Happy Chanukka

nach Schabbes.

Latkes-Rezept für Gourmets
12 große Kartoffeln, geraffelt
3 mittelgroße Zwiebeln, geraffelt
4 Eier, leicht geschlagen
5 Esslöffel Mehl, oder mehr, je nach Bedarf
Salz und Pfeffer zum Abschmecken
Öl für den Bratvorgang
Für 4 bis 6 Personen

Kartoffeln und Zwiebeln fein reiben und durch ein Sieb streichen (je mehr Flüssigkeit entnommen werden kann, desto besser werden die Latkes). Alternativ kann auch mit einem sauberen Tuch so viel Flüssigkeit wie möglich aus den Kartoffeln gepresst werden. Auf gleiche Weise entnimmt man den Zwiebeln die Flüssigkeit. Alle Zutaten, das Öl ausgenommen, werden dann von Hand gut vermischt. Großzügig mit Salz und Pfeffer würzen. In einer schweren Bratpfanne wird viel Öl erhitzt (mindestens 2,5 Zentimeter). Von Hand einzelne Laibchen bilden, und sobald das Öl heiß genug ist, gibt man die Latkes in die Pfanne, achtet aber darauf, dass die einzelnen Stücke durch Zwischenräume getrennt bleiben. Sind die Latkes auf der einen Seite schön braun, werden sie gewendet und so lange gebraten, bis sie auf beiden Seiten gebräunt und am Rand knusprig sind. Mit einem gelöcherten Löffel aus der Pfanne nehmen und auf Küchenpapier abtropfen lassen. Sofort servieren oder in einem schwach geheizten Ofen warm halten.

Quelle

Channuka Sameach und Gut Schabbes.

29 Antworten to “Happy Chanukka”

  1. Paul Says:

    Sagen wir in Deutschland Kartoffelpuffer dazu?

  2. A.mOr Says:

    Auch von mir der Wunsch auf fröhliches Chanukka; und danke für das Latkes-Rezept, kann nie schaden nachzuladen!😉 Werde wieder viel unterwegs sein, daher dies nur kurz. Möge Sein Licht unsere Herzen erleuchten! B*H! Schabat schalom ale.hem v chag sameach!
    (…und herzlich frohe Grüße an all meine mir Lieben auf all den verschiedenen blogs…)

    Und Dir, Yael, noch eine kleine „Extra-Umarmung“😎😳😎

  3. Paul Says:

    Liebe Yael,
    auch Dir ein gesegnetes Channuka. Gott schütze Dich auf allen Deinen Wegen.
    Herzlich Paul

  4. John Dean Says:

    So ganz „Kartoffelpuffer“ sind sie ja nicht, im Vergleich dazu schmecken sie delikater. Guten Appetit!

    (nebenbei bemerkt: ich kann kaum fassen, wie viele völlig beknackte Kommentare du dir einfängst)

  5. Eitan Einoch Says:

    Liebe Yael, auch ich wünsche dir (nachträglich) ein frohes, gesegnetes Fest.
    Nur eine kleine Frage. Kennst du eventuell eine gute Übersetzung des Tanach ins Deutsche, die den Geist des Originaltextes möglichst gut bewahrt? Ich würde gerne die Schrift lesen, aber möglichst nah am Original, also ohne christliche Tendenzen.
    Herzliche Grüße

    • Yael Says:

      Hi Eitan,

      ich habe die Übersetzung des Tanachs von Leopold Zunz.

      Ist nicht ganz billig, aber mit der Übersetzung kommt man gut klar.

      http://www.doronia-shop.de/Buecher/Die-Heilige-Schrift::66.html

      Lieben Dank für deine Wünsche.

      • Eitan Einoch Says:

        Vielen Dank für deinen Tipp. Eine persönliche Frage, meinst du, wir können unser Schicksal selbst wählen? Den rechten und den falschen Weg? Oder ist unser Weg bereits vorhergeschrieben? Können wir vielleicht nur hoffen, dass Gott es gut und nicht schlecht mit uns meint, ohne je Gewissheit zu haben? Tut mir Leid, aber das sind Fragen, die mich momentan beschäftigen. Naja, sorry! Möchte dich nicht mit meinen Sorgen belästigen. Nochmals Danke und herzliche Grüße!

