Persönliche Erfahrungen in Berliner Krankenhäusern

Da ich mich nun leider endlich entschließen musste, mich an der Schilddrüse operieren zu lassen, wollte ich gern fragen, ob es jemand gibt, der mir über seine persönlichen Erfahrungen in drei Berliner Krankenhäuser berichten könnte.
Da diese drei alle in meiner Nähe sind, hat meine Ärztin mir sie empfohlen. Chirurgisch sollen alle top sein, aber andere Erfahrungen zu hören, sind immer sehr hilfreich.

Beim ersten handelt es sich um das Martin-Luther-Krankenhaus.
Das zweite, was mir meine Ärztin empfahl, ist das Krankenhaus Waldfriede. Hier soll das Personal sehr angenehm sein.
Und zu guter Letzt das Dritte Krankenhaus im Westend.

Leider habe ich keine Ausreden mehr, diese OP noch länger hinauszuzögern, denn seit es meine Mara nicht mehr gibt, sind sie nun weniger geworden.  Krankenschwestern sind bedauerlicherweise oft die schwierigsten Patienten. Ich hoffe, ich mach da mal ne Ausnahme.

Im Ernst, ich wäre sehr froh, wenn mir jemand etwas berichten könnte.

89 Antworten to “Persönliche Erfahrungen in Berliner Krankenhäusern”

  1. Aristobulus Says:

    Uh. Gute Besserung wünsche ich Dir schon mal vor allen Anfängen!

  2. lindwurm Says:

    Kann dir leider nix über Berliner Krankenhäuser erzählen,. aber ich wünsche Dir alles Gute!!

  3. Julia Says:

    Liebe Yael
    Ich gebe dir da 2 links, die vielleicht dir helfen:
    http://www.klinikbewertungen.de/klinik-forum/kliniken-in-berlin
    http://www.med1.de/Forum/Stoffwechsel.Hormone/206905/
    Vielleicht gibt es auch in Berlin eine Klinik die auf SD-OPs spezialisiert ist, da sollte deine Ärztin wissen, oder du dich selbst darüber erkundigen.
    Wichtig ist, dass der betr.Chirurg über genug Erfahrung auf dem Gebiet verfügt und dich genau über den Verlauf der OP informiert.
    Schreib mir bitte direkt wann genau die OP stattfinden wird. Ich möchte in Gedanken bei dir sein. Am allerwichtigsten ist, dass du keine Angst vor der OP hast und dir immer wieder sagst: Es wird alles gelingen!
    Julia

  4. Frau-Irgendwas-ist-immer Says:

    Vll kann die Krankenkasse auch befragt werden, die bekommen sicher auch Feedback von Patienten??!!
    Ich kann leider nicht weiterhelfen, wohne im Südosten der Stadt, drücke aber alle Daumen!

  5. boxi Says:

    immer wieder gehen von uns bewohner in die verschiedensten krankenhäuser von berlin / potsdam. da ich selber auch in manchen krankenhäusern nachtdienst hatte, kann ich mir glaube schon ein urteil bilden. einfach gesagt: wenn es geht, machen sie einen bogen darum;) (falls sie geschichten hören wollen warum, bitte nachfragen). von ihren 3en kenne ich nur das letztere, weil 2 bewohner dort waren. ich würde ihnen zu einem der anderen raten.
    vermutlich kommt das aber auch sehr darauf an, auf welcher station sie landen… das kann zumindest sehr unterschiedlich sein.

    empfehlen kann ich ihnen portale http://www.klinikbewertungen.de/ -am besten dort mal umschauen.

  6. Yael Says:

    Lieben Dank an euch alle. Ich werde mir die Erfahrungsberichte mal durchlesen.

  7. Julia Says:

    Yael, bitte da mal unbedingt einen Blick werfen:
    http://www.medknowledge.de/klinik-arztsuche/chirurgie/schilddruesenchirurgie.htm
    Es ist so: Prinzipiell werden nie Ärzte schlecht über Kollegen, die sie persönlich kennen, berichten und auch sonst. Sie schicken sich ja gegenseitig Patienten (ich weiss wovon ich spreche), daher ist es besser eine neutrale Stelle zu konsultieren, wie oben.
    Mein Vorschlag: Wende dich direkt an so eine Spezialklinik (wenn möglich, erst nach dem du dich per email gründlich erkundigt hast – die Adresse steht ganz am Anfang auf der oben erwähnten Webseite) und dann entscheidest du selbst sowohl für die Klinik wie auch für den Arzt.
    LG
    Julia

  8. Paul Says:

    Liebe Yael,
    leider kann ich Dir kein konkretes Krankenhaus empfehlen, würde aber den Hinweisen von Julia folgen.

