Kita, Praktikum und Urlaub

Ich bin momentan in meinem Blog wenig aktiv, was nicht nur daran liegt, dass mir zurzeit kein Thema einfällt, worüber ich schreiben könnte.
Ein Praktikum in einer Kita lässt mir sowieso wenig Zeit.
Ende der Woche geht es erst einmal für eine Woche nach Südtirol in den Urlaub. Den habe ich auch dringend nötig.
Gestern mussten wir auch noch unsere Familienhündin Tamie einschläfern lassen. Sie hatte Demenz und es ist für sie eine Erlösung. Nun weilt sie bei meiner Mara und Ashita.
Wann ich wieder mal was von mir hören lasse, hängt davon ab, wie und ob ich Lust oder Laune habe.
Bis dahin …

69 Antworten to “Kita, Praktikum und Urlaub”

  1. Alonso Says:

    Viel Vergnügen im Urlaub!!
    Danach gibt’s bestimmt etwas, worüber man berichten kann. Über das Essen geht doch immer was…

  2. A.mOr Says:

    Hey, liebe Yael!
    Schön mal wieder von Dir zu lesen, auch wenn etwas traurige Nachricht beigemischt ist.
    Gute Reise für Tamie.
    Und auch Dir eine gute und erholsame Reise als Lebende!
    Bis bald mal,
    A.mOr.
    (ps/wie funktioniert ‚Demenz‘ bei einer Hündin?)

  3. Aristobulus Says:

    Wollt‘ ich auch grad fragen. Wusste sie nicht mehr, wo’s zum Hundekorb geht?

    Gut von Dir zu lesen, liebe Yael. Ich hatte versucht, Dich zu erreichen, um zu fragen, ob denn alles in Butter ist, weil man gar nichts von Dir hörte

  4. Yael Says:

    Demenz bei Tieren unterscheidet sich nicht sehr von einer Demenz bei Menschen. Die innere Unruhe treibt Tiere zum ständigen Herumlaufen, immer wieder hin und her Gelaufe ist typisch. Auch bei Tieren ändert sich die Persönlichkeit, sie sind nicht mehr wie die waren und leben in ihrer eigenen Welt. Sie vergessen, dass man sein Häuflein nur außerhalb der Wohnung macht, wissen nicht mehr wo die Wohnungstür ist etc.
    Ich hörte mal von einer Katze, die jeder Nacht nur laut schrie.

    http://tierheilpraxis-kerpen.de/verhaltensveraenderungen-im-alter.html

    Danke für eure Wünsche. Bis bald.

  5. Aristobulus Says:

    Ojojoj. Das wusste ich nicht. Schlimm. – Jetzt muss der Hund nicht mehr leiden

  6. Yael Says:

    Ich bin wieder aus dem Urlaub zurück. Ich hatte noch nie im Sommer Schnee gesehen. Wir saßen auf der Seißer Alm im Schnee und haben uns kurzärmlich gesonnt. Südtirol kann ich sehr gern weiterempfehlen. Sobald ich die Bilder habe, werde ich einige einstellen.

    Danke Robert für deine simse. Ich habe das Praktikum erst letzte Woche abgeschlossen und war lange nicht online. Vielleicht wird es wieder mehr. Ich werde mal sehen, weil sich höchstwahrscheinlich einiges im meinen Leben ändern wird.
    Ganz liebe Grüße
    Yael

  7. Alonso Says:

    Bist Du verliebt?

  8. Aristobulus Says:

    Gut von Dir so Schneebergiges zu hören, Yael!
    – Uns Alonsos Erwägung tät mich ja nun auch interessieren😉

  9. A.mOr Says:

    Was für eine Drängelhorde sammelt sich hier? Und, Yael? Geht’s gut?🙄

  10. Rika Says:

    Yael,
    es ist traurig, wenn man ein lieb gewordenes Wesen verliert…

    Aber wie gut, dass du einen schönen Urlaub hattest, jedenfalls vermute ich das nach deinem Kommentar🙂 ! Ja, südtirol ist wirklich ein lohnendes Urlaubsziel, in dem Gebiet war ich auch einmal mit Mann und Tochter – bis zur Plattkofelhütte habe ich es sogar geschafft, für „höhere Ziele“ reicht im Sommer meine Kondition einfach nicht … im Winter hilft der Lift!😉

    Ich wünsche Dir Gutes für die anstehenden Veränderungen – wie auch immer sie sein mögen!

