Fremde Feder: Eine passende Antwort auf den Dicken aus Niedersachsen

Ein besonders widerliches oder wohl eher bezeichnendes Zitat Gabriels, der zurzeit in Israel weilt, macht momentan im Internet die Runde.
Nach einem Besuch in Hebron ist sich der Mann nicht zu schade, sich die antisemitische Stereotype, Israel wäre eine Apartheidsstaat, zu eigen zu machen. Ich bin Gabriel sogar recht dankbar, denn nun weiß ich ganz genau, wen ich sicher nicht mehr wählen werde. Schon in den letzten Jahren habe ich die SPD mit Bauchschmerzen gewählt, weil sie mir als das kleinere Übel erschien. Nun ist die SPD für mich das größere Übel.

Eine passende Antwort auf ihn gibt Kevin Zdiara mit Gabriels Dschihad.

Deutsche Außenpolitik besticht schon seit jeher durch ihr Timing. An diesem Wochenende gingen mehr als 200 Raketen auf Israel nieder, mehr als eine Million Israelis lebten im Ausnahmezustand und in Todesangst. Just zu diesem Zeitpunkt brach der Vorsitzende der Sozialdemokratischen Partei Deutschlands (SPD) Sigmar Gabriel zu einem Abstecher nach Israel und in die Westbank auf. Man hätte erwarten können, dass er zu allererst mit deutlichen Worten diese neue Terrorwelle verurteilt. Doch Fehlanzeige.

[…]

Einmal in Israel fand der „Dicke aus Goslar“ Bestätigung für seine These, dass Israel das einzige Problem im Nahen Osten ist. Es lässt sich kaum mit Worten beschreiben: Ausgrenzung! Unrecht! Rassismus! Sigmar Gabriel fand sich plötzlich in einem Unrechtsstaat wieder, er wusste gar nicht wie ihm geschah. Was war passiert?

Ein Besuch in Hebron hatte ihm das wahre Gesicht Israels gezeigt. Wie an anderer Stelle bereits berichtet, meldete Gabriel auf Facebook: „Ich war gerade in Hebron. Das ist für Palästinenser ein rechtsfreier Raum. Das ist ein Apartheid-Regime, für das es keinerlei Rechtfertigung gibt.“ Starker Tobak, selbst für den „Harzer Roller“.

Man kann über die Situation in Hebron diskutieren. Sie ist sicherlich nicht ideal, es gibt dort viel Hass und Gewalt, aber auf beiden Seiten. Weder ist es ein rechtsfreier Raum für Palästinenser, noch herrscht dort Apartheid und natürlich gibt es eine Rechtfertigung dafür.

Zunächst einmal untersteht Hebron zum größten Teil der palästinensischen Verwaltung. Es stimmt, mit Recht und Gesetz nimmt es die Palästinensische Autonomiebehörde (PA) nicht so genau. Willkürliche Verhaftung, Erschießungen und Korruption sind dort an der Tagesordnung. Darauf spielte Sigmar Gabriel wohl nicht an, denn diese Seite interessiert deutsche Politiker mit nahöstlichem Geltungsdrang in der Regel nicht. Er meinte die Palästinenser, die in den israelisch verwalteten Gebieten Hebrons leben. Es stimmt, die Palästinenser, die in unmittelbarer Nähe zu den Israelis in der Altstadt Hebrons wohnen, müssen mit zahlreichen Einschränkungen leben. Das ist sehr bedauerlich und sollte schnellstmöglich geändert werden.

[…]

Denn seit 1992 wurden dort mindestens 37 Juden ermordet. Die letzten Opfer, von denen Sigmar Gabriel wahrscheinlich noch nicht einmal gehört hat, waren Hillel Palmer und sein 18 Monate alter Sohn, deren Auto im September 2011 aufgrund von palästinensischen Steinwürfen von der Straße abkam und hierdurch beide starben. Möglichkeit 1 ist somit gegenwärtig nicht durchführbar.

[…]

Er ist lediglich daran interessiert, einen Schuldigen für die Lage im Nahen Osten zu finden und der jüdische Staat bietet sich in guter deutscher Tradition als einziger Sündenbock an.

Gabriel bricht jedoch mit seiner Facebook-Meldung und der Verwendung des infamen Apartheidsbegriffs ein Tabu. Kein führender Politiker der großen Parteien hat dieses Wort je in Verbindung mit Israel verwendet und aus gutem Grund. Denn die Nebeneinanderstellung von Israel und Apartheid soll Israel als rassistisches und unmoralisches Regime delegitimieren, ihm sein Existenzrecht streitig machen. Palästinenser in Hebron unterliegen Verboten und Einschränkungen, nicht weil die israelische Regierung denkt, dass sie einer minderwertigen Rassen angehören würden, sondern aus Sicherheitsabwägungen, die aus den gerade skizzierten Vorfällen resultieren. Wer fordert, Palästinenser hätten ein Recht darauf, in Ost-Jerusalem oder Jaffa zu leben, der muss erklären, warum Juden nicht in Hebron leben sollen.

