Archive for the ‘Antisemitismus’ Category

Die Piraten und ihr Antisemitismusproblem

November 28, 2012

Der Journalist Tobias Raff hat Anzeige gegen ein Mitglied der Piratenpartei Namens Sebastian Scho wegen Volksverhetzung gestellt.

Seine Ausfälle auf Twitter sind kaum zu ertragen. Selten habe ich Antisemitismus, der sich nicht hinter Floskeln versteckt, so offen erlebt.

Sehr richtig stellt Tobias Raff fest:

Ich bin es mittlerweile leid, immer wieder und wieder den latenten Antisemitismus in unserer Gesellschaft ertragen zu müssen.

Ein Einzelfall? Mitnichten. Die Piraten haben ein Problem mit ihren Antisemiten.

Die Piraten und der Antisemitismus

Warum Daniela Scherler als FraktionsGF durchaus eine Piratenpersonalie ist

Piratenpartei duldet Holocaustrelativierer

Piraten und das Existenzrechts Israels

Piraten, Volkstrauertag und Gaza

Die Liste liese sich ohne weiteres verlängern.

Die Piraten müssen endlich die Antisemiten in ihrer Partei bekämpfen. Nur so können sie glaubhaft bleiben und für viele wählbar sein oder bleiben.

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Wer kann helfen?

Oktober 19, 2012

Ich bräuchte Hilfe. Es geht um einen besonders schlimmen Fall von Volksverhetzung, der auch Aufrufe zum Mord beinhaltet. Da ich mit der Polizei bzw. mit der Staatsanwaltschaft nicht besonders gute Erfahrung gemacht habe, was das Verfolgen dieser Straftaten betrifft, hätte ich eine Bitte: Hat jemand einen guten Kontakt zur Polizei oder zu einem Anwalt, der das Engagement hat, sich damit intensiv auseinanderzusetzen, also nachhackt und die Sache nicht im Sande verlaufen lässt? Am besten wäre jemanden aus Berlin. Wenn also jemand gute Kontakte hat, schreibe mir bitte über mein Kontaktformular hier auf meiner Seite. Es ist wirklich wichtig.

Update: Ich mache es doch einmal an einem Beispiel konkret. Es handelt sich um einen Deutschen, der auch schon mal einem anderen wünscht, er möge vergast werden.

“Um das mal ganz klar zu sagen: Die Beschneidung unmündiger Jungen ist in meinen Augen ein notwehrfähiges Delikt, i.e. ein zugezogener Polizeibeamter hätte aus meiner Sicht das selbstverständliche Recht,diese Straftat unter Einsatz unmittelbaren Zwanges abzuwehren, was im
Notfehrfall den Gebrauch der Schußwaffe und notfalls den finanlen Rettungsschuß einschließt.
Für den Fall, daß das Verbrechen ohne Schußwaffengebrauch verhindert werden kann, steht für mich der Art. 102 GG in Frage.
Was Mohelim angeht, ist meine Haltung klar: Wir haben in Deutschland eine Unterschicht zuviel und eine Todesstrafe zuwenig.
Jemand, der ohne zwingenden medizinschen Grund an wehrlosen Kindenr herumschneidet, gehört hingerichtet und nichts anderes.
Insbesondere der Zentralrat gehört ohne wenn und aber aufgelöst und verboten, wenn sich Deutschland auch nur den Anschein eines souveränen
Staates geben will. Bei der RAF oder vergleichbaren Terrorbanden hat man auch nicht lange gezappelt. Und es ist für mich kein Unterschied, ob jemand einen wehrlosen Alfred Herrhausen auf der Straße in die Luft sprengt oder einem wehrlosen Kind den halben Penis abschneidet.
Es ist mir völlig unverständlich, was für ein elendes Gesindel wir hier im Staat dulden.
http://de.soc.recht.misc.narkive.com/v0jyvew1/freie-fahrt-fur-kinderschander.2

Update Suchbegriffe

September 8, 2012

Ich hatte ja geschrieben, dass ich immer wieder Updates mache. Daher stelle ich das noch einmal akutell hier rein.

Das hier sind nur Einzelbeispiele, was manche so im Internet als Suchbegriffe eingeben und unter anderem bei mir landen. Ich mache regelmäßig updates.

-verfluchtes judenpack-vergasen sollte man euch alle
-holocaust referenz scheiße
-judenpack ausrotten
-albert einstein ein jude drecks jude
-judenpack (mehrfach pro Woche/Monat)
-wenn man scheiss juden sagt kann man eine strafe bekommen?
– ist der ausdruck scheiß juden strafbar?
-scheiss judenpack (mehrfach pro Woche/Monat)
-advent advent ein jude brennt (mehrfach)
-advent advent der ahmed brennt (mehrmals)
-verreckt judenpack (mehrfach pro Woche/Monat)

Ich mache regelmäßig Updates:
-schade das nicht alle juden vergast worden sind
-scheiß volk juden
-die gehören alle vergast.hitler hat damals nichts falsches gemacht.nur mit den falschen mitteln
– verpisst euch ihr scheiß juden ihr gehört hier nicht her
– wir sollen alle juden ausrotten dan gebe es keine kriege mehr
– ich hasse israel
– scheiß jude vergasen
– scheiß juden strafbar (mehrfach in der Woche)
– hitler judenpack
– judenpack (mehrfach im Monat)
– scheiss judenpak (mehrfach im Monat)
– ich hasse juden (mehrfach im Monat)
– judenpack iran
– israel soll brennen
– schade dass nicht alle juden vergast wurden
– drecks juden (mehrfach)
– scheiß juden ausrotten
– ich hätte alle juden vernichten
– ich hasse juden
– juden vergasen lied
– diese drecks juden
– judenpack
– judenpack in deutschland (mehrfach)
– ich kacke auf die scheißjuden
– beschneidungsverbot juden werden sich verpissen
– scheiss judenpack in deutschland
– beschneidungsverbot juden werden sich verpissen
– verpisst euch ihr scheiss juden (mehrfach)
– jude muss brennen
– herr hitler jetzt frage ich dir??? warum hast du restliche juden vergessen
– ich scheiss auf den holocaust
– drecksjuden ausrotten!
– scheiß juden beleidigung
– scheisse der jude hat Überlebt
– juden sind kinder des teufels
– judenschweine verpisst euch
– jude zerstückelt kind
– scheiß juden sollen vergast
– scheiss juden, weg hier gedicht
– wir sollten alle juden erschlagen
– drecks juden
– verfickte juden

Es ist einfach nur widerlich.

Ich habe die Rechtschreibung der jerjenigen, die mit der deutschen Sprache so ihre Probleme haben, beibelassen.

Ja, all Ihr Sucher: „scheiß juden“ ist strafbar oder habt Ihr noch nie etwas vom Paragraph 130 „Volksverhetzung“ gehört?

Umfrage im Auftrag der EU über Antisemitismus

September 7, 2012

Das folgende habe ich bei Hagalil gefunden.

Im Auftrag der Europäischen Union (EU) wird derzeit eine Umfrage über Antisemitismus in Deutschland durchgeführt. Konkret geht es darum, dass hier lebende Juden sich zu eigenen Erfahrungen mit Antisemitismus und zur eigenen Wahrnehmung dieses Problems äußern.

Hier gehts direkt zur Umfrage.

Leitet das bitte an andere Juden und Jüdinnen weiter.

Kundgebung am 9.9.2012 – 11:00 Uhr Bebelplatz, Berlin

August 31, 2012

Auf Messers Schneide

Kundgebung 9.9.2012 – 11:00 Uhr Bebelplatz, Berlin

Auf Messers Schneide: Religionsfreiheit

Für Religionsfreiheit, gegen Kriminalisierung und Bevormundung

Nach dem umstrittenen Kölner Beschneidungs-Gerichtsurteil ist deutschlandweit eine heftige Diskussion entbrannt, wie man künftig mit der Jungenbeschneidung umgehen will, die vor allem in Judentum und Islam praktiziert wird.

Wir sind entsetzt über eine von Vorurteilen und diffusen Ängsten geprägte Diskussion, die teils hysterische Züge annimmt und antisemitische und antiislamische Stereotypen bemüht, wie sie für eine aufgeklärte und humanistisch gebildete Gesellschaft – besonders nach der Schoa – absolut indiskutabel sein sollten. Juden und Muslime stehen urplötzlich da als “Kinderquäler”, als schlechte und lieblose Eltern, die an wehrlosen Kindern angeblich archaische und blutige Rituale vollführen. Dabei ist der Eingriff selbst rein medizinisch weltweit akzeptiert und nicht zuletzt darum von der WHO empfohlen, die die Vorteile der Praxis betont, etwa was das Risiko einer Krankheits-Übertragung oder Hygiene allgemein angeht. Nachteile für die männliche Sexualität sind nicht nachweisbar.

Für Juden und Muslime hat die Beschneidung der Jungen eine zentrale identitätsstiftende Bedeutung – religiös wie kulturell. Es gibt schlicht keinen “Leidensdruck”, der die Wogen der Empörung rechtfertigen würde. Das Kölner Urteil hat eine rechtliche Unsicherheit verursacht: das Jüdische Krankenhaus Berlin etwa hat die Beschneidungen bis zur Klärung ausgesetzt. Für Juden und Muslime ist es ein äußerst unerfreulicher Zustand, dass Beschneidungen so der Ruch des Illegalen oder gar der Menschenrechtsverletzung anhaftet.

Wir rufen auf zu Toleranz, Weltoffenheit und Gelassenheit gegenüber einer Tradition, die für die jüdische und muslimische Identität essentiell ist. Ohne die grundsätzliche Legalität der Beschneidung der Jungen ist in Deutschland kein jüdisches Leben möglich, kein muslimisches Leben und kein interkulturelles Miteinander.