    Grundsätzlich ist es egal, ob das Essen gut und/oder die Schwestern freundlich sind. Bei Deiner Operation kommt es auf die Kompetenz und Fähigkeit des Operateurs an. Das ist das einzige wichtige Kriterium. Alles andere ist Pillepalle.

    Schau also bitte genau nach welches Krankenhaus, welcher Arzt, die meisten Operationen gemacht hat und in welchem Zeitraum.
    Das wäre für mich das einzige Auswahlkriterium.

    Jedenfalls werde ich für Dich beten.
    Gottes Segen und seine Gnade sollen Dich und den Operateur begleiten.
    LG
    Paul

    • Yael Says:

      Lieber Paul,

      da hast du Recht. Chirurgisch sollen alle gut sein, daher habe ich keine großen Bedenken. Nur als ich las, dass man im Martin Luther KH in einem Vierbett-Zimmer liegt, ist das nicht so angenehm. Lieben Dank.

  9. Noa Says:

    Kann dir nur pers Erfahrungen mit gleich 2 Schilddrüsen Ops dienen nicht in Berlin
    1990 und 1996
    Wenn du magst als PN
    Noa

  10. Julia Says:

    Yael, lies mal zunächst das:
    http://www.medtronic.de/erkrankungen/schilddruesenerkrankungen/eingriff/index.htm
    dann weisst du schon jetzt, wie es im allg. geht.

    Du kannst dich aber vorher auch genau erkundigen, ob dort, wo du dich operieren lassen möchtest, nicht möglich ist, eine 2 Betten-Zimmer zu bekommen. Aber bedenke, du wirst dort nicht für den Rest deines Lebens bleiben.

  11. Julia Says:

    Liebe Yael
    Noch was, was sehr wichtig ist:
    Bevor du mit dem betreffenden Chirurg zum ersten Mal sprichst, mach dir bitte ein paar Notizen, mit allem, was du noch wissen willst, denn in der Regel nimmt er an, dass die Patienten keine Ärzte sind u. beschränkt sich auf das Notwendige zu erklären. Auch kann er nicht wissen, was du noch ganz genau wissen willst. Mir war es immer lieber, wenn jemand 1000 Fragen hatte, als gar keine, weil er sich nicht traute zu fragen.

    Also, keine Panik, ES WIRD ALLES GUT!

    LG
    Julia

  12. Wolfgang Pfeiffer Says:

    Liebe Yael

    Also ob Krankenhauspersonal angenehm ist oder nicht, geht mir als Patient reichlich an der Seite vorbei. Nicht dass ich auch nur minimalst etwas dagegen einzuwenden hätte, wenn die Damen – Schwestern, Ärztinnen etc. – erstens freundlich sind, zweitens überaus nett aussehen und sowieso lecker und geschmeidig im Umgang mit den Patienten sind: das Wichtigste ist aber halt tatsächlich die Kompetenz des Personals, also die Erfahrung, die die Leute in ihrem Job haben.

    Ich kenne einen Chirurgen, der – wenn ich’s richtig erinnere – Montags eher oberüble Laune hatte: Seine großen OP’s hat er allerdings, wenn ichs richtig erinnere, immer Dienstags (sic!) gemacht. Im Übrigen hat er wohl einfach eine Hammererfahrung mit der Schneiderei, und wenn es bei mir irgendwas zu schnipfeln gibt, geh ich immer zu ihm. Einfach weil er’s blickt. Mit seinen gelegentlichen Manieren weiß ich umzugehen …

    Oder anders gesagt: was juckt mich das, wenn er nett und superfreundlich ist, dann aber den Unterschied zwischen Blinddarm und Dickdarm allenfalls unter erheblicher Anleitung schnallt??

