Katzenpflegemama

Darf ich vorstellen?

Das sind Peter und Paul, zwei 8 Jahre alte Kater, die ein neues Zuhause suchen. Der ältere Herr, bei dem beide leben, kann sich leider aus gesundheitlichen Gründen nicht mehr um sie kümmern. Da sie zusammen vermittelt werden müssen, ist es nicht so einfach einen guten Platz für sie zu finden. Bis dahin werde ich beide bei mir aufnehmen, damit sich wieder jemand richtig um sie kümmern und sie umsorgen kann. Leider kann ich sie nicht auf Dauer bei mir aufnehmen.
Da mir die Berliner Tiertafel so viel gutes zukommen liest, brauchte es keine Überredungskunst, damit ich ja sage. Um Futter, Tierarztkosten etc. muss ich mir keine Sorge machen.
Anfang Februar ziehen sie bei mir ein. Dass ich sehr neugierig bin und ich mich auf beide freue, muss ich sicher nicht betonen.

139 Antworten to “Katzenpflegemama

  1. Paul Says:

    Herzlichen Glückwunsch Yael!
    Wenn Du die Kater nicht innerhalb ganz kurzer Zeit, zwei bis drei Wochen weg gibst, bleiben sie für immer bei Dir.
    Darauf nehme ich Wetten an.
    Korrektur: Vielleicht sind zwei Wochen schon zu lange.
    Wer will denn solche lieben Tiere noch weg geben?

    Trotzdem, vergiss Deine Schilddrüsenoperation nicht. Die Kater können keine Ausrede sein, dafür, dass Du sie wieder vertagst.

    • Carina Says:

      Paul, da hast Du sowas von recht!
      Ich sehe es schon vor mir wie uns Yael bald des öfteren lustige und nette Katzengeschichten erzählen wird. Ich freue mich sehr darauf.
      Liebe Grüße Carina

  2. Carina Says:

    Liebe Yael,
    auch ich dachte gerade daran das die beiden wahrscheinlich nicht nur vorübergehend bei dir bleiben. Und schon kommt mir Paul mal wieder zuvor^^
    Ich denke auch das Du einfach eine richtige Tiermama bist und Du es brauchst gebraucht zu werden. So wie es auch mir geht. Unser „Neuzugang“ Oskar ist nun auch schon 8 Monate alt und endlich wird er etwas ruhiger! Ich bin mir sicher das es die zwei Fellnasen sehr sehr gut bei Dir haben werden. Aber bitte bitte denke auch an Dich! Deine Gesundheit meine liebe ist zur Zeit das wichtigste!
    Ich wünsche Dir alles erdenklich liebe und gute!
    Carina

  3. Julia Says:

    Liebe Yael,
    ich freue mich so, sowohl für Peter und Paul, wie auch für dich! Ich schliesse mich Paul an. Du wirst sehen, wie schnell du sie lieb gewonnen hast, so dass du sie nie und nimmer weg geben wirst und die werden dir viel Freude machen. Tiere sind so dankbare Geschöpfe und die Liebe die wir ihnen geben geben sie uns zigfach zurück. Es ist gut, dass die zwei sind, wenn du abwesend bist, und du wirst sehen, sie werden bald dein Herz im Sturm erobern.
    Euch drei wünsche ich vom ganzen Herzen alles Liebe und Gute!
    Wie steht es jetzt mit deiner bevorstehnden Operation?

  4. Yael Says:

    Die beiden werden wirklich vorläufig bei mir sein, ich kann sie nicht behalten, selbst wenn ich wollte. Erstens geht das finanziell schon nicht und zweitens möchte ich nicht wieder erleben, wie Katzen leiden, wenn sie alt oder sehr krank sind und auch nicht, wenn es dem Ende entgegen geht. Ich möchte das wirklich nicht noch einmal erleben.

    • Carina Says:

      Das verstehe ich sehr gut. Aber dann machen Sie lustige Sachen und bringen ein zum lachen.Kuscheln sich im Bett an einem und schnurren ins Ohr. Und dann ist es um einen geschehen. Auch ich wollte nachdem wir unseren geliebten Durango wegen seinen Nieren einschläfern mußten keine Katze mehr. Wir hatten ja noch zwei. Aber Durangos Bruder Tyson hat angefangen überall hin zu machen. Also kam Oskar und es hörte sofort auf. Es ist schon toll, wenn man abends nach hause kommt und man wird angemautzt wo man jetzt solange war. Und sobald man Futter hinstellt hat man wieder Frieden in der Wohnung🙂

  5. Julia Says:

    Yael, das Problem ist, dass gerade für so sensible Geschöpfe, wie die Katzen sind, gar nicht gut ist, vor allem wenn sie älzter sind, ihr Zuhause ständig zu wechseln. Das sollten die vom Tiertafel Belin wohl wissen. Es ist aber so, sie probieren, in der Hoffnung, dass du sie behälst. Wenn du wirklich sie nicht behalten kannt, sag es einfach und mache ihnen klar, dass die zwei Kater besser bei einer älteren Person aufgehoben werden.
    Ich selbst habe mir sehr gut übelegt bevor die jetzigen Kätzchen genommen habe. Bedenke, dass Tiere kein Möbelstück sind, die man hin und her schiebt. Die frühere besitzerin meiner Katzen meinte, sie gebe ihre Katzen auf „Probezeit“, wenn es nicht geht sucht sie jemand anderen. Ich habe ihr aber gesagt, dass „wenn ich sie nehme, bleiben sie bei mir und es gibt kein Zurück mehr, sonst würde ich sie nehmen. Eine von ihnen war richtig wild u. konnte man sie nicht fassen (ich habe mir ihr nicht aufgedrengt), vermutlich wurde sie auch mal „auf Probe gegeben und hatte kein Vetrauen mehr, was ich direkt ins Gesicht der Dame sagte und da fing sie zu stottern). Schon nech 2 Wo wurde sie zahm und verspielt, began zu schmusen, zu plappern und meine Nähe zu suchen.
    Nochmal, wenn du sie nicht behalten kannst, denke an die Kater und kläre OFFEN mit der Tiertaffel. Sonst ist es weder für dich noch für die Kater gut. Gut gemeint ist es, aber eben, man soll stets an die Folgen denken. Jede Trennung ist für Kleinkinder und Tiere eine psychische Belastung, sie fühlen sich allmählig abgelent, unerwünscht und sie verlieren das Vetrauen in den Menschen..
    So meine Meinung.

    • Yael Says:

      Das ist der Tafel bewusst. Die beiden werden von dem Mann überhaupt nicht mehr versorgt, jeden Tag geht jemand von der Tiertafel dorthin, um sie zu versorgen, das ist aber auf die Dauer kein Zustand. Und da es schwer ist beide zu vermitteln, suchten sie dringend eine Lösung wenigstens erst einmal zur Pflege. Dort arbeiten Menschen, die sehr engagiert sind und sie tun nichts, was den Tieren schaden könnte. Dass ich beide nicht behalten kann, wissen sie, denn sonst hätte ich mit meiner Katze nicht deren Hilfe gebraucht.

    • Silke Says:

      wie geht nochmal der (dumme) Spruch?

      „seit ich die Menschen kenne, liebe ich die Tiere“

      soll von Schopenhauer sein, ich hoffe, er hat den Unsinn ironisch gemeint.

      • Aristobulus Says:

        … so halb und halb?, das Ironischte wird das „die“ sein, oder beide.

      • Yael Says:

        Nee, ich glaube nicht, dass er ironisch gemeint war. Schopenhauer war leider kein Menschenfreund.

      • Silke Says:

        aber die Aussage ist so in sich dämlich und ich habe gehört, Schopenhauer sei nicht dumm gewesen.

      • A.mOr Says:

        Schopenhauer war anscheinend kein dummer Mensch😉 und anscheinend kein Menschenfreund, und abgesehen davon, daß es schon länger her ist, daß ich von ihm was las (und seine intelligenten Gedankensprünge dabei schätzen lernte) wurde er mir in einem anderen blog (hagalil?) mal von jemand Gewitzten präsentiert als beispielhafte Person, die auch Antisemit gewesen sei.

        Es kursiert wohl irgendwo eine Liste mit antisemitischen Aussprüchen von anerkannten Persönlichkeiten, die einem beizeiten (in Auszügen) präsentiert wird, so wie die „Protokolle der Weisen von Zion“ oder die „Talmud-Lügen“ als Grundlagen bzw Rechtfertigungen für den Antisemitismus benutzt werden.

        Was es beim Schopi war, hab’s vergessen…
        Ein Spruch von ihm hat sich mir eingeprägt:
        „Die Intelligenz wurde unter den Menschen am gerechtesten verteilt; jeder glaubt genug davon zu haben.“

        Unter anderem wird ‚den Juden‘ ja allerlei übles vorgeworfen, die ‚antisemitische Karikatur‘ eben.
        (öhm, nebenbei: offenbar gibt’s auch eine ‚antiziganische Karikatur’…)
        Habe es eben noch von Tonio gelesen, der auch entsprechende Erfahrung hat (und ich kenne solches persönlich -nicht überraschenderweise- auch).

        Nu, trotzdem möchte ich mir erlauben auf einen unserer „barbarischen Bräuche“ hinzuweisen, am 8.Februar feiern wir den 15.des Monats Schwat, das ‚Neujahrsfest der Bäume‘.
        Lesenswert: TuBiSchwat in einer Minute erklärt.

        (Danke Yael für Deinen Feiertags-link zu de.chabad.org!
        Zu finden unter ‚jüdische Religion‘ – ‚Feiertage in 2011‘.
        Wird von chabad ständig aktualisiert, also keine Sorge, steht bei denen jetzt 2012.)🙄 ° 😎 ° 🙄

      • Silke Says:

        A.mOr

        ich habe mir über den Sommer so ungefähr ein halbes Dutzend Agatha Christie aus der Zwischenkriegszeit reingezogen.

        Die wird auch immer antisemitischer Äußerungen bezichtigt.

        Stimmt, aber erstens legt sie sie ihren Figuren in den Mund und zweitens gibt es mindestens ebenso viele wenn nicht mehr von den gleichen Personen über Dagos, das sind offenbar alle, die irgendwie italienerähnlich scheinen. Sie benutzt solche Äußerungen, um die Leutchen zu charakterisieren. Manche, die so etwas sagen, sind sympathisch altmodische Dorfbewohner, andere sind Dämlacks.

        Im letzten aus der Serie, die ich mir reingezogen habe, kommt ein supermächtiger jüdischer Finanzmagnat sogar als Guter zuverlässiger Macher rüber. „The Secret of Chimneys“ 1925.

