Jetzt ist es endlich amtlich

Bundestag beschließt Gesetz zu religiösen Beschneidungen

Das Recht auf Beschneidung eines Jungen von Geburt an wird künftig im Sorgerecht verankert. Auch religiöse Beschneider, wie sie besonders bei Juden üblich sind, können weiter praktizieren.

13 Antworten to “Jetzt ist es endlich amtlich”

  1. Paul Says:

    Es wurde auch Zeit!
    Interessant, dass sich die Diskussion in den Medien und auch in den Blogs fast ausschließlich auf die Juden fokussiert hat. Dass diese Praxis bei den Muslims genauso üblich ist, wurde marginalisiert.
    Das betrübliche Zeichen ist für mich, dass Judenhass in Deutschland sehr populär ist.

    Na, nun können sich die Judenhasser wieder auf andere Themen stürzen.

    • Wolfram Says:

      Eine Erklärung – nicht Rechtfertigung! – könnte sein, daß die Beschneidung am achten Tag für das Judentum identitätsstiftend ist. Im Islam ist sie nicht direkt vorgeschrieben, sondern gehört eher zu den traditionellen Riten – und wird auch nicht an einem bestimmten Tag vorgenommen, sondern eher irgendwann in der Kindheit, meist freilich vor Einsetzen der Pubertät.
      Allerdings wurde völlig ausgeblendet, daß das Judentum für die Beschneidung (wie auch für die Schlachtung eines Tieres) eine besondere Ausbildung vorsieht, was im Islam nicht zutrifft. Es wurde ausgeblendet, daß der Junge, um den es in Köln ging, kein Jude war, und der angeklagte Arzt ein Kinderarzt ohne chirurgische Ausbildung…

      • Yael Says:

        Danke für deine Erläuerterungen. Leider werden die von Beschneidungsgegner nie zur Kenntnis genommen, wie eben die Vorschrift am 8. Tag zu beschneiden und nicht irgendwann.

  2. Marcel Faraggi Says:

    Ich schalte das nur mal als Anschauungsmaterial frei. Besonders interessant die Passage, mit den Gesetzen der Herrschenden. Als wäre das Juden nicht bekannt. Nur: Da gibt es jetzt ein Gesetz, was Beschneidungen erlaubt, Beschneidungen waren nie verboten, Juden haben und halten sich dran, aber die Realitäten werden ad absurdum geführt. Auch der Rest spricht für sich.
    Yael

    ————————————

    Ich weiß nicht, ob ich das so toll finde. Dieses Gesetz schränkt nicht nur das Recht auf körperliche Unversehrtheit ein, sondern auch das Recht auf Glaubensfreiheit. Nicht die der Eltern, die des Kindes. Was, wenn ein Sohn jüdischer Eltern sich zum Buddhismus bekennen will? Dann muss er die „Verstümmelung“, die seine Eltern an ihm vornehmen ließen so einfach in Kauf nehmen. Was, wenn er sich zur Glaubensauslegung der Rastafaris bekennen will, die körperliche Verstümmelung ausdrücklich im Namen Gottes untersagt?

    Das hat grundsätzlich nichts mit Judenhass zu tun (wobei eingeräumt werden muss, dass verwirrte Köpfe dieses Diskussion sicherlich dazu missbraucht haben, ihrem Hass zu frönen), sondern mit dem Recht auf das gleiche Recht.

    Die jüdische Community fordert hier ein Sonderecht für sich, während die muslimische Community sich wesentlich gemäßtigter zeigt und durchaus einräumt, dass die Beschneidung z.B. zu einem späteren Zeitpunkt erfolgen kann. Die jüdische Community hat sich diesbezüglich auch sehr weit aus dem Fenster gelehnt und deswegen verwundert es nicht, dass sie polarisierte.

