Wer kann helfen?

Ich bräuchte Hilfe. Es geht um einen besonders schlimmen Fall von Volksverhetzung, der auch Aufrufe zum Mord beinhaltet. Da ich mit der Polizei bzw. mit der Staatsanwaltschaft nicht besonders gute Erfahrung gemacht habe, was das Verfolgen dieser Straftaten betrifft, hätte ich eine Bitte: Hat jemand einen guten Kontakt zur Polizei oder zu einem Anwalt, der das Engagement hat, sich damit intensiv auseinanderzusetzen, also nachhackt und die Sache nicht im Sande verlaufen lässt? Am besten wäre jemanden aus Berlin. Wenn also jemand gute Kontakte hat, schreibe mir bitte über mein Kontaktformular hier auf meiner Seite. Es ist wirklich wichtig.

Update: Ich mache es doch einmal an einem Beispiel konkret. Es handelt sich um einen Deutschen, der auch schon mal einem anderen wünscht, er möge vergast werden.

“Um das mal ganz klar zu sagen: Die Beschneidung unmündiger Jungen ist in meinen Augen ein notwehrfähiges Delikt, i.e. ein zugezogener Polizeibeamter hätte aus meiner Sicht das selbstverständliche Recht,diese Straftat unter Einsatz unmittelbaren Zwanges abzuwehren, was im
Notfehrfall den Gebrauch der Schußwaffe und notfalls den finanlen Rettungsschuß einschließt.
Für den Fall, daß das Verbrechen ohne Schußwaffengebrauch verhindert werden kann, steht für mich der Art. 102 GG in Frage.
Was Mohelim angeht, ist meine Haltung klar: Wir haben in Deutschland eine Unterschicht zuviel und eine Todesstrafe zuwenig.
Jemand, der ohne zwingenden medizinschen Grund an wehrlosen Kindenr herumschneidet, gehört hingerichtet und nichts anderes.
Insbesondere der Zentralrat gehört ohne wenn und aber aufgelöst und verboten, wenn sich Deutschland auch nur den Anschein eines souveränen
Staates geben will. Bei der RAF oder vergleichbaren Terrorbanden hat man auch nicht lange gezappelt. Und es ist für mich kein Unterschied, ob jemand einen wehrlosen Alfred Herrhausen auf der Straße in die Luft sprengt oder einem wehrlosen Kind den halben Penis abschneidet.
Es ist mir völlig unverständlich, was für ein elendes Gesindel wir hier im Staat dulden.
http://de.soc.recht.misc.narkive.com/v0jyvew1/freie-fahrt-fur-kinderschander.2

38 Antworten to “Wer kann helfen?”

  1. Andreas Moser Says:

    Das Problem: Egal, wen Du bei der Polizei kennst oder als Anwalt einschaltest, die Entscheidung über die Erhebung einer Anklage fällt der Staatsanwalt. Und zwar nicht derjenige, den Du Dir aussuchst, sondern derjenige mit Zuständigkeit für das angezeigte Delikt.

    Viel Erfolg!

    • Yael Says:

      Das weiß ich, aber einen persönlichen Zugang erleichtert manches. Ich weiß wie lahmarschig die Justiz oft ist.

      • Aristobulus Says:

        Ich erstatte gleich Samstag Abend nach Ende des Schabbojs Strafanzeige

      • Aristobulus Says:

        …und einer, der Gemeidevorsitzender und gleichzeitig Kriminalkommissar ist und dazu im Zentralrat sitzt (Yael, ich hatte Dir seine Emailadresse geschickt) kriegt auch von mir Bescheid.
        Woll’n mer doch mal sehen

      • Yael Says:

        Danke Ari, je mehr desto besser. Auch wenn nichts dabei herauskommen sollte, merkt derjenige, dass auch das Internet seine Grenzen hat, wenn man meint, sich im Internet alles erlauben zu können.
        SilverSurfer hat mir netterweise die Mailadresse von Levi Salomon mitgeteilt. Vom ihm ist bekannt, dass er sich sehr engagiert.

  2. ahuvaisrael Says:

    Leider kann ich keinen wirklich kompetenten Vorschlag machen – hoffe jedoch inständig, dass eine Möglichkeit zur Anklage gefunden wird.
    Vielleicht ist in Erwägung zu ziehen, dieses unglaubliche Pamphlet an Berliner offizielle Stellen weiterzuleiten.
    Ich sende es auf jeden Fall mal Berliner facebook-Freunden und hoffe ebenfalls, wie mein Kommentar-Vorgänger auf „viel Erfolg“!

  3. Stefan Says:

    Was ein unglaublicher Dreck manche Menschen sich zusammen reimen. Leider wird hier eine Anzeige wohl nicht viel bringen.
    Der Schreiber (im folgenden Depp bezeichnet) nennt „leider“
    keine konkreten Namen. Was dem Deppen seine Aussage über
    Mohelim betrifft, ist es zwar eine Forderung aber keine direkte
    Aufforderung zum Mord. Daher wird der Depp da wohl nicht zu greifen sein.

    Ich würde mich mal gern mit dem Depp treffen, ich bin davon überzeugt jeden Depp aufklären zu können.

    so long Stefan

  4. JemandDerHelfenWill Says:

    @Andreas Moser:
    Aber mit einem fähigem Anwalt ist das einfacher…
    Im Notfall kann die Entscheidung eines Staatsanwaltes auf Fallenlassen der Anzeige auch mit einem Klageerzwingungsverfahren (http://de.wikipedia.org/wiki/Klageerzwingungsverfahren) vor Gericht gebracht werden. Hierbei entscheidet ein anderes Gericht ob die Staatsanwaltschaft die Anzeige zurecht fallengelassen hat oder ob der Fall (egal was der Staatsanwalt davon hält) vors Gericht kommt.