[…]

Nachdem die LINKE sich ja weiterhin zu den Antisemiten in den eigenen Reihen bekennt, ist es gut zu wissen, dass auch die SPD in ihrer Führungsspitze einen Nahost-Rambo vorweisen kann, der es mit Groth und Dierkes aufnehmen kann. Einer rot-roten Koalition steht von jetzt ab nichts mehr im Weg. In diesem Sinne: Hoch die antizionistische Solidarität!

11 Antworten to “Fremde Feder: Eine passende Antwort auf den Dicken aus Niedersachsen”

  1. Yael Says:

    Ich habe eben nach einem für mich wirklich bedrückenden Besuch von Sigmar Gabriels Facebook-Seite davon gesprochen, dass diese für Israelis eine »No-go-Area« und Gabriel ein Nazi sei. Mir ist klar, dass dies eine sehr drastische Formulierung ist. Aber genau so erleben die Israelis seinen Auftritt. Der drastische Begriff ist das, was mir und nicht nur mir angesichts seiner Äußerungen eingefallen ist. Wenn meine Formulierung zu dem Missverständnis geführt hat, ich wolle Sigmar Gabriel und seine Partei mit dem nationalsozialistischen Regime in Deutschland gleichsetzen, tut mir das leid. Das wollte und will ich ausdrücklich nicht, weil dieser Vergleich der SPD gegenüber mehr als ungerecht und dem Nationalsozialismus gegenüber verharmlosend wäre. Aber die demütigende Form des Umgangs mit den Israelis auf Gabriels Facebook-Seite übertrifft einfach vieles, was man sonst in der SPD erlebt. Und es verursacht selbst bei jemandem wie mir, der die SPD unterstützt, wirklich großen Zorn. Und den habe ich versucht auszudrücken.

    http://lizaswelt.net/2012/03/15/sigmar-gabriel/

    • Paul Says:

      Yaei, vielen Dank für diese Information.
      Kürzer und Treffender als Liza kann man es nicht ausdrücken.
      Auf einen groben Klotz gehör eben ein grober Keil.

      Hier habe ich eine genauso zutreffende Schilderung der Situation in Hebron gefinden.
      Habe ich auch schon bei Rika eingestellt. Aber vielleicht hast Du es noch nicht gesehen.
      Es gefällt mir zu gut. Deshalb möchte ich es weiter verbreiten.

      http://www.haolam.de/index.php?site=dertag&id=8274

      Habe auch nicht gewusst, dass in Hebron nur 500 Juden unter 165 000 Palästinensern leben.
      Apartheid durch die Juden?
      Nicht zu fassen wie unwissend Herr Gabriel ist.

  2. Rika Says:

    Sigmar Gabriel….

    nein, ihn kann man wirklich nicht wählen und wenn „seine“ SPD genauso tickt wie er, die SPD auch nicht!

    Es ist so unglaublich, was der Dicke von sich gibt und es ist erschreckend, was die Leute auf facebook dazu sagen…

    Mir ist ganz elend!

  3. Michael Says:

    Warst du schon einmal in Hebron? Ich war da, vor über 20 Jahren als die erste Intifada auf ihrem Höhepunkt war. Die kleinen Läden des arabischen Marktes, der damals noch direkt an das jüdische Viertel um die kleine Synagoge Avraham Avinu grenzte, waren geschlossen. Im Gespräch mit unseren Tourguide, der selbst im jüdischen Viertel wohnte, ist mir im Gedächtnis geblieben, mit welcher Verachtung er damals über seine arabischen Nachbarn sprach. Später war ich im benachbarten Beit Hadassa, einem weiteren jüdischen Viertel in Hebron. Ein arabisches junges Mädchen kam mir mit ihrem noch kleineren und wahrscheinlich Bruder entgegen. Ich erinnere mich, dass sie wirklich Angst hatte, an mir vorbeizugehen, vielleicht, weil ich natürlich nicht alleine war, sondern Teil einer großen Gruppe Jugendlicher v.a. aus den USA war. Das war für sie bestimmt ein mittlerer Kulturschock. Am sympathischsten waren mir die israelischen Soldaten, die uns begleiteten. Ich fand die damals so was von cool. Dem Offizier war anzumerken, dass er von der Veranstaltung nicht so viel hielt und uns und sich lieber irgendwo in Tel Aviv gesehen hätte. Ich kann mich noch erinnern, dass er mit unserem Leiter über Sinn und Zweck dieser Veranstaltung am diskutieren war.

