Grassiert in der Schweiz gerade ein besonders schlimmer Virus?

Was frau so alles im Internet zu lesen bekommt. Jetzt habe ich aber solche Angst.

J.L.
6. April 2012 – י״ד בניסן תשע״ב at 13:42

Ich bin eine Frau, übrigens. Eins sage ich Ihnen zum letzten Mal: Sollte ich sehen und erleben wie das unschuldige Volk Israels, wie die unschuldige Jugend in einem zerstörerischen Krieg gegen den Iran leidet und stirbt, habe ich mich entschieden, mich an Zionisten wie Sie zu rächen: dann führen wir beide unser Gespräch in Berlin weiter, bei Ihnen zuhause. Lebe Wohl!

Irgendwas scheint mit den Schweizerinnen nicht zu stimmen.😀

Update: Ich muss mich bei den Schweizerinnen entschuldigen😉, ich habe neue Infos: Die „Dame“ hat gelogen, denn sie lebt in Deutschland. Daher werde ich mir doch überlegen, sie wegen Bedrohung anzuzeigen. Dass sie angeblich Jüdin ist und in Israel gelebt hat, hatte ich ihr sowieso nie abgenommen.

26 Antworten to “Grassiert in der Schweiz gerade ein besonders schlimmer Virus?”

  1. Dante Says:

    Zu dem Zitat kann ich nur eines sagen: HÄ?

    • Yael Says:

      Das ist eine gestörte Schweizerin, die mich im Internet stalkt.
      Hier ging es um eine Diskussion um den Iran und Israel.

      • Dante Says:

        Mag sein, aber die Dame scheint eine atypische Antizionistin zu sein. Von Antizionisten ist man doch gewohnt, dass ihr Mitgefühl allen möglichen Völkern gilt, nur nicht dem jüdischen oder gar dem israelischen.

      • Yael Says:

        Sie hat noch viel mehr über Israel gelabert, das habe ich nicht zitiert, weil es eh unwichtig ist.
        Das alles in doch nur eine Fassade um sich einen Touch der Nichtantisemitin zu geben. Wer hat es denn nötig zu lügen, er hätte 10 Jahre in Israel gelebt, Israel sei so fürchterlich, nun leben sie wieder in der Schweiz, weil es so schrecklich dort gewesen sei und all den Müll, dem nur ein krankes Hirn entsprungen sein kann? Die ist nicht atypisch, sondern ganz besonders typisch.

      • Dante Says:

        Wenn sie typisch ist, dann für eine bestimmte Sorte von Antizionisten. Wen oder was meint A.mOr mit ‚J.L.‘? Jennifer Lopez doch wohl nicht ;)?

      • Yael Says:

        Nee, die nicht, sondern diese „Dame“.
        Steht oben drüber: J.L. 6. April 2012 – י״ד בניסן תשע״ב at 13:42

      • Dante Says:

        Hast Du einen konkreten Verdacht, wie die Frau tatsächlich heißt?

      • Dante Says:

        Ich stelle diese Frage, weil mir die Initialen irgendwie bekannt vorkommen, und hoffe, niemandem Unrecht zu tun…

      • Yael Says:

        Leider nicht.

      • Yael Says:

        Kannst du es mir über mein Kontaktformular mitteilen? Vielleicht kommt mir die Dame ja auch bekannt vor?

      • A.mOr Says:

        Jennifer Lopez!
        :!megaLOLita!:
        Du träumst, Dante, mein Freu(n)d! 😀 😆 😥

        Aaaayyyy!

      • A.mOr Says:

        Dante,
        übrigens
        „…aber die Dame scheint eine atypische Antizionistin zu sein.“
        Nu, nicht wirklich, obwohl’s vertrackt erscheint. Wenn Du allerdings in meinem Kommentar nicht nur das ‚J.L.‘ erblickt hättest, dann wäre Dir Ceasars Vorgehen nochmal in den Sinn gekommen?
        Stichwort: Ausspielen.
        Sagt das Handbuch „Für den richtigen Kerl!“ nicht aus, daß das eine typisch weibliche Taktik sei? 🙄
        Immer lächeln…

  2. Paul Says:

    „Watt et nich all jibt“, pflegte meine Oma zu sagen.

    Eher glaube ich an eine Seuche als an einen Virus. Dazu ist doch ein Virus viel zu vornehm?
    Aber Yael, mach Dir bitte keine Sorgen, wer soll Dich denn in Deiner Zwischenwelt finden?

    Die besten Wünsche zum Osterfest.
    Paul

    • Yael Says:

      Ich mach mir auch keine Sorgen. Bei 3,4 Millionen Berlinern kann man nur Glück bei der Suche wünschen.😀
      Ich wollt euch nur mal zeigen, wieviel Irre im Internet unterwegs sind.

    • Dante Says:

      Eher glaube ich an eine Seuche als an einen Virus. Dazu ist doch ein Virus viel zu vornehm?