  11. Aristobulus Says:

    *räusper*🙂

    • A.mOr Says:

      Hals?

      • Aristobulus Says:

        Ohnehin, aber ich räusperte mich wegen der Verjagten und mehr wegen Yael, die auch wieder verjagt ist, scheint oder könnte😉

      • A.mOr Says:

        Oj, Kloß im Hals, kann ich verstehen. Ich find’s auch traurig😥 wenn jene, also Yael, sich so einfach von uns nicht zum Begrüßen jagen läßt, müssen wir sie lassen, sie läßt uns ja auch.🙄

      • Aristobulus Says:

        …sie lässt grad die Füße in die Südsee hängen, um dann auf dem Mauna Loa zu frühstücken, aber heut Abend ist sie wieder zurück – habe sowas läuten hören😉

      • A.mOr Says:

        Uuj, der Abend ist noch lang und nichts so schön wie die untergehende Sonne bei südseeischer Meeresbrandung…
        Man könnte neidisch werden…🙂
        Oder sich einfach freuen für unsere Glückliche dort!😀

      • Aristobulus Says:

        …hastes glatt geglaubt:mrgreen:

      • A.mOr Says:

        Mann, Ari! Kann man hier nicht mal’n Cocktail in Ruhe schlabbern mit Blick auf’s finstr’re Meeresrauschen und -huj- so angenehmen Temperaturen, und dieser Geruch!, ohne daß Du hier gleich mit ’ner Verschwörungstheorie um die Ecke kommst?!
        Setz Dich dazu, ist schön hier!😎

      • Aristobulus Says:

        Aber ist finster, und die Krakentiere kommen

      • A.mOr Says:

        Nu, koscher sind’se nicht, aber bevor wir in Finsternis verschwinden, machen wir ein Feucherchen am Strand?
        Die Sonne ist ja jetzt mal schlafen, der Mond aber auch sehr schön! Schejn wi di lewone!😉

      • Aristobulus Says:

        Yepp, schejn wi di lewone, da geht sie auf über den Wasserwüsten. Du rauchst Deine Zigaretten und ich meine schwarze Pfeife, draußen stört’s keinen außer den Seemoonstern, die ihre Köpfe schütteln und zurück wanken, in die Tiefsee, wo es nur nass riecht und nach Teufelsfischen und so, die auch schlimmer klingen, als sie sind😉

        Und über dem Feuer kann man einen koscheren Hering braten, aber nur, wenn er schon tot & ausgenommen ist, geht das nicht von selber?, oder hat’s die Meerkatze schon erledigt?

        A gite lajle.

      • A.mOr Says:

        Das Codierte zwischen uns ist klasse *LOL*, und so wankten sie zurück woher sie zankten, ungeheuerlich dorthin, wo’s nur nässer ist als naß, und finster. Denn wir braten uns ’nen Hering zur Nacht, im Leuchten off’nen Feuers belagert von uns am Strand, der sich selbst ausgenommen hat und rief: „Bratet mich, ich habe Lust verspeißt zu werden!“
        Kann man ’nem Hering eine Bitte abschlagen? Nicht Gentlemen wie wir’s sind, d’rum laß uns die Zähne reinschlagen!
        Im Mondenschein und nun zur Sonne wie sie lacht, Dir, mir, und der Meereskatze auch, die wir, soll sie sich schütteln und trocknen, lang genug geschwommen ist sie wohl, herzlichst begrüßen hier! Essen ist angerichtet.😉
        Boker OR!

  12. Yael Says:

    Ihr habt zuviel Phantasie. Nein, ich bin nicht verliebt. Wenn sich was bei mir ändern sollte, werdet ihr es als erstes erfahren.😀

    Ich bin zurzeit höchstens einmal die Woche online. Dass ist der Grund, warum ich kaum hier anwesend bin.
    Gut Schabbes!

  13. Aristobulus Says:

    Bist sicher, so wie’d schaust drein,
    nöt in wen verliebt zu sein?

    (Peter Altenberg, der es wusste, weil er aus Wien war) 😀

  14. A.mOr Says:

    Hi! Da biste ja! Wie’s scheint nicht verliebt ins internet, ist wohl ’ne Fernbeziehung. Die halten oft nicht so gut…
    Aber Hauptsache Du bleibst uns gesunt, vertraut und treu!😀
    Schabbes a gitn ale.hem!