Das Urteil des Kölner Landgerichts hat zwar keine rechtliche Bindungswirkung, die Rechtsunsicherheit für Eltern, Ärzte und Beschneider hat jedoch erheblich zugenommen, und es ist niemandem zuzumuten, sich auf die bloße Möglichkeit einer Straflosigkeit zu verlassen. Diese Situation wäre auch einem Rechtsstaat wie der Bundesrepublik Deutschland unwürdig. Deshalb muss umgehend Rechtssicherheit geschaffen werden.

Wir fordern die lautstarken Beschneidungs-Gegner auf, sich eingehender mit Juden und Muslimen auseinanderzusetzen, anstatt vorschnelle Verbotsforderungen zu erheben. Wir fordern Respekt für unsere kulturellen und religiösen Traditionen. Und wir fordern Respekt für jüdische und muslimische Eltern, die ihre Kinder nicht weniger lieben als die Eltern der deutschen Mehrheitsgesellschaft dies tun. Wir wehren uns dagegen,
kriminalisiert oder als archaisch und blutrünstig hingestellt zu werden.

Für gegenseitigen Respekt und ein friedliches Miteinander!

Veranstalter (alphabetisch):
– Jüdisches Forum für Demokratie und gegen Antisemitismus (JFDA)
– Das Organisationsteam*

Dieser Aufruf wird unterstützt von (alphabetisch, weitere Unterzeichner/innen folgen):

– American Jewish Committee (AJC)
– Arbeitskreis jüdischer Sozialdemokraten Berlin-Brandenburg
– AVIVA-Berlin, Online Magazin und Informationsportal für Frauen / Sharon Adler
– Berliner Missionswerk/ Ökumenisches Zentrum, vertreten durch den Landespfarrer für interreligiösen Dialog, Pfarrer Dr. Andreas Goetze
– Bundesverband Jüdischer Ärzte und Psychologen in Deutschland
– Bundesverband Jüdischer Studierender in Deutschland (BJSD)
– Chabad Jüdisches Bildungszentrum
– Deutsche Aschkenas-Gesellschaft e. V.
– Deutsche Schüler und Studenten Union (DSSU) Osnabrück
– Deutsch-Israelische Gesellschaft Arbeitsgemeinschaft Berlin und Potsdam
– Diözesanrat der Katholiken im Erzbistum Berlin
– Evangelische Kirche Berlin-Brandenburg-schlesische Oberlausitz (EKBO)
– Generalsekretär des Zentralrats der Juden, Stephan Kramer
– Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit in Berlin e.V. (GCJZ Berlin)
– Global Muslim Jewish Friendship Forum (GMJFF)
– Honestly concerned
– INI-Institut Neue Impulse e.V.
– Jewiki, Online-Enzyklopädie zum Judentum / Michael Kühntopf
– Jüdische Gemeinde Kiel
– Jüdische Gemeinde zu Berlin
– Jüdische Volkshochschule, Berlin
– Jüdisches Filmfestival Berlin & Potsdam
– Jüdisches Forum für Demokratie und gegen Antisemitismus (JFDA)
– Jugendzentrum Olam
– Jung und jüdisch
– Lauder Yeshurun
– Lichtig – Verlag, Nea Weissberg
– The Muslim Jewish Conference (MJC)
– Orthodoxe Jüdische Gemeinde zu Wolfsburg
– Raoul Wallenberg Loge – B´nei B´rith
– Schweizerischer Israelitischer Gemeindebund (SIG)
– Sehitlik Moschee
– STUDENTIM (Jüdische Studierendeninitiative Berlin)
– Synagoge Fraenkelufer
– Synagoge Joachimstaler Straße
– Synagoge Oranienburger Str.
– Synagoge Passauer Straße
– Synagoge Rykestr.
– Synagoge Sukkat Schalom Hüttenweg
– The Foundation for Ethnic Understanding (FFEU), New York
– TUS Makkabi Berlin e.V.

*das Organisationsteam (alphabetisch):
Chaja Boebel
Max Doehlemann
Tamara Guggenheim
Michael Jänecke
Sigmount Königsberg
Esther Kontarsky
Natalie Patzek
Levi Salomon
Lala Süsskind

Ansprechpartner für die Presse:

Levi Salomon, levi.salomon@gmail.com
Max Doehlemann, max_doehlemann@web.de

Daneben habe ich folgende Infos bekommen:

Neben der Anzeige gegen Rabbiner Goldberg in Hof, wurde mittlerweile auch der Berliner Rabbiner Ehrenberg angezeigt, weil er sich öffentlich – in der Talk-Show von Anne Will mit den Worten „Wir machen weiter“ zur Brit Mila bekannt hatte. Die Staatsanwaltschaft Berlin hat diese Ermittlungen jedoch eingestellt, weil ihrer Meinung nach keine Straftat vorliegt – natürlich nicht.

Rabbiner Daniel Alter wurde in Berlin Opfer eines antisemitischen Überfalls. Im Beisein seiner 6 Jahre alten Tochter wurde er krankenhausreif geschlagen, die Männer drohten dem Kind an, es zu töten. GsD ist Rabbiner Alter auf dem Weg der physischen Genesung, wie seine Tochter in Zukunft mit diesem traumatischen Erlebnis umgehen wird, ist natürlich sorgenvoll zu betrachten.

Rabbiner Andrew Steinmann, der in Frankfurt im Altersheim als Rabbiner tätig ist, wird seit Beginn der Debatte mit Hass Emails überflutet, die massiv antisemitische Inhalte haben. Und dies, obwohl er sich öffentlich nie zur Beschneidung geäußert hat. Ein Phänomen, von dem auch andere Rabbiner berichten. Auch die Betreiberin der internet-Frauenzeitschrift AVIVA (aviva-berlin.de) sieht und ihre minderjährige Tochter sich derzeit einer antisemitischen Bedrohung, sie hatte den Aufruf für die Demonstration in ihrer Zeitschrift veröffentlicht.

Berliner Rabbiner verprügelt

August 29, 2012

Und schon wieder einmal ist es passiert.

Jugendliche verprügeln und beleidigen Berliner Rabbiner

Vor den Augen seiner kleinen Tochter ist ein Rabbiner der Jüdischen Gemeinde in Berlin-Schöneberg von vier Jugendlichen überfallen und antisemitisch beleidigt worden.

Wohl weil der Rabbiner eine traditionelle jüdische Kopfbedeckung (Kippa) trug, hatten ihn die Jungen gegen 18.20 Uhr zunächst gefragt, ob er Jude sei. Dann versperrten sie dem Vater und seiner Tochter plötzlich den Weg und verletzten ihn mit mehreren Schlägen am Kopf. Danach beleidigten die jungen Männer ihr Opfer und seinen Glauben und drohten dem kleinen Mädchen mit dem Tod.

Ja, diese vielen Einzelfälle.

Siehe auch „Mit der Kippa durch Berlin“.

Gegen Barbarismus und archaische Bräuche

August 1, 2012

Eine Satire zur Diskussion rund um das Thema ‚Beschneidung‘

Von A.mOr.

Wir stellen fest.
Es ist die Pflicht Deutschlands das Kindeswohl zu schützen!
Nicht die Eltern dürfen entscheiden, wie sie ihre Kinder erziehen, sondern Deutschland über alles darf und muß entscheiden, wie Eltern ihre Kinder zu erziehen haben, nämlich gar nicht!

Folglich muß sämtlichen Zeugern und Gebärenden (Eltern) die Erziehungsberechtigung entzogen werden. Eltern sind ein barbarisches und archaisches Modell, die in einer modernen und fortschrittlichen Welt nicht mehr toleriert werden dürfen!

Konsequenterweise bedeutet es, daß es an Stelle der Eltern nur noch staatlich geprüfte deutsch-deutsche Erzieher geben darf, die Deutschlands Kinder im Sinne von deutschem Recht und Ordnung zu erziehen haben bis zur Mündigkeit der Kinder, derzeit auf 18 Jahre verordnet.
Diese mögen danach zu staatlich geprüften deutsch-deutschen Erziehern erzogen werden.
Eine win-win-Situation also.

Man sollte überdies noch einen lustigen Nebeneffekt zelebrieren, denn es wird, wie Menschen so sind (und Juden erst!), Widerständler geben, die partout nicht darauf verzichten werden, den von ihnen geborenen Kindern ihr eigenes archaisches und barbarisches Behüten aufzuzwingen.
Diese müssen äußerst hart verhindert werden, sie sollen erjagt und erlegt werden, man möge sie ausstopfen und ins Museum verbringen, damit die deutschen und deutsch erzogenen Kinder aus ihrer Geschichte lernen, daß Menschen in Deutschland sich einst als Eltern begriffen und das äußerst rückständige und grausame Ritual pflegten, ihre Kinder nicht nur zu zeugen und zu gebären, sondern auch erziehen und behüten zu wollen.

Es dürfte den Kindern Deutschlands noch den angenehmen Nebeneffekt ergeben, daß solches jagen, erlegen und ausstopfen Aggressionen abbaut, so daß sehr ausgeglichene Menschen -potentielle Friedensnobelpreisträger allesamt!- daraus hervorgehen.

Deutschland, ein leuchtendes Beispiel in der Welt!

Man möge also -grob gezeichnet- mit der Umsetzung folgenden Plans beginnen:
1 – Entmündigung der Eltern und Ersetzung durch staatlich geprüfte deutsch-deutsche Erzieher.
2 – Jagd auf widerständige Eltern.

Ich empfehle, daß die Jagd auf die Juden an erster Stelle zu erfolgen habe.
Wenn der Widerstand dieser äußerst halsstarrigen Sorte Mensch gebrochen ist, sollte es leichter fallen, die noch übrigen Widerständler zu erlegen.