    Leider kenn ich auch keinen und guten Draht zur Polizei hab ich ganz und gar nicht.

  5. A.mOr Says:

    Yael, bring das auch an den ZdJ.
    schabat schalom.

  6. Malte Says:

    Der Kerl ist hirnbeschnitten.

    Aber wenn die Justiz jeden, der solche Gehirnschwitze absondert, anklagen wollte, wäre sie erst recht hoffnungslos überlastet.

    Auch ich bezweifle, dass das justiziabel ist. Dummheit allein ist nicht strafbar, und Arschigkeit auch nicht. Zum Glück, muss man sagen.

    Auch hat Andreas Moser darin Recht, dass man sich (innerhalb gewisser Grenzen) zwar einen Anwalt, aber nicht den zuständigen Staatsanwalt aussuchen kann.

    Ich finde A.mOr’s Vorschlag gut, das dem ZdJ vorzulegen. Wenn die keinen Handlungsbedarf sehen (oder keine Erfolgsaussicht bei einer Anzeige), dann musst auch Du Dir keinen Kopf machen.

  7. Oliver P Says:

    Zunächst einmal will ich betonen, dass ich ein strikter Gegner der Todesstrafe bin, genauso wie ich ein vehementer Verteidiger des Rechts auf Religionsfreiheit bin. Das Recht auf Leben, Unversehrtheit des Leibes und der freien Religionsausübung sind unantastbar. Wer dies nicht nachvollziehen kann, sollte etwa einmal Immanuel Kant lesen.

    Doch genau die beiden Letzteren, also auch das auf freie Religionsausübung wird durch das Beschneidungsritual verletzt. Ein unmündiges und dazu hilfloses Kind kann unmöglich sein Einverständnis für diesen irreversiblen Eingriff geben. Vermutlich soll es das auch nicht, sonst würde man ja mit der Beschneidung warten, bis die Mündigkeit erreicht ist. Dieses Ritual scheint mir daher vielmehr eine Zwangsmassnahme zu sein. (Denn was ist, wenn das Kind, wenn es erwachsen ist, gar kein Jude oder Moslem sein möchte/kann? Vielleicht Hindu oder Buddhist werden möchte? Kann man ihm dann seine Vorhaut wieder zurückgeben? Dieser Gedanke scheint apriori ausgeschlossen zu sein.) Diese Maßnahme scheint mir auf der Unfähigkeit zu beruhen, den eigenen Glauben auch mit kritischer Distanz reflektieren zu können (was eine Grundbedingung für die Akzeptanz der Religionsfreiheit ist), vielmehr dem blinden Glauben, sowieso im Besitz der einzig möglichen Wahrheit zu sein, (denn wie sonst, könnte man guten Gewissens über den Kopf eines Kindes hinweg eine irreversible Entscheidung treffen?), was bei genauerer Betrachtung nichts mit Liebe zur Wahrheit zu tun haben kann, sondern vielmehr eine Vermessenheit ist.

    In diesem Punkt muss ich dem Verfasser zustimmen. Würde ich Zeuge einer unmittelbar bevorstehenden Beschneidung werden, so würde auch ich diese mit allen Mitteln zu verhindern versuchen, das schließt auch das Ziehen einer Waffe nicht aus. Dies ist für mich eine Frage der Zivilcourage und eine Gewissensfrage. Untätig daneben zu stehen, wäre mit meinem Gewissen nicht vereinbar. Schließlich kann sich das Kind, der Gewalt, der es ausgesetzt werden soll, nicht selbst erwehren und wäre daher auf Schutz angewiesen. Genauso würde ich handeln, wenn ein Kind sexuell missbraucht werden soll. Dies würde ioh auch in Israel tun.

    Beschneidung verstößt meiner Meinung nach gegen die Menschenrechte auf körperliche Unversehrtheit und Religionsfreiheit gleichermaßen. Sie ist nicht durch die „Ehrwürdigkeit“ alter Traditionen zu rechtfertigen. Auch Menschenopfer oder Raubzüge waren in manchen Kulturen alte Tradition. Sind sie dennoch Verbrechen. Beschneidung stellt so ein Verbrechen dar und gehört verboten. In Deutschland, genauso wie in Israel oder sonstwo. Menschenrechte orientieren sich am Menschen und nicht an der Geographie.

    mfg
    Oli

    • Yael Says:

      Nur eines: Die Brith ist keine Tradition, sondern ein Gebot.
      Wenn Sie eine Waffe ziehen würde, hätte das strafrechtliche Konsequenzen, denn das hätte nichts! mit einer Notsituation zu tun. Warum manche auf das angebliche Recht pochen, es aber andererseits, wenn es passend ist, mit Füßen treten, müssen die mit sich selber ausmachen.
      Und noch etwas: Jede Religion nimmt Beschnittenen und Unbeschnittene auf. Das Argument kann daher nicht ziehen. Darüber hinaus ist das Judentum nicht nur eine Religion, sondern eine Volkszugehörigkeit, was viel weiter geht als eine bloße Religion.