  15. Aristobulus Says:

    • Aristobulus Says:

      ( ~ ? ~ )

      • Aristobulus Says:

        … ! …

        .
        ( Nur der A.mOr und der Ari sitzen hier und braten einen Fisch. Wird schon ein sehr großer Fisch sein, dass er so lange brät. A lewjusson?
        … Keine Katze kommt, obwohl sie doch ein Stückele Filet haben könnte. Nein?
        Sie wird wohl doch verliebt sein, die Katze, wohl in eine andere Katze, aber nicht in den A.mOr oder den Ari, *seufz*, oder gar in den Fisch. )

      • A.mOr Says:

        Ein Riiieeeseeenfisch! Hm, lecker!
        *miaow*
        Hieute miaute eine mit nur einem Aug. Ein Zeichen?

      • Aristobulus Says:

        Ist doch jetzt der najnter Ow, an dem miauen Katzen meist nur mit einem Auge und ganz leise.

        – Ich mag nicht trauern am najntn Ow, der ist doch schon traurig genug, so an sich!, und auch das Leben doch schon manchmal.
        Gib mir noch ein Schtickele Fisch, AmOr!, der Lewjusson ist so groß, der muss bis morgen Abend aufgegessen sein.
        A dank.
        *pampf*

      • A.mOr Says:

        „…und ganz leise“, so war’s.
        Und wir beide -mein lieber Ari- sollten vielleicht unser Fischbrät für uns behalten, sonst schlagen uns die Ramadanisten noch den tischa be-aw um die Ohren!
        Sollten wir jedoch davor keine Angst haben, so mag uns das fehlende Auge als Innensicht deutbar sein. Ja, vieles ist auch ohne vieles traurig, aber weniger die Traurigkeit ist am Tag der Trauer der Sinn als Besinnlichkeit, um nicht zu sagen Einsicht, nicht? Mögen wir erstarken auch aus solchen Tagen! Boker or zum schwarzen Tag.

      • Aristobulus Says:

        … es ist ein schwarzer Tag, wie immer man selbst zum gezielten Begehen eines solche Tages steht, nicht? Der najnter Ow liegt an dem Tag in der Luft, man kann nichts dagegen machen, so ist mein Eindruck jedes Jahr. Deiner auch?

        – Und die Sache mit dem fehlenden Ojge hatten wir ja neulich woanders, Bilam sah erst die Realität, als er beide Augen öffnete. Zuvor war er einäugig und in Innensichten befangen.
        – Aber die Katze, die Du erwähntest, darf das😉

        P.S.
        Jedoch die andere Katz‘, die hiesige, hat sie nur Außensicht? Kommt sie, kommt sie nicht? Sind die Mäuse und die Kätzeriche woanders veritabler-?

      • A.mOr Says:

        Ja, an solchen Tagen liegt immer etwas eigenes in der Luft, geht mir auch so.
        Teils, etwas zerstreut hin und wieder eben, kommt es wie die Faust in mein gerade noch lächelndes Gesicht. Aber das ist vielleicht ganz gut so, innerhalb der festen Strukturen von Gemeinde wird eine Trauer quasi per Umschaltung erwartet, wie das eben so ist mit besonderen Tagen zu besonderen Anlässen. Nun ist das natürlich Judentum, wie Du so schön sagst: „es gibt nichts gutes außer man tut es.“
        Kommt es aber -plötzlich und mächtig- um die Ecke, weil man wie ich in „Zwischenwelten“ zerstreut lebt, wird das Erleben mehr oder weniger gegenwärtig und quasi allvereinnahmend. Und darum geht es doch eigentlich.
        Wir sind, nicht einfach weil wir waren, wir sind.
        Natürlich auch beim Tun innerhalb der Gemeinde.