        Ich habe Grund zu glauben, daß viele, die über Bücher quaken nur Sekundärliteratur kennen und meistens sogar nur Sekundärliteratur über Sekundärliteratur über Sekundärliteratur.

      • A.mOr Says:

        Nu, Silke, das beruhigt mich.
        Und bevor ich Dir etwas von Agatha erzähle, auch bei ihr ist’s lange her, daß ich was las. Dein Titel klingt allerdings spannend. Und Deine Beschreibung. Abgehoben von Zeit und Raum, wie ich mich manchmal im www wahrnehme (oder irgendwie auch nicht wahrnehme) liegt das Buch nun -beinahe- schon auf meinem Schoß… mal sehen, was’s real wird…

        Eines kann man so schon davon herleiten: wäre die gute Agatha tatsächlich eine Antisemitin, sie hätte den Finanzmagnaten nicht als guten und schon garnicht als verläßlichen geschildert…

        Danke für diese Aufklärung!

        „Sekundärsekundärsekundärliteratur“, das ist wohl so.
        Nennt man sonst „Hörensagen“, nicht?
        Was ich aber immer wieder auch bei Dir zu schätzen weiß, das ist Deine (Primär-)Erfahrung!

        (Finde ich sonst eher nicht so dolle klingend das Wort, aber hier: Prima!😉 )

      • Yael Says:

        Er hat aber auch gesagt und da stimme ich ihm zu: „Mitleid mit den Tieren hängt mit der Güte des Charakters so genau zusammen, daß man zuversichtlich behaupten darf, wer gegen Tiere grausam ist, könne kein guter Mensch sein.“

        Sein anderes Zitat ist wohl so gemeint, dass der Mensch das Tier brauche, um ein Mensch zu sein.

      • Silke Says:

        Yael sagt:
        Februar 2, 2012 um 15:28

        Yael

        entweder war er Veganer (nicht Vegetarier, Veganer) oder er hat die Augen zugemacht vor dem Wissen, wie das Fleisch auf seinen Teller kam.

        Megaschlachthöfe und Tiertransporte gab es seinerzeit vermutlich noch nicht, aber auch das Leben von z.B. Kühen auf kleinen Bauernhöfen unserer Tage kann einem nur Mitgefühl einflössen und wenn man es nicht wegdrückt, gründlichst den Appetit verderben.

      • A.mOr Says:

        Yael

        „Sein anderes Zitat ist wohl so gemeint, dass der Mensch das Tier brauche, um ein Mensch zu sein.“

        Zum ersten stimme ich Dir zu. Aber dies?
        Versuche ich’s mal diesen Ansatz: Menschenfeindlichkeit ist eben ein Anteil der Feindlichkeit gegen das Leben selbst/die Schöpfung, Tiere, Bäume, die Erde, der Himmel, tja, Menschen, das ist alles Leben, die Biene, die Rübe usw…

        Im Krieg gegen unterdrückte Bevölkerung ist zB die Taktik der „verbrannten Erde“ eine sehr grausame und effektive.
        ZB die systematischen Vergewaltigungen von Frauen und Kindern, die Ausrottung von Nutztierbestand oder Nutzpflanzen, das Anzünden der Hütten, usw, alles Menschenfeindlichkeit, für mich per Definition böse, nicht „moralisch“, sondern nach den Regeln von „Vernunft“.

        Was ist alles was wir wirklich haben, als Menschen an uns selbst und an unserer Umwelt?
        Das schicke Auto? Paaah!
        Das Leben.
        Nur das nackte Leben!

        Schopi, so ist wohl zu verstehen, ist ein „Misanthrop“ gewesen, nicht speziell ein Antisemit, sondern eher ein Antimensch, vielleicht nicht wirklich böse, sondern nur griesgrämig, frustriert, weil er erfuhr, daß ihn niemand versteht, vielleicht aber hatte er auch einfach Pickel am Arsch?
        Wer weiß?

        Also das ‚Zitat/die Gleichung „Tier=besserer Mensch“ hat wohl schlicht zu bedeuten, daß der Mensch in Schopis Augen eine unnütze Kreatur ist, die sich ihrer Begabung zu „Höhenflügen“, sei’s intellektuell oder sonstwie, nicht bedient, aus Faulheit, aus „unnötiger Dummheit/Ignoranz/Bequemlichkeit“ … heraus.

        Habe nicht sovieles vom Schopi gelesen, aber so ungefähr schätze ich’s ein, des Schopis Haltung als Misanthrop und entsprechend eben das Zitat zum „besseren Menschen“.

        Oder?

  6. Julia Says:

    Yael, ich muss gestehen ich hätte unter diesen Umständen ohne zu zögern die beiden aufgenommen, selbst vorübergehend. Zum Glück gibt es diese Tiertafel in Berlin.

    Als ich meine erste Katze hatte, bat mich eine Kollegin, ihren Kater für die Ferien bei mir aufzunehmen. Es war ein Tiegerli, wie Peter un Paul. Ich nannte ihn Ramses und er verstand sich mit meiner Gipsy nicht gut, weil er dominieren wollte. Zwei Wo lebten sie getrennt in der Wohnung. Als meine Kollegin zurück kam liess sie meinte sie, sie würde ev. auf Ramses gerne verzichten, „weil er zu verspielt und energisch sei“. Kurzerhand brachte ich ihn zum Tierschutzverein, woher ich die Gipsy bekommen habe und bat darum, dass man ihm einen guten Platz mit Auslauf sucht und mich zu benachrichtigen, wenn man ihn weggibt. Kurz danach bekam ich einen Brief in dem man mir versicherte, er habe einen idealen Platz gefunden und habe sich sofort gut eingelebt. Die vom Zürchertierschutz haben auch mich einige Male besucht, um zu sehen, wie der Gypsy ging.

    Zum Zürchertierschutz brachte ich Jahre später weitere zwei ältere Katzen, die jemand ausgesetzt hat und sie mit einer Wäscheleine (!) an einem Zaun gebunden hat. Der Kater konnte sich befreiein aber die Kätzin war nahe dem Ersticken. Der Kater blieb aber bei der Kätzin. Auch sie fanden zusammen einen Guten Platz.

    Eine Idee ist, auch beim Tierarzt eine Annonce zu machen.
    Mein Tierarzt sagte mir, dass es oft Leute gibt, die eher ein älteres Tier aufnehmen würden.

  7. Silke Says:

    A.mOr sagt:
    Februar 1, 2012 um 23:43

    und mit speziellen Grüßen an Aristobulus, der sich mal für den Sheik begeistern konnte.

    apropos Primärerfahrung – dank des gleichen Christie-Buchs habe ich erfahren und eben auch gefunden, daß es ein Buch gibt, daß den berühmten und unsterblichen Rudolfo Valentino als Sheik Filmen zugrunde liegt.

    Hier ist es und es hat sicherlich viel dazu beigetragen, die Sehnsucht nach dem Orientalen (außer Juden natürlich, zu deren orientalischer Anmutung Christie auch irgendwo mal was bemerkt hat bzw. bemerken hat lassen) in okzidentale Herzen zu pflanzen.

    Hier ist das Buch – könnte nicht mal jemand etwas ähnliche Sehnsüchte Befeuerndes über Israelis schreiben?

    http://www.gutenberg.org/ebooks/7031

    Lt. Christie verspricht das Buch das Folgende:

    „… Have you asked her to be my stepma yet?“
    „I don’t think it would be any good,“ said Lord Daterham mournfully. „Although she did call me a darling last night. … , and they mean absolutely nothing by it.“

    „No,“ agreed Bundle. „It would have been much more hopeful if she’d thrown a boot at you or tried to bite you.“

    „You modern young people seem to have such unpleasant ideas about love-making.“ said Lord Caterham plaintively.

    „It comes from reading The Sheik,“ said Bundle. Desert love. Throw her about, etc.“

    „What is The Sheik? asked Lord Caterham simply. „Is it a poem?“

    Bundle looked at him with commiserating pity. …
    ——
    Und hier ist ne Rumwerfszene aus dem 2. Film der Serie

    und nu stellen wir uns alle schön vor, wie unsere Mütter, Großmütter, Urgroßmütter dazu auf ihren Sesseln unruhig wurden und das lange lange lange bevor die sexuelle „Revolution“ auftrat und behauptete ab sofort sei alles neu.

    • A.mOr Says:

      Look at that ‚mama‘ (beinahe OT;-)!😀 – Fand noch was zum Thema ‚the sixth sheik…‘

      • A.mOr Says:

        Eine Katze, ich befürchte, sucht man hier vergeblich…

      • Silke Says:

        huch iss ja irre – so sahen also Brüste aus, bevor Silikon de rigueur wurde.

        Hast Du ne Ahnung von wann, aus welchem Film das Teil ist?

        Von „richtigem“ Bauchtanz hat die Gute keine Ahnung, also ist das mit Baghdad wohl Schwindel

        Toller Fund !!!

        (Der Sheikh ist bei mir nicht vergessen, aber wenn Fernleihen aus der Bücherei kommen, muß ich die vorziehen. Gestern war es Madame de … und ich knie noch immer vor Bewunderung, so viel fast mit den Händen zu greifende ansteigende Erregung und das, ohne daß ein einziges Kleidungsstück abgelegt wird, nicht einmal ein Handschuh. Kein Wunder, daß mich Heutiges so oft Sexualkundeunterricht vermuten läßt.)

      • A.mOr Says:

        Silikon; Silke😉 Nö, mein Fall ist’s nicht. Natur ist unschlagbar.

        „Schwindel“ beim Baghdad würde ich in dem Fall nicht sagen, sind eben Musiker, The Sheiks.
        Habe nicht soviel Ahnung von Bauchtanz, aber haste scheint’s recht. Jedoch geht’s hier wohl mehr um den sogenannten „burlesque“, etwas, das auch anno heutzumal aufgeführt wird, erst letztes Jahr traf ich wahre Meister solcher Aufführung (Vorsicht: „Krach“😀 )

        Zum Glück ist’s nicht ganz so OT, denn Rock’nRoller nennt man umgangssprachlich auch ‚Cats‘.😎 Und die mamas, nu, die sind auch da.😛
        Die beiden Mamas, die im Video Karten spielen, tanzen ansonsten als „The Voodoo Dollz“ auf der Bühne zwischen all dem Instrumentengeschehen hin und weg, Kleidung aus- und an- und um- und ungezogen, und allerlei Wimperngeklimper zum jauchzenden Publikum. Ojweh & Miaaaooow!!!

        Was Dein Video angeht, nettes Getanze das, aber mein Chinesisch ist doch ziemlich bescheiden… 🙄 (…die sagen bestimmt nur versaute Sachen?😯 )

        Woher die Aufnahme? In den Kommentaren las ich dies:
        She’s Nejla Ates. She’s in Son of Sinbad. She dances nicely in that movie.
        [Von ‚ThatsMrMoronToYou‘]
        Stimmt das? Was meinst Du?

