Und sie dreht sich noch…

unsere Erde.

Die Apokalypse muss wohl noch warten.

Ich möchte die Gelegenheit nutzen, meinen nichtjüdischen Lesern ein frohes Weihnachtsfest und ein gesundes neues Jahr zu wünschen.

13 Antworten to “Und sie dreht sich noch…”

  1. Dante Says:

    Der 21.12.2012 ist gekommen, aber er ist noch nicht gegangen,:mrgreen:
    Allerdings habe ich den ganzen Weltuntergangs-Quatsch sowieso nie geglaubt. Jedenfalls sollte man sich nicht darauf verlassen…

    • Yael Says:

      Warum sollte man auch daran glauben. Die Menschheit macht den Planeten eh kaputt, dazu braucht es keine Apokalypse.

      Die sich darauf verlassen haben, werden jetzt ihre Problemchen haben.

  2. Paul Says:

    Liebe Yael, vielen Dank für Deine guten Wünsche zum Weihnachtsfest.

    Zum Weltuntergang ist mir ein Paradoxon eingefallen:
    „Weltuntergang? Den möchte ich schon mal erleben.“🙂

    Aber noch was anderes.
    Yael, Du schreibst: „Die Menschheit macht den Planeten eh kaputt, dazu braucht es keine Apokalypse.“
    Das ist jetzt aber nicht Dein Ernst? Oder glaubst Du wirklich den Quatsch von der menschengemachten Klimaveränderung?

    Nur mal ein Beispiel für Dich zum Nachdenken.
    Grönland war früher mal ein grünes Land. Daher der Name. Jetzt trägt es einen Eispanzer der mehr als 2 Kilometer dick ist. Gegenwärtig schmilzt durch die Klimaerwärmung 1/1000 (!) jährlich. Das bedeutet, das Grönland in 10 000 Jahren wieder grün ist! Selbst bei der behaupteten Beschleunigung der Erwärmung dauert es noch 5 000 Jahre.
    Das ist wirklich ein Grund zu großer Sorge? Ich fass es nicht, wie leicht die Menschheit, na ja, nicht alle, sich verdummen lässt.

    Es ist eine Hybris anzunehmen, dass der Mensch den Planeten kaputt machen könnte.
    Größenwahn ist schon immer die „Stärke“ des Menschen gewesen. Ganz besonders von uns Deutschen.

    • Yael Says:

      Doch Paul das ist mein Ernst.
      Tiere sterben durch Menschenhand aus, viele Arten sind gefährdet. Somit wird der Ausgleich der Natur ins Wanken gebracht und unwiederbringlich zerstört. Wir verpesten die Umwelt, verstrahlen die Erde, siehe Tschernobyl, auf viele Jahrzehnte verseucht.
      Wir verseuchen die Meere mit Plastikmüll, siehe das bekannteste Great Pacific Garbage Patch.
      Die Regenwälder werden abgeholzt, was das Klima sehr wohl in Wanken bringt, nicht umsonst nennen wir sie, die Lunge der Erde.
      Die Liste ist lang, da müssen wir nicht mit dem Klimawandel kommen.

  3. Paul Says:

    Yael, da bin ich anderer Meinung.
    Der Einfluss des Menschen auf die Erde wird gerne übertrieben.
    Liegt das an den Allmachtphantasien der Menschen oder an seiner Hybris?
    Die Menschen bringen das Klima nicht in’s wanken. Jedenfalls ist das bisher noch nicht schlüssig bewiesen. Ganz Europa bestand aus Urwald. Hat dessen Abholzung das Klima in’s wanken gebracht? Beruht nicht der Wohlstand Europas gerade auf dieser Abholzung? Mit welchen Recht verbieten wir anderen das Abholzen Ihres Urwaldes? Zur Absicherung unseres Wohlstandes?
    Ein Klimawandel durch die Abholzung des Regenwaldes ist überhaupt nicht bewiesen.
    Wir wissen noch nicht einmal alles über die Wolkenbildung, aber schwadronieren über menschengemachten Klimawandel. Klimawandel? Was ist das für ein Wort? Klimaveränderungen, das ist durch Forschung eindeutig nachgewiesen, hat es auf der Erde immer gegeben. Keiner weiß warum?
    Auf die Schlagworte „Umweltverpestung“, „wir verstrahlen die Erde“ (das ist neu, habe ich so noch nicht gehört :-)), will ich nicht weiter eingehen, weil das blanke Polemik ist..
    Über den derzeitigen Zustand in Tschernobyl und Umgebung gibt es unvoreingenommene Veröffentlichungen und Reportagen. Lies und staune!

    Solange es Leben auf der Erde gibt, sind Tierarten ausgestorben und neue entstanden. Alles Menschenhand?
    Das Leben besteht aus Werden und Vergehen. Das ist so. Ich persönlich bedaure das sehr, weil ich auch schon das „Licht am Ende des Tunnels“ sehe. Leider!

    Liebe Yael, sei mir bitte nicht Gram wegen meiner Erwiderung.

    Aber der Nahe Osten und „menschengemachter Klimawandel“ sind bei mir „offene Wunden“.

    Bezüglich der Klimaveränderung müssen wir aber nicht einer Meinung sein.

    PS: Über Auswirkungen durch die Veränderung der Sonnenflecken wissen wir so wenig wie ein Erstklässler über Goethes Faust.

