noch nicht gesehen: Die Uniformen der beiden waren total zerfetzt und zerrissen, und Teile vom Aermel etc. waren ganz weg. Sie hatten schon erste Hilfe bekommen und jeder hatte einen Arm verbunden und in einer Schlinge. Die Soldaten erzaehlten ihm, dass sie selbst in dem lebensbedrohlichen Chaos versucht hatten, mit den Angreifern zu reden, ihnen auf English “Stop!” und andere Warnungen zuriefen, diese aber nur Tuerkisch oder Arabisch und kein Wort English verstanden und auch so nicht reagierten, sondern attackierten. Als sie aufstanden, konnten sie vor Schmerzen kaum laufen…

Er sah auch einige der Waffen und Kugelgeschosse, die auf der Marmara in Kisten (und nicht verstreut ueber das Schiff) lagen und auf sein Schiff gebracht wurden.

Ihm zufolge waren die Toten nur unter den Militanten auf der Marmara.

Am Ende sei noch erwaehnt, dass er es nicht fassen kann, wie darueber berichtet wird und Leute ueberall genau das Gegenteil von dem behaupten, was er mit eigenen Augen auf den Schirmen life verfolgt hatte.

SOLIDARITÄTSERKLÄRUNG MIT ISRAEL

April 28, 2010

SOLIDARITÄTSERKLÄRUNG MIT ISRAEL

ADRESSIERT AN PRÄSIDENT SCHIMON PERES

Als geistige Heimat des jüdischen Volkes und einziges demokratisches Land im Nahen Osten, welches Menschenrechte, freie Religionsausübung, Pressefreiheit und Rechtsstaatlichkeit respektiert, hat Israel es verdient, fair und respektvoll behandelt zu werden.

Wir, die Unterzeichner, verurteilen die Verteufelung Israels und alle Versuche, seine Legitimität infrage zu stellen. Wir erklären unsere Solidarität mit dem israelischen Volk und unterstützen sein Recht, in Freiheit und Sicherheit leben zu können.

Israel wird angegriffen. Auf verschiedenen Ebenen wird weltweit versuch, diesen Staat als unrechtmäßig zu erklären: Gewerkschaften verlangen wirtschaftliche Sanktionen gegen Israel, akademische Institutionen rufen zum Boykott israelischer Universitäten und Professoren auf, israelischen Sportlern wird das Recht zur Teilnahme an Veranstaltungen verweigert, die Medien der Welt konzentrieren sich zwanghaft auf Israel, doch die Berichte sind oft tendenziös und einseitig. Die Vereinten Nationen verbringen mehr Zeit damit, Israel zu kritisieren, als irgendein anderes Land.

[…]

Unterzeichnen Sie unsere Erklärung.

Yom Ha’atzmaut

April 19, 2010

Israel wird 62 Jahre alt. Was soll man schreiben außer: Massal tov bis 120 und Am Israel Chai.

Ich habe einige Monate in Israel gelebt. Das war eine der interessantesten Erfahrungen meines Lebens.
Es war wunderschön, manchmal hart, aber niemals langweilig.
Besucht dieses Land: Es lohnt sich.

Grusswort zum Unabhängigkeitstag.