Archive for the ‘Allgemeines’ Category

Zurzeit leider kein Anschluss unter diesem Blog!

März 29, 2014

Update

Leider kann ich zurzeit keine neuen Beiträge verfassen, da ich mein PC defekt ist. Sobald ich einen neuen Laptop habe, werde ich den Blog wieder mit Leben füllen. Daher bitte keine Mails an mich, da ich auch diese nur sehr selten lese.

Kita, Praktikum und Urlaub

Juni 18, 2013

Ich bin momentan in meinem Blog wenig aktiv, was nicht nur daran liegt, dass mir zurzeit kein Thema einfällt, worüber ich schreiben könnte.
Ein Praktikum in einer Kita lässt mir sowieso wenig Zeit.
Ende der Woche geht es erst einmal für eine Woche nach Südtirol in den Urlaub. Den habe ich auch dringend nötig.
Gestern mussten wir auch noch unsere Familienhündin Tamie einschläfern lassen. Sie hatte Demenz und es ist für sie eine Erlösung. Nun weilt sie bei meiner Mara und Ashita.
Wann ich wieder mal was von mir hören lasse, hängt davon ab, wie und ob ich Lust oder Laune habe.
Bis dahin …

Peter uns Paul haben ein endgültiges Zuhause gefunden

März 6, 2013

Die beiden Racker bleiben bei mir. Nach längerer Überlegungszeit, die eine Weile zurückliegt, habe ich mich entschlossen, beide zu behalten.
Nach der langen Zeit bei mir habe ich es nicht mehr übers Herz gebracht, sie wegzugeben. Es war sowieso nicht einfach Menschen zu finden, die beiden ein neues Zuhause geben wollten, und da sie schon fast 1 Jahr bei mir waren, wäre es immer schwerer geworden, beide gehen zu lassen.
Nun bleiben sie bei mir und wissen jetzt endlich wo sie hingehören.

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Neues Jahr – Neues Pech?

Januar 16, 2013

Irgendwie scheint auch in diesem neuen Jahr der Wurm drin zu sein.
Ich musste leider mal wieder ins Krankenhaus mit einer akuten Bauchspeicheldrüsenentzündung.
Angefangen hat alles als ich in der Nacht vom Samstag auf Sonntag fürchterliche Oberbauchschmerzen bekam, die so schlimm wurden, dass ich kaum noch Luft bekommen habe. Ich bin über eine Stunde durch meine Wohnung gewandert, weil ich die Hoffnung hatte, dass es wieder vorbei geht. Dazu muss man wissen, dass ich die gleichen Symptome schon vor über 5 Jahren hatte und die so plötzlich wieder verschwanden, wie sie kamen. (Man kann solche Schmerzen kaum beschreiben. Man muss sich vorstellen, jemand boxt dir permanent in die Magengegend, da bekommt man erst mal auch keine Luft, nur dass in dem Fall irgendwann der Schmerz wieder nachlässt.) Dieses Mal war es anders, so dass ich wirklich Angst bekam und einen Rettungswagen anrief. Dieser brachte mich ins Krankenhaus zur Notaufnahme. Dort verschwanden die Schmerzen wieder ein wenig. Dort bekam ich eine Infusion mit einem Schmerzmittel und es wurde Blut abgenommen. Woher die Schmerzen kamen, konnte nicht geklärt werden, natürlich denkt man zunächst an den Magen. (Die Bauchspeicheldrüse liegt genau hinter dem Magen). Um 4 Uhr morgens war ich dann wieder zu Hause.
Am gleichen Morgen gegen 10 Uhr klingelte es Sturm bei mir. Vor der Tür stand der Arzt, der mich im KH behandelt hatte. Er sagte mir, ich müsse wieder ins Krankenhaus, da ein Wert, die Lipase, erst später kam und dieser extrem erhöht sei. Normal ist ein Wert bis circa 400, ich hatte einen Wert über 4000.
Man kann sich vorstellen, wie ich mich gefühlt habe. Wieder ins Krankenhaus, wo ich das doch so hasse. Aber was will man machen. Am Sonntag wurde ich dann stationär aufgenommen, bekam Infusionen und musste nüchtern bleiben, auch Trinken wurde nicht erlaubt.
Am Montag wurde wieder Blut abgenommen und siehe da, der Wert hatte sich extrem verbessert. Abends durfte ich dann wieder tinken und eine Mehlsuppe essen.
Gestern wurde Ultraschall gemacht. Alles war in Ordnung. Der Pankreas zeigte keine Auffälligkeiten, auch der Blutwert hatte sich weiter normalisiert.
Natürlich denken Ärzte sofort an Alkohol. Dabei trinke ich so gut wie keinen. Ich ernähre mich nahezu fettfrei, esse seit fast 30 Jahren kein Fleisch, keine Wurst und sehr selten Käse. Eigentlich kein Anzeichen, dass ich irgendwann mal was mit der Bauchspeicheldrüse zu tun bekomme. Ich wette, wenn ich viel Alkohol getrunken hätte, viel Fett gegessen hätte, wäre das nicht passiert. Natürlich ist das Quatsch.
In 15 % der Fälle weiß man nicht woher die Ursache für eine Pankreatitis kommt. Dazu gehöre ich wohl.
Letztendlich durfte ich gestern abend nach Hause. Ich war glücklich, das Krankenhaus verlassen zu können. Nun muss ich noch eine Weile Schonkost halten, keinerlei Fett darf ich essen: keine Butter, kein Jougurt, nichts.
Wenigstens darf ich einmal am Tag meinen geliebten Latte Macchiato trinken. Auf den kann ich ehrlich gesagt nicht verzichten, aber mit 1,5 % Milch ist es okay.
Ich hoffe, dass mir das nicht wieder passiert. Diese Schmerzen sind wirklich fürchterlich, ich bin weiß Gott kein Jammerlappen und kann eine ganze Menge ab, aber das ist selbst mir zu viel.
Nun hoffe ich auch, dass nicht noch mehr Katastrophen passieren. In meiner Family ist der Wurm drin. Meine Schwester hat sich Anfang Dezember den Oberarm gebrochen und das wird eine sehr langfristige Angelegenheit. Meine Ma muss Ende Februar wieder operiert werden. Also irgendwie scheint HaSchem uns momentan nicht gewogen zu sein. Ein Positives hatte das Ganze: Ich habe über 1 Kilo abgenommen und es wird durch die Diät sicher noch mehr werden. Na wenigstens das. 😉