        Einäugigkeit, ist schon seltsam mit der Katze die mir begegnete…
        Aber was bedeutet es? Immer das Gleiche, zum Beispiel fehlende Einsicht?
        Nehmen wir den Odin aus der Edda, der gab sein Auge freiwillig um die Fähigkeit zu erringen, zukünftiges vorherzusehen.
        Und Bil’am, ist doch seltsam, jemand mit einem Auge unter solchen, die mit zwei Augen „blind“ sind. Eigentlich aus diesem Grunde doch etwas sensibler als andere? Und doch muß die Eselin erst sprechen (!) bevor Bil’am sieht, wer der Eselin und ihm den Weg versperrt. Aber haschems Wort wiederum, sind das nicht eben die „Innensichten“, die ihn nach außen hin weise werden lassen, so daß er uns segnet anstelle zu verfluchen?
        Und doch wird er das Schwert gegen uns heben. Warum?

        Nu, und unser Lieblingsketzelech, fleißig am Mäuse Sammeln, man mag sie morgen mal zur Stippvisite erwarten? Habe ich da so ein „gefil“…😉

      • Aristobulus Says:

        …der Odin, der da am windigen Baume hing usf., tat das nur aus dem Grund, um Magie zu lernen. Sehr unkoscher😉, oj, DAS ist des Unkoschersten eines.
        Obwohl ich zugebe, neulich den Film „Thor“ gesehen zu haben. Wieso tu ich sowas? Großer Mist leider. Der Vorgänger „Avengers“ ist um Klassen besser, weil einfach nur ironisch und von dem groß-großen Joss Whedon, der sprüht und funkelt der Mann (Avengers spielt in der selben Umgebung, und Thor in personam kommt auch vor, aber zum Glück nicht wie im anderen Film „Thor“ der leider unerträgliche Odin als Christopher Hopkins, der da sowas sich selbst Opferndes, Entrücktes, Wagnerisches hat, argh. Ist eben nicht von Joss Whedon, das.)

        Der Odin aus der Edda gab sein Auge (halachischer Tatbestand der Selbstverstümmelung; im Judentum ein Gräuel sondergleichen), um Zukünftiges vorherzusehen (halachischer Tatbestand der Sternendeuterei, Wahrsagerei und Suggestion, im Judentum ein Gräuel und eine Verhöhnung Ho’Schejms, weil nur allein Ho’Schejm die Zukunft kennen kann, wenn denn.)

        Ho’Schejms Wort gilt wörtlich, als Aufforderung zur Tat, nicht als Inneneinsicht…

        …Und jetzt klinge ich schon wie woanders Dein Velvl😀, wenn er schlechte Laune hat und uns beschimpft. Bah. Das Ketzele möge nahen, da war mal eins.
        Dein Gefil in Ho’Schejms Ohr (so er ein solches hat!, aber wieder Maimonides widerspricht der Vermutung wieder mit voller Bejsigkajt. Ojwej.)

      • A.mOr Says:

        LOL
        Nu, etwas Verständnis für die Asen bitte, die kamen doch (wenn man’s so lesen mag) irgendwann (die Vanen waren schon da, oder etwa nicht?) daher auf der Flucht vor irgendwas (oder so), und was mögen sie verloren haben? Nu, einen Sinn für koscheres, es scheint!

        So hängt da einer am Baum rum, andere hängen dieserzeiten im Sofa rum und essen unkoscheres auf unkoscherere Weise, zerstümmelt sich einer unkoscher für die Gabe nach vorn zu sehen, dabei war doch die Dämmerung von Anfang an im Bewußtsein jener, aber wie kann unkoscher wenn koscher nichts gilt in einer Welt von Asen, Vanen, Riesen, Elben, oj, ob’s da auch schon Papparazzi gab?
        Aber Yggdrassil hatten sie, einen Weltenbaum, interessant finde ich…

        Den neuen Thor habe ich leider (NOCH!) nicht gesehen, aber „The Avengers“ war klasse, hat mir viel Spaß gemacht! Und als alter Marvel Comic-Kenner mir ist das dem Film eine Auszeichnung, gewiß!🙂
        Danke für den Hinwiß, und Du vergiß nicht zu sehen: „Fill the Void“… (Hinweis von Chajm).

        Sei nicht zu thorhammerhart mit mir, bin doch kein oller Riese (Goliath??) nicht!😉
        Außerdem hat doch unser Velvl das Vorrecht uns Raschi rasch um die Ohren zu hämmern, wenn’s denn muß, denn recht hat er ja doch, zumindest dem Quell nach, denken indes können wir zusammen, das zeichnet wiederum Leute wie Velvl aus, der nicht nur hammerhart die Nägel falsch verkloppt, sondern mit uns gemeinsam nochmal den Einschlagswinkel erörtert.
        Könnte das einThor besser? Da sei der Riese vor, hieß der nicht Adam? Balagan!!!😀

        PS/Tow, mir ketzle, sie wird heute hier erscheinen, wenn nicht, dann muß ich Dir wohl das nächste koschere Getränk bezahlen, das trinken wir dann schnell, damit im Glas Platz wird für die Tränen, die dann aus uns herausplatzen werden. Oj gewolt!😯

        ~ * ~

        Liebe Yael!