Auch empfehle ich die Rodung von Wäldern, Häusern, Felsen, Bergen und Steinen von Weisen und sonstigen Hindernissen, die der Flachheit Deutschlands im Wege sind, auf daß sich keine Widerständler dort verstecken können.
Auch das hat einen äußerst guten Nebeneffekt, denn sodann können die deutsch-deutschen Kinder sich ungehindert in aller Pracht ansehen und in ihrer flachen Welt spazieren gehen, ohne lästiges Treppensteigen.
Freiheitlicher, gleichheitlicher und brüderlicher geht’s nicht mehr!

3 – alle sind zufrieden.
4 – der Plan möge auf die übrigen Länder der Welt ausgeweitet werden.

PS/
Leseempfehlung für nächste Woche:
„Wie mich die Weltenscheibe überrollte“
(Ein Erlebnisbericht aus Absurdistan.)

Der deutsche und österreichische Mob meldet sich zu Wort

Juli 29, 2012

Langsam nehmen die Diskussionen über Beschneidnungen absurde Züge an. Manche benehmen sich als wäre das Abendland neu zu retten. Seit Tausenden von Jahren beschneiden Juden ihre Söhne, bis zum Urteil des Kölner Landgerichts hat das weder die Deutschen noch die Österreicher besonders interessiert, um nicht zu sagen, Null interessiert.

Der Lindwurm hat einige besondere Exemplare der kollektiven Anti-Beschneidungshysteriker zusammen gestellt. Damit sich die deutschen Beschneidungshasser und Antisemiten nicht so allein fühlen, sind es die meisten der Kommentartoren zur Abwechslung mal Österreicher.

In einem waren sich beide Völker immer einig: In ihrem Judenhass.

Und damit es klar ist: Nicht jeder der gegen Beschneidungen ist, ist ein Antisemit, aber dass die sich besonders exponieren, war klar, denn auch ihre Vorfahren wussten vor nicht einmal 70 Jahren auch schon, was für gut jüdische Kinder ist. Wir Juden wissen das ja nicht. 😀
Ich verlinke Sie hier, damit keiner irgendwann sagen kann, er hätte davon nichts gewusst.

Aber lest selber.

Siehe auch: An allem sind die Juden schuld!

Antisemitischer Bürgermeister-Kandidat in London: Ken Livingstone

März 30, 2012

Weil es wohl die Mehrheit nicht mitbekommt: In London wird am 3. Mai ein neuer Bürgermeister gewählt. Ken Livingstone, den Margaret Thatcher entmachtet hatte, kandidiert auch. Ich kannte den Mann bisher nicht, aber dass ein so offener Antisemit gewählt werden könnte, ist in meinen Augen ein Skandal. Selten hat man einen so offenen antisemitischen Politiker (außer natürlich bei den Nazis) erlebt.

Die jüdische Gemeinde Londons zählt er nicht dazu, die grenzt er selber gerne aus, schon in seinen acht Jahren als Bürgermeister, mit zum Teil an Rassismus grenzenden Äußerungen. Für ihn sind „Israel, Juden, Zionismus“ ein und dasselbe, wie eine Gruppe besorgter jüdischer Vertreter und Anhänger der Labour-Partei unlängst bei einem Treffen mit ihm erneut feststellen musste.

Auf dem von der iranischen Regierung bezahlen Kanal „Press TV“ präsentiert der Ex-Bürgermeister regelmäßig eine Show zur Ventilierung seiner Ressentiments, umarmt gerne besuchende Scheichs, die Homosexuellen und Ehebrechern den Tod wünschen und Selbstmordattentaten in Israel das Wort reden, und wartet mit anti-jüdischen Kommentaren auf, wenn immer er bei seiner bevorzugten Gruppe, der islamischen Bevölkerung, glaubt, punkten zu können.

Vor wenigen Tagen, während eines Besuches in der Finsbury Park Moschee, in der einst der armamputierte Abu Hamsa seine Hasspredigten und Jihad-Aufrufe losgeworden war, ließ er gar wissen, er werde, falls gewählt, dafür sorgen, die Londoner in den Lehren des Islam zu unterweisen.

Selten ist sektorale Politik so schamlos vertreten worden wie von Ken Livingstone, der unter den Randgruppen die Mehrheit, also Muslime, favorisiert, Juden dagegen abgeschrieben hat, „weil ihr ja alle reich seid und sowieso nicht für mich stimmen werdet“, wie er seine jüdischen Besucher wissen ließ.

Weiter lesen.

Fremde Feder: Eine passende Antwort auf den Dicken aus Niedersachsen

März 16, 2012

Ein besonders widerliches oder wohl eher bezeichnendes Zitat Gabriels, der zurzeit in Israel weilt, macht momentan im Internet die Runde.
Nach einem Besuch in Hebron ist sich der Mann nicht zu schade, sich die antisemitische Stereotype, Israel wäre eine Apartheidsstaat, zu eigen zu machen. Ich bin Gabriel sogar recht dankbar, denn nun weiß ich ganz genau, wen ich sicher nicht mehr wählen werde. Schon in den letzten Jahren habe ich die SPD mit Bauchschmerzen gewählt, weil sie mir als das kleinere Übel erschien. Nun ist die SPD für mich das größere Übel.

Eine passende Antwort auf ihn gibt Kevin Zdiara mit Gabriels Dschihad.

Deutsche Außenpolitik besticht schon seit jeher durch ihr Timing. An diesem Wochenende gingen mehr als 200 Raketen auf Israel nieder, mehr als eine Million Israelis lebten im Ausnahmezustand und in Todesangst. Just zu diesem Zeitpunkt brach der Vorsitzende der Sozialdemokratischen Partei Deutschlands (SPD) Sigmar Gabriel zu einem Abstecher nach Israel und in die Westbank auf. Man hätte erwarten können, dass er zu allererst mit deutlichen Worten diese neue Terrorwelle verurteilt. Doch Fehlanzeige.

[…]

Einmal in Israel fand der „Dicke aus Goslar“ Bestätigung für seine These, dass Israel das einzige Problem im Nahen Osten ist. Es lässt sich kaum mit Worten beschreiben: Ausgrenzung! Unrecht! Rassismus! Sigmar Gabriel fand sich plötzlich in einem Unrechtsstaat wieder, er wusste gar nicht wie ihm geschah. Was war passiert?

Ein Besuch in Hebron hatte ihm das wahre Gesicht Israels gezeigt. Wie an anderer Stelle bereits berichtet, meldete Gabriel auf Facebook: „Ich war gerade in Hebron. Das ist für Palästinenser ein rechtsfreier Raum. Das ist ein Apartheid-Regime, für das es keinerlei Rechtfertigung gibt.“ Starker Tobak, selbst für den „Harzer Roller“.

Man kann über die Situation in Hebron diskutieren. Sie ist sicherlich nicht ideal, es gibt dort viel Hass und Gewalt, aber auf beiden Seiten. Weder ist es ein rechtsfreier Raum für Palästinenser, noch herrscht dort Apartheid und natürlich gibt es eine Rechtfertigung dafür.

Zunächst einmal untersteht Hebron zum größten Teil der palästinensischen Verwaltung. Es stimmt, mit Recht und Gesetz nimmt es die Palästinensische Autonomiebehörde (PA) nicht so genau. Willkürliche Verhaftung, Erschießungen und Korruption sind dort an der Tagesordnung. Darauf spielte Sigmar Gabriel wohl nicht an, denn diese Seite interessiert deutsche Politiker mit nahöstlichem Geltungsdrang in der Regel nicht. Er meinte die Palästinenser, die in den israelisch verwalteten Gebieten Hebrons leben. Es stimmt, die Palästinenser, die in unmittelbarer Nähe zu den Israelis in der Altstadt Hebrons wohnen, müssen mit zahlreichen Einschränkungen leben. Das ist sehr bedauerlich und sollte schnellstmöglich geändert werden.

[…]

Denn seit 1992 wurden dort mindestens 37 Juden ermordet. Die letzten Opfer, von denen Sigmar Gabriel wahrscheinlich noch nicht einmal gehört hat, waren Hillel Palmer und sein 18 Monate alter Sohn, deren Auto im September 2011 aufgrund von palästinensischen Steinwürfen von der Straße abkam und hierdurch beide starben. Möglichkeit 1 ist somit gegenwärtig nicht durchführbar.

[…]

Er ist lediglich daran interessiert, einen Schuldigen für die Lage im Nahen Osten zu finden und der jüdische Staat bietet sich in guter deutscher Tradition als einziger Sündenbock an.

Gabriel bricht jedoch mit seiner Facebook-Meldung und der Verwendung des infamen Apartheidsbegriffs ein Tabu. Kein führender Politiker der großen Parteien hat dieses Wort je in Verbindung mit Israel verwendet und aus gutem Grund. Denn die Nebeneinanderstellung von Israel und Apartheid soll Israel als rassistisches und unmoralisches Regime delegitimieren, ihm sein Existenzrecht streitig machen. Palästinenser in Hebron unterliegen Verboten und Einschränkungen, nicht weil die israelische Regierung denkt, dass sie einer minderwertigen Rassen angehören würden, sondern aus Sicherheitsabwägungen, die aus den gerade skizzierten Vorfällen resultieren. Wer fordert, Palästinenser hätten ein Recht darauf, in Ost-Jerusalem oder Jaffa zu leben, der muss erklären, warum Juden nicht in Hebron leben sollen.

[…]

Nachdem die LINKE sich ja weiterhin zu den Antisemiten in den eigenen Reihen bekennt, ist es gut zu wissen, dass auch die SPD in ihrer Führungsspitze einen Nahost-Rambo vorweisen kann, der es mit Groth und Dierkes aufnehmen kann. Einer rot-roten Koalition steht von jetzt ab nichts mehr im Weg. In diesem Sinne: Hoch die antizionistische Solidarität!