Das Wort zum Montag

Januar 7, 2013

„Niemand hat die Absicht, einen Flughafen zu bauen!“

Beitrag eines Users via Twitter bezüglich des Debakels des neuen Berliner Flughafens. Ich habe mich köstlich amüsiert.

Blogpause

Dezember 24, 2012

Ich mache jetzt erstmal eine Blogpause. Irgendwie reicht es mir zurzeit.
Danach werde ich entscheiden wie es hier weitergeht.
Kommentare werden daher erst einmal nicht freigeschalten, von nicht erwünschten Personen sowieso nicht mehr, von anderen zumindest nicht vor Donnerstag.

Und sie dreht sich noch…

Dezember 21, 2012

unsere Erde.

Die Apokalypse muss wohl noch warten.

Ich möchte die Gelegenheit nutzen, meinen nichtjüdischen Lesern ein frohes Weihnachtsfest und ein gesundes neues Jahr zu wünschen.

Jetzt ist es endlich amtlich

Dezember 12, 2012

Bundestag beschließt Gesetz zu religiösen Beschneidungen

Das Recht auf Beschneidung eines Jungen von Geburt an wird künftig im Sorgerecht verankert. Auch religiöse Beschneider, wie sie besonders bei Juden üblich sind, können weiter praktizieren.

Kundgebung am 18. November 2012 in Berlin: Solidarität mit Israel! Befreit Gaza – von der Hamas!

November 17, 2012

Wann: 18. November 2012, 13.00 Uhr
Wo: Joachimstaler Platz (beim Ku-Damm), Berlin Charlottenburg

In den letzten Wochen nahm der Beschuss aus dem Gazastreifen auf Israels Zivilbevölkerung ständig zu. In den letzten Tagen feuerte die Terrororganisation Hamas hunderte Raketen auf Israel. Daraufhin startete Israel nach zahlreichen Warnungen an die Hamas am 14. November 2012 die Militäroperation Wolkensäule.