        Wir hoffen sehr (so sehr!;-) es geht Dir sehrsehr gut!
        Und hast Du viele Mäuse schon zusammen?
        Herz und Leber noch am rechten Fleck?
        Wir vermissen Dich!!!

        Wenn Du Dich heute noch meldest, dann reicht ein einfaches: „miaow“, aber vielviel besser wäre: „Alles gut, keine Sorge Jungs!“😉 Und wir erfahren es garantiert als Erste??
        Auch, und außerdem ist Aristobulus viiieeel reicher als ich, und ich viiieeel wikingerhaft durstiger!
        Gut, probiere ich’s mit Bestechung: die nächste Runde im Berlinje geht auf Ari?
        Deal?🙄

        Sajwisaj,
        schabat schalom ale.hem!

      • Aristobulus Says:

        Lieber A.mOr, yepp!🙂 , und übrigens der Velvl ist schon groß und gut, so wie er halt ist, ein Litwak sondergleichen, für den der Buchstabe gilt, und er kennt ihn genau.
        Er haut uns Raschi um die Ohren, und Raschi sitzt da, wo wir wankten.

        – Aaaaber (es gibt Boruch Ho’Schejm immer ein Aber, schlechthinniglich immer, selbst wenn es dem Raschi oder gar Ho’Schejm selber grad nicht so passen sollte): Es war und ist nicht immerdar alles so eindeutig, wei Mancher es gern hätte. In Raschis Zeit wurde im Judentum die Vielweiberei aufgehoben. Jaha, erst dann. Was war zuvor?, waren das alles Gojim und Gräueler? Nö, man hat etwas anders gesehen und anders geregelt, weil es zuvor MIES geregelt war, und danach wollte man immer gern meinen, es sei schon immer so gewesen.

        Spannend, was man in Raschis Zeit halachisch neu festgelegt hat, und warum. Doch, neu!, beruhend auf Tojre, alt. Habe die Hinweise grad gestern gefunden, in einer Erzählung, in der ich sie notiert hatte (die Erzählung schreib ich jetzt weiter, es geht um einen Dovid Sternberg, immer mit Rückblenden, zum Schluss weiß man dann alles über ihn und sein Leben, das zu Ende geht, aber das Rätsel wird immer größer, wohl) – also, da steht in aller rabbinischer Knappheit:

        Rabbenou Guershom ben Yehouda de Mayence (~960, Metz – 1028, Magenza) est considéré comme l’un des plus grands rabbins, talmudistes, légalistes et décisionnaires du monde juif, ainsi qu’en atteste son surnom Meor haGola (luminaire de l’exil). Il est souvent crédité comme le père du judaïsme ashkénaze. …

        … Son prestige en la matière est tel qu’on eut tendance à lui attribuer toutes les décisions dont l’auteur était inconnu. Au XIVe siècle, Rabbenou Asher ben Yehiel (le Rosh) écrit que les édits de Rabbenou Guershom fixent la Halakha de manière si permanente qu’ils pourraient bien provenir directement du Sinaï!
        Néanmoins, seule une taqana (ou takkanah) lui est indiscutablement attribuable : l’interdiction de rappeler au pénitent sa faute, ce qui inclut l’interdiction de rappeler à un converti qu’il fut autrefois Gentil, et à un Juif converti sous la contrainte qu’il fut autrefois converti (s’il est toutefois revenu au Judaïsme).
        Trois autres décrets célèbres lui sont attribués, et il en fut plus que probablement l’initiateur, mais ils furent édictés au nom des communautés de Spire, Worms et Mayence :
        – l’excommunication (Kherem)en cas de polygamie. Cette interdiction avait deux limites : elle ne s’appliquait à l’origine que dans les zones ou elle avait été édictée, et il était théoriquement possible d’y déroger avec l’accord de 100 rabbins de 3 « pays » (en fait, les 3 régions suscitées). La règle a fini par s’appliquer à toute les communautés ashkenazes.
        – l’excommunication en cas de répudiation de la femme sans son accord.
        – l’excommunication de cas de violation du courrier privé.