    Ihr regt Euch m.E. zu unrecht auf, denn schon im babylonischen Exil wurde von den Rabbinern festgelegt, dass die Juden zuerst die Gesetze des Herrschers befolgen sollten und es wurde zudem eine sehr maßgebliche Regeländerung durchgesetzt, nach der nicht mehr die Kinder des Vaters, sondern die Kinder der Mutter automatisch Juden sind. D.h., Regeländerungen sind möglich.

    Vielleicht sollten die Juden lernen, diesen Automatismus in den Griff zu bekommen, der dazu führt, dass sie geradezu hysterisch auf alles reagieren, was auch nur annähernd dazu geeignet ist, ihr Selbstverständnis zu erschüttern. Ich verstehe die Ursache und die Grundlage für diesen Automatismus, aber er treibt Euch mmer tiefer in den Sog des Anti-Semitismus hinein.

    Was wäre gewesen, wenn die Rabbiner sich auf ihre Vorgänger im babylonischen Exil berufen und akzeptiert hätten, dass die Gesetze der Bundesrepublik eine Regeländerung notwendig machen?

    Die Welt hätte Euch bewundert dafür, dass Ihr bereit seid, Regeln zu ändern, um Teil der Gesellschaft zu sein. Nun wurden eben die Grundgesetze ausgehebelt und geschwächt und damit ist ein schwerwiegender juristischer Präzendenfall geschaffen worden.

    Was macht Ihr denn, wenn ein neuer Adolf Hitler kommt und Eure Zwangssterilisation damit rechtlich begründet, dass Euch Eure körperliche Unversehrtheit ja nur bedingt etwas wert ist? Und dieser neue Adolf Hitler muss nicht in Deutschland kommen, er kann auch in Ägypten kommen oder in Syrien.

  3. Der böse Mann Says:

    Sie sind es doch, die es an Diskussionskultur mangeln lässt. Es werden Ihnen Beweise geliefert dafür, dass Frau Scherler einen jüdischen Vater hat und Sie stellen sie trotz allem weiterhin in Ihrem Blog an den Pranger. Sie bekommen den Beweis geliefert, dass es eine Übereinkunft des Rabbinats gegeben hat, wonach die Gesetze des Staates in dem die Juden leben Vorrang vor den jüdischen haben, was Sie gar nicht wussten und meinten in Ihrer Unwissenheit an den Pranger stellen zu können. Merkwürdig, nicht wahr, dass auf meine (großzügig von Ihnen freigeschalteten) Äußerungen zum Thema Beschneidung niemand von ihren Lesern auch nur einen Mucks zum besten gegeben hat. Warum wohl nicht?
    Sie beklagen sich darüber, dass ich anonym sei, sind es aber selbst. Und erzählen Sie mir nicht, dass Sie nicht im vollen Bewusstsein, bei worldpress.com anonym bleiben zu können, hier Ihren Blog eingerichtet haben. Legen Sie doch mal ein Impressum an, dann weiß ich auch, wem ich die Unterlassungsklage zuschicken kann.
    Ihrem berechtigten Kampf gegen den Antisemitismus schadet Ihr selbstgefälliges und selbstgerechtes Auftreten nur. Ich sehe in Ihnen lediglich einen charakterschwachen Menschen, der nicht den Mut zu einer offenen Diskussion hat, sprich, auch meine Beiträge freizuschaltet, damit sich die Leser Ihres Blogs auch eine eigene Meinung bilden können und nicht nur von Ihren Attacken gegen mich Kenntnis bekommen.
    Aber wissen Sie, was ich nicht in Ihnen sehe? Eine Jüdin, denn wenn Sie eine Jüdin wären, dann wäre Ihnen das Gebot: „Du sollst nicht falsch gegen deinen Nächsten aussagen.“, bekannt und dann würden Sie es auch befolgen.

    ———————————-

    Wie immer Sie auch heißen. Ich schalte Ihre weiteren frechen Beiträge nicht mehr frei, weil Sie nur eines können: Andere beleidigen.