    Nochwas, Yael, zu dem 4-Bett-Zimmer: Ich weiß natürlich nicht, wie das ist, wenn 4 Frauen, die sich nicht kennen, in einem Raum für begrenzte Zeit zusammenleben: Mit Typen zu viert oder fünft (?) als Mitpatienten auf dem Zimmer habe ich fast immer gute Erfahrungen gemacht: Was zum Quatschen gibts eigentlich immer, und wenn mir unkommunikativ zumute ist, lese ich halt und lass die anderen reden. Ist, glaube ich, ein alter Hut: in größeren Gruppen hat man leichter seine Ruhe als beispielsweise zu zweit auf dem Zimmer … weiß nicht, wie’s unter Frauen zugeht: bei Typen entsteht gelegentlich so ne Art Fußballmannschaftsklima, oder so – ob es unter Frauen ähnlich zugeht, weiß ich nicht.

    Anders natürlich mit Schnarchern, oder Leuten, die direkt im Zimmer auf dem Topf ihr Klo haben: Oh-ã-gnehm (deutsch: unangenehm), wie das hier in der Gegend dann gelegentlich heißt …

    Noch mehr Tipps zur Frage: wie wird’s nett im Krankenhaus? Einfach melden, Yael …🙂

    Grüßle
    Wolfgang

    • Yael Says:

      Ich bin etwas empfindlich, wenn ich zuviel mit zuvielen anderen in einem Zimmer bin, ich kenne das als ich selbst noch Personal war, und das hat mich eher abgeschreckt.
      Glaub mir, Frauen sind meistens schlimmer als Männer, deswegen hatte ich Männer als Patienten immer lieber. Sie sind einfach nicht so kompliziert, bis auf wenige Ausnahmen.
      Lieben Dank für deine Tipps.

  13. Rika Says:

    Über Berliner Krankenhäuser kann ich nichts sagen, aber ich wünsche Dir, dass Du 1. ein gutes Krankenhaus findest, dass 2. die Operation gut verläuft und du 3. ganz schnell wieder gesund wirst.

    Aus meinen Hals-Op-Erfahrungen kann ich Dir sagen, dass es ganz wichtig ist, ein ruhiges Zimmer zu haben, denn Du wirst vermutlich eine Weile Sprechverbot haben – jedenfalls war das bei mir immer (4x) so und es nervt unendlich, wenn man mit 4 – 6 Leuten (das Vergnügen hatte ich einmal) in einem Zimmer liegt und von allen Seiten beschnattert wird. Wenn es Dir irgend möglich ist, nimm ein 2-Bett-Zimmer! (Aber vielleicht sind die in dem guten KH ja schon Standard?!)

    Liebe Yael, alles, alles Gute für Dich!

  14. A.mOr Says:

    Wolfgang,

    Oder anders gesagt: was juckt mich das, wenn er nett und superfreundlich ist, dann aber den Unterschied zwischen Blinddarm und Dickdarm allenfalls unter erheblicher Anleitung schnallt??

    Also, mal im Ernst, was glaubst Du denn, was für Mediziner unterwegs sind? Alles unfähige Murksschnippler? Ist niemals schön, wenn einem was weggeschnitten wird (lassen wir mal die Arbeit eines mohel oder Friseur -usw- aus…), aber diese Panik ist doch wirklich nicht nötig…🙄

    Liebe Julia,😉 freut mich, daß Du weiterhin für die guten Ratschläge zu haben bist!
    Als „Dein Assi“ (wenn Du erlaubst) verschreibe ich mal dieses vorweg…

    Teuerste Yael,
    es handelt sich doch nicht um eine OP am offenen Herzen oder an der Wirbelsäule.
    Also: keeeiiine Paaanik! :mrgreen:

    ~ 😎 ~
    Alles gut!

    • Julia Says:

      Danke A.mOr.
      Ich freue mich, dass auch du einige ermunternden Worte und ein Filmchen für unsere liebe Yael gefunden hast.

      Übrigens Yael, hast du recht, was die weibliche Bevölkerung in einem Krankenzimmer betrifft und erst noch die Besuchszeiten sind auch eine Geduldprobe. Auch, wenn es in der Regel 5 -7 Tage sind. Ich bin mir sicher, dass du dich schliesslich für die beste Lösung für dich entscheidet, was am allerwichtigsten ist.
      LG
      Julia

      • Wolfgang Pfeiffer Says:

        Julia, Yael

        Also mir ist das ja so ein bisschen ein Rätsel, wieso das so schwierig ist auf Zimmern mit Frauen: Liegt das vielleicht daran, dass es da keine netten Pfleger/Ärzte gibt, die die Damen mit einem netten Witz oder Spruch zum Lachen verleiten könnten?