        Ces trois interdits sont considérés comme le ciment du Judaïsme ashkénaze jusqu’à nos jours.

        Genial und völlig modern, Gleichberechtigung, Gerechtigkeit, Zivilisation um 1000. Das wurde übrigens debattiert und beschlossen, zweihundert Jahre bevor Snorri Sturluson woanders seine Eddageschichten aufschrieb. Kein Vergleich, wie man’s auch dreht und wendet, nicht?
        Da in Island & Norwegen passierte einfach Gesellschaftliches, und einer erfand Geschichten. Nichts aber mit Zivilisation, Pluralismus, Bürgerrechten und so, wie bei Judens zu Hause.

        Also, die Wanen, tja, das waren so Baalgötter von Bauern, so Wachtums- und Aussaatgötter. Wähnen, Ahnen steckt im Wort, auch das zeitliche Wann, weil bei Bauern alles nach Jahreszeiten passiert. Mehr ist über die Wanen nicht zu sagen…
        Dann begann die Entwicklung (wenn die denn eine ist) zum Feudalismus, und da brauchte es Götter mit Schwertern und Heldentaten und so, damit man deren Geschichten Abends an den Kaminfeuern singen konnte. Was sollte man da sonst machen. Irgendwer erzählte was, ein Anderer hatte Angst vorm Rauschen der Wäler, eine Katze miaute zwei Silben, und ein Snorri erfand da den Odin und seine wilde, verwegene Jagd. Er machte Kunst daraus. Die ist groß. – Aber außerhalb der Literatur, wer ist dieser Odin? Gibt’s nicht😉, gibt’s nur in der Literatur, und Snorri Sturluson war genial, das war er.

      • Aristobulus Says:

        Und a gitn Schabbes und Moschiach OY!, ojojoj.

  16. Aristobulus Says:

    Liebe Yael,
    Falls Du wieder hier liest, dass man nach Dir ruft…
    Nein, falscher Anfang.
    A besseren Bereschis. Diese:
    Ich schließe mich dem A.mOr an, er hat Dir paar feine Zeilen geschrieben.
    Und Falls Du magst, dort wird grad manches erörtert, das man erörtern muss Angesichts der Dinge, die passieren:
    http://tapferimnirgendwo.com/2013/07/19/unanstandiges-benehmen-in-dubai/#comment-41543

    Ach was muss, muss man nicht. Hat aber Sinn.

    LG
    Ari

    • A.mOr Says:

      Nu? Es hat sie aber nicht ein Wal verschluckt? Wo soll das hinführen? Ins Land wo Milch und Honig fließt?🙄

      !Schawua tow, und auch von mir liebe Grüße, liebe Yael!

      • Aristobulus Says:

        Das hat er nur gemacht, indem sie zuvor nicht da hingehen wollte, wo Ho’Schejm wollte, dass sie hingehe😉. Warum sollte er nicht wollen, dass sie auf Berge geht? Isses doch auch der Har Sinai😀
        Und jeder Har ist fern vom großen Fischl.

        À propos, A.mOr, willst Du noch ein Stückele?, es ist geräuchert, hält sich also, zumal wir ja noch immer hier am Meeresstrande lagern und aufs Mondenglühen sehen.

      • A.mOr Says:

        Klar, reich rüber.
        Ahhh, dieses Meeresrauschen…
        Komm, einen Holzscheit zur guten Nacht schieb ich noch rein ins Feuer…
        Laß uns noch ein wenig sinnen, wo der Wal wohl schwimmen und tauchen mag.
        Da! – Hast Du die Fontäne gesehen?!

        (à propos Berge, da landete doch mal ’ne Arche…;-)

      • Aristobulus Says:

        *kommt mit ’nem Fischernetz*

        Aaalso, der Fang war ganz gut, sieh mal, A.mOr, es gibt Dosenhering in Toscanasoße, Dosenherig in Senfsoße und Dosenhering in Meerettich. Dazu Matzes, die trieben vor Neufundland!, wir trocknen sie am Feuer, und jetzt sind sie sogar gesalzene Matzes mit bissele Algengeschmack.