      Eine Seuche ist eine hochansteckende Krankheit, die in relativ kurzer Zeit viele Menschen befällt – egal, ob dafür ein Bakterium, ein Virus oder etwas anderes (z.B. ein einzelliges Tier wie bei Malaria oder ein Protein wie bei BSE) ausgelöst wird. In diesem Falle tippe ich auf Prionen, denn die befallen das Gehirn und führen zu Verwirrungszuständen…😉

  3. A.mOr Says:

    Du bist eine Löwin, liebe Yael!

    Aber so ganz harmlos ist solch Ankündigung eines „Besuchs“ nun wirklich nicht. Man betrachte nur dieses fein säuberliche Muster, wo dorten „das unschuldige Volk Israels, wie die unschuldige Jugend“ steht, zu deren „Beschützer“ wider den „Zionisten wie Sie“ sich diese Person berufen gibt. Solches hat Methode.

    An sich nichts neues, sagen wir ein Gaius Iulius Ceasar zB verstand es auch meisterlich die Konflikte innerhalb der gallischen Völker zu seinem Nutzen zu schüren.
    (…auch bei und auf dem Gebiet der heutigen Schweiz, übrigens, wo es erst losging, wo Helvetier und ein Ariovist -nennen wir’s doch „protoSchweizer“- dem Ceasar Anlaß wurden „einzugreifen“…)

    Gewalt beginnt schon mit dem Wort, und diese Suggestion von ‚J.L.‘ beinhaltet weit mehr, als nur spinnerke Anwandlung.

    Deine Gelassenheit ist bewundernswert, jedoch auch angebracht.
    Gerade dieser Tage, wir feiern die Freiheit!
    Chag pessach sameach!

    • Yael Says:

      Ja, Gewalt beginnt schon mit Worten. Die ist sicher auch nicht ungefährlich, eben weil sie mir ziemlich krank erscheint.
      Jedoch ist sie so weltfremd, zu meinen mich finden zu können, dass ich darüber wirklich nur lachen kann.
      Ich hoffe, die bekommt irgendwann die Hilfe, die sie dringend braucht.

  4. Vorsicht Says:

    Ich wäre mit „verstecken auf dem Internet“ vorsichtig. Meistens hinterlässt man Spuren, die eine Identifikation ermöglichen.

    In Ihrem Fall, vermute ich, dass ich Vor- und Nachnamen schon gefunden habe (einfach aus Neugierde, um ihre Aussage zu prüfen, dass es unmöglich ist).

    ———————————————————————————————

    Name habe ich selbstverständlich gelöscht, auch wenn ich es weder bestätige noch dem widerspreche.
    Unmöglich ist natürlich nichts. Aber was soll man da machen. Wenn sie in Dtl. leben würde, hätte ich auch Strafanzeige erstattet.

  5. Vorsicht Says:

    Mittlerweile habe ich die definitive Bestätigung, dass mein Tipp bez. Name richtig ist, bei der Adresse bin ich mir nicht sicher.

    grundlegende Vorsichtsmassnahmen: eben nicht mit demselben Nick der noch dazu auf einen Blog verweist posten gehen, sondern überall mit einem anderen Nick posten, nach Möglichkeit auch auf derselben Site pro Thread den Nick wechseln.

    Bei den Angaben zum Blog nicht den richtigen Namen und Adresse eingeben, auch beim Kontakt-Mail des Blogs nicht.

    Keine persönlichen Informationen abgeben, möglichst viel unpersönlich (ohne Zusammenhang mit „ich“ und eigenen Erfahrungen) erzählen. Wenn doch, Details verfälschen. Abgesehen davon ist die jüdische Welt so klein, dass alles nichts nützt…

    Strafanzeig scheint mir angesichts dessen, was hier zitiert ist, nicht angemessen…

  6. Dante Says:

    Um der Gefahr entgegenzutreten, dass die Schweiz ein wenig undifferenziert nur als Heimat solcher „Herrschaften“ wahrgenommen wird, möchte ich darauf hinweisen, dass nicht nur Einstein zeitweise Schweizer war, sondern in der Schweiz auch die Redaktion des Blogs RelativKritisch sitzt, die sich nicht nur mit Einsteingegnern „herumschlägt“, sondern auch gegen Judenfeindlichkeit klare Kante zeigt. Sie setzt sich u.a. mit Grass „Gedicht“ auseinander (http://www.relativ-kritisch.net/blog/allgemein/gunter-grass-ein-gedicht-ein-gedicht/comment-page-1#comment-12017).

  7. Yael Says:

    J.L. hat sich bei mir gemeldet und sich entschuldigt. Inwieweit das ehrlich gemeint ist, weiß ich nicht, aber ich habe sie angenommen.

  8. A.mOr Says:

    Möchte hinweisen auf einen sehr gelungenen Artikel zum Thema „jüdischer Bolschewismus“, den ich gerne weiterempfehlen mag.
    http://www.hagalil.com/archiv/2012/05/31/chawer-stalin/

    Der Autor ist Historiker aus Bayern.

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