      ABER: Ich habe nicht die Absicht wieder und wieder endlose Diskussionen um das Thema Beschneidung zu führen, sondern hier geht es um einen Menschen, den ich als gefährlich einschätze. Scheinbar erschreckt das viele nicht, wenn es um Juden geht. Wie tief fällt dieses Land denn schon wieder?

      • Aristobulus Says:

        Dieser Oliver P. redet von Menschenrechten und droht gleichzeitig, gegen Juden ’ne Waffe zu ziehen.
        Hatten wir das alles nicht schon mal: Damals hieß es nicht Menschenrechte, sondern Volksgesundheit & Volksgemeinschaft. Gegen Volksschädlinge (die Juden wieder) wurde dann mit der Waffe und mit Gas vorgegangen.

        Der Oliver ist des klaren Wahnsinns fette Beute. Der will Pogrome.

      • Oliver P Says:

        Sehr geehrter Yael

        Da ich mich schon seit langem, auch aus beruflichen Gründen, mit Religionen auseinandersetze, und derzeit mit Begeisterung mit dem Judentum, ist mir klar, dass es sich bei der Brith vor allem um ein göttliches Gebot handeln soll und nicht nur um eine bloße Tradition, was sich durch entsprechende Kenntnis des Alten Testaments auch belegen läßt.
        Ich habe hier aus guten die Brith als „Tradition“ beschrieben. Dies ist in erster Linie eine Reaktion auf viele Forenbeiträge hier, die versuchen die Brith durch die „lange“ Tradition zu rechtfertigen, da diese ja schließlich alleine schon durch ihre „Länge“ ehrwürdig sei. Meine Antwort darauf war: Eine Tradition wird nicht alleine dadurch ehrwürdig, wenn man sie nur lange genug ausübt. (Wie lange haben manche Religionen Menschenopfer dargebracht?)
        Das ist das eine!
        Würde jedoch die Brith damit gerechtfertigt werden, dass sie ein göttliches Gebot sei, würde dies noch viel tiefgreifendere Gegenargumente provozieren. Es gibt zwei Möglichkeiten:
        1. Kann es sich bei der Brith um ein Gebot handeln, das „göttlich“ ist?
        2. Kann es überhaupt göttliche Gebote geben, die sich auf eine religiöse Zugehörigkeit beziehen?

        Angenommen es gäbe einen Gott der nicht nur allmächtig, sondern auch gütig und klug ist, dann würde sich die Frage stellen, aus welchem Interesse er gebietet. Kann dieses Interesse wirklich Güte sein? Sicher nicht, denn dann würde er nicht einerseits die freie Entscheidung des Menschen einrichten und sie ihm dann wieder entziehen. Ich könnte mir durchaus eine gütigere Behandlung von Kindern vorstellen, als ohne sie vorher zu fragen, zu verstümmeln. Wäre das Gebot der Brith wirklich klug? Nein, sicher auch nicht, denn was für einen Wert hätte die Hinwendung eines Gläubigen, wenn er dies nicht völlig freiwillig täte?
        Fazit: Wenn ein Gott die Brith als Gebot gäbe, würde dies bedeuten, dass er gewöhnlichen Menschen in punkto Klugheit und Güte unterlegen wäre, was ihn und seine Göttlichkeit entwerten würde. Es bliebe nur noch die Allmacht übrig, und die Gebote eines Wesens nur aufgrund seiner Allmacht zu befolgen würde entweder auf Egoismus und Feigheit hindeuten oder müßte durch das „Stockholm-Syndrom“ erklärt werden.

        Wöllte man also Gott vor dieser Entwertung schützen, so gäbe es nur mehr zwei Möglichkeiten:
        Entweder die Brith als Gebot oder als göttlichen Ursprungs zu bezweifeln. Wäre die Brith also etwa nur eine Empfehlung? Dann würde sich wieder die Sinnfrage stellen.
        Es bleibt also nur übrig, die Brith als Produkt von Menschen einzustufen, welche Gott an Güte und Klugheit weit unterlegen waren und ihm durch die nachträgliche Lüge des göttlichen Ursprungs zu Autorität verhelfen wollten. Die Täuschung scheint ihnen gelungen zu sein.
        Doch auch hier stellt sich wieder die Frage nach dem Zweck. Hier geben Sie, möglicherweise unbewußt einen Hinweis darauf, Herr Yael. Das Judentum sei nicht nur eine Religion, sondern eine Volkszugehörigkeit. Dies würde darauf hindeuten, dass es sich bei der Brith weniger um ein religiöses Ritual, sondern vielmehr um eine „Kennzeichnung“ einer Volksgruppe handelt, die sich dadurch von anderen Gruppen abheben will. Dies würde aber wieder der freien Entscheidung zuwiederlaufen, sich für eine Volksgruppe entscheiden zu können.
        Soll es sich um die „Wahrung jüdischen Blutes“ handeln, wird die Diskussion noch dramatischer. Denn das würde bedeuten, dass man sich im AT der gleichen unsinnigen und unmenschlichen Argumente bedient hätte, wie später die Nazis. Denn auch bei denen bedeutete „die Wahrung des Blutes“ zur Verhinderung der „Rassenschande“ das zentrale Argument. Alleine schon die Bezeichnung „Jüdische Rasse“ deutet auf eine Verwechslung von „Hard- und Software“ hin. Religion vererbt sich nicht durch Spermien. Eine Religion kann niemals eine Rasse sein. Eine „Jüdische Rasse“ kann es genauso wenig geben, wie eine „Christliche Rasse“ oder die „Rasse der CDU-Wähler“. Diese Verwechslung war die Hauptursache der Ermöglichung des Holocausts. Wäre es daher nicht ein Skandal, wenn sich das AT auf die gleichen Argumente stützte, wie die Nazis?