      • Silke Says:

        ach A.mOr
        Ihr Jungvolk bringt mich zur Verzweiflung. Wenn Du Sprache brauchst um das zu verstehen, dann ja dann tickt Ihr doch heute ganz ganz anders.

        Hier sind die credits zu Deinem Film. Das Gesicht von dem Turbanträger kam mir doch bekannt vor und ja es war Vincent Price.

        http://www.imdb.com/title/tt0048642/fullcredits#cast

        Und jetzt noch einmal Madame de … gucken oder hören oder fühlen und, falls Du nicht in festen Händen sein solltest oder gerade dann, es bei der nächsten Gelegenheit im Hinterkopf haben.

      • A.mOr Says:

        Keine Sorge, (habe Deinen Rat befolgt) schätze, wir ticken recht ähnlich an der Stelle, habe nur etwas herumgeflachst.
        Exeunt: die Harfe wird verdeckt (kenne den Film nicht, aber für den Schnitt fand ich die Tonmischung ungünstig, weil’s beim dunkel Werden musikalisch gleich zur nächsten Szene einzublasen scheint, ein echter krawumm-Bruch zum Ausgang, der so schön abgebildet ist. Nicht so schlimm, so kleinlich/penibel bin ich doch nicht).
        Wie lang ging der Tanz wohl weiter? Wenn ich mich recht erinnere, dann sind wir einer Meinung darüber, daß man „Liebesszenen“ nicht zu ausführlich zeigen muß, um sie dem Betrachter verständlich zu machen…
        😉 Und nicht verzweifeln! Ich bemühe mich!
        Kätzchen sollen auf Menschen einen besänftigenden Einfluß haben…(…was kann ein Mäuschen da schon tun? Jedoch, vielleicht sollte die Frage sein: wer spielt hier die Musik?)

    • Silke Says:

      A.mOr

      was Du so siehst? sie trägt doch verschiedene Klamotten (ich sehe natürlich das Gebäude nicht, ist es immer das Gleiche?), es sind Tänze an verschiedenen Tagen und zuerst plaudern sie und dann breitet sich das erotisch geladene Schweigen aus, mehr und mehr und sie klingen mehr und mehr, als würden sie schon in einem intimen Rahmen miteinander reden, nahezu post-koital wird es, als würde sie entschwinden in ihre eigene Welt oder Märchenwände um sie herum entstehen.

      Ich hacke so auf dem Film rum, weil er mit das Beste ist, was ich je gesehen habe, selbst eine am Anfang abgeschobene Geliebte ist eine rundum vollständige Person.

      und so wie ich ihn heute verstehe, geht es darum, daß Menschen, die ein feines Leben hatten, in dem alles nur Spiel war, sich auf einmal etwas Ernsthaftem gegenüber sehen, etwas so Ernsthaftem, daß sie, die nur wissen, wie man verspielt ist, alle scheitern einschließlich der abgeschobenen Geliebten.

      • Aristobulus Says:

        … na klar, es ist immer an verschiedenen Tagen und Orten, wobei ihr Tanz weiter und weitergeht, eine Chiffre!, auch seine Frage, ob sie gute Nachrichten von ihrem Mann habe, der immer wiederholt und variirt wird: Mal fragt er zweifelnd, mal kommt sie ihm mit der Antwort zuvor. Sie wissen beide, dass der Satz eine Chiffre ist

        Also Silke!!, den Film werd ich mir baldigst reintun, besten Dankesehr encore une fois, madame

      • Silke Says:

        Aristobulus

        Du bist ungerecht, das Interessante an A.mOr’s Reaktion war ja, was er mitkriegt, ohne die Sprache zu verstehen (oder hat er mich da angetüünt?)

        Der Film scheint in seiner Gänze auf YT verfügbar. Ich brauchte ihn natürlich mit deutschen Untertiteln, aber ja, er ist ein wundervolles Beispiel wie man mit einer rundum frivolen Geschichte ganz großen Ernst übers Menschsein erzählen kann. (nach dem Film dachte ich, es müsse von Maupassant sein, iss es aber nicht, sondern von ner hochinteressanten Frau, von der ich noch nie gehört hatte. Louise Vilmorin. Muß ich doch noch mein Französisch aufpolieren?

        Ich bin immer noch hin und weg und am Wiederkauen von dem Film und was er mich übers Menschsein lehrte.

        Und last not least, da gab es vor ein paar Jahren so einen Ophüls-Wiederentdeckungshype und das war einer, wie ich jetzt weiß, der rundum zu Recht losgetreten wurde.

        Und dank DVDs kann ich jetzt endlich französische Filme mit französischem Ton hören und bin so von der Hürde befreit, daß Gestik und Ton nicht zusammenpassen. Lauter Neues für mich und das Meiste bis jetzt wundervoll, wenn auch gelegentlich holprig, aber voller Menschen oder vielmehr deren Regungen, die ich erkenne.

        PS: Die Anglos hypen übrigens immer noch Joseph Roth und seinen Briefwechsel mit Stefan Zweig und jetzt kommt Zweig im Netz dazu, denn sein Copyright oder wie man das nennt, ist abgelaufen.

        gutenberg.org hat schon einiges zu bieten:

        http://www.gutenberg.org/ebooks/search/

      • A.mOr Says:

        Silke

        „…das Interessante an A.mOr’s Reaktion war ja, was er mitkriegt, ohne die Sprache zu verstehen (oder hat er mich da angetüünt?).“
        „Angetüünt“? Verhohnepiepelt?
        Aber nein, diesmal nicht, habe den Wechsel nicht bemerkt. Möglicherweise jedoch, weil ich in letzter Zeit nicht gerade ausgeschlafen/ausgeruht bin, da leiden meine „Agentenfähigkeiten“😉
        Aber mir schwant, daß ich mir den Film wirklich mal ansehen sollte…
        Hatte davon im Netz jedoch keine Komplettversion gefunden, nur dies:
        Madame de… (English subtitles/’The Dance‘)

        „…Menschen, die ein feines Leben hatten, in dem alles nur Spiel war, sich auf einmal etwas Ernsthaftem gegenüber sehen, etwas so Ernsthaftem, daß sie, die nur wissen, wie man verspielt ist, alle scheitern…“

        Sehr bemerkenswert und bedenkenswert. Danke, danke für Dein Licht!
        Willkommen in der neuen Woche, Dir un ale.hem!

      • Silke Says:

        A.mOr

        nicht verhohnepiepelt, nein, das wäre viel zu grob

        – im O-Ton meiner Oma

        „Ach Du tüünst ja“

        Bei dieser Auswahl würde ich bei Flunkern zustimmen.

        Ich hatte den Film über Fernleihe für 4 Wochen für eine Gebühr von 0,50 € aus der örtlichen Stadt-Bücherei und da gibt’s auch noch „Brief einer Unbekannten“ und als Hörspiel Schnitzler’s Berta Galan mit Käthe Gold – Regisseur Max Ophüls.

        – bestelle ich morgen.

        Falls ich dann immer noch hin und weg bin, werde ich wohl wieder e-bay einschalten müssen. Da sind beide bestellten Filme vor ein paar Tagen, also nach nicht einmal 3 Wochen aus Hongkong eingetrudelt, mit Porto zum Gesamtpreis von 11,51. Die verrückte neue Welt hat auch ihre schönen Seiten …

      • Silke Says:

        A.mOr

        oops link vergessen

        http://nds.plattmakers.de/index.php?book=web&dial=120&show=2366

      • A.mOr Says:

        Im „verhohnepiepelt“ steckt „Hohn“ mit darinnen, stimmt, das wäre nicht mein Ding, bzw würde ich nicht annehmen, daß Du das von mir annehmen würdest.
        „Ach du tüünst ja“, interessant, wieder was dazugelernt!😉
        Vielleicht hätte ich eher das Wort „veräppeln“ gewählt, natürlich auf die allerliebste, kennst doch: „was sich neckt, das liebt sich“…

        Danke nochmals für Deine Tips.

  8. A.mOr Says:

    Silke – Februar 2, 2012 um 20:41

    I learned this one when I was younger:
    „The sixth sheik sick sixth sheep!“
    A so-called tongue-twister them so told me…😉

    A Misunderstanding

    „Fuck! I twisted my tongue, again!“
    As it says, things can get worse…

    “Alex! Stay away with that damn sword, I swear, it’s not a Gordian Knot, not at all!“
    Bad luck, though, my tongue was twisted caught in a knot I couldn’t speak out the words that rushed in panic through my head. Alexander the Great came closer a huge sword wielding. He smiled the smile of the Great…

    I didn’t want to believe what I just witnessed: „Holy bollocks! I hate legends!“

    (Just a Lullaby – sleeep weeelll… 😈 )

    Hm, mit der Visualisierung der Rumwerf-Szene hat’s wohl nicht funktioniert?
    Zuviel Weibchen im Fluge, zuviel Test, Test, Os-tOr-On?
    Tja, Silke, da haben die Leute den Sex gerade noch rechtzeitig (re-)erfunden, ja gar revolutioniert!, beinahe wäre die Menschheit ausgestorben! Zum Glück hatten die alle das „biblische Alter“!
    Oder war’s doch dies Hinterzimmer voller Jammer und Gestöhn, da, hinter der Wand, wo das Graffitti stand „Sex ist Teufelswerk!“ (Bei Nebenwirkungen den Popen fragen) ??

    Sex!
    Gerade heute las ich eine Warnung in der Zeitung an die jungen Mädels in der Stadt, daß ‚K.O.-Tropfen‘ schwer im Einsatz seien (abends in den Diskotheken, zB), ist, scheint’s, so eine Art Ersatz für Charme.
    Keine Spur von Charme, nirgendwo, nicht „vorher oder hinterher“, und ich darf garnicht daran denken, verdammt nochmal, >>!wozu so ’ne „haGalil“ („AK-47“) so gut sein kann!>>, denke ich mir dann.

    The end of charming so to say…

    Wo kommt dieser Dreck her, diese Verrohung?
    War das schon immer so? Ja, ich weiß, aber so?