„Böss in Berlin“ und ein besonderer Kommentar

Februar 20, 2012

Ich stelle hier einmal einen Kommentar eines Holocaustleugners ein, der nicht besser beweisen könnte, was antisemiten-und-edle-antisemiten sind.

Wut-Schrauberam 18. Februar 2012 um 05:08 Uhr

@Anton Poigneram

Es gab weder 6 Mio. ermordete Juden noch eine industrielle Tötung dieser mittels Zyklon B. Da können Sie auch die Nazi-Keule rausholen, die heute ja opportun geworden ist, um Zweiflern (“Nazis”) den Mund zu stopfen. Allerdings kann man auf gleicher Linie zurückschlagen und die “Holocaust”-Gläubigen als Stalinisten titulieren, denn schließlich werden deren Vorbilder ja jährlich geehrt (“Befreier”) – von unserer Regierung!

Und ich gehe noch weiter: Wer hier einseitige Schuldzuweisungen vornimmt, der kann problemlos als glühender Antisemit bezeichnet werden, denn Palästinenser SIND Semiten. Also schön die Griffel ruhig halten und das zionistische Plappermaul ebenfalls!

Und wer die Zahl der Todesopfer in Dresden als “gerechtfertigt” oder “logische Konsequenz” pervertiert und die Zahl auf linken-freundliche 20.000 runterschraubt, der soll nie mehr das Wort “Antisemitismus” in den Mund nehmen, sondern grün und blau geschlagen werden!

@Martin:
Sie widerlicher Zionist, halten Sie doch einfach die Klappe! Ihre plumpe Meinungsäußerung ist nicht Bildung, sondern Desinformation geschuldet. Sie haben keine Ahnung von dem, was Sie schwafeln.

Leute wie Sie sind schuld daran, dass sich die Deutschen in diesem Land gegenseitig zerfleischen und es nur noch *eine* richtige Denkweise gibt – nämlich die rote, sozialistische.

Ihre Arroganz ist schuld daran, dass über diese Thematik nicht frei diskutiert werden darf. Und dass Sie Martin unterstellen, er würde entgegen seiner “Leugnung” einen Massenmord für gut befinden, macht Sie zu einem miesen Charakterschwein – aber das ist auf der linken Seite ja normal. Wenn Sie wollten, wie Sie könnten, würden Sie wieder Gulags errichten und Leute wie Martin und mich dort foltern und erschießen. Deswegen muss man Leute wie Sie mit allen Mitteln bekämpfen.

Und AUSGERECHNET Dumpfbacken wie Sie schreiben am Ende noch, dass andere, die sich nicht vor Ihnen bücken, alles glauben würden, während Sie sich sogar anmaßen, zu WISSEN, dass es den “Holocaust” in der propagierten Art und Weise (nebst Knopp-TV) gegeben haben soll. Ja, woher denn?

Wissen Sie, was Sie sind? Ein jämmerlicher Psychopath mit massiven Minderwertigkeitskomplexen, der für die Erhöhung seines Egos den “Holocaust” zwingend benötigt, um auf diese Weise zumindest etwas Anerkennung von Gleichgesinnten mit ähnlichem Typus zu erheischen. Dieses Dogma hat Deutsche in gestörte, hysterisch kreischende Zombies verwandelt, die nicht mehr in der Lage sind, klare Gedanken zu fassen und Mythen von Realität zu unterscheiden.
Der “Holocaust” war sowohl technisch als auch physikalisch UNMÖGLICH! Wenn Sie das widerlegen können, dann her mit den Belegen! Aber verschonen Sie aufrichtige Menschen, denen Sie und Ihr restliches Gesocks alles Böswillige unterstellen, mit Ihrer zionistischen Ader und gehen Sie ARGUMENTATIV auf ihre Behauptungen ein. Wetten, dass Sie das weder können noch WOLLEN?

Ich bin schon sehr auf Ihre Antwort gespannt. In der Regel reagieren Leute wie Sie auf solche Erörterungen mit Drohung oder Erlass einer Strafanzeige oder Forderung von Zensur.

Und ein weiterer Klugscheißer und Antideutscher namens “Sebastian” gesellt sich dazu und erklärt den doofen Deutschen, dass Zionisten auch nur ganz normale, friedliche Juden sind, die keineswegs unfreundliche Absichten haben – und zitiert dann aus einer zionistischen Quelle, deren antideutscher Charakter klar zu erkennen ist, während Juden, die tatsächliche Versöhnung mit Deutschen hegen möchten, verfolgt und ausgegrenzt werden. Schließlich produzieren Zionisten ihren Antisemitismus selbst, da stören die Menuhins dieser Welt nur.
“Sebastian” meint sinngemäß, kein Jude der Welt wäre zu Bösem fähig und verschwendet keinen Gedanken daran, dass der Antisemitismus von Luther und Co. seine Gründe gehabt haben könnte. Vielleicht ist er ja selbst einer der Betroffenen, die möglichst nur austeilen, aber niemals einstecken möchten? Ein Indiz dafür ist zumindest die Abwertung von Deutschen als “Arier”, womit er sich als Rassist herausstellt – in dem Wissen, dass ihm in dieser deutschenfeindlichen Republik nichts passieren kann, da die Deutschen ja offenbar mehrheitlich Masochismus lieben (was man auch hier wieder sieht).
Ach ja, zu Syrien: http://www.youtube.com/watch?v=Ei_2bk0JQdo (“Syrien: ZDF verfälscht Videos”)

Erschreckend, was für ein antideutsches Gruselpack sich hier einfindet, nicht im Klaren ist über den Unterschied zwischen Bildung und Fehl-Bildung und darüber hinaus eigene Charakterschwächen bzw. negative Charakterzüge auf andere projiziert.

Und solche Gesinnungspolizisten wie “Am Rande” sollten sowieso gleich rausgekickt werden. Ansonsten könnte man den Blog nämlich gleich fett mit “PRO ISRAEL! PRO USA” betiteln, damit auch nur links-zionistisches Geschmeiß hierher findet.

Update: Ich habe den Link oben heraus genommen, denn die antisemitische Hetze nimmt nun Ausmaße an, die nicht mehr akzeptabel sind und auf so eine Seite möchte ich nicht mehr verlinken.

Judenfeindlichkeit „fest verankert“

November 28, 2011

Eine neue Studie belegt, dass 20 Prozent der Deutschen antisemitisch eingestellt sind. Überraschend ist das allerdings nicht besonders.

Judenfeindliche Einstellungen sind nach Einschätzung von Experten im „erheblichen Umfang“ in der deutschen Gesellschaft verankert. Bei der Verbreitung von Antisemitismus spiele das Internet eine besondere Rolle. Rechtsextreme, Holocaustleugner und extremistische Islamisten nutzten das Netz mit großer Selbstverständlichkeit als Plattform für ihre Propaganda, schreibt der unabhängige Expertenkreis Antisemitismus in seinem ersten Bericht.

Nach einem entsprechenden Bundestagsbeschluss hatte die Bundesregierung den Expertenkreis im Jahr 2009 eingesetzt, um verstärkt gegen Antisemitismus vorzugehen. In dem Bericht heißt es, seit dem Ende des Zweiten Weltkrieges sei der Antisemitismus in der öffentlichen Debatte weitgehend tabuisiert. Es spreche jedoch einiges dafür, dass diese Tabuisierung nun unterlaufen werde: Es gebe mittlerweile eine „bis weit in die Mitte der Gesellschaft verbreitete Gewöhnung an alltägliche judenfeindliche Tiraden und Praktiken“.

Hier ist die vollständige Studie.

Denn sie wissen nicht was sie tun?

September 9, 2011

Gestern habe ich mal wieder in meinen Büchern herumgestöbert.
Unter anderem fand ich ein Buch mit dem Titel Weltreligion Islam, was ich mir mal vor Jahren über die bpb besorgte habe, aber nie gelesen hatte.

Dort schreibt ein Autor Namens Johannes L. Kuppe einen Artikel, der sich mit dem Verhältnis zwischen Islam und Judentum beschäftigt.
Unter anderem schreibt er:

[…] Wie hier von Terroristen Grundregeln der eigenen Lehre missbraucht werden, so missbrauchen jüdische Fundamentalisten das alttestamentarische [sic) „Auge um Auge, Zahn um Zahn“, das immer eine ausdrückliche Begrenzung im Falle von (zugelassener) Vergeltung fordert. Der Feind darf nur in dem Maße beschädigt werden, wie er selbst geschädigt hat: Wer eine Hand abschlägt, dem darf nur die Hand, und nicht der Arm, abgeschlagen werden. Die gegenwärtig durchgeführten Vergeltungsaktionen der israelischen Armee in den palästinensischen Autonomiegebieten sind maßlose Überdehnungen, ja Missachtungen von Thora und Talmud. […]

Wer auch nur ein wenig Ahnung hat, wird verstehen, dass es mir bei diesem Abschnitt die Sprache verschlug. Abgesehen von der typischen antiisraelischen Propaganda, ist es unerträglich, dass sich ein Autor zu einem Thema äußert, von dem er offensichtlich nicht den blassesten Schimmer hat und das wird dann von der Bundeszentrale für politische Bildung beworben und vertrieben. Wie ist es möglich, dass sich jemand mit dem Judentum beschäftigt, Juden vorwirft gegen die Thora und den Talmud zu verstoßen, der nicht einmal recherchiert hat, was „„Auge für Auge, Zahn für Zahn“ im Judentum bedeutet und zu so einem maßlos unverschämten und lügenhaften Fazit kommt? Es ist kein großer Akt auch nur im Internet zu recherchieren, um zu erfahren, dass
es sich „Auge für Auge, Zahn für Zahn“ ausschließlich um Entschädigung handelt und ganz sicher nicht jemanden die Hand abzuschlagen, der einem anderen die Hand abgeschlagen hat.
Ich frage mich dann natürlich auch wie sehr ich solchen Autoren Glauben schenken kann, wenn sie sich über den Islam ähnlich falsch und verleumderisch äußern? Ich muss ja davon ausgehen, dass dort genauso gravierende Fehler auftauchen. Gibt es keine Lektoren, die sich mit den Inhalten der Autoren beschäftigen und diese bei Fehlern darauf hinweisen?
Ich habe es noch nie in meinem Leben getan, dieses Mal tat ich es: Ich habe das Buch dorthin entsorgt wo es hingehört.
Werbung für die Bundeszentrale für politische Bildung sind Bücher mit diesen antisemitischen Äußerungen ganz sicher nicht.