        Ähm, haben wir eigentlich noch Katzenfutter übrig, sag? Nur für den Fall. Man weiß ja nie, wer oder was noch kimmt😉

      • A.mOr Says:

        *kommt mit dickem Fisch über der Schulter*
        Ahoj, guter Fang Dir! Wus hast?🙂 Ahh, gutgut…
        Sieh. Mein Vorschlag.
        Aus dem Metall gießen wir Kugeln, ist wichtig, daß wir dem sehr erhofften Gast, bei Bedarf, den Weg freischießen!
        Man weiß ja leider nie!😎
        Des weiteren fand ich noch ’ne Riesenbeute salzig und fischig gleich drüben beim Turmspringen.
        *läßt den Fisch beim Feuer von der Schulter gleiten*
        Zum Glück hatte ich meinen Kopf mit ordentlich Sonne eingerieben, so daß der Aufprall auf den Flössler ihm Gnade und mir erträglich war.

        Nu? Sehe ich also kein Mangel an Katzenfutter oder gar Wegen hierher!
        Aber wer sagt a katz wann sie kommen soll? Wo mag sie gerade sein?
        Wette sie kommt, wenn wir beim Nickerchen sind?!🙄

      • Aristobulus Says:

        Der Fisch hat nicht gelitten, er ist vor Lachen gestorben😀, ein schöner Tod selbst für einen Geflossten.
        Haste gut gejagt, den🙂
        Ich hab hier Knoblauch und zwei Zitronen von der englischen Brigg, die ich neulich gekapert hab (ist aber ’ne andere Geschichte), damit reiben wir ihn ein und braten ihn, ja?

        Und Hammer hat mir seine .45er geliehen😉, sogar mit Silberkugeln, uiuiui, die helfen gegen jeden Werwolf, auch gegen des Weswolfs Wemwolf, wenn der denn käme, und gegen die Hisbolle, die untolle.

        (Dass sich das Ketzele aber nicht an der gigantischen Knoblauchfahne stört, wenn’s auf Samtpfoten naht, vielleicht zur neblig lauschigen Mitternacht, der vollbemondeten)

      • Aristobulus Says:

        Der Fisch hat nicht gelitten, er ist vor Lachen gestorben😀, ein schöner Tod selbst für einen Geflossten.
        Haste gut gejagt, den😉
        Ich hab hier Knoblauch und zwei Zitronen von der englischen Brigg, die ich neulich gekapert hab (ist aber ’ne andere Geschichte), damit reiben wir ihn ein und braten ihn, ja?

        Und Hammer hat mir seine .45er geliehen😉, sogar mit Silberkugeln, uiuiui, die helfen gegen jeden Werwolf, auch gegen des Weswolfs Wemwolf, wenn der denn käme, und gegen die Hisbolle, die untolle.

        (Huch?, habe meine Sätze über den Meeresstrand gerufen, aber nichts erscheint?, bin mit dem linken Zah grad physisch in Heidelberg, subtropisches Rauschen draußen von einem schäumenden Bach, liegt’s daran?, oder dass ich mein Herz für’s Ketzele in Heidelberg verlor? A.mOr auch. Selbst wenn der grad am Fisch kaut, denn er brutzelt da gar lieblich)

      • Aristobulus Says:

        Der Fisch, nich‘ der A.mOr:mrgreen:
        Und Zeh, nich‘ Zah.

      • A.mOr Says:

        *mampf mampf*
        Sitze ich lieblich im Feuerchen, vor lauter Mampferei es nicht bemerkend, höre ich seltsames weit über die See herschallend. Mein scharfes Ohr sagt mir, es muß aus Heidelberg sein, da gibt es keine Verwechslung, denn Memphis liegt woanders. Nur was ist’s das ich höre, Japanisch, Chinesisch, Yiddisch?, nicht so leicht zu unterscheiden für das Knacken des Feuers im Holz.
        Nu, ich rutsch auf jeden Fall mal rüber und raus, daß ich’s hier nicht alles ersticke. Denn schön ist’s hier am Strand beim Feuer, wo wir’s uns mit Fisch und Dosenkugeln gemütlich machen. Und mag sie kommen die Hisbolle die untolle😉 Aber Du, wenn Du von Deiner Fahrt zurückkehrst, dann wirst Du doch noch’n paar Kanonen mit Kugeln mit an Bord haben, kann ja nicht schaden, und was gibt’s sonst noch so dort aus Heidelberg, Heidel und Berge? Die wollen wir versetzen, wenn’s denn soll, dem Ketzelech zur Freude, das wäre toll!