      • Yael Says:

        Wir können unser Schicksal im allgemeinen selber wählen. Es werden uns Wege aufgezeigt, welchen wir gehen, entscheiden, welchen Weg , tun wir aber selber.
        Was schon festgelegt ist, wird jedes Jahr an Rosch HaSchana bzw. Jom Kippur neu entschieden: Das sind Reichtum oder Armut, Gesundheit oder Krankheit, Leben oder Tod.

        Maimonides schrieb (Jad, Teschuwa 5):

        „Jeder Mensch hat die Möglichkeit, ein Gerechter zu werden wie Moses, unser Lehrer, oder böse wie Jeroboam, gescheit oder dumm, freundlich oder grausam, geizig oder großzügig …”
        Das heißt, wir können wählen, ob wir den Weg der Rechtschaffenheit oder den Weg der Sünde gehen wollen.

        Das ist aber jetzt sehr verkürzt, darüber kann man ganze Bücher schreiben.

  6. Paul Says:

    Entschuldige, liebe Yael, das ich mich einmische.
    Bei uns Katholiken ist das genau so.
    Gott hat uns den freien Willen gegeben. Daraus folgt, dass wir uns sowohl für Gott als auch gegen ihn entscheiden können. Also auch für das Gute oder für das Böse.
    Der freie Wille hat also nicht nur Vorteile.🙂

    • Eitan Einoch Says:

      @Paul
      Und wie interpretierst du dann Römerbrief 9, ab Vers 14? Klingt nicht nach einem sonderlich freien Willen, oder?

      • Paul Says:

        @Eitan Einoch

        Bei Römer 9,14 ff geht es um Gottes Barmherzigkeit. Einen Zusammenhang mit dem Freien Willen kann ich nicht erkennnen.
        Durch Gottes Barmherzigkeit wird mein freier Wille, der mich in die Lage versetzt mich gegen Gott zu entscheiden, nicht beeinträchtigt.
        Natürlich entscheide ich mich dann auch gegen seine Barmherzigkeit.

        Aber lies selber. Besonders den Kommentar. Besonders den Kommentar zu 9,16
        http://www.jesus.ch/information/bibel/bibelstudium/roemerbrief/132351-bibelstudium_roemer_91429.html

      • Paul Says:

        @Eitan Einoch

        Wenn es Dich interessiert, dann lies bitte hier im Katholischen Katechismus ergänzend Nr. 180
        http://www.vatican.va/archive/DEU0035/_P18.HTM#31

        Du kannst Dich natürlich im Kathechismus auch auf eigene Faust umtun.

        Wenn Du es noch genauer willst, dann kannst Du hier lesen:
        http://www.wissiomed.de/mediapool/99/991570/data/Freier_Wille_in_der_Geschichte_der_Philosophie_und_Religion.pdf

        Mir reicht was der hl. Augustinus dazu gesagt hat: Siehe S.10/11

        Ich brauche das alles nicht, weil ich ein schlichtes Gemüt bin.
        Mir reicht, was ich am 16.12. 23:10 dazu geschrieben habe.

      • Eitan Einoch Says:

        Aha, der Kommentar ist interessant, danke dafür. Nur eins verstehe ich nicht. Was ist das für ein Gott, der ein Lebewesen, den Menschen, so mangelhaft erschafft, dass dieser schlecht, böse und absolut ungerecht ist und folglich an Gottes Gesetzen scheitern MUSS? Wie kann Gott seine mangelhafte Schöpfung dafür verurteilen, dass sie so mangelhaft ist? So wie ich Paulus verstehe, haben wir alle in Gottes Augen die Hölle verdient, und können nur durch seinen Gnadenakt (Jesu stellvertretender Tod am Kreuz) davon erlöst werden. Aber warum haben wir überhaupt die Hölle verdient? Weil wir alle am Gesetz scheitern, ausnahmslos. Aber das bedeutet doch, dass wir letztlich einen „Konstruktionsfehler“ haben, für den wir nichts können. Dafür werden wir von Gott verdammt? Ich finde das ungerecht!