    • Yael Says:

      Nein, wir müssen nicht einer Meinung sein. Aber Polemik ist es eben nicht.
      Natürlich leben wir auf Kosten der Menschen, die ihre Regenwälder abholzen, da gibt es nichts zu deuteln. Wir alle leben auf Kosten der sogenannten Dritten Welt. Ein schlechtes Gewissen hat fast keiner deswegen, ich habe schon immer eines gehabt. Regenwälder haben einen Sinn, wozu gibt es sie, wenn deren Abholzung keinen Schaden verusacht.
      http://www.spiegel.de/wissenschaft/mensch/folge-der-abholzung-amazonas-regenwald-koennte-zur-savanne-werden-a-533034.html
      Und selbstverständlich rotten wir Tiere aus und gefährden damit den Ausgleich der Natur. Nur ein Beispiel: Durch die Flossenjagd auf Haie, sind diese massiv gefährdet, sie sind die „Polizei“ der Meere, wenn es sie nicht mehr gibt, ist die genetische Stabilität des Meeres gefährdet, wenn sich andere Arten, die der Hai jagd vermehren und er nicht mehr kranke Tiere entfernen. Die Natur hat ihren Sinn und wer dort eingreift, macht sie kaputt. Das kann niemand bestreiten. Dass du das so kleinredest verwundert mich.

  4. avra Says:

    @paul: mit erstaunen stelle ich immer wieder fest, dass umweltschutz, bzw. ein verantwortungsvoller u. liebevoller umgang mit der natur (darunter fallen auch tierschutz/rechte), so überhaupt kein thema in den christlichen kirchen sind.
    für mich stellt das einen großen widerspruch dar. bedeutet liebe zu g-tt nicht auch liebe zu allen geschöpfen, der schöpfung?
    sich auf „alles ist vergänglich“ rauszureden, heisst nichts anderes, als die verantwortung für nachkommende generationen abzulehnen u. das widerspricht m. meinung nach dem gebot der nächstenliebe, welches sich die christlichen kirchen gerne u. oft auf ihre fahnen heften.
    macht euch die erde untertan, ein freibrief für ausbeutung von ressourcen u. egomanie?

    • Paul Says:

      @avra, irgendetwas verstehe ich jetzt nicht.
      Ich habe hier meine Meinung zum Thema geschrieben. Was die christlichen Kirchen, das Judentum, der Islam oder was weiß ich wer noch, dazu sagen, weiß ich nicht. Ist jetzt auch nicht mein Thema.
      Meine Meinung dazu habe ich geschrieben. Deine Erweiterung des Themas auf die Religion möchte ich nicht weiter kommentieren.
      Wenn Du zu meiner Auffassung Einwendungen hast, dann schreibe es mir, aber lasse bitte die „Kirche im Dorf“ oder die Religion außen vor.
      Und noch etwas, Deine Interpretationen sind Deine Interpretationen und nicht meine Auffassung.

      • Yael Says:

        Ich verstehe schon was Avra meint. Die Natur zu beschützen und zu schützen, ist auch ein wichtiges Gebot. Ich denke, dass ist im Christentum nicht anders oder nicht?
        Im Judentum wird immer wieder betont, wer eher da war: das Tier oder der Mensch, und wie wir mit Tieren und der Natur umzugehen haben. Von anderen Mitzwot ist das kaum zu trennen, d. h. alle Gebote sind gleichwertig.

  5. Paul Says:

    Liebe Yael,
    Zum Thema Tierschutz bemühe ich wieder den Katholischen Katechismus:
    http://www.vatican.va/archive/DEU0035/_P8H.HTM#L9
    Ziff. 2415-2418

    Über diesen Weg findet man weitere Stellen:
    http://www.vatican.va/archive/DEU0035/1/EB.HTM

    Das Thema Umwelt wird u.a. im Abschnitt II: Die sichtbare Welt unter Ziff. 337-344 behandelt:
    http://www.vatican.va/archive/DEU0035/_P1H.HTM#YR

    Wer Lust hat, mag sich informieren.

    Habe alles gelesen und eine Differenz zu der von mir vertretenen Auffassung zur angeblich menschengemachten Klimaveränderung nicht feststellen können.

    • Yael Says:

      Lieber Paul

      es ging mir nicht um den Klimawandel, der umstritten ist. Sondern darum, wie Christen in ihrem alltäglichen Leben mit der Umwelt umgehen, d. h. wie es in den Alltag integriert ist oder nicht.

      Danke für die Links. Ich lese, dass

      „Die gegenseitige Abhängigkeit der Geschöpfe ist gottgewollt. Die Sonne und der Mond, die Zeder und die Feldblume, der Adler und der Sperling -all die unzähligen Verschiedenheiten und Ungleichheiten besagen, daß kein Geschöpf sich selbst genügt, daß die Geschöpfe nur in Abhängigkeit voneinander existieren, um sich im Dienst aneinander gegenseitig zu ergänzen.“

      Genau das meinte ich ja, indem ich darauf hinwies, dass Menschen dieses gegenseitige Ergänzen durch die Vernichtung von Tieren aus dem Gleichgewicht bringen.

  6. Wolfgang Pfeiffer Says:

    Liebe Yael
    Vielen Dank für die Weihnachts- und Neujahrsgrüße. Auch Ihnen ein glückliches, erfolgreiches 2013 – bleiben Sie gesund und munter!

    Grüßle
    Wolfgang

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