    Frau Scherler ist mir völlig egal, und ob sie angeblich einen jüdischen Vater hat, Hebräisch studiert, interessiert mich Null.
    Fest steht, sie macht sich mit Antisemiten gemein, deren Fan Sie ist. Und das wollen Sie ernsthaft bestreiten! Machen Sie sich nur weiter lächerlich, hier aber nie mehr.

    Der Autor des Artikels Herr Joos stellt richtig fest:
    „Nun meine Thesen:
    – Jemand, der diese Ansichten vertritt und im Ernst vertritt, mag noch irgendwelche Kompetenzen haben, disqualifiziert sich aber intellektuell völlig von jedem Posten, der auch nur ein Mindestmaß an Verantwortung gegenüber anderen mit sich bringt. Konkreter: Das Vertreten übelsten Schwachsinns ist ein KO-Kriterium in jedem Einstellungsgespräch.
    – Jemand, der derart nahe steht zu antisemitischen Verschwörungstheorien übelster Art und zu gesuchten Mördern per Irrlehre, dessen Dunstkreis sollten Piraten wo immer möglich meiden. *Auch* beim Einstellen. Schon gleich, wenn der Kram auch noch Jugendlichen eingeimpft wird.“

    Haben Sie dem auch schon mit einer Unterlassungsklage gedroht, wie es bei Ihnen wohl üblich ist?

    „Sie bekommen den Beweis geliefert, dass es eine Übereinkunft des Rabbinats gegeben hat, wonach die Gesetze des Staates in dem die Juden leben Vorrang vor den jüdischen haben, was Sie gar nicht wussten und meinten in Ihrer Unwissenheit an den Pranger stellen zu können.“

    Nur eines: Sie sollten lesen lernen, denn natürlich ist das bekannt. Ich habe geschrieben, dass wir uns daran halten und immer gehalten haben. ABER: Es gab nie ein Gesetz was Beschneidungen verboten hat, daher ist Ihr Beitrag völlig fehl am Platze.

    Ich habe keinen Bock mich mit Typen abzugeben, die ständig hier antanzen, um ihren persönlichen Frust abzuladen und einen Ton an sich haben, den sie sich in realen Leben niemals getrauen würden.

    Und genau wegen Stalkern wie Sie, bin ich anonym, ich musste wegen Typen wie Ihnen mein Kontaktformular löschen. Denken Sie, ich will auch noch im normalen Leben mit Kotzbrocken wie Ihnen zu tun haben? Haben Sie schon mal von Antisemiten und Nazis vernommen, die Juden auch im privaten Leben belästigen, die nur darauf warten, zu wissen, wer man ist und wo man lebt?

    Ich habe Sie wiederholt auf meine Blogregeln verwiesen. Dort steht unter anderem folgendes:

    Wenn sich jemand nicht daran hält, sondern ausschließlich die Absicht verfolgt, mich oder andere zu beleidigen, persönliche Angriffe oder ähnliches zu starten, wird der entsprechende Kommentar nicht veröffentlicht, sondern er landet im Papierkorb und die Verfasser im Spamfilter. Ich akzeptiere ebensowenig User, die versuchen mit mehreren Nicks und/oder mit Fake-E-Mail-Adressen Kommentare zu schreiben. Dass dies ein schlechter Stil ist, versteht sich von selbst. Das Internet zieht leider bekanntermaßen auch Leute und Psychos an, die meinen sich hinter ihrer scheinbaren Anonymität alles erlauben zu können. Ich bitte daher um Verständnis.

    Können Sie lesen???

    Von Ihren gefakten Mail-Adressen mache ich gern zwei öffentlich:

    na_und_wie_weiter@freenet.de
    is_nich_lustig@freenet.de

    Was Sie im Übrigen von mir halten, ist mir völlig schnuppe. Sie sind ein unsympatischer, bodenlos frecher Kerl, der mir auf den Senkel geht und was anderen von Ihrem Auftreten hier halten, kann man sich denken.