    Ich weiß nicht, wie Gabriel und Co. nach Hebron gekommen ist. Ich weiß auch nicht, ob es so weise ist, ihn und seinen Freunden ausgerechnet die Hardcore-Siedler vorzustellen. Die Stadt ist bekannt für ihre Extreme und mitnichten repräsentativ für diese Gebiete. Hebron ist eine besondere Geschichte.

    • Silke Says:

      wenn Deine „Nachbarn“ Dich mit Steinen bewerfen, würdest Du sicher keine Abneigung gegen sie entwickeln, sondern ihnen freudig und willkommend lächelnd die andere Backe hinhalten?

      http://www.btselem.org/israeli_civilians/20110926_father_and_son_killed_in_car_crash

      • Michael Says:

        Ich vermute einmal, dass du eine christliche Sozialisation erfahren hast, sonst würdest du nicht den Hinweis mit der Backe geben. Meine Lehre ist das jedenfalls nicht.

      • Silke Says:

        äußerst rudimentär – aber selbst wenn nicht, hätte ich es als Bild garantiert irgendwo aufgeschnappt.

    • Paul Says:

      Michael, jetzt mal im Ernst:
      Wann warst Du in Hebron?
      Vor zwanzig Jahren?
      Na dann bist Du ja ein ausgewiesener Fachmann für die Situation in Hebron heute.

      Dein Mut ist aber schon bewundernswert, dass Du dich hier zu Wort meldest. Oder ist es Übermut?
      *Ironietaste aus.*

      P.S: Michael, schon mal darüber nachgedacht? 500 Hardcor-Siedler terrorisieren !65 000 Palaraber.
      Nicht auszuhalten diese Apartheid. *aua*

      • Yael Says:

        @Michael

        das es dort radikale Siedler, die Araber hassen gibt, bestreitet keiner. Die mag ich genauso wenig wie alle Extremisten.
        Aber darum geht es ja nicht, sondern dass ich von einem Politiker erwarten kann und muss, nicht antisemitische Stereotypen zu benutzen, wenn er etwas zu kritisieren hat. Als Politiker sollte man vorher sein Hirn einschalten und nicht dumme Propaganda weitergeben, dort herrsche Apartheid. Und dann noch der Zeitpunkt als täglich hunderte von Raketen auf Israel fielen und er dazu bezeichnenderweise schön schwieg. Wie ich von einer Israelin hörte, hat er, als er früher in Israel war ganz andere Töne angeschlagen. Scheinbar redet er jedem nach den Mund. Nicht sehr glaubwürdig der Herr.
        Der Mann will Bundeskanzler werden und hat sich damit selber für ein hohes Amt disqualifiziert.

  4. Yael Says:

    Zugegeben, es fällt schwer, zu einer anderen Einschätzung zu kommen, wenn man sich lediglich von einer Seite informieren lässt. Wer sich im Internet zu Hebron umtut, der wird schnell auf Videos stoßen, in denen Palästinenser beleidigt oder bespuckt werden, man sieht Netze, die über die Fußwege gespannt sind, weil die in den höheren Stockwerken wohnenden Juden ihren Müll einfach auf die Straße werfen, wo Palästinenser wohnen. Man sieht unsägliche Graffitis, wo gefordert wird, Araber ins Gas zu schicken und in manchen Videos kommen sogenannte Siedler zu Wort, die zumeist ziemlich abstruse, teilweise rassistische Thesen von sich geben. Das liefert ein ziemlich einseitiges Bild von der Lage in Hebron und nicht anders verhält es sich, wenn man eine Tour durch Hebron mit einer der zahllosen Nichtregierungsorganisationen (NGO) macht. Diese Stadt in der Westbank ist mittlerweile zum Zentrum von NGOs geworden, die lediglich ein Ziel haben: israelisches Unrecht zu dokumentieren. Es gibt nicht eine einzige Organisation, die sich palästinensischen Steinwürfen auf Juden, Scharfschützenattacken und antijüdischen Drohungen widmet.

    In Gabriels unverzeihlichem Ausspruch gehen aber noch weitere Fakten unter. So zum Beispiel, dass 80% von Hebron unter palästinensischer Verwaltung stehen (Zone H1), wo das israelische Militär kein Zugang hat und wo kein einziger Jude lebt bzw. leben darf. 1998 übergab Israel die Verantwortung für diese Gebiete an die palästinensische Autonomiebehörde (PA), behielt aber die Hoheitsgewalt über die Bereiche, in denen Juden wohnen (Zone H2), schlichtweg deshalb, weil die PA nicht sicher stellen kann, dass die paar hundert Juden in Frieden dort leben können. So kann Gabriel im palästinensischen Teil Hebrons natürlich keine Apartheid beobachten, weil es dort keinen nicht einen einzigen Juden gibt, es ist ein ethnisch gereinigtes Gebiet.