        So Leid es mir tut, seit Anbeginn der Zeit ist noch niemals ein Mensch als Jude, Christ, Moslem, Buddhist oder CDU-Wähler auf die Welt gekommen. Auch wenn dies Angehörigen bestimmter Religionen oder Idiologien noch so schwer als aktzeptabel erscheint. Es geht sogar noch weiter: Es ist auch noch kein Mensch als Atheist auf die Welt gekommen, genauso wenig wie als Theist. All dies sind bloße Idiologien und Kohärenzblasen, die nur intellektuell und nicht per Spermien weitergegeben werden, die jedoch immer bezweifelbar sind. Daraus resultiert nach Kant das Gesetz der Religionsfreiheit!
        Die Brith als Gebot einem Menschen aufzuzwingen, der noch nicht über sie urteilen kann, verstößt daher logisch der Religionsfreiheit! Es ist daher absurd und widersinnig, sie mit dem Argument der Religionsfreiheit verteidigen zu wollen!

        „Und noch etwas: Jede Religion nimmt Beschnittenen und Unbeschnittene auf.“ Sie scheinen da mein Argument nicht richtig gelesen zu haben. Das Problem ist ja nicht, dass ein Beschnittener dann nicht mehr in anderen Religionen aufgenommen würde, sondern dass ein irreveribler Schaden zugefügt wird, dieser aber durch „Religion“ gerechtfertigt wird. Doch wie kann dieser dann durch Religion vor dem Beschnittenen gerechtfertigt werden, wenn dieser noch gar keiner Religion angehört und angehören kann? Oder ist ein Neugeborenes das beschnitten wird, schon ein Jude? Dann würde das ja bedeuten, dass sich das Judesein durch das Blut fortpflanzt? Gibt es also ihrer Meinung nach doch „Jüdisches Blut“? Würden Sie damit nicht genau die Idiologie der Nazis wieder aufleben lassen? Wenn es jedoch kein „Jüdisches Blut“ geben kann, wird folglich immer! bei einer Beschneidung ein Nichtjude oder Nichtmoslem beschnitten, der sich gegen diese Handlung nicht erwahren kann und der das Menschenrecht auf Religionsfreiheit genießt, das ihm damit beschnitten wird!“

        mfg

      • Oliver P Says:

        Sehr geehrter Aristobulus

        Da Sie mir unterstellen, Progrome einführen zu wollen, habe ich als erstes einmal das schlaue Lexikon befragt, was man darunter eigentlich versteht. „Ein Pogrom ist die gewaltsame Ausschreitung gegen Menschen, die entweder einer abgrenzbaren gesellschaftlichen Gruppe angehören oder aber von den Tätern einer realen bzw. vermeintlichen gesellschaftlichen Gruppe zugeordnet werden.“ (Auch nachzulesen auf http://de.wikipedia.org/wiki/Pogrom)

        Charakteristisch ist hierbei also, dass es sich um ein Verhalten gegen eine bestimmte Gruppe handelt, die sich von anderen „abgrenzbar“ ist. Logisch ist daher: Ein Menschenrecht kann per Definition kein Progrom abgeben, da es sich immer auf den „Menschen“ beziehen muss. Es trägt also per Definition einen universellen Anspruch in sich „für alle Menschen“ gleichermaßen gültig zu sein. Ein Recht oder sonstetwas kann sich also nur dann als Menschenrecht bezeichnen, wenn es diese allgemeine Gültigkeit hat. Ein Progrom kann also niemals als Menschenrecht gelten.
        Daher kann es auch nicht viele Menschenrechte geben, denn sie lassen sich nur auf etwas begründen, das auch wirklich allen Menschen gemein ist, etwa das Faktum, ohne Religion auf die Welt zu kommen. Oder wollen sie wirklich behaupten, das ein Mensch als Jude auf die Welt kommt? (Verw: auf die Annahme der Nazis der Existenz einer „Jüdischen Rasse“)

        Der meinem Gewissen zu gebote stehenden Eingreifen (auch mit Waffe), sollte ich Zeuge einer bevorstehenden Beschneidung eines Minderjährigen werden, bezieht sich nicht auf eine bestimmte Gruppe. Es ist hierbei egal, ob die Beschneidung von Juden, Moslems oder sonstwem vorgenommen werden soll. Es geht alleine um den Schutz des Kindes! (Nicht den eines jüdischen Kindes, da ein Kind in diesem Alter noch kein Jude sein kann! Es wird also prinzipell immer ein Nichtjude beschnitten.)

        Sie scheinen mir daher entweder die Bedeutung des Begriffes „Progrom“ oder des Begriffs „Menschenrecht“ nur unzureichend verstanden zu haben. Oder vielleicht haben Sie einfach meinen Beitrag nicht richtig gelesen? (Oder ist es nur eine gewisse Paranoia bestimmter Gruppen, die ja aufgrund der historischen Ereignisse, mir auch sehr verständlich scheinen? Aber dennoch ist es nicht möglich mir zu unterstellen, dass ich mich mit meiner Argumentation auf eine bestimmte Gruppe beziehe.)