    Belästigen Sie mich nicht länger, alles was Sie meinen, noch von sich geben zu müssen, landet im Papierkorb.

    ENDE DER DURCHSAGE!!

    Yael

    • Schula Says:

      Ach nee, wieder so ein dämlicher Goy, der von sich gibt, ohne rot zu werden, wie Juden zu sein haben. Dieser Judenwahn bei diesen Deutschen nimmt nie ein Ende. Gestern ermorden, heute belehren.

      Böser Mann, dessen Nick so gut paßt. Juden beschneiden, ob es dir gefällt oder nicht, ist vollkommen egal. Ende der Diskussion. Dich geht es nichts an, belehre deine deutschen Nachbarn, wenn mal wieder ein Kind verhungert, ermordet wird oder ein Kind im reichen Deutschland Hunger leiden muß. Da hast du genug zu tun.
      Und wer Antisemit ist oder nicht, darüber habt ihr Deutschen das letzte Wort zu haben.
      Kennst du die Titanic? Da gab es mal einen Artikel:

      „Schrecklicher Verdacht: War Hitler Antisemit? “😀
      http://www.titanic-magazin.de/postkarten.html?cHash=806d1d616d&card=2116

      Keine Sorge, eine Meinung habe ich mir gebildet. Trolle wie du kommen und gehen. Du hast dein Wesen sich selbst so richtig schön peinlich dargestellt.

      • Wolfram Says:

        sch sch sch, keine Trolle füttern!

      • Der böse Mann Says:

        Ich bin ein dämlicher Goy? Typisch, Menschen die keine Argumente haben, greifen zur Beleidigung. Soll ich mich jetzt davon beeindruckt zeigen?
        Yael interessieren die Belege nicht, die man ihr vorlegt, sie stützt sich lieber auf völlig an den Haaren herbeigezogene Thesen von x, y und z, die nicht einmal das Buch von Daniela gelesen haben. Und, ja, Yael, ich bin schon geraume Zeit dabei, denjenigen entgegen zu treten, die den Namen meiner Familie in den Dreck ziehen. Jetzt sollte Euch klar sein, aus welcher Ecke der Wind weht.

        Yael, ich verstehe, warum Sie hier nicht Ihre Adresse online gestellt haben, aber aus genau demselben Grund sollten Sie verstehen, warum Daniela mit der Herkunft ihres Vaters nicht hausieren geht. Sie müssen sich mal vorstellen, für die Juden ist sie keine Jüdin, weil ihre Mutter keine Jüdin ist, was aber die Nazis nicxht kümmert, für die ist sie eine Jüdin ersten Grades (üble Formulierung, aber so ist es).

        Wenn Sie jetzt sie wären und sie würden von Juden als Antsemitin an den Pranger gestellt werden, obwohl dies unbewiesen ist und bleibt, was würden Sie empfinden?

        Ich weiß, das ist Ihnen egal, weil sie haben einen Weg eingeschlagen und gehen diesen unbeirrt weiter, weil Ihr falscher Stolz Sie daran hindert zuzugeben, dass Sie auf dem falschen Dampfer sind. Ein Phänomen, dem viele Menschen zum Opfer fallen und das die Menschheit schon oft an den Abgrund geführt hat.

        Im übrigen erkennen Sie die Rechtslage nicht richtig. Sie schreiben:

        ABER: Es gab nie ein Gesetz was Beschneidungen verboten hat, daher ist Ihr Beitrag völlig fehl am Platze.