Antijüdisches Klischee

Viele Menschen erklären die Politik Israels gegen die Palästinenser mit typisch jüdischer Rachsucht – und sitzen damit einem christlich inspirierten Vorurteil auf. Denn in der Thora ist „Auge für Auge“ zu lesen, nie „Auge um Auge“. Ein Essay zur Klärung einer Differenz

von DAVID BOLLAG

Eines der hartnäckigsten antijüdischen Vorurteile drückt sich in den Worten „Auge um Auge“ aus. Mit dieser angeblich aus der Thora stammenden Formel wird Juden bis heute vorgeworfen, Rache sei das Prinzip ihres Verständnisses von Gerechtigkeit, ihr Gott sei – im Unterschied zum „christlichen“ Gott – ein grausamer und rachsüchtiger Gott und Frieden mit dem Volk und Staat Israel deshalb niemals möglich.

Die Übersetzung „ajin tachat ajin“ (21:24) als „Auge um Auge“ ist vollkommen falsch. Sie widerspricht dem jüdischen Verständnis der Thora und ist meistens Ausdruck einer antisemitischen Grundeinstellung. Sie widerspiegelt häufig das Rechtsverständnis und die Rachsüchtigkeit der Person, welche die Thora falsch versteht und verurteilt. […]

Fremde Feder: Tapfer im Nirgendwo und die deutsche Staatsanwaltschaft

Juni 1, 2011

Leute wir müssen etwas tun.

Juden für den Staatsanwalt

Die Kölner Staatsanwaltschaft hat erneut eine Anzeige von mir abgelehnt, die ich gegen Walter Herrmann erstattet habe, weil er nahezu täglich vor dem Kölner Dom auf Plakaten Israel mit Hitler vergleicht und Juden als ein erpresserisches Volk bezeichnet, das angeblich schon seit hunderten von Jahren die Welt erpressen soll. Schon im letzten Jahr wurde eine Anzeige von mir abgelehnt, die ich erstattet hatte, weil Walter Herrmann eine Karikatur gezeigt hatte, auf der ein Jude mit Davidstern auf der Brust als Kinderfresser und Bluttrinker dargestellt wurde.

In der Begründung zur Ablehnung heißt es (Aktenzeichen 121 Js 105/11):

„Konkrete Anhaltspunkte für die Annahme, die Plakataktion eines notorischen, auch in anderen Belangen zum Fanatismus neigenden „Weltverbesseres“ könne das Vertrauen der Juden in die Rechtssicherheit erschüttern, sind nicht ersichtlich. Es bestehen keine Anzeichen dafür, dass das psychische Klima in der Bevölkerung gegenüber jüdischen Mitbürgern nachhaltig beeinträchtigt werden könnte oder ist. Die umstrittenen und zum Teil polemischen Plakate vermögen es nicht, die Stimmungslage in breiten Teilen der Bevölkerung gegenüber jüdischen Bürgern zu verschlechtern. Entsprechende Reaktionen einer Vielzahl von Bürgern sind nicht zu verzeichnen. Aus diesen Gründen scheidet der Tatbestand der Volksverhetzung aus.“

Der Staatsanwaltschaft ist es somit egal, dass mein Vertrauen in die Rechtssicherheit erschüttert ist und dass ich mich von Antisemitismus beleidigt fühle. Die Kölner Staatsanwaltschaft braucht schlicht die Klage waschechter Juden. Vorher unternimmt sie nichts.

Die Staatsanwaltschaft hat somit den schwarze Peter an Juden überreicht.

Liebe jüdische Leserinnen und Leser von Tapfer im Nirgendwo,

wenn Sie wollen, dass es mit der judenfeindlichen Aktion vor dem Kölner Dom ein Ende hat, dann müssen Sie wohl leider selber tätig werden, so leid es mir tut. Der Goy hat seine Schuldigkeit getan, der Goy kann gehen.

Ein guter Freund von mir hat allerdings eine Mail verfasst, die ich Ihnen sehr ans Herz legen möchte, da Sie mit dieser Mail im Gegensatz zu mir die Kölner Staatsanwaltschaft dazu bringen können, etwas gegen den brutalen Judenhass im Herzen der Stadt Köln zu unternehmen.

Sollte Ihnen der Brief gefallen, dann kopieren Sie ihn einfach und setzen schlicht Ihren Namen und Ihre Anschrift ein und senden ihn dann an folgende Anschrift:

Koeln11@hotmail.de

Dort werden dann alle Mails gesammelt, bis genug zusammen sind, um sie dann in einer öffentlichkeitswirksamen Aktion der Stadt Köln zu überreichen. Es wäre einfach wunderbar, wenn hunderte, ach was, wenn tausende Mails zusammenkommen könnten. Verbreiten Sie daher diesen Aufruf unter all Ihren Freundinnen und Freunde, Ihren Verwandten und Bekannten, und sorgen Sie so dafür, dass genug Menschen diese Mail an Koeln11@hotmail.de senden.

Sie können natürlich auch einen eigenen Brief verfassen, Hauptsache es kommen mehr als genug Mails zusammen, denn laut Staatsanwaltschaft gibt es in Köln nur noch eine Menschengruppe, die etwas gegen Judenhass unternehmen kann: Juden.

Es liegt somit nur noch in Ihren Händen.

Hier nun der Brief:

***

Sehr geehrte Damen und Herren der Staatsanwaltschaft in Köln,
Sehr geehrter Herr Oberbürgermeister,

mein Name ist __________, ich wohne in ___________ und ich bin Jude.

Es tut mir leid, Ihnen mitteilen zu müssen, dass ich mich in Köln nicht mehr sicher fühle. Die Art und Weise wie in Köln mit dem notorischen Judenhasser Walter Herrmann umgegangen wird, hat mein Vertrauen in die Rechtssicherheit nachhaltig erschüttert.

Die Installation vor dem Kölner Dom wurde vom Oberbürgermeister Jürgen Roters, von der SPD, der CDU, der FDP und den Grünen im Kölner Stadtrat, sowie von Vertreterinnen und Vertretern der Kölner Kirchen wie folgt bezeichnet: „Die Dauerdemonstration vermittelt keine Botschaften des Friedens, sondern des Hasses.“

Diese Auffassung teile ich. Es ist genau dieser Hass, der mein Leben in Köln unsicherer macht. Darum macht es mich auch fassungslos, dass nichts gegen diesen Hass unternommen wird und somit die Verschlechterung des psychischen Klimas in der Bevölkerung gegenüber Juden einfach so hingenommen wird.

Es ist natürlich selbstverständlich, dass das hohe Gut der freien Meinungsäußerung wesentliches konstituierendes Merkmal einer offenen und freien demokratischen Gesellschaft ist, aber ebenso klar ist auch, dass freie Meinungsäußerung dort ihre Grenzen findet, wo sie zur offenen Bedrohung für Menschen wird. Jedes freie Land kennt diese Grenzen.

Bei der Beurteilung einer möglichen strafrechtlichen Relevanz muss zwar größte Zurückhaltung geübt werden, aber wenn in Köln Juden, ob Israelis oder nicht, als Kinderfresser gezeigt werden und Juden, ob Israelis oder nicht, mit Hitler verglichen werden und sie als Welterpresser bezeichnet werden, wenn also die Parole „Die Juden sind unser Unglück“ in abgewandelter Form wieder über die Kölner Domplatte erschallt, dann sind die Grenzen der freien Meinungsäußerung weit überschritten.

Sollten in Köln all diese Ungeheuerlichkeiten wahrlich vom Recht auf freie Meinungsäußerung gedeckt sein, wenn also die Kölner Staatsanwaltschaft das heutige Köln mit dem Judenhass im Herzen der Stadt als das beste aller möglichen Kölns erklärt, dann bleibt mir nur eins zu sagen:

Das beste aller möglichen Kölns kann mit gestohlen bleiben, wenn darin für Juden kein Platz ist.

Ich jedenfalls bin Jude und erkläre: Köln ist momentan für mich kein Ort, an dem ich mich sicher und geborgen fühle.

Mit freundlichen Grüßen,

Studie: Antisemiten in der Linkspartei

Mai 19, 2011

Der Sozialwissenschaftler und Antisemitismusexperte Samuel Salzborn aus Gießen und Sebastian Voigt von der Universität Leipzig haben eine Studie über den Antisemitismus in der Linkspartei veröffentlicht.

In der noch unveröffentlichten Arbeit heißt es, „linke Selbstimprägnierungsstrategien“ täuschten darüber hinweg, „dass sich sogar im parlamentarischen Spektrum der bundesdeutschen Linken inzwischen eine Kraft etabliert hat, die antisemitische Positionen in ihren Reihen toleriert“.
Hermann Dierkes, Vorsitzender der Ratsfraktion, die mit SPD und Grünen die Stadt regiert, sprach 2009 von der „läppischen Frage“ nach dem Existenzrecht Israels. Zuvor forderte er den Boykott israelischer Waren. Nachdem das Flugblatt bundesweit Schlagzeilen gemacht hatte, verschärfte der Kommunalpolitiker den Ton gegen Kritiker. Diese fragte er jetzt, wie sie „Mittel und Methoden gegen die Palästinenser gutheißen, die verdammt nahe dran sind an dem, was die Nazis in den dreißiger Jahren getrieben haben“.