        Ich räume ein, dass der Gebrauch der Waffe, dem Menschenrecht auf Leben zuwiderzulaufen scheint. Aber es soll damit zum Ausdruck gebracht werden, dass das Recht des Kindes (Opfers) auf Unversehrtheit gegen das Recht auf Unversehtheit der Täter in diesem Fall tragischerweise abzuwägen ist. Hier sieht das deutsche Recht in der Tat den Art. 102 GG
        vor. Das bedeutet, dass ein Täter mit einer Waffe bedroht werden darf, wenn es dem Schutz des Opfers dient.

        Sicherlich werden Sie mir antworten, was ist schon ein Stück Haut wert, wenn man es mit einem Leben aufzuwiegen versucht. Doch ist das bei sexuellem Missbrach, obwohl dies noch nicht einmal eine Verstümmelung bedeuten muss, nicht genauso? Würden Sie bei einer Vergewaltigung nicht mit allen Mitteln einschreiten?
        Allerdings müssen nur Mittel angewandt werden, die den Täter von seiner Tat abbringen. Dies müssen nicht unbedingt tötliche Waffen sein. Er kann auch mit anderen Mitteln überwältigt werden, ohne sein Leben zu gefährden, wie etwa durch Betäubungswaffen.

        mfg

      • Aristobulus Says:

        Oliver P.,
        pure eitle Nötigung, was Sie da hinschreiben. Wer soll das lesen? Brauchen Sie Beachtung?

        Nur dieses: Sie beginnen mit der Bemerkung, dass Sie sich neuerdings für das Judentum begeistern und stellen irgend Kompetenz heraus, um dann bezüglich der Beschneidung das Wörtchen „Verstümmelung“ einzuschmuggeln.
        Allerspätesten ab der Stelle ist klar: Dass Sie ein Lügner und Scharfmacher sind, der sich wichtig tut und sich einen universitären Anstrich gibt.
        Antisemitismus mit akademischen Ehren.

        Ferner drohten Sie damit, gegen Juden „eine Waffe zu ziehen“. Nun reden Sie sich mit halbschlauen, logelnden Tiraden heraus.

        Eitle, fanatische, verschlichene Menschen mit übergeistigem Anspruch wie Sie kotzen mich sowas von an, das können Sie sich ja gar nicht vorstellen.

        P.S.
        Grad gesehen (habe die beiden scheußlichen Sermone sonst nicht gelesen, nur den letzten Absatz quer): Dass Sie wieder mit Waffengewalt drohen und vom Schießen auf Juden fantasieren.
        Dazu nur eins:
        Wegen solcher Irrer wie Ihnen ist man in jüdischen Gemeinden gewöhnlich bewaffnet.
        Falls ich eine Waffe hätte und Sie plötzlich die Ihrige zögen, würde ich sofort auf Sie schießen und treffen.
        Leben Sie wohl.

      • Oliver P Says:

        Sehr geehrter Aristobulus

        Wollen Sie sich selbst wirklich mit religiösen Fanatikern gleichsetzen?
        Fühlen Sie sich durch sachliche Argumente denn so schnell in die Ecke gedrängt, dass Sie mir nur noch mit Mord drohen können?
        Sind Sie sachlichen Argumenten gegenüber denn sonst auch nicht aufgeschlossen?
        Was haben Sie denn zu verlieren? Wiederlegen Sie doch einfach nur meine Argumente. Das kommt günstiger als ein Waffenkauf und würde nicht so Ihrem Ansehen schaden, denn ich werde sicher nicht der Einzige sein, der hier mitliest, oder?

        Ich bin nicht hierher gekommen, um jemanden zu beleidigen. Das geht einfacher!
        Dazu müßte man sich nicht den Kopf für gute falsifizierbare Argumente zerbrechen.
        Beispiele für ersteres werden Sie im Netz nicht lange suchen müssen.

        Also warum ergreifen Sie nicht einfach die Chance, meine Argumente zu wiederlegen?
        Es gibt nichts zu verlieren und sehr viel zu gewinnen für Sie.
        Gelingt es Ihnen meine Argumente zu wiederlegen, wird Sie das nicht nur bestärken, sondern auch mit guten neuen Argumenten für Ihre Position ausstatten, die Ihnen an anderer Stelle von Nutzen sein könnten. Außerdem würde es Ihnen hier von vielen Ansehen einbringen. Außerdem hätte ich von Ihnen etwas gelernt.
        Umgekehrt, hätten Sie etwas gelernt.
        So oder so: Sie würden in jedem Fall am Ende im Vorteil sein, anstatt sich mit Ignoranz und Gewaltandrohung selbst als fanatischer Idiologe zu demaskieren, oder?

        Also nochmal den Sachverhalt in aller Kürze:

        „Jüdische/Muslimische Erwachsene (1) möchten in einem Rechtsstaat Nicht-jüdische (2) wehrlose Kinder (3) verstümmeln (4) und berufen sich dabei auf die Religionsfreiheit.“

        Dieser Satz klingt in der Tat sehr provozierend und wenig feinfühlig. Denoch bezeichnet er exakt den Sachverhalt, um den es bei der Beischneidungsdebatte geht. Nur, dass er den Sachverhalt nicht so verschleiert darstellt, wie üblich,

        Meinen Sie, ich behaupte die Unwahrheit? Dann wiederlegen Sie die Aussage!
        Meine Argumente und die möglichen Gegenargumente:

        (1) Es handelt sich nicht um jüdische/muslimische Erwachsene. — Das eine Beschneidung von Kindern oder/und Nichtjuden/muslimen vorgenommen wird, steht außer Diskussion.