        Zu den wichtigen Dingen, die ich wissen will, wenn ich auf einer Station einchecke – also als Patient: Nette Krankenschwestern hier, Ärztinnen oder sonstiges weibliche Krankenhauspersonal, das man mit einem extrafreundlichen „Guten Morgen“ plus extrabreitem Bademeisterlächeln erfreuen könnte? Nein, das hat noch nix mit Anbaggern zu tun, aber es hält die Stimmung oben: bei mir sicher – aber auch bei den Damen, die mit meinen blöden Witzen was anfangen können; und schlicht bei denen, die freundlichen aufrecht gehenden humanoiden Zweibeinern etwas abgewinnen können.

        Sind denn Pfleger/Ärzte in deutschen Krankenhäusern alle so schlecht gelaunt, oder überarbeitet? Oder schwul?

        Ein guter Pfleger sollte auch die Patientinnen ein wenig bei Laune halten. Er muss es ja nicht übertreiben. Aber die Tage können lang werden für die Damen in den schlecht gelüfteten Zimmern. Also. — Stimmts?

        Vielleicht hat das Elend in den weiblichen Patientengruppen ja auch damit zu tun, dass sie sich viel zu sehr miteinander beschäftigen, statt mal ein nettes Buch zu lesen, oder den frischgeduschten Pfleger freundlich anzugucken.
        Nicht vergessen, die Damen: Typen sind immer Typen, und niemals nicht uninteressiert, egal wo sie sind: zu Haus, beim Job, oder beim Aldi. Ausser sie sind müde, schwul, in Narkose oder in guten Händen. Naja, zu Letzterem gäb’s noch mehr zu sagen, aber lassen wir das …

    • A.mOr Says:

      Ach, liebe Julia!
      Für Dich, nur so…

  15. Julia Says:

    Danke A.mOr.
    Was ist das für eine Sprache? Es tönt so, als ob Zigeunermusik wäre und zwar aus den ehemaligen Yugoslavien. Da ich nicht so deutlich die Worte mitgekriegt habe, kann ich nicht genau sagen, welche Sprache das ist.

    Wüsste ich, wie man so ein Video hochladen kann, würde ich dir auch einige bieten, die dich zum Schmunzeln bringen, und nicht nur dich selbstverständlich.
    LG
    Julia

    • A.mOr Says:

      Julia, der Text ist in Romani (mir jiddn sogn ‚tsigani‘ – aber die anderen meinen das pejorativ/aber die sprechen ja auch kein jiddish) aus Yugoslavija. Du liegst also richtig. Goran ist sicher ein sehr interessanter Musiker für Dich (oder auch Silke😉 ach, überhaupt!), mischt viele verschiedene Kulturen in die Musik, macht Filmmusik, Schwerpunkt aber ist seiner Herkunft nach einerseits Serbokroatisch (er ist ist Bosnier), andererseits eben Romani. Soweit ich weiß, so erzähle ich’s.

      Videos einstellen/einbetten ist ganz einfach, ich zeige es Dir mal…
      Also, erst suchst Du Dein Video raus (ich glaube, es muß dafür aber bei youtube sein), gut auf nach youtube… ahja, da ist die Suchleiste, weil’s bald schabbojs ist, und schaden kann’s sowieso nicht, tippe ich ein: „mashala mashala“ – Mist, suche was anderes, tippe noch dazu „goran“ …
      Bingo! Erster Treffer.
      Gut, jetzt clicke ich das Video an, kann ich schon mal hören, ob’s mir gefällt, dochdoch, tut es, wow!
      Nun kopiere ich mir den link aus der Adressleiste raus, und füge ihn hier (copy&paste) wieder in separater Zeile ein, waaarte… (umschalt) (einfügen)

      So, da oben, über diesen sechs Leerzeilen, steht jetzt also die Adresse des Videos. Der Rest ist wie das Aufplatzen von Mais zu Popcorn, das macht „wordpress“, sobald ich meinen Schrieb hier via Kommentarfunktion losschickte. Manchmal, trotz meiner Leerzeilen, funktioniert’s leider nicht, weiß nicht warum, vielleicht wissen die „wordpress“-Meister Yael oder Lila (oder…) das?
      😀 Schobbojs aloj.hejm!
      (und den gojim ein schönes Wochenend!)