Dennoch, so Salzborn und Voigt, würden solche Einlassungen zum Problem für die Partei. Deren Wahrnehmung werde durch die Antisemiten geprägt. Diese schienen „innerparteilich immer dominanter zu werden“. Das hat auch der ehemalige Chef des Berliner Landesverbandes, Stefan Liebich, erkannt, der mittlerweile im Bundestag sitzt. Ihm platzte der Kragen, weil seine Fraktionskollegin Inge Höger vor wenigen Tagen auf einer umstrittenen Konferenz von Hamas-Sympathisanten in Wuppertal auftrat. Bei ihrer Rede trug sie ein Tuch mit einer Karte des Nahen Ostens – ohne Israel.

„Mein Geduldsfaden ist am Ende, ich lehne das ab“, sagte Liebich der Frankfurter Rundschau. Er sieht jetzt alle Genossen in der Pflicht: „Diejenigen, die in unserer Partei die israelfeindlichen Äußerungen unserer Mitglieder bekämpfen, müssen zahlreicher und lauter werden.“ Das gelte auch für die Chefs: „Ich wünsche mir, dass sich die Spitzen von Partei und Fraktion schneller und deutlicher von solchen Dingen distanzieren.“ Doch das Spitzenduo Gesine Lötzsch und Klaus Ernst schweigt. Mehrfache Anfragen der FR blieben ohne Antwort.

Es gibt zwar Stimmen, wie die von Ramelow,

So sagte Ramelow der FR zu den jüngsten Entgleisungen seines Duisburger Parteifreunds Dierkes, es handele sich um „eher krudes Zeug“, das ihm zeige, dass Dierkes „wenig Ahnung hat“. Am Wochenende hatte Dierkes unter anderem einen „unlösbaren Widerspruch“ in Israels „Staatsdoktrin“ ausgemacht: jüdisch und demokratisch – das sei unvereinbar.

Solche Einlassungen legten nahe, „dass Dierkes sich das Verschwinden der jüdischen Bevölkerung im Nahen Osten eher wünscht oder es billigend in Kauf nimmt“, stellte Ramelow fest.

aber die Mehrheit in dieser Partei schweigen und schweigen kann auch immer Zustimmung bedeuten. Jedenfalls hört man von der Spitze der Partei nichts.

Leider schweigen nicht nur dort zu viele, sondern auch fast die gesamte Öffentlichkeit. Vor allem außerhalb des Internets scheint das kein Thema zu sein. Es gibt sicher viele Menschen, die das nicht mitbekommen, eben weil darüber in der Öffentlichkeit fast nur geschwiegen wird.
Ich finde es ein Skandal, dass darüber nicht endlich in unserer Gesellschaft breit diskutiert wird. Wir können uns nicht nur über den rechten Antisemitismus beklagen und das berechtigterweise zum Thema machen, aber nicht gleichzeitig so tun, als wäre der Antisemitismus von linker Seite nicht vorhanden. Antisemitismus ist ein Verbrechen und kein Kavaliersdelikt.

Hier kann man die ganze Studie nachlesen.

Suchbegriffe

Februar 28, 2011

Das hier sind nur Einzelbeispiele, was manche so im Internet als Suchbegriffe eingeben und unter anderem bei mir landen. Ich mache regelmäßig updates.

-verfluchtes judenpack-vergasen sollte man euch alle
-holocaust referenz scheiße
-judenpack ausrotten
-albert einstein ein jude drecks jude
-judenpack (mehrfach pro Woche/Monat)
-wenn man scheiss juden sagt kann man eine strafe bekommen?
– ist der ausdruck scheiß juden strafbar?
-scheiss judenpack (mehrfach pro Woche/Monat)
-advent advent ein jude brennt (mehrfach)
-advent advent der ahmed brennt (mehrmals)
-verreckt judenpack (mehrfach pro Woche/Monat)

Ich mache regelmäßig Updates:
-schade das nicht alle juden vergast worden sind
-scheiß volk juden
-die gehören alle vergast.hitler hat damals nichts falsches gemacht.nur mit den falschen mitteln
– verpisst euch ihr scheiß juden ihr gehört hier nicht her
– wir sollen alle juden ausrotten dan gebe es keine kriege mehr
– ich hasse israel
– scheiß jude vergasen
– scheiß juden strafbar (mehrfach in der Woche)
– hitler judenpack
– judenpack (mehrfach im Monat)
– scheiss judenpak
– ich hasse juden (mehrfach)
– judenpack iran
– israel soll brennen
– schade dass nicht alle juden vergast wurden
– drecks juden
– scheiß juden ausrotten
– ich hätte alle juden vernichten
– ich hasse juden
– juden vergasen lied
– diese drecks juden
– judenpack
– judenpack in deutschland
– ich kacke auf die scheißjuden
– beschneidungsverbot juden werden sich verpissen
– scheiss judenpack in deutschland

Es ist einfach nur widerlich.

Ja, all Ihr Sucher: „scheiß juden“ ist strafbar oder habt Ihr noch nie etwas vom Paragraph 130 „Volksverhetzung“ gehört?

Einfach auf der Zunge zergehen lassen

Januar 23, 2011

Ein Runder Tisch mit Herrn Hitler

In der norddeutschen Gemeinde Pinneberg, nicht weit von Hamburg gelegen, hetzen Islamisten offen gegen Juden. Auch ein Mordaufruf gegen einen Vertreter der jüdischen Gemeinde hat es schon gegeben. Jetzt will die Bürgermeisterin von Pinneberg das nicht mehr länger dulden: sie lädt zu einem “Runden Tisch“. Dort soll dann der mit dem Tode bedrohte Jude mit den islamistischen Hetzern reden, eine wirklich beeindruckende Idee der Bürgermeisterin

[…]

Kopf kontra Bauch: Argumente gegen die gängige Lebenslüge

Januar 18, 2011

Häufig, wenn Deutsche in gelöster Stimmung beieinander stehen oder sitzen, stellt sie sich ein. Sie ist fester Bestandteil manch geselligen Anlasses, manch angeregter Diskussion. Deutschland ohne sie kann man sich oft kaum vorstellen. So sehr gehört sie inzwischen zu ihr. Denn sie stiftet Frieden, Harmonie, ‚Ruhe‘, Gemeinschaft, angenehme Atmosphäre, kurzum die Basis für gepflegte Kommunikation – so jedenfalls empfinden es viele.

Von Robert Schlickewitz

Die Rede ist von der Lieblingslebenslüge der Deutschen, die sich in solchen Redensarten offenbart wie „Wir sind ein ganz normales Volk“, „Wir Deutschen sind auch nicht anders als die anderen“, „Deutschland ist ein vollkommen normales Land“ etc.

Es gehört zum guten Ton im Deutschland des 21. Jahrhunderts solche Phrasen nicht in Frage zu stellen und sie nicht zu diskutieren, sondern sie als Faktum, oder eher noch, als Gebot zu akzeptieren. Wer es dennoch wagte sie in Gesellschaft etwa zu relativieren, muss damit rechnen als erkannter Stimmungsstörer zumindest Gehör entzogen zu bekommen.

Dabei erscheint es als geradezu bedauerlich, dass sich ganz offensichtlich niemand der Mühe unterwirft, jene Lebenslügen einmal einer eingehenden Prüfung zu unterziehen.
Denn eine solche Prüfung, die nichts anderes als die kritische Hinterfragung der eigenen Identität beinhaltet, kann heilsame Erkenntnisse zu Tage fördern, Erkenntnisse, die ich den Lesern nicht vorenthalten will.

Vorab noch Folgendes zur Abklärung: Wenn, wie hier, im nichtwissenschaftlichen Sinn, von Deutschland als ‚normalem Land‘ gesprochen wird, so erhebt sich dennoch der Bedarf nach einem oder mehreren passenden Referenzländern. Wollte man Bevölkerungsgröße und Bedeutung gerecht werden, so böten sich in erster Linie Frankreich, Italien und Großbritannien an.

In zahlreichen meiner bisherigen Veröffentlichungen zur Juden- sowie zur Sinti-und-Roma-Geschichte (u.a.: www.sintiromabayern.de und www.judenundbayern.de) habe ich die Behauptung erhoben, dass es kein Land gibt, welches sich mit Deutschland in puncto Intoleranz messen kann, zieht man jeweils die vielhundertjährige Geschichte dieser Minderheiten im Herzland Europas als Maßstab heran. Bisher hat noch niemand einen ernsthaften Versuch unternommen mir diesbezüglich zu widersprechen, da die Beleglage wohl eindeutig für meine Annahme spricht. Dies ist ein wesentliches (erstes) Argument dafür, warum besser nicht von Deutschland als ‚normalem‘ Land gesprochen werden sollte. Noch einen weiteren Aspekt der Gesellschaftsgeschichte möchte ich heranziehen – die Geschichte der Hexenverfolgungen in Europa.