    • Aristobulus Says:

      … hmm, verroht war’s in dem Film ja auch (aber Valentino ist so krass!), eine Frau wird geraubt (aber von Valentino himself!), sie verliert ihre Würde, indem sie sich wohl in einer Mischung aus Bestechungsversuch und Begehr an ihn ranwirft (aber es ist Valentino!!, sie muss doch!!), er wirft sie komisch auf den Diwan (nein elegant!, waah!, ach WIE er sie wirft!), dann hasst sie ihn expressionistischen Auges, nochmal würdelos (Valentino hassen?!, er ist doch ein Gott!!), und dann treibt er sie ins Boudoir (!!), der Vorhang fällt. – Vergewaltigung? Welchen Anteil hat sie? Kann sie einen haben, so en général? Will sie einen haben, so en particulier?
      Bin so hin- und hergerissen – nein, nicht wirklich😀😀

    • Aristobulus Says:

      Und nochmal a grojsser Dank, liebe Silke, man muss nach dem Filmstück einen kalten Himbeersaft trinken, das beruhigt

      Übrigens das Buch von Hull (noch nie vohn ihm gehört, kanntest Du ihn?) scheint gar nicht übel zu sein, habe tatsächlich gelesen & gelesen, bis Diana sich im Garten ergeht. Richtig Trivialliteratur ist es ja nich‘, richtig Parodie auch nich‘, ich glaub, ich werd’s lesen, auch wegen des unglückseligen Arbuthnot – ich schätze, er wird ihr in die Wüste folgen, und dann trifft er dorten den Scheich!, und SIE trifft ihn!, also nu MUSS ich’s ja lesen🙂

      • Silke Says:

        ich hab’s selber noch nicht gelesen, ich wußte nie, daß es ein Buch vor dem Film gab, bis ich eben jenen Hinweis bei Agatha Christie entdeckte und ihm (heute erst) nachging.

        Gefunden habe ich’s dann über die imdb.com, die Seite, die alles über Filme weiß und da ganz versteckt im 3. Versuch stand dann der Name der AutorIN.

        Die Erwähnung bei Christie läßt mich vermuten, daß es ein Bestseller war, bevor es verfilmt wurde.

        Und wenn Du sagst, es lohnt sich, werde ich es auf der Leseliste nach vorn bugsieren.

        Als sie das Teil geschrieben hat, war sie schon Mitte 30 und weitgereist, Kurz danach kam ihr ihr 1. Mann abhanden.

        Ein richtig richtig schönes Buch dazu ist das hier, Ausgrabung im Irak mit ihrem 2. Mann – allein die zarte Beschreibung des Irakers, der den Ausgräbern ihr Haus vermietet, ist die Lektüre wert. Ich lese sie so gern, weil sie Personen so gut kann, echte und erfundene. Das Whodunit-Zeugs langweilt mich dagegen.

        http://en.wikipedia.org/wiki/Come,_Tell_Me_How_You_Live

  9. A.mOr Says:

    Öhm, jetzt ist das Video plötzlich da. Seltsam…

    Nu, ich bin da eigentlich wie Aristobulus hin und hergerissen.
    Gut, ein Roman.

    Auch so gegenwartsbezogen.
    Des Mannes Worte sagen, daß er das Opfer sei. Wie könne er anders handeln als sich zu verteidigen gegen die „Boshaftigkeit“ dieser Frau und ihrer Art/ihrer Sorte/Volk oder so!?
    „ an eye for an eye – a hate for a hate“

    Wie ist die Handlung? Wer handelt wie? Handelt das Wort oder handelt der Mann?
    Ist das eine versteckte Form der Bewunderung der Frau, oder doch Angst?
    (gespielt, ist ja nur ein Film..)

    „I hate you!“ sagt die Frau, flammenden Auges.
    (Nu, „I hate you“ würde ich eher so verstehen, als ob die beiden schon in irgendeiner Form nähere Bekanntschaft gehabt hätten)
    Die Antwort des Mannes: ein erzwungener Kuß.

    Liebe?

    Am Ende ist die Frau in die Ecke gedrängt. Ob sie Schach spielen werden?

    Wie gesagt, ich bin da hin und hergerissen.
    Zum einen die Fiktion, der Roman.

    Zum anderen, Hölle, es ist alles viel schlimmer…
    Bei solchen Dingen, zugegebenermaßen, bin ich nicht so „unbeleckt“, Agatha schreibt was, es ist eine Geschichte, aber ich habe dazu „trigger“, dazu kenne ich ganz andere Geschichten, in dieser Welt, nicht irgendwo im Roman.
    Trotzdem Danke Silke für das feine Stück Filmarbeit.

    Und „trigger“ ist ein vielleicht mißverständlicher Begriff, so wie ich es verwende.
    Diese Bezeichnung bezieht sich in der Psychologie eigentlich auf traumatisierte Menschen, die durch einen „trigger“ (ein auslösendes Ereignis) eine „Rekapitulation“/Flashback ihres schlimmen Erlebens haben inclusive dem emotionalen Streß!
    Aber wie ich’s meine konnte ich beschreiben?

    So also die „romantische“ Vorstellung des Orients?
    Ojweh, Fiktion ist das eine…

    • Silke Says:

      ich kenne das gut A.mOr – es gibt reichlich Sachen, über die ich nicht lachen kann, weil sie irgendwann mal so ernst waren, daß ich das mit dem Abstand nicht hinkriege.

      Das hier ist übrigens ein Zitat nicht aus dem Film sondern aus dem Vorgängerfilm:

      Lady Diane: Why – why have you brought me here?
      Ahmed: Mon Dieu, are you not woman enough to know?
      http://www.imdb.com/title/tt0012675/

      Doch was den Film anlangt, so habe ich das so verstanden, daß sie ihn mal in ne Geld oder Leben Falle gelockt hatte und er sich jetzt rächt. Die Vergewaltigung wird also als ne Art gerechte Strafe dargestellt und es ist ja alles nicht so schlimm, weil die ganze Zeit ganz klar ist, daß beide hoffnungslos verknallt sind.

      Alles in allem waren das noch Zeiten. Sogar noch um 1960 rum wurde als „geistreich“ akzeptiert, wenn ein „Herr“ verkündete, daß wenn eine Dame nein sagt, meint sie vielleicht, wenn sie vielleicht sagt, meint sie ja und wenn sie ja sagt, ist sie keine Dame.
      Höhöhöhahaha

      Warum ältere Frauen, die neben vielem Guten doch auch ne Menge Diskriminierung am eigenen Leib erfahren haben, diese Erfahrungen in anderen Kontexten nicht wiedererkennen, ist mir auch immer rätselhaft. Es ist nicht dasselbe, aber ein paar der Hebel sind gleich.

      • Aristobulus Says:

        … Radfahrerinnen, so als ungünstiger, hässlicher, aber allgemeinmenschlicher Charakterzug? Schon Olympe de Gouges (über die drüben Buurmann heut was geschrieben hat), beklagte, dass die Frauen ihrer Zeit nicht solidarisch eine Erklärung der Frauenrechte forderten, sondern lieber miteinander in ihren Frauenrollen konkurrierten.
        Andere machen das ja auch… etwa arme Rumänen, die sich irgendwie für’s allgemeine Bild der Rumänen mitschämen, hassen die Ziganischen ungleich mehr als ihre eigenen korrupten Oberen.
        Oder in schwarzen linken US-Communities scheint Antisemitismus grad mehr zu grassieren als anderswo (denn Juden stehen ja NOCH niedriger als Ägypter, zu denen sich ein paar dieser Communities irgendwie dazuzählen, zu den alten Ägyptern!, Ramses oben Moses unten, sowas Kompliziertes, und irgendwie sind Juden ja auch Weiße).
        Von ihren eigenen Leuten dauerhaft in den Schmutz getretene Palästinenser hassen die Juden mehr als alles Andere (denn Dhimmis sollen die sein, sollen also einen noch geringeren Status haben).
        Arme, halb analphabetische Jamaikaner hassen Schwule abgöttisch.
        Verschleierte geduckte muslimische Frauen verachten oft die anderen unverschleierten aufrechten muslimischen Frauen ganz ungemein.
        Und die deutschen Juden der Zwischenkriegszeit, selber so grad eben akeptiert und oft fast kaum noch, sahen häufig auf die viel ärmeren akzentsprechenden Ostjuden herab.

        Bestimmt hab ich noch hunderte anderer Beispiele vergessen…

      • Silke Says:

        Aristobulus

        wenn Du auf der sozialen Leiter am Klettern bist, sind Verbindungen zu Leuten unter Dir das reine Gift.

        Insofern haben die Juden der Zwischenkriegszeit, die mit den Zuwanderern nicht verwechselt werden wollten (oder offenbar die arrivierten in LOndon nix mit dem East End) gehandelt wie alle anderen Aufsteiger dieser Welt auch und bevor Du über Aufsteigertum und seine kleinen oder großen illoyalitäten die Nase rümpfst, denke dran, daß es offenbar viele ganz ganz viele nicht zuletzt deswegen tun, weil sie wollen, daß es ihre Kinder mal besser haben sollen.

      • Silke Says:

        Also, das ist wirklich Murks, dauernd komme ich ohne meine Katze, obwohl die Seite mir sagt, daß ich mit Katze kommentiere.

        Wo hat sich meine Katze versteckt?

      • Aristobulus Says:

        Silke, ich meinte Gruppenzugehörigkeiten – Aufsteiger sind ja Einzelne (Aufsteigermentalität, definiert die sich nicht über Schamgefühl rückwärts und Geltungssucht vorwärts?, und die Kinder, tja, die wurden doch meist vorgeschützt, durften dann nicht mehr mit den Schmuddelkindern spielen), die ihre sozialen Gruppen verlassen.

        … also meine Katze such ich auch. Falls da eine war. Wie Blücher an der Katzbach (man müsst‘ ’ne thematische Brücke dahin finden jezze, oder zur jüdischen Familie Katzenelenbogen, die mal im sechzehnten Jahrhundert für eine einzige Nacht den polnischen König gestellt haben soll, sowas!)

      • Silke Says:

        Aristobulus

        ich habe Aufsteiger nicht als Einzelne wahrgenommen, ganze Konzernabteilungen sind bis untern Rand voll mit Aufsteigern und die bilden durchaus Gruppen und Seilschaften und was sonst noch und die legen auch Benimmregeln fest die sich an dem Verhalten derer über ihnen orientiert usw.

        Und ganz energisch ja, ganz vielen geht es tatsächlich real um die Kinder, aber „meine“ Aufsteigerbiotope waren überwiegend rein-deutsch.

        Du müßtest es im O-Ton hören, wie Söhne und besonders Töchter von Bauern ihre Eltern zurechtstutzen, damit die ihre Enkel nicht „verderben“. Das ist natürlich nur die erste Ebene Aufstieg zum Angestellten, die die ich überwiegend nur von der Arbeit kannte waren dann 1. Generation Akademiker und auch sehr darauf bedacht, daß ihre „niedere“ Herkunft nicht durchschien. Egal wie sehr die sich einerseits über die aus „Familie“ lustig gemacht haben, sind sie dennoch deren Vorbild gefolgt.