        Richtig ist: Prinzipiell waren alle Beschneidungen seit dem Inkrafttreten des deutschen Grundgesetzes 1948 rechtswidrig, da das Recht auf körperliche Unversehrtheit sowie die Glaubensfreiheit darin festgelegt wurde. Nur hat sich niemand darum gekümmert, auch aus Rücksicht auf die Vergangenheit. Diese Rücksichtnahme auf die Vergangenheit führte auch die Ehtikkommision als Grund an, warum man gegenüber den jüdischen Glaubensregeln nachsichtiger sein sollte. Das neue Gesetz ist im Grunde genommen nichts anderes als eine Rechtsbeugung und das wird Ihnen auch jeder jüdische Jurist bestätigen, auch wenn er es billigend in Kauf nimmt.

        Was Sie nicht verstehen, ist, dass mit dem neuen Gesetz ein Präzedenzfall geschaffen wurde, der gerade den Juden zum Verhängnis werden kann und es wäre besser gewesen, die Juden hätten hier eine andere Lösung angestrebt und gefunden und das wäre auch nach jüdischen Recht möglich gewesen. Wenn die Welt weiter radikalisiert wird und davon ist auszugehen, dann kann sich der Verzicht der Juden auf das Recht der körperlichen Unversehrtheit gegen sie richten.

        Wenn ich Ihnen sage, dass das passieren kann, dann bin ich nicht der böse, sondern derjenige, der sie warnt. Sehen Sie, genauso wie es den Nazis egal ist, ob Daniela nach mosaischen Recht keine Jüdin ist, so ist es ihnen egal, ob sich die Forderung der Juden auf das Recht der körperlichen Versehrtheit nur auf die Beschneidung des Penis bezieht, denn letztendlich bedeutet diese Forderung einen Verzicht auf das Recht auf körperliche Unversehrtheit. Vielleicht verstehen Sie das erst dann, wenn Sie auf dem OP-Tisch liegen und man Ihnen Ihre Gebärmutter entfernt.

        Ich denke einfach, es ist Ihnen nicht bewusst, was Sie tun.

      • Yael Says:

        Wer sich mit Dahlke identifiziert, der den Antisemiten und Verbrecher Hamer hofiert, und dessen Thesen zustimmt, muss damit rechnen kritisiert zu werden. Ob jemand einen jüdischen Vater hat oder nicht, ob jemand rein „arisch“ ist oder nicht, spielt keinerlei Rolle. Ob Ihre Verwandte selber die antisemitischen Thesen der „neuen germanischen Medizin“ unterstützt oder nicht, ob sie selber antisemitisch ist oder nicht, ist völlig unerheblich. Sie hat scheinbar keinerlei kritischen Abstand zu diesem Abschaum. Besonders schlimm, wenn man auch noch selber jüdische Verwandte hat. In ihrem Buch wird Dahlke als Literaturangabe aufgelistet. Das bekommt man nicht mehr weg. Damit und mit den Reaktionen muss sie leben.
        Sie selber hat ihrem Namen damit geschadet und nicht die Überbringer der Nachricht. Soviel dazu.

        Beschneidungen mit der Entfernung der Gebärmutter gleichzusetzen, zeigt mir nur, dass Sie keine Ahnung haben, was bei Beschneidungen passiert.

        Aber egal. Das Thema ist ausdiskutiert. Wir dürfen weiter beschneiden und das ist gut so. Noch nicht mal bei Hitler war es verboten und wenn Deutschland das erste europäische Land gewesen wäre, dass es explizit verboten hätte, hätte sich dieses Land mal wieder höchst blamiert. Dann hätte es sich mit diktatorischen Ländern, in denen es verboten ist, in einer Reihe befunden. Das wäre mehr als nur peinlich gewesen.

        Das war jetzt der allerletzte Beitrag von Ihnen. Nun ist Schluss. Das ist mein Blog und ich schreibe hier worüber ich schreiben will. Niemand wird mir das jemals vorzuschreiben haben. Noch leben wir in einer Demokratie.

      • Schulamith Says:

        Da hast du recht, Wolfram. Wieder nur so ein Deutscher, der Juden vorschreiben will, wie sie zu leben, was sie zu äußern und wie sie sich zu benehmen haben. Die hab ich gefressen. Dont feed the troll ist da das richtige.