Inzwischen weitet die Hamas ihren Raketenterror aus. Gegenwärtig befinden sich mehr als drei Millionen Israelis in der Reichweite von Langstreckenraketen, die aus iranischer Herstellung stammen. Zum ersten Mal seit dem Golfkrieg 1991 wurde in Tel Aviv Luftalarm ausgelöst, die Stadtverwaltung von Tel Aviv gab bekannt, ihre Gemeinschaftsbunker zu öffnen.

Es gibt keine Rechtfertigung für die Gewalt, die Hamas und andere Terrororganisationen mit Unterstützung des Iran seit Jahren von Gaza aus gegen israelische Zivilisten ausüben. Wer an einer Deeskalation im Nahen Osten interessiert ist, wird die Hamas daher konsequent bekämpfen müssen.

Das Problem im Gazastreifen ist nicht das israelische Vorgehen, sondern die Herrschaft der Dschihadisten, die nicht nur Israel terrorisieren, sondern auch all jene Palästinenser, die sich ein friedliches Zusammenleben mit den Israelis wünschen und sich dem Tugendterror der Islamisten nicht unterordnen wollen.

Es ist Zeit zum Handeln. Israel will, muss und wird die ständigen Raketenangriffe auf seine Bürger beenden. Wir wollen und werden Israel unterstützen. […]

Kontaktformular

November 3, 2012

Leider haben die Belästigungen und Stalkingversuche in letzter Zeit über mein Kontaktformular immer mehr zugenommen. Ob sich um einen Herr Bartels oder um einen Hans Holme alias Hans-Holm Eberling handelt oder um einen „Fred vom Jupiter“ alias „Lydia“, „Nexus“, „mrspock“ und welche Nicks dieser nervige Herr noch so verwendet, handelt, die nichts besseres zu tun haben, als mich anzumachen oder zu nerven oder mir immer wieder mitteilen wollen, dass wir Juden unsere eigene Religion nicht kennen und diese nervenden Herren meinen, das Judentum besser als Juden erklären zu können und ich an solchen Kommentare keinerlei Interesse habe, werde ich das Formular von meiner Seite entfernen. Derartige Kommentare und Belästigungen landen ab sofort konsequent im Müll. Dort wo sie auch hingehören. Also versuchts besser gar nicht mehr.
Wenn jemand was ernsthaftes von mir wissen möchte, kann er gern einen kurzen Kommentar in den Artikeln hinterlassen und ich werde dann denjenige meine E-Mail-Adresse mitteilen.

Es gibt auch mal gute Nachrichten

Oktober 31, 2012

auch wenn es vielleicht nur vorläufig ist.

Die israelische Regierung hat im Streit über das iranische Atomprogramm überraschend ein Signal der Entspannung gesendet: Verteidigungsminister Ehud Barak sagte der britischen Zeitung „Daily Telegraph“, die iranische Regierung habe ihre Absicht vorerst auf Eis gelegt, eine Atomwaffe zu bauen.

Leider gibts bei mir keine guten Nachrichten. Ich habe heute meine Ma wieder ins Krankenhaus bringen müssen. Ihr Herz schlägt mal wieder nicht im Sinusrhythmus.
Nachtrag: Ihr geht es wieder besser. Leider muss die Ablation im Januar wiederholt werden.

Schawua tov…

Oktober 21, 2012

… wünscht Tamie.

Kundgebung am 9.9.2012 – 11:00 Uhr Bebelplatz, Berlin

August 31, 2012

Auf Messers Schneide

Kundgebung 9.9.2012 – 11:00 Uhr Bebelplatz, Berlin

Auf Messers Schneide: Religionsfreiheit

Für Religionsfreiheit, gegen Kriminalisierung und Bevormundung

Nach dem umstrittenen Kölner Beschneidungs-Gerichtsurteil ist deutschlandweit eine heftige Diskussion entbrannt, wie man künftig mit der Jungenbeschneidung umgehen will, die vor allem in Judentum und Islam praktiziert wird.