Dieses Phänomen kam im 15. Jahrhundert, also gegen Ende des Mittelalters, auf, und klang erst in der zweiten Hälfte des 18. Jahrhunderts wieder ab; es betraf so gut wie alle europäischen Völker, wenngleich unterschiedlich intensiv; es waren jeweils alle Bevölkerungsschichten betroffen, von ganz unten bis oben; Hexen konnten auch Kinder oder Männer sein. Stets war die Kirche involviert, und zwar die katholische ebenso wie die reformierte. Soweit die äußeren Gemeinsamkeiten, wie sie allen europäischen Völkern gemein waren. Als spezifisch deutsch hingegen erwiesen sich folgende Abweichungen:

Nirgends fielen diesem kollektiven Wahn so viele Menschen zum Opfer wie bei uns. Hier die Bilanz des Schreckens:
Deutschland: 25 000 Hingerichtete
Polen/Litauen: 10 000
Schweiz: 4000
Frankreich: 4000 (?)
Britannien: 1500
Italien, Dänemark, Österreich, jeweils: 1000 (?)
Ungarn: 800
Spanien: 300

Nirgendwo dauerte diese Zeiterscheinung so lange an – die letzte Hexe Deutschlands wurde noch 1775 (im Allgäu) hingerichtet. Vergleichende Studien stellen immer wieder fest, dass die die einzelnen Fälle begleitende Folter etwa in Italien wesentlich seltener angewandt wurde, dass italienische Hexen häufig mit milderen Strafen davonkamen, während in Deutschland oft bereits während der Folter der Exitus eintrat. Und wenn nicht, dann sorgte das später gefällte Urteil dafür, dass die Überlebenschancen deutscher Hexen minimal blieben. Hexenforscher weisen ferner darauf hin, dass dieses Phänomen in Deutschland größere Bevölkerungsteile mobilisierte, ja, dass es zu Massenhysterien mit irrationalen Gewaltausbrüchen in Zusammenhang mit Hexenprozessen kam; dass diverse weltliche oder geistliche Einzelpersonen immer wieder die Gelegenheit nutzten sich als fanatische Ankläger und Aufhetzer zu gebärden, die die Massen zu manipulieren versuchten; dass schließlich deutsche Juristen ohne Gnade oder Einsehen, rein aus vermeintlicher „Pflichterfüllung“ urteilten und richteten. Schließlich scheinen Deutsche die Hexenverfolgungen in vielen Fällen regelrecht gefordert zu haben und Klerus bzw. Territorialfürst blieb oft keine andere Wahl, wollte man gefährlichen Aufruhr vermeiden, als diesem sonderbaren Begehren ‚von unten‘ Folge zu leisten.

Als nächstes sollen einige Aspekte der Geschichte der Kriege und der Kriegsverbrechen der späten Neuzeit einer knappen Betrachtung unterworfen werden, um gleichfalls zu belegen – kein ‚normales‘ Volk bzw. kein ‚normales‘ Land.
Fakt ist, dass es Deutschland war, welches zwei Weltkriege vom Zaun brach, mit zusammen weit über 60 Millionen Toten. Unerheblich ist hierbei der nähere Anlass, es geht allein um die Autorenschaft für die Auslösung dieser beiden mehrjährigen, militärischen Auseinandersetzungen mit katastrophalen Folgen. Nicht minder gilt als Tatsache, dass Deutschland die Geschichte der Kriegsverbrechen in Europa durch sein Verhalten im Deutsch-Französischen Krieg (1870/71), im Ersten Weltkrieg und besonders im Zweiten Weltkrieg entscheidend negativ mitgeprägt hat. Kein anderes europäisches Land fand sich derart häufig mit diesbezüglichen Anklagen konfrontiert.
Die hohe Anzahl deutscher Kriegsverbrechen, der lange Zeitraum, in dem sie begangen wurden, die vielen Staaten deren Bürger zu den Betroffenen zählten – kein anderes Land Europas kann sich hierbei mit Deutschland ‚messen‘.

Sechs Millionen Juden kostete der von Deutschen geschaffene, von ihnen getragene und von ihnen bis zur traurigen Perfektion ausgelebte neue Wahn Nationalsozialismus das Leben. Über die Unvergleichlich- und Unvergleichbarkeit dieses einzigartigen Völkermordes muss ich hier nicht näher eingehen.

„Aber wir Deutschen von heute, wir Deutschen, die wir zwei, ja drei Generationen nach 1945 geboren wurden – wir haben doch damit nichts mehr zu tun. Wir sind ganz normale Europäer wie andere auch! Uns geht doch all das Vergangene nichts mehr an, wir sind frei von jedweder Schuld oder Verantwortung!“ – sagen manche.

Im Jahre 2000 erschien in Potsdam ein schmales Bändchen, dessen Titel, Titelabbildung und Inhalt zwar unpopulär gewirkt haben mögen, bei dem jedoch zumindest die Tatsache, dass niemand Geringerer als Professor Julius H. Schoeps für das Nachwort als verantwortlich zeichnete, dafür sorgte, dass es nicht unbeachtet blieb und dass es Eingang fand in zahlreiche Bibliotheken. Adolf Diamant, sein Autor, weist in ihm minutiös nach, dass in den Jahren 1945 bis 1999 in Deutschland über eintausend jüdische Friedhöfe geschändet wurden. Zunächst, in den Jahren 1945 bis 1959, mit der noch relativ bescheidenen ‚Schändungsrate‘ von durchschnittlich 9,2 Friedhöfen pro Jahr, dann in den 1960er Jahren mit 11,4 pro Jahr, in den 1970ern bereits mit 19,1 pro Jahr, in den 1980ern mit 16,7 pro Jahr und in den 1990ern mit 40,2 (vierzig Komma zwei) Friedhöfen pro Jahr. Kein anderes europäisches, aber auch kein arabisches, Land kann sich in dieser ‚Disziplin‘ mit Deutschen auch nur ansatzweise messen.

Wie wir den Tagesnachrichten regelmäßig entnehmen können, setzt sich die unrühmliche Folge derartiger Hassverbrechen auch in unserem vermeintlich so aufgeklärten und angeblich von den finsteren NS-Zeiten Lichtjahre entfernten 21. Jahrhundert fort.

Nur vier Jahre nach Veröffentlichung von Diamants Buch belehrte uns der TAZ-Redakteur Philipp Gessler in „Der neue Antisemitismus – Hinter den Kulissen der Normalität“ darüber, dass es im neuen, vereinten Postmilleniums-Deutschland nicht mehr nur toten Juden ‚an den Kragen‘ geht, sondern dass sich immer häufiger hasserfüllte Beschimpfungen, tätliche Übergriffe und regelrechte Überfälle auf in Deutschland lebende oder hier zu Besuch weilende Juden ereigneten; Juden, die den ‚Fehler‘ begangen hatten, sich durch offenes Tragen einer Kippa oder eines Davidsternkettchens aus der Anonymität der Masse heraus zu bewegen. Gesslers Buch steht hier nur stellvertretend für eine ganze Reihe vergleichbarer Publikationen, aber auch wissenschaftlicher Aufsätze und unzähliger Medienberichte, die in schöner Regelmäßigkeit die Deutschen darüber informieren, wie minderheiten- und fremdenfeindlich ihre angestammte Umgebung inzwischen geworden ist. Denn so unappetitlich und rufschädigend für das Land derartige Meldungen sein mögen, die Medien nahmen sich ihrer in den meisten Fällen an und es wurden auch die bedenklichen, sich abzeichnenden Tendenzen keinesfalls unterdrückt. Kein Deutscher kann sich daher herausreden, er habe diese Entwicklungen nicht mitbekommen. Presse, Rundfunk und TV sind ihrer Informationspflicht durchaus nachgekommen.

So auch Anfang Dezember 2010, als die Ergebnisse einer repräsentativen Studie der Universität Münster zu Toleranz der Deutschen gegenüber Ausländern (Muslimen) und gegenüber Juden publiziert wurden. Auch wer solche ‚unschönen‘ Erhebungen gewöhnlich links liegen lässt, hat die Meldungen zumindest überflogen – zu reißerisch, und damit beunruhigend, waren diesmal die Überschriften oder Fettzeilen mit denen die Presse ihre diesbezüglichen Artikel garnierte, formuliert. Ja, da stand es, schwarz auf weiß: Trotz Hitler und Holocaust, trotz Entnazifizierung, trotz jahrzehntelanger Belehrung in der Schule, in sämtlichen Medien und zu Hause zählte man in keinem anderen europäischen Land so viele Menschen, die antijüdisch eingestellt sind, wie in Deutschland. Der deutsche Prozentsatz übertrifft den europäischen Durchschnittswert sogar um das Doppelte.

Unter solchen Umständen noch von einem ‚normalen‘ Volk, oder einem ‚normalen‘ Land zu sprechen, würde den, der es dennoch täte, zu einem Narren, oder aber zu einem Neonazi abstempeln.

Trotz all dem Gesagten wäre immer noch folgende Einschränkung der gängigen Lebenslüge denkbar:
„Alle diese Akte der Judenfeindlichkeit werden doch ‚nur‘ von einer relativ kleinen Minderheit begangen; kann man deshalb nicht zumindest jenen Mehrheits-Deutschen, die sich tadelfrei verhielten‚ ‚Normalität‘ zugestehen?“

Dem würde ich den Fall des „Problembären“ Bruno in Bayern vom Sommer des Jahres 2006 entgegenhalten: Ein Bär, ein Schuss und Deutschland zwischen Alpen und Ost- bzw. Nordsee schrie gemeinsam und vereint, laut und empört auf. Bürgerinitiativen entstanden, Tierschützer landauf und landab machten mobil, Wissenschaftler aller möglicher Fakultäten wurden bemüht, das Thema in sämtlichen denkbaren Facetten diskutiert. Am Ende geriet sogar der damalige bayerische Landesvater, Edmund Stoiber, in Erklärungsnot und musste um Sympathiewerte seiner CSU bangen. Monatelang hielt sich Bruno in den Medien und zwei Jahre später kam er ausgestopft erneut daher.

Wie jedoch reagierten die gleichen so engagierten, modernen, braven Deutschen, als sie vom Buch Diamants erfuhren, oder von den zahlreichen anderen Studien zum alarmierenden Ansteigen des Antisemitismus‘ in ihrem Land, oder von den Resultaten der jüngsten Umfrage von Dezember 2010?

Indem sie überhaupt nicht reagierten, reagierten sie zwar vollkommen ‚normal‘ für deutsche Verhältnisse, freilich als ganz und gar nicht ‚normal‘ müsste ihre Reaktion eingeschätzt werden, falls man sich die weit über tausendjährige Geschichte mörderischen, deutschen Judenhasses vor Augen hielte und die doch wohl nicht übertriebene Erwartung hegte, es müsse doch irgendwann endlich Einsicht Einzug halten in diesem Land.