    Die Situation für die Juden, die im israelisch verwalteten Teil Hebrons wohnen, ist geprägt durch offene Feindseligkeit und Gewalt gegen sie. Seit der Übernahme der Westbank durch Israel im Sechs-Tage-Krieg kam es regelmäßig zu Anschlägen und Gewalt gegen die Juden in Hebron, egal wie diese sich verhielten. Es begann mit einem Granatenanschlag auf friedliche Pilger im Jahr 1968 und es folgten zahlreiche tödliche Angriffe gegen die jüdische Bevölkerung in Hebron bis heute.

    Es ist richtig, ab den 1980ern kam es auch zu Mordanschlägen durch jüdische Terroristen, die schließlich im Massenmord an 29 Palästinenser durch den jüdischen Fanatiker Baruch Goldstein ihren traurigen und erschütternden Höhepunkt fanden. Was aber Goldsteins abscheuliche Tat vergessen macht, ist, dass Juden mindestens genauso von Terror betroffen waren. Wenn man sich die Jahre seit den Madrider Friedensverhandlungen ansieht, dann kommt man auf die Zahl von mindestens 37 ermordeten Juden und das bei einer Zahl von gerade einmal knapp 600 jüdischen Bewohnern in Hebron. Die zahlreichen Verletzten seien an dieser Stelle einmal ausgeklammert. Man muss kein Mathegenie sein, um zu sehen, dass das eine ziemlich hohe Ratio ist.

    Wenn nun Menschen wie Gabriel so tun, als seien die Maßnahmen, die die israelische Regierung in den jüdischen Vierteln Hebrons vornimmt, nur dazu da, um die palästinensische Bevölkerung aufgrund ihrer ethnischen Herkunft zu schikanieren, der ignoriert schlicht diesen Terror und die Gewalt gegen die dortigen Juden.

    Was aber an Gabriels Formulierung vor allem aufstößt, ist seine Vorstellung, dass Hebron eine israelische Siedlung sei. Das verrät eine Geschichtsvergessenheit, die schon beinahe kriminell ist. Denn es ist eine Unverschämtheit, Hebron als illegale israelische Siedlung zu bezeichnen. Zum ersten Mal wird Hebron um 1720 v. Chr. erwähnt und war bis 1929 durchgehend jüdisch besiedelt, damit gilt es als eine der ältesten jüdischen Städte überhaupt und mit dem Grab der Patriarchen befindet sich dort eine der heiligsten Orte des Judentums.

    Ebenso bedenklich ist aber, dass Sigmar Gabriel mit seinen Äußerungen auch ganz bewusst in Deutschland weitverbreitete Fehlurteile bezüglich des Nahostkonflikts aufgreift. Denn, wie eine Studie der Friedrich-Ebert-Stiftung im letzten Jahr bekannt gab, glauben 47.7% der Deutschen, dass Israel einen Vernichtungskrieg gegen die Palästinenser führt. Diese Einschätzung hat nichts mehr mit Kritik an irgendeinem Fehlverhalten der israelischen Regierung zu tun, sondern sie speist sich aus einem Ressentiment gegen den jüdischen Staat, den man in eine Reihe mit Nazi-Deutschland stellt.

    Offenbar ist man in weiten Teilen Deutschlands davon überzeugt, dass Israel unmoralisch und letzten Endes illegitim ist. Wenn nun Gabriel davon spricht, dass Israel ein Apartheidregime führe (und es spielt keine Rolle, ob er sich nur auf Hebron bezog oder nicht, weil er es ja Regierungspraxis Israels betrachtet), dann schlägt er in diese Kerbe und bedient den deutschen Stammtisch. Wer die Kommentare auf Gabriels Facebook-Seite einen Tag nach der skandalösen Äußerung beobachtet, der sieht, dass die Ablehnung seiner Äußerung einer großen Zustimmung gewichen ist. Man beglückwünscht Gabriel dazu, endlich mal die Wahrheit gesagt zu haben und gegenüber der „Juden-Lobby“ Rückgrat gezeigt zu haben.

    http://www.achgut.com/dadgdx/index.php/dadgd/article/gabriel_macht_ein_fass_auf/

  5. Yael Says:

    http://www.juedische-allgemeine.de/article/view/id/12683

    „Der Unmut vieler jüdischer Sozialdemokraten wächst. In Köln verließ bereits einer die Partei“

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