Wir sind entsetzt über eine von Vorurteilen und diffusen Ängsten geprägte Diskussion, die teils hysterische Züge annimmt und antisemitische und antiislamische Stereotypen bemüht, wie sie für eine aufgeklärte und humanistisch gebildete Gesellschaft – besonders nach der Schoa – absolut indiskutabel sein sollten. Juden und Muslime stehen urplötzlich da als “Kinderquäler”, als schlechte und lieblose Eltern, die an wehrlosen Kindern angeblich archaische und blutige Rituale vollführen. Dabei ist der Eingriff selbst rein medizinisch weltweit akzeptiert und nicht zuletzt darum von der WHO empfohlen, die die Vorteile der Praxis betont, etwa was das Risiko einer Krankheits-Übertragung oder Hygiene allgemein angeht. Nachteile für die männliche Sexualität sind nicht nachweisbar.

Für Juden und Muslime hat die Beschneidung der Jungen eine zentrale identitätsstiftende Bedeutung – religiös wie kulturell. Es gibt schlicht keinen “Leidensdruck”, der die Wogen der Empörung rechtfertigen würde. Das Kölner Urteil hat eine rechtliche Unsicherheit verursacht: das Jüdische Krankenhaus Berlin etwa hat die Beschneidungen bis zur Klärung ausgesetzt. Für Juden und Muslime ist es ein äußerst unerfreulicher Zustand, dass Beschneidungen so der Ruch des Illegalen oder gar der Menschenrechtsverletzung anhaftet.

Wir rufen auf zu Toleranz, Weltoffenheit und Gelassenheit gegenüber einer Tradition, die für die jüdische und muslimische Identität essentiell ist. Ohne die grundsätzliche Legalität der Beschneidung der Jungen ist in Deutschland kein jüdisches Leben möglich, kein muslimisches Leben und kein interkulturelles Miteinander.

Das Urteil des Kölner Landgerichts hat zwar keine rechtliche Bindungswirkung, die Rechtsunsicherheit für Eltern, Ärzte und Beschneider hat jedoch erheblich zugenommen, und es ist niemandem zuzumuten, sich auf die bloße Möglichkeit einer Straflosigkeit zu verlassen. Diese Situation wäre auch einem Rechtsstaat wie der Bundesrepublik Deutschland unwürdig. Deshalb muss umgehend Rechtssicherheit geschaffen werden.

Wir fordern die lautstarken Beschneidungs-Gegner auf, sich eingehender mit Juden und Muslimen auseinanderzusetzen, anstatt vorschnelle Verbotsforderungen zu erheben. Wir fordern Respekt für unsere kulturellen und religiösen Traditionen. Und wir fordern Respekt für jüdische und muslimische Eltern, die ihre Kinder nicht weniger lieben als die Eltern der deutschen Mehrheitsgesellschaft dies tun. Wir wehren uns dagegen,
kriminalisiert oder als archaisch und blutrünstig hingestellt zu werden.

Für gegenseitigen Respekt und ein friedliches Miteinander!

Veranstalter (alphabetisch):
– Jüdisches Forum für Demokratie und gegen Antisemitismus (JFDA)
– Das Organisationsteam*

Dieser Aufruf wird unterstützt von (alphabetisch, weitere Unterzeichner/innen folgen):

– American Jewish Committee (AJC)
– Arbeitskreis jüdischer Sozialdemokraten Berlin-Brandenburg
– AVIVA-Berlin, Online Magazin und Informationsportal für Frauen / Sharon Adler
– Berliner Missionswerk/ Ökumenisches Zentrum, vertreten durch den Landespfarrer für interreligiösen Dialog, Pfarrer Dr. Andreas Goetze
– Bundesverband Jüdischer Ärzte und Psychologen in Deutschland
– Bundesverband Jüdischer Studierender in Deutschland (BJSD)
– Chabad Jüdisches Bildungszentrum
– Deutsche Aschkenas-Gesellschaft e. V.
– Deutsche Schüler und Studenten Union (DSSU) Osnabrück
– Deutsch-Israelische Gesellschaft Arbeitsgemeinschaft Berlin und Potsdam
– Diözesanrat der Katholiken im Erzbistum Berlin
– Evangelische Kirche Berlin-Brandenburg-schlesische Oberlausitz (EKBO)
– Generalsekretär des Zentralrats der Juden, Stephan Kramer
– Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit in Berlin e.V. (GCJZ Berlin)
– Global Muslim Jewish Friendship Forum (GMJFF)
– Honestly concerned
– INI-Institut Neue Impulse e.V.
– Jewiki, Online-Enzyklopädie zum Judentum / Michael Kühntopf
– Jüdische Gemeinde Kiel
– Jüdische Gemeinde zu Berlin
– Jüdische Volkshochschule, Berlin
– Jüdisches Filmfestival Berlin & Potsdam
– Jüdisches Forum für Demokratie und gegen Antisemitismus (JFDA)
– Jugendzentrum Olam
– Jung und jüdisch
– Lauder Yeshurun
– Lichtig – Verlag, Nea Weissberg
– The Muslim Jewish Conference (MJC)
– Orthodoxe Jüdische Gemeinde zu Wolfsburg
– Raoul Wallenberg Loge – B´nei B´rith
– Schweizerischer Israelitischer Gemeindebund (SIG)
– Sehitlik Moschee
– STUDENTIM (Jüdische Studierendeninitiative Berlin)
– Synagoge Fraenkelufer
– Synagoge Joachimstaler Straße
– Synagoge Oranienburger Str.
– Synagoge Passauer Straße
– Synagoge Rykestr.
– Synagoge Sukkat Schalom Hüttenweg
– The Foundation for Ethnic Understanding (FFEU), New York
– TUS Makkabi Berlin e.V.