        Wenn die z.B. vom Dorf in den Vorort umgezogen waren, dann traten sie nicht mehr z.B. der dortigen Feuerwehr bei, die aufm Dorf ziemlich klassenlos ist.

      • Aristobulus Says:

        Silke,
        ja, gnadenlos und aggressiv, dabei untadelig.
        Die nächste Generation entdeckt dann Bio und Sozialromantik

      • Silke Says:

        nein Aristobulus – nur einfach ganz normal in der Tretmühle

  10. A.mOr Says:

    Silke sagt:
    Februar 3, 2012 um 01:08

    Wenn der Film dann eben diese Handlung hat, wie Du sie beschreibst, und die beiden eben ineinander verliebt sind, dann ist’s gut, was ein Spaß!
    ‚S gibt nun genug Literatur auch nur aus der Fiktion, die ziemlich schlimme Dinge beschreibt, und irgendwie sind wir Menschen doch davon fasziniert, solange es eben Fiktion bleibt.

    Und dann sind da noch die Beschreibungen mancher aus dem Leben, ojweh!
    Und das Leben selbst! Doch, ich wünsche jederman, daß er/sie in einer „rosaroten Welt“ lebt, wo alles gut läuft, wo die Grausamkeit nur bekannt ist vielleicht vom jauchzenden Herzen in verzehrender Liebe…

    Die Männers aus’n 60ern, „vielleicht“ heißt „ja“, jaja…
    Ein Koreaner erzählte mir etwas ganz ähnliches. Eine Koreanerin, die muß ’nein!‘ sagen, wenn der Mann ihr begehrlich begegnet. Tut sie’s nicht, dann ist die nicht richtig im Kopf, sozusagen. Der Mann also müsse „herausfinden“, ob das ’nein!‘ nun wirklich ’nein!‘ oder ’nein doch ja‘ bedeute…Skurril.
    Wie macht die Frau das dann, wenn sie begehrlich zu einem Mann will?
    Geht sie zu ihm und sagt: „laß mich in Ruhe!“, „Rühr mich nicht an!“ ??
    Oder setzt sie ihm gleich die Pistole an den Kopf?

    Gibt schon komplizierte Dinge im Leben. Ach…
    Nu, vom reichen Scheich mal zurück zum echten Leben…😉

    Schabbat schalom ale.hem/schönes Wochenend!

    • Silke Says:

      Arm sein ist keine Schande?

      Nicht wahr, wer arm ist, ist immer in Gefahr, seine Rechnungen nicht bezahlen zu können und das empfinden die meisten Leute als Schande.

    • A.mOr Says:

      „Arm sein ist keine Schande“, doch, ist ein Schande, in vielerlei Hinsicht.
      Es als Schande zu betrachten, zB aus Scham, das kommt sicher im „Luxusland Deutschland“ und ähnliche hinzu.
      Allerdings, man kennt ja manch „romantisierende Beschreibung“ über das „Edle im arm Sein“ (oder so), ich würde meinen, daß die Leute Armut nicht nur „als Schande empfinden“, sondern daß es ganz einfach richtig Mist (!) ist. Nix Romantik, sondern Hunger, Frieren, Leiden…

      In Deutschland gibt es glücklicherweise eine soziale Absicherung, aber selbst die erreicht nicht jeden. So gesehen hast Du, Silke, absolut recht, denn mancher lebt lieber auf der Straße und „macht Platte“, als sich an dieses Sozialsystem zu wenden, bei dem man eben auch entsprechend „zu funktionieren“ hat. Nicht jedermans Sache eben, und das Gefühl von Schande/Ehrverletzung usw treibt manchen noch tiefer in die Armut, als es sein müßte.

      Den Deutschen -resumiere ich- kann das nur recht sein. Sie zeigen allzugern mit dem Finger auf jemanden, den sie als skurril betrachten oder aber dem es schlecht geht.
      Etliche Deutsche finden das offenbar amüsant und zum Lachen. Das ist nichts neues in Deutschlanden…

  11. Aristobulus Says:

    Also ich glaube meinen zu sollen, das Ganze ist komplizierter (um nicht neudeutsch komplexer sagen zu wollen), als wir glauben!, denn es gibt da ein Buch von der Hull, und es gibt zwei Filme mit dem Gott Valentino (das Wort mit ausgeschriebenem O aus nichttheologischen Gründen usf.). In oder aus irgend einer Kombination erschließt es sich, worum es nun geht!, ob die Beiden nun schwerst verknallt oder verliebt oder ’nur‘ passioniert sind, und woher des Scheichs punktuelles Amüsement überhaupt herrührt!, oder ob es um Dominanz oder (persönliche, kulturelle, biographische usf.) Konflikte geht, in welcher wechselnden Abfolge auch immer. Ich hab noch immer keine Ahnung.

    Habe die beiden DVDs mal so bestellt, eine kost‘ 60 Cent🙂, also „The Sheik“ (1922) und „The Son of the Sheik“ (1926), ojojoj, es wird ja ein Fest werden, die zu sehen.

    Den ersten gibt’s übrigens im Web in Youtube-Qualität. Darunter frug einer, von wem denn die Musik sei, von Borodin?! Uh nein, die war von Brahms. Gekonnt reingeschnitten: Zunächst läppische Filmmusik, dann Brahms, und es passt mit den Momenten wie die Faust aufs Auge.

    A gitn Schabbojs!

    • Silke Says:

      also während des Lesens Deines Kommentars erinnere ich mich wieder mal, daß es mal kurzzeitig Bilder vom Hitler der 20er auf ner Website einer deutschen MSM gab (Spiegel, Welt – ich glaube Welt) gab, aus Hofmann’s Archiv sagt mein Gedächtnis.

      Da war jung Adolf mit sculpted chin (gebildhauertem Kinn) im Profil ein spiegelblank geputztes bestiefeltes Bein auf’m Stuhl und ner Reitpeitsche in der Hand und da war mir (verderbt wie ich bin) sofort klar, wie sehr der die Damens der Münchner Salons angemacht haben muß.

      Vergewaltigt hat er wohl nicht sondern stattdessen den Unerreichbaren gespielt. Aber beide Male geht es dennoch um diese Anmutung von kinky Sex. Ich weiß nicht, woher meine Abneigung in beiden Fällen rührt, aber beide „geträumten Sünden“ (ist ein im Gegensatz dazu schönes Buch von Colette) finde ich mehr als ein bißchen unappetitlich.

      Übrigens ist diese Art von Kinky-ichheit auch heute noch sehr beliebt, wie ich meinem Studium von Mills&Boon-Romances entnommen habe. Die reine Liebe zähmt den es mit Gewalt (Zynismus, Geld) erreichen wollenden Mann. Ekelhafterweise sind die Maiden in den Mills& Boon-Dingern immer Jungfrauen oder Pseudo-Jungfrauen (früh verwitwet z.B.) im 21. Jahrhundert und damit kriegen sie ihren Scheich oder ihren italienischen Magnaten. (nur mit Israelis als Helden die zur wahren Liebe bekehrt werden müssen, sehe ich weit und breit nix.)

      http://www.millsandboon.co.uk/
      (die deutschen Cora-Hefte scheinen großenteils Übersetzungen von diesen hier zu sein)

      Wo ist denn die Quelle, wo’s die beiden DVDs so billig zu kaufen gibt?

      Ich bin immer an Sachen interessiert, die es mal zum Knaller geschafft haben, im Fall der Filme sogar zum unsterblichen – die geben mir besser ein Gefühl dafür wie die Zeiten so waren.

      Ja ich habe Christopher Isherwood’s Berlin Diary gelesen, aber so etwas ist es weniger, ich möchte mehr wissen, was Krethi und Plethi so angemacht hat.

      Jetzt habe ich meine Profile neu gemacht, mal gespannt, ob meine Katze wieder mitmacht.

      • Aristobulus Says:

        … es gibt ja seit paar Jahren Gerüchte, dass Hitler schwul gewesen sein soll. Öd, unergiebig – der war gar nichts, auch nichts Drittes, und ob sich die Frauen in den Salons irgend angemacht fühlten?, darüber gibt’s ein Buch (ich hab es noch nicht gelesen) von Martynkewicz, Salon Deutschland, Geist und Macht 1900-1945, vielleicht steht was drin.

        Ach. da war doch mal dieser Film Dschingis Cohn, den finde ich nirgendwo!, darin ging es um das Angemachtsein von blanken schwarzen Stiefeln, sehr lustig, weil so kinky irreal… oder ich hab nur was nicht bemerkt😀
        DVDs gibt’s oft über Ebay.fr billig, oder gebraucht beim Amazon.

        Deine Mills&Boon-Bücher sind ja finster😉, da fand ich grad sowas:
        „From the moment Slade Carruthers lays eyes on the beautiful Clea Chardin, he has to have her. But Clea has a reputation, and Slade doesn’t share his women. If Clea wants him, she’ll come on his terms. Clea isn’t a loose woman, as everyone believes, but the label helps to protect herself from heartbreak. Now she’s about to meet her match. So begins a jet-set seduction that takes Clea and Slade around the globe and ultimately to bed…“
        Also, diese Clea (ein Name für eine Katze) sieht sich als tugendhaft. Aber das Ganze gint sich verrucht, nu, wohl nicht ZU verrucht, immer maßvoll & verwechselbar wie im Fernsehen? Also, DA passen Israelis nich‘ rein😀

  12. Silke Says:

    beim Lesen von The Sheik

    Marriage for a woman means the end of independence, that is,
    marriage with a man who is a man, in spite of all that the most modern woman may say.

    Ja da iss es wieder und es iss ja was dran aber eben umgekehrt auch. Und ab da scheint auch das schöne Story-Telling aufzuhören und es wird ein Essay über das Weib oder so. Hoffentlich kriegt sie wieder die Kurve.

    Kapitel I bin ich durch, 10 Kapitel sind’s

    das hat also meine Mutter und/oder Großmutter erwärmt – viel geändert hat sich nicht – auch sie scheint Jungfrau zu bleiben bis ER auftritt.

    Bis jetzt liest es sich, den Anfang ausgenommen, wie Mills & Boon mit Lektor.

  13. Aristobulus Says:

    Lady Diana mit ihrem lethargischen Bruder find ich gut getroffen – sie ist ungerührt und nicht zu rühren, und Arbuthnot benimmt sich mit ihr wie ein Idiot, redet aber zu dem Amerikaner ganz anders, das find ich gut, das sind alles keine Abziehbilder.
    -Weiter war ich noch nich‘

    Essay über das Weib? Das war 1921. Vielleicht zog das da.