        (2) Bei den beschnittenen Kindern handelt es sich außschließlich um Juden/Muslime.

        Nennen Sie mir nur ein einziges Kind im Alter unter 5, dass in der Lage ist, den Koran, die Tora, das AT, den Talmud etc. gelesen und so verstanden zu haben, dass es sagen kann: „Ja, das ist für mich die einzig gültige Wahrheit und somit bin ich aus mündigem Entschluss Jude/Muslim.“ Dann haben Sie mich wiederlegt! Wenn nicht: Dann sind alle beschnittenen Kinder Nichtjuden/muslime!

        (2a) Kinder sind einfach schon aufgrund ihrer Eltern Juden/Muslime.

        Dann zeigen Sie mir ein einziges Beispiel dafür, dass sich eine Religion durch Bluttransfusion oder Spermien weitervererbt hätte und Sie haben mich wiederlegt!

        (2b) Es handelt sich dabei nur um „unsere“ Kinder. Die obige Behauptung ist falsch, da sie suggeriert, dass etwa jüdische Erwachsene die Kinder von etwa Christen beschneiden wollten. Tatsächlich wollen Juden/Muslime nur ihre „eigenen“ Kinder beschneiden.

        Das ist zwar richtig, aber was bedeutet in diesem Zusammenhang eigentlich „unser“? Es kann sich unmöglich um ein Besitzverhältnis handeln (wie etwa mein Auto), da in unserem Rechtstaat die Sklaverei abgeschafft ist. Ein Kind wird einmal ein mündiger Bürger sein, ein Auto nicht. Können Eltern also bei Ihren Kindern einfach ein Teil so entfernen, wie bei einem Gegenstand?

        (3) Es werden keine wehrlosen Kinder von uns beschnitten.

        Es wird auch von Ihrer Seite nicht bestritten, dass Beschneidungen an Kindern geringen Alters vorgenommen werden. Doch dann sind sie wehrlos. Zeigen Sie mir nur ein einziges Beispiel, bei dem ein kleines Kind einen Erwachsenen mit bloßen Fäusten niedergeschlagen hätte, um sich zu verteidigen. (Oder gar gegen mehrere Erwachsene, da Beschneidungen doch meist von mindestens zwei Erwachsenen durchgeführt werden.) Dann hätten Sie mich wiederlegt!

        (4) Eine Beschneidung ist keine Verstümmelung. Der Begriff „Verstümmelung“ ist eine böswillige Übertreibung und eine reine Hetze gegen bestimmte Gruppen.

        Unter den Begriff „Verstümmelung“ fallen alle Handlungen, die einem Tier oder Menschen irreversible leibliche Schäden zufügen, also ein Körperteil entfernen, das nicht wieder nachwachsen kann. Zeigen Sie mir nur einziges Beispiel, wo eine Vorhaut wieder angewachsen wäre und Sie haben mich wiederlegt!

        —-

        Ich mache mir diese Mühe keineswegs, nur um vor Ihnen herumzuklügeln. Das wäre es mir gewiss nicht wert. Anerkennung habe ich genug in meinem Umfeld, und da macht diese Mühe keinen Sinn, nur um vor Menschen zu glänzen, die mich sowieso nicht persönlich kennen.
        Nein, mein Anliegen ist es vielmehr, für beide Seiten mehr Klarheit und Sachlichkeit in eine Diskussion zu bringen, die fast ausschließlich mit vehementen Emotionen und Unterstellungen einher geht. Doch das bringt keinen weiter. Nut Feindschaft und Missgunst, letztlich Gewalt.

        Ich möchte lediglich, dass Sie die Argumente Ihrer Gegner ein wenig ernster nehmen und über sie nachdenken, was nicht geschehen kann, wenn Sie Ihnen sofort Feindseligkeit gegen sich oder gar Antisemitismus unterstellen. Ich hoffe, es gelingt mir, Sie vom Gegenteil zu überzeugen. Ich bin nicht ihr Feind, nur weil es Gegenargumente gegen die Beschneidung gibt.

        Ich bitte Sie darum demütig, meine Argumente zu prüfen und mich gegebenfalls eines Besseren zu belehren, anstatt sich dazu hinreißen zu lassen, einfach nur in simple religiöse Verblendung zu verfallen, die nichts weiterbringt.

        mfg

      • Aristobulus Says:

        Sie, Oliver P., haben nichts weiter als das anmaßende, nervend wortschwallende Anliegen, das Judentum zu beschneiden, zu drohen und Juden als Verstümmeler darzustellen.
        Neuauflage der alten Gerüchte über blutgeile Juden…

        Sie sind ein Propagandist des neuesten Antisemitismus, ein kleiner gestörter Judenhasser im weißen Pseudo-Gesetzespelz.

        An Sie verschwende ich kein weiteres Wort.