  7. Paul Says:

    @Eitan Enoch

    Gerne beteilige ich mich an einer ernsthaften Diskussion.
    Aber das hier ist doch nur religionsfeindliche Polemik:

    „Was ist das für ein Gott, der ein Lebewesen, den Menschen, so mangelhaft erschafft, dass dieser schlecht, böse und absolut ungerecht ist und folglich an Gottes Gesetzen scheitern MUSS?“

    Auch der weiter Text lässt eine sachlicher Diskussion nicht zu.

    Trotzdem der Versuch einer Antwort.

    Wie zum Ausdruck gebracht: Es geht um Glaubensdinge. Um meinen Glauben. Von dem kannst Du halten was Du willst. Aber Du solltest ihn ebenso wie eine von Deiner Auffassung abweichende Meinung, gelten lassen.

    Gott hätte auch den vollkommenen Mensche schaffen können. Nach meinem Dlauben ist er Allmächtig und hätte es demzufolge gekonnt.
    Aber wäre das dann noch ein Mensch gewesen? Alle im vollkommenen Gleichklang. das stelle ich mir sehr langweilig vor.

    Also hat Gott dem Menschen den freien Willen gegeben, der ihm Entscheidungsspielräume gewährt. Eigentlich wird er dadurch erst zum Menschen. Durch den freien Willen unterscheidet er sich vom Tier. Das Tier hat keinen freien Willen und kann deshalb auch nichts böses tun.

    Der Mensch MUSS eben nicht an Gottes Gesetzen scheitern, sondern er WILL es.
    Versuche zu verstehen, dass genau das der FREIE WILLE ist.

    Vielleicht solltest Du etwas von dem von mir Verlinkten doch lesen.

    • Eitan Einoch Says:

      @Paul
      Du missverstehst mich, mir geht es keineswegs um Religionsfeindlichkeit. Es geht um ein Problem, das mir seit Jahren persönlich zu schaffen macht und auf das ich keine Lösung finde. Die Stelle im Römerbrief lässt mich nicht los. Warum? Ich habe das Gefühl, Gott hasst mich. Ich bin eines jener schlechten Tongefäße. Und ich frage mich warum.
      Sorry, wollte niemanden mit meinen Problemen nerven. Vergesst es einfach!

      • Yael Says:

        Du nervst nicht Eitan. Wie kommst denn darauf zu denken, dass Gott dich hasst?

      • Eitan Einoch Says:

        @Yael
        Ich komme darauf, weil ich immer wieder zurückgeworfen werde. Wann immer ich etwas Hoffnung schöpfe und das Gefühl habe, es würde endlich aufwärts gehen, passiert irgendein unerwarteter Mist, der alles kaputt macht. Seit dem letzten Jahr hatte ich das Gefühl, es endlich geschafft zu haben. Endlich ein guter Job, die Kredite können abbezahlt werden, mit der Freundin läuft es super, Gedanken über Familienplanung… Und verliere ich auf einer Landstraße die Kontrolle über mein Fahrzeug. Bumm! Wie durch ein Wunder wurde niemand ernsthaft verletzt. Und dennoch, solche Dinge passieren mir seit ich denken kann. Wenn ea endlich mal gut läuft, passiert irgendwas, das alles wieder zerstört. Ich habe das so satt!

      • Paul Says:

        Nein, mein lieber Eitan, Du nervst mich nicht.
        Du kannst gewiss sein, dass Gott Dich nicht hasst.
        Ob Du ein gutes oder ein schlechtes Tongefäß bist liegt nur an Dir. Da sind wir wieder beim freien Willen. Jedenfalls sehe ich das so.

        Nach meinem Glauben ist Gott die Verkörperung der Liebe.

        Ich hoffe, dass ich Dich nicht durch meine Verweise auf den Katholischen Kathechismus „nerve“. Aber ich glaube mehr mit dem Herzen und das Credo genügt mir.
        Insofern bin ich Dir dankbar für Deine Einlassungen, weil ich dadurch angeregt werde wieder mal in den Kathechismus zu schauen, weil ich Dir auch keinen Quatsch vermitteln möchte.

        Das Stichwort Liebe hat 591 Verweise. Daran kannst Du sehen welchen Stellenwert sie in unserem Glauben hat.

        Das Hauptgebot der Liebe ist das wichtigste Gebot für uns.
        http://www.vatican.va/archive/DEU0035/_P7X.HTM#6
        Nr. 2196
        Das musst Du lesen. Es bezieht sich auf Mk 12, 29-31 und Paulus 13, 8-10

        Zur Liebe Gottes kannst Du hier lesen:
        http://www.vatican.va/archive/DEU0035/_P10.HTM#L
        die Nr. 142 und 143.