      • Julia Says:

        Lieber A.mOr, ich mag solche Musik nicht, ich habe schon mal erwähnt, ich höhre täglich klassische Musik, vor allem Beethoven. Ich habe für Volks-, Zigeuner- und Thechno“musik“ so gut wie nichts übrig. Es ist Geschmackssache.
        Schade um deine Mühe. Aber für den Tipp bedanke ich mich.
        Auch dir ein schönes Shabat od. Wochenende.
        LG
        Julia

      • A.mOr Says:

        Liebe Julia,
        es war keine Mühe, kein Schade, keine Sorge, bei dem Lied war sowieso von mir eher der Gute Wunsch gemeint, obwohl ich’s auch musikalisch gerne mag.😉
        Hauptsache, daß Du jetzt weißt, wie Du Videos einbetten kannst?
        Achso, und die Adresszeile für’s Video darf nicht über eine Zeile hinausgehen, vermute ich.

        A giter woch ale.hem.

      • Julia Says:

        Ah ja, A.mOr, „Români“ mit einem „Hut“ auf dem „a“ nennen sich rumänisch die „Rumänen“ als Volk, und Zigeuner sind KEINE Rumänen, sondern eben Zigeuner und in Rumänien werden sie auch als solche bezeichnet. Das ist nicht dasselbe. Dass die Zigeuner bei den Rumänen ganz umbeliebt sind, liegt wohl an den sowohl angeborenen wie auch anerzogenen Fähigkeiten dieser Ethnie, die sie so berühmt germacht haben… Hauptberuflich bezeichnen sich wohl ziemlich alle Zigeuner als „Musiker“, wenn auch in der Regel nur 2% von ihnen diesen und als Nebenberuf ausüben.

        Diese Zigeuner im Video) sind Yugos-Zigeuner, wie es auch ungarische, französische deutsche u. sonstige Zigeuner gibt.

      • A.mOr Says:

        Nu, liebe Julia, die Sprache ‚romani‘ nicht zu verwechseln mit Volk ‚Români‘, das ist (mir) schon klar.
        Im Übrigen wird der Begriff ‚Zigeuner‘ im Deutschen zumeist in pejorativer Bedeutung verwendet. Im Jüdischen, ‚tsigan‘, eher schlicht neutral. Die Zigeuner in Deutschland, „Sinti und Roma“, haben nach eigenem Bekennen wohl keine Sorge, „tsigan“, „tsiganer“ zu sagen, in Spanien wird’s dann „gitanes“, zB.
        Andere Roma wiederum bestehen auf die Eigenbezeichnung.

        Meine persönlichen Erfahrungen mit tsigan waren bislang mindestens interessant, nie böse, eher positiv, sogar sehr positiv für einen ganz bestimmten Kerl, der mir da gerade in den Sinn kommt, und der hier beizeiten sogar gekennt wird…

        Üble Presse zu Zigeunern kenne ich auch, im wahren Leben hatte ich das niemals bestätigt bekommen. Aber es ist natürlich schwer die anonyme Masse von Zigeunern zu mögen, wenn alle schlecht über sie sprechen.
        In Deinem Falle gehe ich schon davon aus, daß Du auch persönliche Erfahrung hast (?), denn in Romenje oder auch auf dem gesamten Balkan sind sie sehr viel präsenter, als in Deutschland, soweit ich das beurteilen kann. Nu, und Musiker, sind wir das nicht alle ein wenig?
        Goran selbst ist anscheinend „Serbokroate“.
        Und er mag offenbar, so wie ich auch, diesen Musikerstil.

        Weiß schon, für Dich ist das nichts, aber für die anderen vielleicht?
        Diesmal nicht yugo sondern magyrúl…

        Zu den Ungarn habe ich übrigens ein zwigespaltenes Verhältnis, ich mag sie. Und ich finde es auch sehr in Ordnung, wenn dort Traditionen, die Identität gepflegt und bewahrt wird, aber warum hetzen diese Leute in und rund um die Regierung dabei gegen Zigeuner und Juden? Das verstehe ich nicht. Das sie Probleme mit der EU haben, das verstehe ich viel eher.