      • Paul Says:

        Aristobulus,
        DFTT

      • Yael Says:

        Es geschah, dass Turnus Rufus, der Schlechte, Rabbi Akiwa fragte

        »Welche Taten haben einen höheren Stellenwert: Die Taten G-ttes oder die des Menschen?«

        Rabbi Akiwa sagte: »Die des Menschen.«

        sagt Turnus Rufus: »Kann der Mensch Himmel und Erde erschaffen, was ist das für eine Antwort?«

        »Dein Beispiel ist nicht relevant, denn wir wissen, dass der Mensch nicht mit G’ttes Maß gemessen werden kann.«

        Es fragt Turnus Rufus: »Warum machen Juden eine Beschneidung?« Rabbi Akiwa sagt: »Ich wusste, dass du mich das fragen würdest, deshalb habe ich dir gesagt, das die Taten des Menschen einen höheren Stellenwert besitzen.«

        Da brachte Rabbi Akiwa Korn und einen gebackenen Teig: »Ist dieser Kuchen nicht schöner als das Korn?« Turnus Rufus antwortet : »Wenn G’tt eine Beschneidung wünscht, warum kommt der Junge dann nicht schon beschnitten auf die Welt?« Da erwidert Rabbi Akiwa: »Und warum muss nach seiner Geburt noch die Nabelschnur getrennt werden? Und zur Antwort auf deine Frage, warum er nicht beschnitten geboren wird, antworte ich dir: Dafür haben wir die Pflichten der Tora, die Mizwot, bekommen, um uns durch unsere Taten selbst zu heiligen.«

        Midrasch Tanchuma

        Damit ist aus jüdischer Sicht alles gesagt. Diskussionen über die Brith werden hier nicht mehr geführt. Kommentare dazu gelöscht.

      • Yael Says:

        „(Nicht den eines jüdischen Kindes, da ein Kind in diesem Alter noch kein Jude sein kann! Es wird also prinzipell immer ein Nichtjude beschnitten.)“

        Herr Oliver P

        das ist doch völliger Quatsch. Jude ist wer durch eine jüdische Mutter geboren wurde. Das ist die Halacha. Es sei denn, Nichtjuden wollen Juden auch noch ihre Definitionen aufzwingen. Übrigens: Die Brith Mila ist nicht verboten, daher machen Sie sich strafbar, wenn sie eine Waffe ziehen.

  8. Yael braucht unsere Hilfe am besten aus Berlin!!! « juedisches Says:

    […] Hier der link: https://yaelmyblog.wordpress.com/2012/10/19/ein-besonders-grasser-fall-von-volksverhetzung/#comments […]

  9. Carina Says:

    Ich habe es auch gebloggt! Hoffentlich finden wir jemanden der helfen kann! http://juedisches.wordpress.com/2012/10/19/yael-braucht-unsere-hilfe-am-besten-aus-berlin/

  10. Egal Says:

    Hallo Yael, ich werde sehen, daß ich deinen Beitrag und Aufruf die Tage bei facebook posten kann, es kann ja nicht sein, daß Du von solchen Idioten bedroht wirst, weg mit dem braunen Dreck!!

    • Aristobulus Says:

      Der braune Dreck ist schon hier… lies mal Oliver P.s Tiraden. Nein, lies sie besser nicht, lohnt nicht

      • Nexus 6 Says:

        Tja mir scheint Sie haben gar nicht die intellektuellen Möglichkeiten einem Hr. P argumentativ zu begegnen. Deshalb versuchen Sie es wieder mit Ihren üblichen Mitteln. Verleumdung, Beleidigungen und böswilligen Unterstellungen.

        Sie Hr. Aristobulus tun mir auch leid. Hr. P als braunen Dreck zu bezeichnen ist eine Frechheit. Wenn ich der wäre würde ich Sie anzeigen wegen Verleumdung und Beleidigung.

        Passen Sie bloss auf das Sie mich nicht beleidigen. Ich habe Ihren Namen und Anschrift Hr. Cohn.

      • Yael Says:

        @Nexus/Lydia

        das war der letzte Beitrag den ich von Ihnen freigeschalten habe. Und das nur damit das Ari noch mitbekommt. Manchmal denkt man, man kennt einen Namen und täuscht sich doch. Mal darüber nachdenken.

  11. colchico Says:

    Yael, leider kann ich mit den gewünschten Kontakten nicht dienen. Aber vielleicht findet sich über die Rechtsanwaltskammer Berlin ein geeigneter Anwalt?
    Wenn Du einen gefunden hast, wird vermutlich bereits die Beratung Kosten verursachen. Was hältst Du davon, ein Spendenkonto dafür einzurichten?

  12. Paul Says:

    Liebe Yael,
    mit einem „Draht“ zu irgendjemandem kann ich Dir nicht dienen.

    Wenn ich der Meinung wäre, dass eine Straftat vorliegt, dann würde ich Anzeige erstatten:
    https://www.berlin.de/polizei/internetwache/strafanz1c.php

    Habe mich bei NARKIVE mal ein bischen umgesehen.
    Da ich nicht Fachmann bin, kann ich nicht einschätzen ob das dort Geschriebene jutitiabel ist.
    Nach meinem Laienverständnis eher nicht. Für mich ist das eine Narrenkrippe.

    Bei meinen Streifzügen durch das Internet begegne ich immer wieder solchen Seiten. Nach einer kurzen Runde, schüttele ich mir den Dreck von den Füßen und entferne mich wieder.
    Als ich noch ganz neu war, habe ich voller Entsetzen mal einen sehr antisemitischen Blog bei Lila verlinkt. Damals war ich so naiv und blöd und wollte damit meiner Entrüstung Ausdruck verschaffen, weil ich meinte, dass es sowas nicht geben dürfe.
    Aber Lila hat mich aufgeklärt. Seitdem verlinke ich sowas nicht mehr, weil ich solchen Irren dadurch eine unnötige Verbreitung verschaffe.
    Mit mehr als diesen Hinweisen kann ich nicht dienen.