Solange Deutsche nicht auf breiter Basis beginnen, sich zu kümmern, sich zu interessieren, Fragen zu stellen, Mitgefühl für das Schicksal anderer zu entwickeln, den gewohnten Kreis aus Desinteresse, Gleichgültigkeit und Passivität zu überwinden – solange haben sie kein Anrecht darauf sich als ‚normales Volk‘ zu fühlen oder sich so zu bezeichnen, meine ich.

Literatur:
W. Behringer, Hexen, München 2005
Adolf Diamant, Geschändete Friedhöfe in Deutschland 1945 bis 1999, Potsdam 2000
Philipp Gessler, Der neue Antisemitismus, Freiburg im Breisgau 2004
„Hexenjagd“ von Fenja Mens, in: National Geographic, Dezember 2006, S. 56-82
http://www.uni-muenster.de/imperia/md/content/religion_und_politik/aktuelles/2010/12_2010/studie_wahrnehmung_und_akzeptanz_religioeser_vielfalt.pdf

Fremde Feder: Tel Avivs antisemitische Schwester

Dezember 16, 2010

Liebe Bürgerinnen und Bürger der Stadt Tel Aviv,

der Oberbürgermeister der Stadt Köln, Jürgen Roters, beginnt heute seine Reise in die israelische Partnerstadt Tel Aviv. Ich möchte diese Reise nutzen, um Sie darauf aufmerksam zu machen, dass die Stadt Köln zur Zeit Schauplatz einer der schlimmsten antisemitischen Propaganda in Deutschland seit 1945 ist.

Mitten auf dem Platz vor dem Kölner Dom, eines der meistbesuchten Orte Deutschlands, steht eine Installation, die sich „Kölner Klagemauer“ nennt. Diese Installation geht auf den notorischen Judenhasser Walter Herrmann zurück, der Israel täglich auf Transparenten weithin sichtbar mit Nazideutschland vergleicht. Täglich beleidigen er und seine Kumpanen für alle Menschen, die Köln besuchen oder dort leben, hörbar, Juden als Nazis. Die Installation bedient sich dazu auch antisemitischer Karikaturen.

Auf einer Karikatur zum Beispiel ist ein Jude zu sehen, der mit Messer und Gabel ein kleines palästinensisches Kind zerstückelt, um sich an seinem Fleisch und Blut zu laben. Bei dieser Karikatur ist es wichtig, darauf hinzuweisen, dass der dort abgebildete Kannibale nicht als Israeli sondern als Jude gekennzeichnet ist. Auf seinem „Schlabberlatz“ ist nicht die Israelfahne mit den blauen Tallitstreifen abgebildet, sondern nur der מגן דוד, das Symbol des jüdischen Volkes. Diese Karikatur beleidigt somit nicht nur Israel, was schon widerlich genug wäre, sondern alle Juden.

Israels Gesandter Emmanuel Nahshon sagt dazu:

„Diese Karikatur ist erniedrigend und widerlich. Sie geht beim besten Willen nicht als Israelkritik durch, die vollkommen legitim ist. Sie hat nichts zu tun mit dem israelisch-palästinensischen Konflikt, der von beiden Völkern gemeinsam in einer Zwei-Staaten-Lösung überwunden werden wird – auf der Basis von Verhandlungen und eines Endes der Gewalt. Die Karikatur hat auch nichts zu tun mit dem realen Leid von Kindern in Gaza, das eine direkte Folge der Tatsache ist, dass Gaza von einer islamistischen Terrororganisation beherrscht wird. Vielmehr hat das an der „Klagemauer“ gezeigte Bild alles zu tun mit dem Versuch, Juden als Monster darzustellen und Hass zu sähen.

Eines Tages, hoffentlich bald, wird es Frieden geben zwischen Israelis und Palästinensern. Wir werden gemeinsam mit Gewalt und Konflikt fertig werden. Doch zuvor haben Tausende Kinder und Jugendlichen die Abscheulichkeit dieser „Klagemauer“ gesehen. Sie wurden vergiftet von diesem Samen des Hasses, der einen Juden als Monster zeigt und dazu geeignet ist, Intoleranz und Hass wachsen zu lassen. Haben wir nicht endlich genug gesehen?“

Jürgen Roters nimmt in diesem antisemitischen Spektakel eine ganz besondere Rolle ein. Während sich fast alle Parteien deutlich gegen diese Karikatur ausgesprochen haben, tolerieren Jürgen Roters und seine regierende Partei die Karikatur und den antisemitischen Stand.

Die Liberalen sagen: „Die FDP-Fration hat die von Ihnen gesandten Fotos, die bei der sog. Klagemauer auf der Domplatte gezeigt werden, wie Sie als unerträglich angesehen.“

Die Grünen sagen: „Wir sind erschrocken und entsetzt darüber, dass Herrmann zur Illustration seiner Kritik an der Politik Israels unter anderem eine Karikatur aufgehängt hat, die einen Juden zeigt, der mit Messer und Gabel ein palästinensisches Kind zerstückelt. Das ist widerwärtig. Das ist ganz klar antisemitisch. Egal, was man von der Politik Israels hält – Antisemitismus und Rassismus dürfen und wollen wir nicht dulden.“

Die Christdemokraten schreiben: „Im Namen der CDU-Fraktion im Rat der Stadt Köln darf ich Ihnen versichern, dass wir die von Ihnen beschriebene Darstellung nicht akzeptieren können. Nach unserer Ansicht hat Herr Herrmann hier nicht nur die Grenzen des in einer politischen Auseinandersetzung Gebotenen weit überschritten. Vielmehr stellt sich durch die Darstellung eines Juden, der mit Messer und Gabel ein palästinensisches Kind zerschneidet, in der Tat die Frage nach der strafrechtlichen Verantwortlichkeit. Die Anzeige bei der Staatsanwaltschaft war der einzig gebotene und daher richtige Schritt.“

Aber Oberbürgermeister Roters und seine Sozialdemokraten schweigen und tolerieren somit auf skandalöse Weise diesen Antisemitismus.

Hiermit bitte ich Sie, liebe Bürgerinnen und Bürger der Stadt Tel Aviv, Jürgen Roters ob seiner Toleranz gegenüber diesem brutalen Judenhass massiv zu kritisieren und gegebenenfalls sogar über eine Beendigung der Städtepartnerschaft nachzudenken.

Es kann und darf einfach nicht sein, dass Israels pulsierenste und weltoffenste Stadt mit Deutschlands antisemitischster Stadt befreundet ist.

***

Liebe Leserinnen und dieser dieses Artikels, bitte kopieren Sie diesen Bericht, verbeiten Sie ihn massiv und senden Sie ihn vor allem an die Verantwortlichen der Stadt Tel Aviv, sowie an alle Bürgerinnen und Bürger der Stadt, die sie kennen.

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Weitere Informationen: Dokumente zur antisemitischen „Klagemauer“ in Köln.

Update: Ich habe die Überschrift entsprechend des Autors geändert.

Was einem im Internet so alles begegnet bzw. wer sich so alles hierher verirrt!

Dezember 9, 2010

Anlass zu folgenden ausgewählten Zitaten war die Rede A. Grossers in der Paulskirche in Frankfurt am 9.November 2010.

Ja. Die Zentralratten sind allmächtig.

Am besten finde ich immer noch die Begründung, man müsse „die Erinnerung wachhalten“, damit sowas nicht noch einmal geschieht. Ich meine, das hängt doch auch entscheidend vom Verhalten der Juden und ihrer offiziellen Vertretung in der BRD ab. Mit ihrer ideologischen Multikulti-Scheiße und deren Auswirkungen werden wir noch lange ansitzen.

Nicht wirklich. Zu einem Volk fehlen denen einige Kriterien, wie
beispielsweise gemeinsame geografische und kulturelle Herkunft und Sprache.
Ich wüsste zumindest nicht, wer von den Zentralratten hebräisch spricht.

Ich bin mir allerdings ganz sicher, das keiner von uns der Halacha auf deutschem Boden Gültigkeit zusprechen möchte. Schließlich kann eine Minderheiten-Möchtegern-Regelung für die deutsche Mehrheit nicht bindend sein.

Zudem gilt für Juden Artenschutz wie für die Sorben und die Dänen. Die BRD als deutscher (Besatzer-)Staat hat einen Staatsvertrag mit den Juden geschlossen.

Eben. Und wenn die Juden wieder mal kommen, sie seien doch nur ‚eine
Religionsgemeinschaft wie das Christentum auch‘ oder ähnlichen Unsinn erzählen wollen: gleich kontern und bloßstellen.

Mit den Juden ist das wohl wie mit dem Mini: „a class of its own“.

Schon irgendwie skandalös, dass es Juden gelingt, und in unserem eigenen Land deren nichtswürdige „Rechtsauffassungen“ aufzunötigen.

Die Halacha, die Abstammungskriterien der Juden hat die BRD-Regierung im Zuge der Verhandlungen um die Import-Juden aus den GUS-Staaten auf deutschem Boden explizit anerkannt und entsprechend den Wünschen des ZdJ umgesetzt.

Darauf:

Und das, ohne die deutsche Mehrheit darüber abstimmen zu lassen. Und sowas nennt sich nun „Demokratie“.

Das Wollen ist den rassebewussten Juden m.E. nicht so sehr anzulasten wie die Entsprechung ihrer Wünsche durch die BRD-Regierung.

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Wer sich jetzt fragt, ob es sich um eine Neonaziseite handelt, den muss ich enttäuschen, das sind ganz „normale“ Deutsche.

Hervorhebungen von mir. Um den Müll besser lesen zu können, wurden die Vokale von mir ausgeschrieben.