    • Silke Says:

      Ich bin am Anfang von Kapitel II (ich mache Film und Buch parallel und danke für den e-bay tip – meine DVD mit dem Sohn kommt aus Hongkong von einem Verkäufer, der randvoll mit Billigstschätzen ist, da bin ich sehr gespannt, ob die Ware besser als der Preis ist.) und war im Zweifel, ob Diana’s Augen am Anfang auch deep blue waren. Also habe ctrl-F für eyes gemacht, über 100 Treffer.

      „smouldering“ ein Lieblingsadjektiv zu Augen bei den Mills& Boon Leuten kommt nur 4x vor.

      Und weißt Du, mir iss es wurscht, ob es in Wirklichkeit solche Israelis gibt oder nicht, ich will, daß Sachen geschrieben werden, die die Maiden dazu bringen, von Israelis zu träumen. Wie wär’s mit nem otherwordly professor wie in Leoparden küsst man nicht (bringing up baby)?

      Alles egal, Hauptsache Traummann-Sehnsüchte werden geschürt und befriedigt. „Ihr“ habt Giselle Bündchen und „wir“ – also für mich bringen’s die männlichen Mannequins alle irgendwie nich, „wir“ brauchen anscheinend a bisserl mehr damit’s mit dem Träumen klappt. ;o)

      • Silke Says:

        happy with the touch of the
        keen, nervous horse between her knees,

        also nix mehr mit Damensattel – wann kam der aus der Mode?

        Wikipedia sagt:

        Infolgedessen wurde er nach dem Ersten Weltkrieg schrittweise verdrängt und in Deutschland 1928 für schwere Springen verboten.

        It was
        the handsomest and cruellest face that she had ever seen. Her gaze was
        drawn instinctively to his. He was looking at her with fierce burning
        eyes that swept her until she felt that the boyish clothes that covered
        her slender limbs were stripped from her, leaving the beautiful white
        body bare under his passionate stare.

        au weia au weia – man müßte nochmal 20 sein

        und tatsächlich, da iss es

        „Why have you brought me here?“ she asked, fighting down the fear that
        was growing more terrible every moment.

        He repeated her words with a slow smile. „Why have I brought you here?
        Bon Dieu! Are you not woman enough to know?“

        Na wenn das nicht Porn iss, wie die Mama sie gern hat …

        und hier iss noch was – allererste Sahne – pulsating body – wow!

        the consuming fire of his
        ardent gaze, and in the fierce embrace that was drawing her shaking
        limbs closer and closer against the man’s own pulsating body.

        und morgen Kapital 3 – jetzt gucke ich Kapitel 2 bis hierhin. Und iss es nich schön, daß sie uns die Beschreibung des eigentlichen Akts erspart?

        ——

        und nu das Gleiche im Film – er hat einen französischen Kammerdiener, das erklärt ja wohl einiges, aber was Oma an Valentino fand, erschließt sich mir nach wie vor nicht. Und beim Dinner à deux trägt sie ein Kreuz um den Hals. Und dann er verzichtet, ich bin gespannt, ob er’s im Buch auch getan haben wird. Morgen Kapital III.

        Daß die damals schon 90 minuten Filme drehten wußte ich auch nicht.

        Alles in allem Geschichtenerzähler-mäßig, nix geht über Boy meets Girl, sogar noch in meinem Alter.

      • Aristobulus Says:

        the handsomest and cruelest face that she had ever seen… fierce burning eyes
        Weiahh😀, hoffentlich hat man selber solche Zeilen nie verbrochen.
        Übrigens verkörpert Valentino in dem ersten Film genau das. Wobei er gleich zeitig ein große Kind spielt – es ist ihm nicht ganz abzunehmen, er ist noch zu jungspundig für die Rolle, wohl selbst zu nett als Mensch.
        Are you not woman enough to know? kommt im Film als Zwischentitel, und wieder seine fiercly burning eyes. Sie zweifelt, senkt den Blick: Nix mit pulsating body.

        Vor Allem ist es mir ein Rätsel, warum sie sich dann so unsterblich verliebt. Das wollte ich wissen – keine Chance!, es geschieht, als sie mit dem Docteur zusammensitzt (Adolphe Menjou als statischer Charmeur) und draußen einer angeschossen worden sein soll, sie springt auf und schreit entsetzt „Achmed!!“, da war es passiert. Stockholmsyndrom? Sie ist ja eine Gefangene, schleicht durch die Gegend. Keine Ahnung.
        Im Film erschließt es sich durchaus nicht, vielleicht liegt es am Genre Stumfilm, und es hapert am Drehbuch. Das Buch von der Hull ist ja von Anfang an besser aufgebaut, ihr Charakter liegt klar, okay, sie ist eine Jungfrau (kommt vor), aber sie wartet auf keinen, hat kein Bild eines Traumprinzen, will unabhängig sein. Das hat mir gefallen.
        Wenn Du an den Wendepunkt kommst, sagst Du mir Bescheid, warum sie sich dann urplötzlich & grundsätzlich gegen ihre Natur ändert und ihn auf Teufel komm raus haben will?

    • A.mOr Says:

      Bitte haltet mich auch auf dem Laufenden, ja?🙄
      Und etwas über die Liebe, …

  14. Rika Says:

    Oh,
    was für eine interessante Diskussion hier!

    Ich will aber eigentlich nur sagen, dass ich die Katzen ganz putzig finde und Dich ganz toll, dass Du sie bei Dir aufgenommen hast!🙂
    Liebe Grüße

  15. Silke Says:

    Yael

    ?????

    http://www.nadelspiel.com/2012/01/23/heike-engel-liest-zwischenwelten/16219/

    Heike Engel liest “Zwischenwelten”

  16. A.mOr Says:

    -OT/oder alles für die Katz😉 –

    Hey Silke, nur mal eben etwas für Dich.
    Erwähnte Deinen Namen, das solltest Du nur wissen…

  17. Yael Says:

    Ich mache den Thread wieder auf. Ich möchte euch nur bitten, in Zukunft nicht so weit vom Thema abzukommen. Es sollte schon auch irgendwas mit meinen Artikeln zu tun haben. In letzter Zeit wurde es einfach zu viel. Ich bitte um Verständnis.

  18. Yael Says:

    Oh je, das arme Kätzchen. Dank an Silke für den Hinweis auf das Video.

    • Silke Says:

      Ja die arme Katze weiß gar nicht wie ihr geschieht, aber ich finde total toll wie die Ordner das mit ihr machen, behutsam, gekonnt, liebevoll und noch toller ist, daß der Kommentator das sogar anerkennt und ein dickes Lob los läßt.

  19. A.mOr Says:

    :mrgreen: Gut, ich schau mir das mal an…

  20. A.mOr Says:

    Sorry, my bad!
    Ohne ‚Anzeigen‘-Generve funktioniert das gleiche Video gleich viel besser😉
    (Yael, wenn Du lustig bist, dann lösche doch diesen Kommentar, und pack dieses Video auf das verherige? Slicha multissimo!)

    • A.mOr Says:

      Oder lösch den vorherigen (und diesen😛 ) – aber ich fand meinen Satz so schön „Gut, ich schau mir das mal an…“ !!!

      • Silke Says:

        Iss er auch – so gut meine ich …

      • Aristobulus Says:

        Also dieser Puschelschwanz ist voll unmotiviert, was ist das?, irgendwie umgeschnallt oder ein Gag oder ein Zugluftstopper für unter die Tür, nein?
        The president Garfield (1831-1881) ist sonst gut getroffen, besonders die Fernseh-Augen. Sogar das Gewurrsele um die Schnute

        Aber seine Jacke is‘ viel schicker als der Bio-Pullover von dem auf’m Sofa.

      • Silke Says:

        was? Du wagst es eine Katze zu beleidigen?

        Hebe Dich hinweg und tue Buße!

        sofort und gründlich!!!!

      • Aristobulus Says:

        *wuff*
        Ich schrub nur aaaam Thema über’n Präsidenten, das isser doch-!

      • Silke Says:

        ja ich denke, das ist Reagan’s Stimme, dennoch keine glaubwürdige Entschuldigung, würdig unseres Präsidenten doch nicht eines selber denkenden Geistes.

      • A.mOr Says:

        Also momentan habe ich scheinbar ein Händchen für skurrile Entwicklungen…😉
        Danke Silke, ich geh’s mir jetzt wieder ansehen…

        PS/ heute ist >Tu BiSchwat> (15. des Monats Schwat)
        Ein wenig „Feiertags-Poesie“ aus dem echten jüdischem Leben:

        Das Neujahr der Bäume

        Heute ist Tu BiSchwat („der 15. des Monats Schwat“), der das beginnende „Neue Jahr der Bäume“ kennzeichnet. Dies ist die Jahreszeit, in der die früh blühenden Bäume im Land Israel von ihrem Winterschlaf erwachen und in einen neuen Zyklus eintreten an dessen Ende die Ernte ihrer Früchte steht.

        Rechtlich bezieht sich das “Neujahr der Bäume” auf die verschiedenen Zehnten, welche von den landwirtschaftlichen Produkten im Heiligen Land abgeführt werden müssen. Wir würdigen den Tag durch das Essen von Früchten, insbesondere von den “Sieben Arten”, die durch die Tora, im Bezug auf die Vorzüge des Heiligen Landes, genannt werden (Weizen, Gerste, Weintrauben, Feigen, Granatäpfel, Oliven und Datteln).

        An diesem Tag erinnern wir, “der Mensch ist ein Baum auf einem Feld” (5. Moses, Dwarim 20:19) und denken über die Lehren nach, die wir aus unserer Beziehung zur botanischen Umgebung ziehen können.

        (Quelle: Chabad)

      • A.mOr Says:

        Oj, selbstverfreilich ist das auch ein perfekter Tag für Katzen, vor allem für jene, die die Feuerwehr dann vom Baum herunterholen soll…😀

      • Silke Says:

        ja A.mOr

        Baummäßig sind Katzen ne ziemliche Fehlkonstruktion, rauf kommen sie erstklassig, aber wenn der Stamm zu hoch ist, dann müssen wie rückwärts wieder runter, also Kopf Richtung Himmel, Schwanz Richtung Erde und den Dreh haben offenbar nicht viele raus.

        Kopf voran abwärts laufen schaffen sie nur ein kurzes Stück (Hinterbeine zu lang?) und dann bleibt irgendwann nur springen und springen aus großer Höhe tun sie nur, wenn’s wirklich sein muß, die meisten jedenfalls. Manche sind auch scharf drauf.

      • A.mOr Says:

        Ja Silke,

        rauf ist immer leichter als runter (und den Witz dabei spare ich mir mal), das weiß ich selbst!