  4. Yael Says:

    Ein schöner Artikel, der alles zusammenfasst:

    Man darf gegen Juden sein. Man darf Israel dämonisieren. Man darf die Existenz Israels in Frage stellen. All das gehört leider mittlerweile wieder zum guten Ton in diesem Land. Doch eines darf man nicht: Menschen als Antisemiten bezeichen. Das geht noch weniger als für Atomkraft zu sein oder für Gentechnik. Die Mehrheit der Deutschen lehnen die Brit Mila ab. Und selbst der Dümmste weiß, daß ohne die Brit Mila ein jüdisches Leben in diesem Land nicht möglich ist. Interessant ist doch eines: wer die Beschneidung verbieten möchte, tritt doch definitiv dafür ein, dass jüdisches Leben nicht mehr möglich bleibt.

    http://gad-immerwiederfreitag.blogspot.de/2012/12/es-gibt-keine-antisemiten-auch-nicht-im.html

  5. Versuch einer sachlichen Diskussion Says:

    Nein Yael,

    Sie können nicht so einfach sagen, die Diskussion ist beendet, wenn Sie einfach nur indifferenziert Thesen widerholen, die Dritte aufgestellt haben.

    Daniela hat in ihrem Buch zu keinem Zeitpunkt Bezug auf Hamer und seine Neue Germanische Medizin genommen, sondern lediglich Thesen von Dahlke zugestimmt. Nun mag man dazu stehen, wie man will, aber ihr aus diesem Umstand den Antisemistismus-Strick zu drehen ist lächerlich.

    Beispiel:

    Adolf Hitler ließ in den 30er Jahren in Deutschland zum Zwecke der Bekämpfung der Arbeitslosigkeit Autobahnen bauen. Ein Beispiel, dem Ike Eisenhower in den 50er Jahren in den USA folgte.

    Heißt das nun, weil Ike Eisenhower diese Idee gut fand und übernahm, dass er deswegen ein Nazi war?

    Sie werden akzeptieren müssen, dass eine solche Annahme grotesk ist.

    Daniela hat zudem nun gar keine Thesen von Hamer aufgegriffen, sondern eben von Dahlke, der im Grunde genommen in seinen Thesen die hegelianische Auffassung, wonach das Bewußtsein das Sein bestimmt, auch auf die Welt der Krankheiten überträgt. Dies mag, so wie Dahlke es formuliert übertrieben sein, dass kann ich nicht beurteilen, denn ich habe Dahlke nur mal am Rande zur Kenntnis genommen, aber so falsch sind seine Thesen nicht.

    Beispiel:

    Wenn Sie rumhuren und ungeschützten Verkehr haben, sind Sie dann dafür selbst verantwortlich, wenn Sie sich mit AIDS, Syphillis, Tripper oder Hepatitis anstecken?

    Wenn Sie wie ein Schlot rauchen, sind Sie dann selbst dafür verantwortlich, wenn Sie an Lungenkrebs, Raucherbein und Impotenz erkranken?

    Wenn Sie wie verrückt arbeiten, sind Sie dann selbst dafür verantwortlich, wenn Sie am Burn-Out-Syndrom erkranken, einen Herzinfarkt bekommen?

    Ich kann Dahlke insoweit nur zustimmen, allerdings fand ich, dass er ein wenig überdreht und seine Thesen für alle und jede Erkrankung zur Anwendung gebracht sehen wollte, wobei er m.E. übersah, dass Marx Aussage, womit er Hegel widersprach, durchaus berechtigt ist, nämich das das Sein das Bewußtsein bestimmt. Meiner Meinung nach bedingen beide Aussagen einander.