*das Organisationsteam (alphabetisch):
Chaja Boebel
Max Doehlemann
Tamara Guggenheim
Michael Jänecke
Sigmount Königsberg
Esther Kontarsky
Natalie Patzek
Levi Salomon
Lala Süsskind

Ansprechpartner für die Presse:

Levi Salomon, levi.salomon@gmail.com
Max Doehlemann, max_doehlemann@web.de

Daneben habe ich folgende Infos bekommen:

Neben der Anzeige gegen Rabbiner Goldberg in Hof, wurde mittlerweile auch der Berliner Rabbiner Ehrenberg angezeigt, weil er sich öffentlich – in der Talk-Show von Anne Will mit den Worten „Wir machen weiter“ zur Brit Mila bekannt hatte. Die Staatsanwaltschaft Berlin hat diese Ermittlungen jedoch eingestellt, weil ihrer Meinung nach keine Straftat vorliegt – natürlich nicht.

Rabbiner Daniel Alter wurde in Berlin Opfer eines antisemitischen Überfalls. Im Beisein seiner 6 Jahre alten Tochter wurde er krankenhausreif geschlagen, die Männer drohten dem Kind an, es zu töten. GsD ist Rabbiner Alter auf dem Weg der physischen Genesung, wie seine Tochter in Zukunft mit diesem traumatischen Erlebnis umgehen wird, ist natürlich sorgenvoll zu betrachten.

Rabbiner Andrew Steinmann, der in Frankfurt im Altersheim als Rabbiner tätig ist, wird seit Beginn der Debatte mit Hass Emails überflutet, die massiv antisemitische Inhalte haben. Und dies, obwohl er sich öffentlich nie zur Beschneidung geäußert hat. Ein Phänomen, von dem auch andere Rabbiner berichten. Auch die Betreiberin der internet-Frauenzeitschrift AVIVA (aviva-berlin.de) sieht und ihre minderjährige Tochter sich derzeit einer antisemitischen Bedrohung, sie hatte den Aufruf für die Demonstration in ihrer Zeitschrift veröffentlicht.

Berliner Rabbiner verprügelt

August 29, 2012

Und schon wieder einmal ist es passiert.

Jugendliche verprügeln und beleidigen Berliner Rabbiner

Vor den Augen seiner kleinen Tochter ist ein Rabbiner der Jüdischen Gemeinde in Berlin-Schöneberg von vier Jugendlichen überfallen und antisemitisch beleidigt worden.

Wohl weil der Rabbiner eine traditionelle jüdische Kopfbedeckung (Kippa) trug, hatten ihn die Jungen gegen 18.20 Uhr zunächst gefragt, ob er Jude sei. Dann versperrten sie dem Vater und seiner Tochter plötzlich den Weg und verletzten ihn mit mehreren Schlägen am Kopf. Danach beleidigten die jungen Männer ihr Opfer und seinen Glauben und drohten dem kleinen Mädchen mit dem Tod.

Ja, diese vielen Einzelfälle.

Siehe auch „Mit der Kippa durch Berlin“.

Wien

August 5, 2012

Am Dienstag fliege ich für ein paar Tage bis Ende der Woche nach Wien. Ich werde morgen für diese Zeit die Kommentare auf Freischaltung stellen, denn sonst habe ich keinen Überblick.