        Und als Kind gab es keinen, der so schnell wie ich einen Baum hochklettern konnte…😉

  21. Yael Says:

    Ich habe auch noch was schönes:

    • Silke Says:

      unglaublich, unglaublich schön, die Liebe, die Liebe ist wirklich eine Himmelsmacht – die Eule gibt Köpfchen wie ne Katze

      Kann eineR ausmachen, was die an ihrem Bein runterhängen hat? Es sieht aus wie ein Bändel? Wozu?

      • Yael Says:

        Das ist wohl so ein Bändel, was auch Raubvögel haben, die man sich hält.

      • Aristobulus Says:

        Ein Schwarzkatz und die Weiß-Schuhu,
        die lieben sich, ja baruch’hu!,
        die Weiß-Schuhu, das Schwarzkatztier,
        die schlürfen so ihr Elixier

      • A.mOr Says:

        Dem Uhu der schwarzen Katz dem Tatz
        Der Katz dem weißen Uhu ein Razz-Fazz
        Krallenkratzig sprang die Katz dem Uhu hinterher
        ‚Ach Katz‘, so Uhu, ich fopp dich umsomehr!

    • A.mOr Says:

      Nu, das ist wirklich ein spezielles Video, allerdings zuckte ich immer ein wenig zusammen, wenn Kätzchen das Vögelchen vom Himmel holen wollte, ausgefahrenen Krallens…
      Und ein Baum darf bei diesem Stück auch nicht fehlen, perfekt für den Tag!

  22. Yael Says:

    Heute ist es soweit: Peter und Paul werden heute nachmittag bei mir „einziehen“. Ich bin etwas nervös, und bin gleichzeitig neugierig wie die beiden so sein werden.

    • Silke Says:

      möge die große Liebe über Euch Drei kommen

      Wenn ich denke, daß Du heute nacht wieder um- und beschnurrt im Bette liegst – ich könnte schwach werden.

      • Yael Says:

        Na, mal schauen wo sie sich verkriechen werden. Der eine soll ein ganz schüchterner sein.

      • A.mOr Says:

        Warte mal ab, nachher bist Du es, die sich verkriechen muß, nachdem die beiden sich als Racker zeigen…😉

      • Silke Says:

        möge er so schüchtern sein, daß er sich unter die Bettdecke wühlt. Die die das beherrschten habe ich immer am zweitmeisten genossen. Am meisten die eine, die meine Schulter bevorzugte und direkt ins Ohr schnurrte

        Welche Wonne, welche Lust

      • Aristobulus Says:

        …oh ah, Ferenc Fricsay, ja der!, und die Streich darf, wie sie nur kann

      • Silke Says:

        und ich finde, die jodelt es so raus, wie Mozart Blond’chen „jodeln hören wollte. Ich habe den Mann nämlich in Verdacht, daß er all diese Zofen, die bei ihm rumspringen, so ganz ganz besonders von Herzen gern hatte.

        Bei den Schmerzensweibern habe ich immer den leisen Verdacht, daß er sich ein klitzekleines bißchen über sie lustig macht.

        Aber vielleicht ist das alles ja nur Projektion meinerseits und er stand klassenkämpferisch gesehen doch nicht auf meiner Seite.

      • A.mOr Says:

        Welche Wonne welche Lust
        Des Katzchens Schnurren
        es mußt, mußt und mußt
        Asoj bis zum Magenknurren

  23. Paul Says:

    na, keine Sorge, wird schon werden. Bist schließlich eine „Profikatzenmama“.🙂

  24. A.mOr Says:

    Zwei Kätzchen unter’m Tisch
    suchten nach dem Fisch
    Dort hat’s danach gerochen
    so sind sie hingekrochen

    Das Mamelech doch banget sehr
    oj, geb mir meine Kätzchen her!
    Doch Tischchen war erbarmungslos
    nach Tischenart, so stand dort bloß.

    Die mame die erreget sich,
    die Kattelech die kümmert’s nich.
    Das Tischchen, ach, stand bloß rum,
    die mame dacht, ich werd noch dumm!

    Du Tisch, du blöder, stehst doch krumm!
    Ich zeig’s Dir jetzt und mach dich trumm!
    Holt Wut und Beil und Beil und Wut
    Holt aus zum Schlag voll grimm’n Mut

    Da sagt der Tisch ‚mi‘, die Katz sagt ‚au‘
    Das mamelech vor Schreck wird grau
    Der Tisch steht da, so wie zuvor
    Doch kommt hervor ein Katzenohr

    Ein Katzenkopf, mit Fisch im Maul
    Die zweite Katz, gestreckt ganz faul
    Läßt die Tatz hervor gestreckter
    Der Fisch, liegt da, ein abgeleckter

  25. Yael Says:

    Beide sind zwar gestern ohne Probleme aus den Körben herausgekommen, aber danach haben sie sich versteckt und das blieb bis jetzt so.
    Mit mir wollen sie erst einmal nichts zu tun haben, aber das war jetzt so ein Schock für die, dass das völlig normal ist. Witzig ist, dass sich beide an unterschiedlichen Plätzen verstecken. Der eine unter meinem Sofa im Wohnzimmer, der andere unter meinem Bett im Schlafzimmer. Aber zumindest haben sie gefressen und das Katzenklo wird auch benutzt. Sie sehen sich aber so ähnlich, dass ich noch nicht weiß wer wer ist, wobei einer von beiden, wohl das Paulchen, etwas aktiver ist.
    Also mit schmusen ist erst einmal nichts. Mal schauen wie es weitergeht.

    • Silke Says:

      hört sich gut an und bekanntlich ist ja Vorfreude, die beste Freude, also genieße sie

      Bei mir war’s so, daß, wenn sie fressen, der Rest von ganz allein kam, mal früher, mal später und bei jeder einzelnen anders.

      Ich habe übrigens mit allen immer geredet, ihnen erzählt, wie schön sie sind, aber nicht mit Baby-Kieks-Stimme sondern mit meiner schönsten Ruhe ausstrahlenden Telefonstimme, die die ich benutzt habe, um sich Beschwerende zum der Reihe nach Erzählen zu kriegen.

  26. A.mOr Says:

    Nu, ich finde, das klingt gut. Sie werden Dich bald ins Herz schließen. Aber ist es denn das, was Du eigentlich vorhast, so als Leihmutter auf kurze Distanz?
    Es gibt diese Weisheit: „Was hilft gegen den Schmerz der alten Liebe? Neue Liebe.“
    Aber das wolltest Du doch garnicht. Oder?

    • Silke Says:

      A.mOr

      was man/frau will, ist, wenn die Katze es anders will, nicht mehr von Bedeutung.

      Und es ist ja nicht Neue Liebe. Mara war ne Freundin, jetzt ist Yael probeweise polyandrisch.

    • A.mOr Says:

      Du meinst also, Yael läßt sich das einfach so gefallen, den beiden verfallen, hoffnungslos verloren, dem Schnurren, dem Miauen, dem Anschmiegen ergeben, machtlos der Verführung der Katzen erlegen?
      Du weißt es, Du weißt es, weil sie Dich auch schon eroberten, Dir Dein Herz verzauberten, Dich mit ihrer Magie betörten, so daß Du sie nun mit Liebe überhäufst, umhegst und pflegst.

      Mögen die Katzen auch kratzen,
      sie haben euch in den Tatzen!
      😉 (schabbojs alechejm)

      PS/ nicht eher polyfelidisch? Miaow!

      • Silke Says:

        auch wenn den beiden zwischen den Beinen was amputiert wurde, sind sie doch immer noch Männer mit nem großen M. Bei meinen war das jedenfalls so, da waren Männlein und Weiblein auch postoperation noch voll unterschiedlich.

        Die Jungs waren vorhersagbarer, die Mädels kapriziöser (launisch traue ich mich nicht zu sagen, nachher liest es irgendwo eine).

        Ich habe mein Leben als Katzenmama beendet, begonnen habe ich den Rückzug davon, alles was mühselig und beladen war, bei mir aufzunehmen, schon in den 90ern irgendwann und als dann der/die letzte ihr Leben ausgelebt hatte, habe ich die Flucht in eine versuchungsarme Gegend angetreten. Heute träume ich nur noch und beneide augenblicklich Yael aufs Heftigste.

        Aber nein! Heute lebe ich ohne, ich könnte ihnen keinen Freigang ermöglichen und ich bin auch zu alt für die dauernden Alarmzustände.

      • A.mOr Says:

        Hm, interessante Beobachtung.
        Hatte selbst nie irgendwelche Tiere länger in Obhut, den Gastpapa hatte ich schonmal gespielt, das war’s. Ansonsten kenne/kannte ich etliche Tierhalter in meiner Umgebung, bin eigentlich auch immer mit Tieren in Berührung gewesen. Nur, wie gesagt, selber nicht als Halter.

  27. Yael Says:

    Der Knoten scheint geplatzt zu sein, nachdem Peter 24 Stunden unter der Couch lag und sich kaum bewegte. Peter kommt jetzt mittlerweile oft raus, liegt schon in einer der Kisten des Kratzbaumes (wie jetzt gerade) und frisst auch ganz gut. Gestern abend hat er sich überall umgeschaut und kam sogar mal zu mir auf die Couch und lief sogar an mir eng entlang. Anfassen geht noch nicht, aber das kommt noch. Paul ist sehr zutraulich, er hat heute nacht in meinem Bett geschlafen und er spielt auch sehr schön und schmust schon mal öfter mit mir. Fressen ist bei ihn kein Problem. Das hat er schon am ersten Abend getan. Peter hat die Nacht wohl, nach den Spuren zu urteilen, auf meiner Couch verbracht. Paul lag gestern den ganzen Abend schon auf meinem Bett.
    Ich kann beide schon gut unterscheiden, Peter ist etwas kleiner als Paul und an seiner rechten Hinterpfote sind – im Gegensatz zu Paul – nur zwei Zehen weiß gefärbt.
    Peter knurrt und faucht Paul ab und zu mal an und Paul zieht sich dann zurück. Aber auch das wird weniger. Vielleicht streiten sie sich ein wenig um ihr Revier. Es läuft besser als ich gestern nachmittag noch dachte.

    • A.mOr Says:

      Nu, siehste Yael, hätte mich auch gewundert, wenn die beiden eine so erfahrene Katzenmame wie Dich „geblockt“ hätten, zumal zwischen Tier und Mensch -nach meinen bescheidenen Beobachtungen- vieles auf einer -sagen wir- Metaebene abläuft. Ich hatte mit Tieren beobachtet (oder mir eingebildet), daß eine Verständigungsebene ganz ohne Worte funktioniert.

      Daumengedrück weiterhin für Dich, für euch!

    • Silke Says:

      mehr mehr mehr wissen wollen, bitte!