        Ich würde viel dafür geben, wenn ich Dir vermitteln könnte, dass Gott Dich nicht hasst.

        Unsere Wahrnehmung ist natürlich begrenzt und eingeschränkt. Es gibt dann schon mal Zeiten, da fühlen wir uns von Gott verlassen.

        Dazu gibt es die schöne Geschichte, von dem Menschen, der am Strand entlang geht. Er sieht zwei Fußspuren und ist beruhigt, weil Gott ihn begleitet.
        Plötzlich ist die zweite Fußspur weg und der Mensch beklagt sich bei Gott, dass er ihn verlassen habe. Gott sagt ihm, dass er ihn nicht verlassen habe. Er soll nur zurückschauen und wird sehen, dass die eine Fußspur sich viel tiefer im Sand abgezeichnet hat. Gott sagt dem Menschen, dass er ihn nicht verlassen habe, sondern ihn in dieser Zeit getragen habe.

        Lieber Eitan, Du darfst mit der Gewissheit leben, dass Gott auch Dich trägt. Er wird Dich nicht verlassen.
        Ich sage es mal flapsig: Gott kann alles, nur nicht hassen.

      • Yael Says:

        Hallo Eitan, ich kenne solche Dinge auch. Wir wissen nicht, warum sie passieren und denken, wir werden für irgendwas bestraft. So schlimm es für manche klingen mag, ich habe die Erfahrung gemacht, dass es immer irgendeinen Sinn gab, weil sich danach immer was neues und auch unerwartetes ergeben hat. Das war allerdings ein langer Weg um das zu verstehen.
        Du hattest einen Unfall, was schrecklich ist, aber das positive daran, ist doch, dass es keiner ernsthaften Folgen für die Gesundheit von Menschen gab.
        Warum auch immer solche Dinge passieren, Gott hasst keinen Menschen, auch wenn es dir verständlicherweise so vorkommt.

      • Eitan Einoch Says:

        Ich habe etwas interessantes gelesen. Gott sagt: „Ich aber will das Herz des Pharao verhärten.“ Ist Gott rachsüchtig und betrügerisch und spielt ein doppeltes Spiel? Erich Fromm interpretiert das so, dass alle NOTWENDIGEN Ereignisse von Gott nicht nur vorausgesagt, sondern auch verursacht werden. Jede böse Tat zeigt die Tendenz, des Menschen Herz zu verhärten, es abzutöten. Jede gute Tat dagegen tendiert dazu, es zu erweichen, es lebendiger zu machen. Je mehr sich das Herz des Menschen verhärtet, umso weniger Freiheit bleibt ihm, sich zu ändern, bis er schließlich einen Punkt erreicht, wo keine Umkehr mehr möglich ist, wo jede freie Entscheidung verloren gegangen ist und wo der Mensch gezwungen ist, bis zum unvermeidlichen Ende fortzuschreiten.
        Ich finde, da ist viel Wahres dran. Es erklärt den Weg, den alle irdischen Tyrannen gehen. So wollen herrschen und Macht besitzen – und werden letztlich Sklaven ihrer eigenen Macht, Getriebene ihrer Untaten. Im Streben nach grenzenloser Freiheit haben sie sich selbst jeder Freiheit beraubt. Und je mehr sie versuchen, Gottes Gesetzen zu trotzen, umso mehr bestätigen sie ihre Gültigkeit.

      • Yael Says:

        Fromm kann ich nur immer empfehlen. Kennst du von ihm das Buch: „Ihr werdet sein wie Gott“ ?
        Eine sehr schön geschriebene kleine Einführung über das Judentum, über das Gottes- und Menschenbild.