    Ach so, die Information des Zentralrates der Juden wäre eine niederschwellige Möglichkeit die strafrechtliche Relevanz einschätzen zu lassen. Ich weiß aber nicht, ob der Zentralrat darauf eingerichtet ist.

    LG
    Paul

  13. Yael Says:

    Ich danke allen, die mir geschrieben haben. Ich muss nur noch einmal betonen, dass ich nicht persönlich bedroht werde. Dann wäre ich sofort bei der Polizei gewesen.

    Vielen lieben Dank für euer Engagement.

  14. Aristobulus Says:

    Leute,
    fällt euch auf, was mir auffällt?

    Im neunzehnten Jahrhundert stand ein mittelalterlicher Zombie mit Namen Judenhass in einer aufgeblasenen, zum Schein universitätstauglichen Version als ‚Antisemitismus‘ wieder auf, mit der Forderung, dass Juden abgeschafft gehörten.

    Nach 1945 wechselte der selbe uralt-Judenhass-Antisemitismus zum zweitenmal sein Erscheinungsbild und stellte sich fortan als ‚Israelkritik‘ dar: Israel galt nun als der Jud unter den Staaten, den es abzuschaffen gelte, und Juden weltweit bekamen ihn weiter in dieser Ausprägung zu spüren: Mit Ausgrenzungen, Ausschreitungen und Nötigungen.

    Nun, seit dem explodierenden Wahn der Antibeschneidungsdebatte im vergangenen Sommer, scheint der Judenhass eine dritte von „Israelkritik“ unabhängige Neuauflage zu kriegen:
    Drohungen gegen das Judentum wegen der Beschneidung, die man nun abschaffen will, um das Judentum abzuschaffen.
    Ganz neu daran ist das pausenlose Drohen mit einer verbogenen, verfälschten Fehlinterpretation des deutschen Grundgesetzes, um es als Waffe gegen Juden zu definieren, die sich trauen, jüdisch zu leben.
    Absicht: Die Feindschaft des Judentums gegen die Deutschen qua deutsches Gesetz neu zu erfinden.
    Stichworte dieser Neuauflage der dritten Art: „Verstümmelung, Kindesmissbrauch, Vergewaltigung, Mord, Steinzeitritual“.

    Ich glaube, dass dieser eifrige, eifernde Oliver P. den obigen Aufruf zur Gewalt selber verfasst hat. Den, um den es hier geht.
    Was meint Ihr?

    • A.mOr Says:

      כן

      • Aristobulus Says:

        oder Barbie :mrgreen:

      • Aristobulus Says:

        …die übrigens Jüdin ist, sie wurde von einer Jüdin entworfen!, di fajne Mezieh.
        Und Ken (Du hast den Boytchik unter Anderem erwähnt) ist beschnitten (Anderes kann nicht bewiesen werden), wajl a Jid. Hurra!, also ist alles gut, und keiner kann denen ans Leder – denn die haben nur Plastik ;), sie verrotten nichtmal, wenn was passiert. Die sind noch in einer Million Jahren da.

        Seien wir also getröstet…

      • A.mOr Says:

        Die rätseln in einigen fantastilliarden Jahren (zB) über die seltsamen Funde von Knochen, die nach der Rekonstruktion ihrem äußerlichen Aufbau so sehr ähneln, nur eben zigmal riesiger. Dann danken sie „ihrem Schöpfer“, daß sie nicht aus so vergänglichem Material gemacht wurden, und auch diesen lästigen Sexualtrieb nicht kennen, Geburt, Wiedergeburt, ach, sie sind eben einfach da, seit fantastilliarden Jahren…
        PS/Säuger gibt’s natürlich auch (noch), die haben große Augen (gemacht)! … 😯 🙄 😯

    • Yael Says:

      „Ich glaube, dass dieser eifrige, eifernde Oliver P. den obigen Aufruf zur Gewalt selber verfasst hat. Den, um den es hier geht.
      Was meint Ihr?“

      Nein, ganz sicher nicht. Ich kenne den Herrn aus dem Internet, der das verfasst hat. Der ist ganz anders drauf. Sein Name und Adresse sind bekannt. Daher bitte keine Spekulationen.

  15. Yael Says:

    Es ist schon erstaunlich, was manche hier abziehen.
    Ich schreibe einen Artikel über einen ganz wüsten Antisemiten und bitte um Hilfe, und sofort kommen wieder die üblichen Verdächtigen und diskutieren über die ach so grausame Beschneidung. Ich habe einige hier nicht freigeschalten, weil ich die Nase voll habe, dass mein Blog wieder und wieder missbraucht wird. Denn nein, nicht der Typ, der obiges im Internet massenhaft von sich gibt, ist das Problem derer, sondern mal wieder „die Juden“ (was Israel in der Debatte zu suchen hat, ist mir gänzlich schleierhaft). Vielleicht gehen die drei mal in sich (zwei habe ich nicht zugelassen) und denken darüber nach, wie man wieder mit Juden in Deutschland umgeht.

  16. Yael Says:

    Wenn noch jemand eine Idee hat, kann er sich gern über mein Kontaktformular an mich wenden. Ich schließe die Kommentarfunkion.
    Vielen Dank auch an jene, die sich bei mir über das Kontaktformular gemeldet haben. Vielen Dank für eure Tipps.

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