      • Yael Says:

        Nun, kaum hatte ich das gestern geschrieben, hat Peter sich das erste Mal streicheln lassen. Eben lässt er sich auch ausgiebig streicheln. Das ging alles schneller als gedacht.
        Ansonsten fressen beide schön, spielen auch schon mal miteinander. Peter hat wohl die Nacht in der Kratzbaumhöhle geschlafen, wie gestern den Abend über auch. Paul hat sich dieses Mal nicht im Bett blicken lassen.

  28. Silke Says:

    Yael

    da ist es aber höchste Zeit, daß Du ein ernstes Wort mit Paul redest und mit Peter auch.

    Vielleicht haben die beiden ihren Vor-Dir-Menschen nicht richtig im Griff gehabt und deswegen vergessen, daß Katzen ins Bett gehören und zwar alle und immerzu.

    (ernsthaft – es wird noch ein paar mal auf und ab gehen. Ich glaube dem, was die hessisch sibirische Katzenmama gesagt hat, daß es an die 2 Wochen dauert, bis sie sich eine neue Umweltgeräuschkarte bzw. -globus gebaut haben. Wenn Du in dieser Kulisse den Dir gemaßen Platz wirst eingenommen haben, dann werden sie Dir schon zeigen, wo’s langgeht.)

    • Yael Says:

      Sie hatten wohl kein so schönes Zuhause. Daher sollen sie es besonders schön bei mir haben. Nu, mit zwei im Bett wird es ein wenig eng, aber Peter ist sowieso noch zu schüchtern.
      Gerade streiten sie sich mal wieder. Wobei Paul wohl immer mit Peter spielen will, aber der hat keine Lust. Aber beide sind so lieb und entzückend.
      Gestern habe ich ihnen mal Tunfisch aufgetischt, das kannten sie wohl noch nicht, die Begeisterung war groß.
      Ich gehe heute abend ins Theater und muss gleich los, weil wir noch irgendwo einkehren wollen.

      • Silke Says:

        viel Spaß im Theater

        und was heißt hier, es wird eng im Bett, auf Dir läßt es sich doch schließlich auch gut liegen ;o)

      • A.mOr Says:

        Liebe Yael, hoffe, Du hattest viel Spaß im Theater! Und, ich hoffe, Du hattest kein Theater, als Du zurück zuhaus warst?😉 Lajla tow!

    • Yael Says:

      Die beiden waren sehr brav. Nur Paule hat einen Narren an einer meiner Pflanzen gefressen.😉
      Gestern lagen beide zusammen mit mir auf dem Sofa. Das erste Mal. Besonders entzückend war es, als sie sich gegenseitig geleckt haben.
      Das Theater war super. Die Dreigroschenoper im Berliner Ensemble kann ich nur empfehlen.

      • Silke Says:

        ich hoffe, keine Deiner Pflanzen ist unzuträglich für Katzen, am besten Du schmeißt sie alle raus und ersetzt sie durch Katzengras.

        Übrigens wenn man Katzengras rauchen googled bekommt man interessante Infos – ich verlinke da lieber nix, nachher kommst Du noch in Verdacht.

      • Yael Says:

        Ich schmeiß doch nicht meine Pflanzen raus, die teilweise 1 bis 2 Meter gewachsen sind. Außerdem sind das nicht meine ersten Katzen😉. Ich weiß doch welche giftig sind oder nicht.

      • Silke Says:

        na dann wart mal, bis Dir eine den Topf ausgegraben hat

        ;o)

        mach Dir nix draus Yael, ich bin bekennede Topfpflanzenhasserin.

      • Yael Says:

        Das haben sie noch nicht versucht. Pflanzen sind mir schon wegen der besseren Luft sehr wichtig und auch für die Dekoration.

      • Yael Says:

        PS: Die beiden sind so süß. Gerade liegt der eine in seinem Körbchen und der andere in der Kratzbaumhöhle und halten ihren Nachmittagsschlaf.😀
        Meine Mutter war auch heute hier, damit sie sie kennen lernen. Beide kamen auch schmusen. Jetzt steht dem Füttern, wenn ich im KH bin, nichts mehr im Weg.

      • Silke Says:

        dann steht nur noch zu befürchten, daß Mutter nach der Cat-Sitter Periode so verliebt ist, daß sie Dir die beiden entführt.

  29. Silke Says:

    nur mal so ganz allgemein als Beleg, daß Hunde und Katzen verschieden sind.

    Hier ist ein Bettbezug für Hunde, einen für Katzen haben die nicht im Angebot. Kann es sein, daß der Entwurf daran scheiterte, daß das mit dem Zone Festlegen nicht klappte.

  30. Silke Says:

    mit nem schönen Gruß von Peter Paul Rubens an Paul und Peter

    http://www.facebook.com/video/video.php?v=1577254309097

    Als ex-Katzenmutter stimmt aber mit den Gefühlen der Löwen so wie dargestellt nicht. Gesicht und Körper passen nicht zusammen, dennoch viel Spaß

  31. A.mOr Says:

    Guten Morgen Silke und Yael!
    Der Peter & Paul & Rubens😉 hat die Kattelech eben annähernd „menschgesichtig“ dargestellt. Das erscheint (etwas) unpassend im Vergleich mit den echten Löwen, die auch im Video zu sehen sind. Und etwas bulliger sind des Rubens Löwen auch, nicht wahr? Nu, die Kunst.
    Immerhin, umgekehrt sind mir schon Menschen begegnet, die „löwenartig“ daherkamen, in Aussehen, in Wirkung.

    Fand noch etwas zum Bereich „Katze & Kollege“.

    • Silke Says:

      iss ja irre, nur schade, daß die Delphine wohl in Gefangenschaft leben. Einmal sind Delphine neben unserem Fischerboot gesprungen. Vielleicht das Schönste, was ich überhaupt je gesehen habe. Unser Boot war so ein kleines ohne Hütte drauf, ca. 5 m lang, wir waren also auf gleicher Höhe wie die.

      Ja Rubens zeigt die Löwen mit Menschenaugen, aber es gibt so einen ähnlichen Ausdruck bei Katzen auch, aber ich glaube eher wenn sie mit ner quietschenden Maus Probleme haben. (lt. Katzenforscher Leyhausen sind der (Haus)Katze die hohen Töne der Maus unangenehm, einer der Gründe, warum sie sie wieder los läßt. Und wenn dann die Maus vor ihr sitzt und überlegt, wie sie wieder weg kommt, guckt die Katze sie so an und überlegt, wie sie an die Maus rankommt, ohne das Quietschen erdulden zu müssen. Ein anderer ist, daß ihr Gebiss so flach ist, daß sie ausreichend erregt sein muß, um so zubeißen zu können, daß sie die Halswirbel sprengen kann. Kratzwunden fügt sie ihren Beutetieren übrigens nicht zu.

      Was ich meinte, ist das Gesicht und Körper nicht zusammenpassen. Gesicht sagt, daß sie irgendwie Furcht (awe) haben, während die Körper nix davon mitteilen, auch bei den Lebenden nich.

      Falls Du so etwas gern magst, hier ist die Abo-Adresse von iTunes für das volle Programm

      http://itunes.apple.com/de/podcast/national-gallery-art-videos/id257590780

    • A.mOr Says:

      So etwas schönes, die Begegnung mit Delphinen, war mir noch nicht vergönnt. Eine etwas ältere Freundin, mit der ich zeitweilig viel Kontakt/Gespräch hatte, schenkte mir eine Delphin-Skulptur aus Glas; sie meinte: „Weil Du wie ein Delphin bist.“ Das hat mir gut getan, es war Balsam. Sie lernte mich kennen in einer sehr schweren Lebensphase.

      Was das Bild von Rubens angeht, da stimme ich Dir zu. Die Körperhaltung, auch beim Daniel, paßt nicht zu der Situation. Aber das war vielleicht nichteinmal ein Gedanke den Rubens hatte, also den Bezug zum Realen? Vielleicht war Rubens einfach eben Maler, jedoch kein feinfühliger Mensch? (Oder, wieviele Löwen hat er in freier Wildbahn erlebt?) Wahrscheinlich gehörte etwas vergleichbares überhaupt nicht in seinen Erfahrungsbereich, also hat er die Situation „intellektuell“ angepackt?
      Wenn Du aber „awe“ schreibst, dann hat Rubens das Thema (anteilmäßig) gut getroffen, immerhin waren die Engel zu Besuch.

      Danke für Deinen link, habe es mir ersteinmal zum Nachschauen markiert. Bin momentan, länger schon, sehr eingespannt, komme kaum dazu überhaupt nur in den blogs zu lesen.

      • Silke Says:

        Delphine in Freiheit sind unglaublich schön, aber so sehr mein Liebster diese Schönheit zu würdigen wußte und den Augenblick zu verlängern suchte (durch Hauen mit nem Holzklotz auf unsere Sitzbank), so sehr fürchten Fischer auch die Delphine. Wenn man nämlich einen ganzen Schwarm kleiner Fische gefangen hat, ist die Gefahr groß, daß Delphine (oder Robben) sich des Netzes annehmen, bevor man es aus dem Wasser zieht.

        Wenn man Pech hat, zieht man dann nur noch die Leinen oben und unten aus dem Wasser, der ganze Rest ist weg (hoffentlich schadet das ganze Nylon, das die „Räuber“ da mitfressen, denen nicht). Ich habe einmal so ein Netz gesehen, versichert ist so etwas nicht und eine Neuanschaffung finanziert sich aus dem, was beim Fischen damals zu verdienen war, auch kaum. Da droht der Ruin.

        Das Verrückte ist also, daß sie die Tiere genauso hassen, wie sie ihre Schönheit zu würdigen wissen.

      • A.mOr Says:

        Das verrückte, ich verstehe.
        Trotzdem sind es nicht die „kleinen Fischer“, die mit großen Maschinen losschippern, um solche „Konkurrenten“ auszuschalten.

        Ich erinnere mich noch an eine Szene, wo zwei Bekannte von mir in ihrem kleinen Boot gleich in der Bucht ein paar Fische zum Abendbrot herausangeln wollten. Da steht der eine auf und fängt laut an zu fluchen, und ich wundere mich, bis ich in seine Fluchrichtung sehe. Dort vor der Bucht ist ein großer Fischkutter mit moderner Ausrüstung erschienen und fischt mit riesigem Netz alles weg.
        Für die zwei war’s um ihr Abendbrot geschehen.

        Hm, die Delphine kommen auch ohne den Menschen klar…

    • Aristobulus Says:

      …habe mal einen mit dem T-Shirt-Aufdruck gesehen, „Delphine sind schwule Haie“. Mist, den Spruch vergess ich nie mehr😉

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