      • A.mOr Says:

        Strandgut!
        Strandgut fand ich! Über’s Meer geweht ward’s!
        Boah!, das riecht nach Knoblauch…
        Nu, gesund isses!😉
        *knister knack macht’s Holz im Feuer*
        Mann, bin ich satt für heute!
        Aber dieser Sternenhimmel…, himmlisch!

      • Aristobulus Says:

        Aber morgen müssen wir endlich bauen a Schiffele🙂

      • A.mOr Says:

        Mir schwant Du willst dem lieben Wald zu Stamme rücken? Ist das koscher?🙄

      • Aristobulus Says:

        Yep!, isses, Noach hat’s auch gemacht, und er hatte nichtmal Treibholz und Strandgut.
        À propos, die Leute in der Boca (verrufenes Hafenviertel in Buenos Aires, genau was für uns) bauten ihre Häuser aus Schiffsteilen, Strandgut und so. Nicht mal die saßen immer nur am Gestade des Riachuelo (feiner Name, riecht namentlich und faktozoid nach Urwald, Pampa und Abwasser) und fraßen Fischelech😀

        Mit dem Schiffelech können wir Piraterie betreiben. Arabische Dschunken nein Dhaus ausrauben, und aus der fetten Beute dem Ketzele ein Perlenhalsband machen, rosa Orientperlen und arabeske Roccaillen und so.
        Die arabischen Schiffssklavinnen lassen wir frei, nachdem wir ihnen galant die Hand küssten😉

      • A.mOr Says:

        Arabische Piraten ausrauben und deren Gefanginnen per Handkuß befreien! Klingt wirklich gut! :mrgreee:mrgreen: eeen:
        Und dann mir ketzelech eine Kette aus Perlen und schönen Steinen aus dem Schatz zusammensuchen, noch Samt und Seide mögen wir finden es auch ordentlich einzuwickeln! Oj, da funkelt mir schon a Smaragd! Denn eingewickelt hat sie uns doch längst! Und das alles bei salz’ger Gischt auf hoher See und verlockend Ufer am Horizont…
        Fisch ist alle, der Mund wird mir wässrig!
        Setzen wir die Segel!😎
        (schabat schalom)

      • Aristobulus Says:

        A gitn Schabbes!
        An dem müssen wir dann die Segel dran lassen und dürfen eigentlich auch nicht das große, knarrende Ruder berühren:mrgreen: , ob das man gut geht?, asoj ojf dem jam dem grojssn?

        Oj, erst muss es mal gebaut werden. Ist ja noch nich‘. Bis Sonnenuntergang den Kiel legen und paar Spanten zurechtzimmern?, müsst scho‘ gehen.

      • A.mOr Says:

        Zur Not haben wir ja noch den Rettungsring im quietschgelben Entenmotiv!🙄

    • ente Says:

      Sehe ich wirklich sehr, sehr ähnlich!

      http://www.shutterstock.com/subscribe.mhtml

  17. Achim Levi Journalist, Rabbiner and Israeli Top Survival Expert Says:

    also Themen über die man schreiben kann hätte ich genug auf Lager und was die liebe (Frei)Zeit angeht, ich könnte auch manchmal einen 25 Stunden Tag brauchen aber auf der anderen Seite gesagt, es ist doch schön wenn ein Leben „erfüllt“ ist und man nicht vor Langeweile dahin lebt.

    • Aristobulus Says:

      Wollen’S auch a Schtickele Fisch abhaben, Herr überlebender Rabbiner?

      Und Sie sind bestimmt dazu Gehirnchirurg, Mystagoge, Winzer und Philosoph. Die vier könnt ich grad sehr gut brauchen.

    • Aristobulus Says:

      P.S.
      À propos, was ist eigentlich so ein Top and Israeli Survival Expert? Einer, der nicht sofort ins Wasser fällt, wenn er gejt sich ot do an dem breg? :mrgreen:

  18. Roberto Bravo Says:

    Ich stelle Dir und Deinen Freunden meinen Blog “Der Goj” vor: http://der-goj.blogspot.de/

    Ihr seid zum Mitreden eingeladen.

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