Bis bald!

Meine beiden Süßen

Juli 10, 2012

„Mein Leben kann nur Steven Spielberg verfilmen, verzeiht mir, verzeiht mir.“

Juli 4, 2012

Der Holocaustüberlebende und Widerstandkämpfer Gad Beck ist am 24. Juni diesen Jahres in einem Berliner Altersheim verstorben.
Er wurde 1923 in Berlin geboren und tauchte während der Nazizeit als Jude unter.
Dort leitete er die jüdische Widerstandsgruppe Chug Chaluzi, die anderen versteckten Juden halfen und einige unter anderem mit gefälschten Pässen ins Ausland schleusten.

Eine Freundin hatte mir vor Jahren dessen Biographie Und Gad ging zu David geschenkt und ich habe das Buch trotz der brutalen Umstände, die Gad Beck beschrieb, sehr genossen. Denn Becks Berliner Schnauze und Chuzpe haben mich nachhaltig beeindruckt.
Ich kann das Buch nur jedem wärmstens empfehlen.

Ein Nachruf auf Gad Beck.

Gad Beck wurde auf dem jüdischen Friedhof Heerstraße beigesetzt.

Sichrono livracha.

Stressige Tage

Juni 19, 2012

Die letzten Tage waren sehr anstrengend. Meiner Mutter ging es am Mittwochmorgen so schlecht, dass ich sie ins Krankenhaus bringen musste. Vor einem Jahr wurde wegen ihrer Herzrhythmusstörungen eine Ablation durchgeführt, die sehr erfolgreich verlief. Nun hatte sie wieder starke Beschwerden, da das Herz wieder nicht im Sinusrhythmus schlug. Im Krankenhaus wurde aber einen Blutdruck von 295/122 festgestellt, der beinahe tödlich verlief, da das Herz nicht in der Lage ist, mehr zu verkraften. Glück im Unglück ist, dass meine Mutter ein sehr starkes Herz hat. Warum der Blutdruck solche Höhen erreicht, kann auch ein Tumor an der Niere verursachen, was jetzt untersucht wird. Es ist daher auch möglich, dass die Rhythmusstörungen durch diesen ernorm hohen Blutdruck herrührten, der auch bei einem gesunden Herzen vorkommen würde. Ich hoffe, dass es nicht auch noch so ein Tumor ist. Das täte wirklich jetzt noch fehlen. Ich bin die Tage zwischen meiner Wohnung, um meine Katzen zu verpflegen und der Wohnung meiner Mutter und dem Krankenhaus hin- und hergelaufen, da ich beim Hund meiner Mutter bleiben musste, denn meine Schwester ist nun gerade auch noch im Urlaub. Aber es kommt eh immer alles auf einmal. Dazu natürlich noch die Sorge um den Gesundheitszustand meiner Ma. Nun ist sie gestern wieder entlassen worden und wir müssen weiter sehen. Die beste Krankheit taugt einfach nix. Hoffentlich passiert das nie wieder.

La boîte à chat

April 6, 2012

Grassiert in der Schweiz gerade ein besonders schlimmer Virus?

April 6, 2012

Was frau so alles im Internet zu lesen bekommt. Jetzt habe ich aber solche Angst.

J.L.
6. April 2012 – י״ד בניסן תשע״ב at 13:42

Ich bin eine Frau, übrigens. Eins sage ich Ihnen zum letzten Mal: Sollte ich sehen und erleben wie das unschuldige Volk Israels, wie die unschuldige Jugend in einem zerstörerischen Krieg gegen den Iran leidet und stirbt, habe ich mich entschieden, mich an Zionisten wie Sie zu rächen: dann führen wir beide unser Gespräch in Berlin weiter, bei Ihnen zuhause. Lebe Wohl!

Irgendwas scheint mit den Schweizerinnen nicht zu stimmen. 😀

Update: Ich muss mich bei den Schweizerinnen entschuldigen ;), ich habe neue Infos: Die „Dame“ hat gelogen, denn sie lebt in Deutschland. Daher werde ich mir doch überlegen, sie wegen Bedrohung anzuzeigen. Dass sie angeblich Jüdin ist und in Israel gelebt hat, hatte ich ihr sowieso nie abgenommen.