    Das Dahlke sich irgendwann einmal zu Hamer geäußert hat, hat mit Daniela und den ganzen Thesen, die sie aufstellt gar nichts zu tun. Selbst Dahlke hat, als er sich zu Hamer äußerte , vorangestellt, dass es sehr gefährlich sei, sich zu äußern, da man schnell in die Kritik geraten kann. Er tat dies meiner Meinung nach vor allem deswegen, weil er ebenso wie Hamer von der Schulmedizin auf das heftigste angegriffen wurde (bei google Dahlke Hamer eingeben).

    Versuchen Sie mal etwas zu verstehen. Derjenige der das ganze aufbrachte, wollte sich in der Piratenpartei profilieren und da war es für ihn ein gefundenes Fressen, den Namen Dahlke nur zu lesen, denn dieser Name lieferte ihm den Aufhänger, um die Fraktionsmitglieder, die sein eigentliches Ziel waren, öffentlich zu diskreditieren. Das er Daniela damit ihr Leben lang als Antisemitin gebrandmarkt hat, dass war ihm doch völlig egal und ob er ihr unrecht tat, genauso.

    Überlegen Sie mal ganz logisch:

    Können Sie sich ernsthaft vorstellen, dass ein Mensch, der genauso wie sie als native Jüdin Angst vor den Nazis haben muss, ernsthaft ein Antisemit sein kann?

    Zum Thema Grundgesetz:

    Was Sie nicht verstehen, ich Ihnen vielleicht auch nicht so gut vermittelt habe, es geht darum, dass mit der Verabschiedung des Gesetzes zur Beschneidung ein Präzedenzfall geschaffen wurde, nach dem es nun zulässig ist, dass vorher uneingeschränkte Recht auf körperliche Unversehrtheit einzuschränken.

    Natürlich ist die von mir angeführte Zwangssterilisation starker Tobak gewesen, aber es ging mir auch darum, Sie aufzurütteln.

    Ein Beispiel:

    Es wird des öfteren gefordert, Kinderschänder zwangsweise zu kastrieren. Diese Forderung kann jetzt mit Hinweis darauf, dass eine Einschränkung der körperlichen Unversehrtheit nunmehr als zulässig anerkannt wurde, erneuert und verschärft gefordert werden. Genauso ist es mit der Todesstrafe.

    Nun mag man sagen, es gibt Verbrechen, bei denen diese Strafen angemessen sind, aber abgesehen einmal davon, dass es häufig Fehlurteile in der Justiz gibt und Menschen völlig zu unrecht Opfer der härtesten Strafen werden könnten, kann eine Einschränkung des Rechtes auf körperliche Unversehrtheit zu den grausamsten Handlungen führen, zu denen Menschen fähig sind. Gerade das Judentum kann ein Lied darüber singen.

    Was meinen Sie, was passiert, wenn der jüdisch-islamische Konflikt zu einem offenen Krieg wird und die Moslems den Deutschen die Pistole auf die Brust setzen – entweder Krieg mit ihnen oder Krieg gegen die Juden?

    Abgesehen davon wurde ja auch das Recht des Sohnes jüdischer Eltern auf Glaubensfreiheit eingeschränkt, denn er wird ja beschnitten, bevor er das Wort ‚Nein!‘ überhaupt gelernt hat zu formulieren (wie Sie sehen, ich weiß sehr wohl, worüber ich schreibe) und bevor er sich überhaupt Gedanken über die Existenz eines Gottes hat machen können. Wenn man also schon dem Sohn der Eltern das Recht auf Glaubensfreiheit nimmt, warum sollte man dann auch nicht den Eltern zu gegebener Zeit das Recht auf Glaubensfreiheit nehmen?

    Ein Wort zu den Personen, die meinen, ich als Deutscher, der erst Juden ermordet hätte, würde ihnen nun sagen wollen, wie sie als Juden zu verhalten hätten:

    Besitzen Sie die deutsche Staatsbürgerschaft? Dann haben Sie also Juden ermordert?

    Und nur zur allgemeinen Information:

    Ich bin beschnitten😉

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