      • Eitan Einoch Says:

        @Yael
        Ja, das Buch kenne ich. Hab früher viel von Fromm gelesen, unter anderem Psychoanalyse und Religion, Haben und Sein, Dir Kunst des Liebens und eben Ihr werdet sein wie Gott. Heute bin ich etwas kritischer mit dem Autor, aber hey, nobody is perfekt!😉

        Fromm ist es zu verdanken, dass ich angefangen habe, mich mit der jüdischen Religon zu beschäftigen. Viele christlichen Glaubensinhalte und Interpretationen der hebräischen Bibel haben mir nie wirklich zugesagt. Bei Fromm, der aus der talmudischen Tradition kam, hatte ich dagegen das eine oder andere Aha-Erlebnis. Es fasziniert mich bis heute, und ich möchte noch viel mehr lernen. Daher kam auch die Frage nach einer jüdischen Übersetzung des Tanachs, die möglichst nah am Originaltext ist. Was gäbe ich dafür, Hebräisch zu können, um die Schriften im Original lesen zu können…

  8. Paul Says:

    @Eitan Einoch,

    Du machst immer neue Spielwiesen auf.

    Zur Sünde und Barmherzigkeit lies bitte hier,
    http://www.vatican.va/archive/DEU0035/_P6F.HTM#1F
    die Nr. 1846-1848

    Zum Tod am Kreuz kannst Du hier nachlesen:
    http://www.vatican.va/archive/DEU0035/_P1V.HTM#2CO
    Nr. 618

    Zum Erlösungsopfer hier:
    http://www.vatican.va/archive/DEU0035/_P4Z.HTM#ET
    Nr. 1545

    Aber Eines musst Du wissen. Du kannst unsere Glaubensinhalte nicht im Vorbeigehen erfassen und schon garnicht bewerten. Um Schlussfolgerungen zu ziehen, musst Du erst das nötige Glaubenswissen haben. Das bedeutet nicht, dass Du daran glauben musst. Aber die Glaubensfakten sollten Dir schon bekannt sein.
    Das ist ein sehr mühsamer Weg und wirklich nicht nur mal eben so im Vorbeigehen zu schaffen.

    • Eitan Einoch Says:

      @Paul
      Sei mir nicht böse, aber ich finde das schrecklich! Der Gedanke, auf solch grauenhafte Weise erlöst werden zu müssen, durch das Leid, das Blut und den Tod einer anderen Person eine Eintrittskarte ins Himmelreich zu bekommen, empfinde ich überhaupt nicht als erfreulich. Genau das ist der Kern des Christentums – Jesus Christus starb am Kreuz für mich stellvertretend. Er bezahlte den Preis, den ich bezahlen müsste. Genau das möchte ich aber nicht! Ich will nicht, dass ein anderer Mensch (oder Tier) für meine Dummheiten leiden und sterben soll. Für mich klebt zu viel Blut an dieser Erlösung. Ich kann mich mit dem dahinter liegenden Gottesbild nicht anfreunden.

      • Paul Says:

        @Nein Eitan, böse bin Dir nicht. Es macht mich betroffen, dass Du so leidest.
        Für mich ist der Kreuzestod kein Ende sondern ein Anfang, weil ich ihn untrennbar mit der Auferstehung sehe. So feiern wir auch das Osterfest. Selbst am Karfreitag wissen wir um das Osterfest und wissen, dass Jesus durch seinen Opfertod den Tod überwunden hat.
        Ein persönliches Erlebnis:
        Mein Sohn etwa 5 Jahre alt, nahm das erste mal an einer Kreuzwegandacht teil. Er wurde von mir nicht darauf vorbereitet. Das war ein Fehler.
        Am Ende der Andacht sagte mein Sohn zu mir: „Papa, das war aber ein trauriger Krimi.“ Nachdem ich Ihn das Ende des Kreuzwegs, die Aufersteheung erklärt hatte, war er getröstet.“
        Es würde mich sehr freuen, ich könnte auch Dich damit trösten.

        Weiter oben schildertest Du die „Nackenschläge“, die Dir so zu schaffen machen.
        Dazu fällt mir ein Isländisches Sprichwort ein:
        „Kein Unglück ist so groß, dass es nicht auch etwas Gutes bewirken könnte.“

        Das ist von mir nicht leicht dahergesagt, sondern eigenes Erleben. Mein Frau hat seit 35 Jahren Multiple Sklerose. Durch diese Einstellung zum Leben fühlen wir uns trotzdem als Beschenkte. , weil wir immer noch ein einigermaßen normales Leben führen können. Zwar mit Einschränkungen, aber andere sind schlimmer dran als wir.
        LG Paul

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