      • Julia Says:

        „Üble Presse zu Zigeunern kenne ich auch, im wahren Leben hatte ich das niemals bestätigt bekommen. Aber es ist natürlich schwer die anonyme Masse von Zigeunern zu mögen, wenn alle schlecht über sie sprechen.“

        Lieber A.mOr, ich will und kann da auch nicht die ganze Palette der Begabungen dieser „ausergewöhnlichen Ethnie“ aufzählen, aber eins kann ich mit 100%-er Sicherheit sagen, sie sind ZURECHT mehr als unbeliebt in RO. Und die liefen zu meiner Zeit so herum wie die da links. Was die Zeitungen schreiben, sie seien diskriminiert und ihre Klagen stimmen absolut nicht. Sie tun wirklich alles, damit jeder einen grossen Bogen um die macht.

        Die Zigeunerbarone und ihre Sippschaft (die unglaublich gross bei denen ist), haben in RO traumhaften Vilen alle gebaut mit dem Geld, dass von ihren Sklaven-Banden gebetelt und gestohlen wurde. Wenn Journalisten kommen, werden sie natürlich extra zu den als Slam gehaltenen Siedlungen geführt, um Mitleid zu erwecken und Geld von den Dummen zu bekommen.

        Bei uns da haben sie deutlich weniger Erfolg als in D, zumindest in der deutschspr. CH. und ich hoffe es bleibt weiter so. Man hat uns ofiziell immer wieder vor ihnen gewarnt.

        Aber du kannst natürlich mal Urlaub in RO machen, vor allem in der Hauptstadt und dann wirst du nach 24 Stunden, so viel Erfahrungen mit ihnen sammeln, dass du blitzschnell deine Meinung änderst. So hast du die Gelegenheit sie „näher“
        kennen zu lernen. Das meine ich im Ernst. Viel vergügen!

      • Silke Says:

        als eine Gruppe „Zigeuner“ mal auf „meiner“ griechischen Insel ankam (1976), habe ich von den Frauen abends bei „Schwiegermuttern“ nix als Mitgefühl für sie gehört, besonders für die Frauen, die unter solchen Bedingungen Kinder großziehen müssen.

      • Silke Says:

        A.mOr

        Deine Videos bringen mich mehr und mehr in Gefahr abhängig zu werden

        bei diesem von 0:55 finde ich übrigens den Anfang schön, aber das Upgrading nicht echt, es sei denn es soll Schlachtengetümmel vermitteln, doch dafür ist dann die weibliche Stimme nicht klagend genug.

      • A.mOr Says:

        Oj Silke, Du kennst doch das Sprichwort: „Die Liebe ist ein Schlachtfeld“? 😉

        Habe ’ne kleine Übersetzung ausgemacht:

        Red apple in the bag
        I cut through the red apple
        now I won’t marry you
        I won’t marry you
        I push you into the water

        Wie haben sich die tsigan denn so eingelebt auf Deiner Insel?

        Wie wäre es mit Psalmen? Text wird abgespielt.
        Weniger für die Beine, aber auch gut für’s Herz!😉

      • Silke Says:

        gar nicht eingelebt haben sie sich, sie sind keinem von den Einheimischen aufgefallen und wieder verschwunden. Das Schiff auf der Insel aus Athen kam um Mitternacht an und Ankömmlinge wurden bemerkt, weil sich an die evtl. was vermieten ließ.

        Als Abfahrende interessierten nur die, die auf der Insel verwurzelt waren und von denen machte kaum mal einer Richtung Rhodos. Also falls die weiter Richtung Rhodos machten oder mit der Panormitis, dem Dodekanes Lokalschiffchen weitermachten, konnte das keineR groß bemerken.

        Also wenn’s in dem Lied um die Liebe geht, dann eine zu der ich ach nö lieber nich sage.

        Der Psalm, Text ja, Gesang nein – es klingt mir zu sehr, als wenn da einer nicht nett zu seiner Stimme wäre.

      • A.mOr Says:

        😆 Danke! 😆
        Aber ehrlich, mir gefällt die Stimme gut…
        (…und der Text )
        😆 „…als wenn da einer nicht nett zu seiner Stimme wäre.“ 😆
        (…einmal am Tag soll man herzlich lachen, Danke!)

        Jene tsigan waren nur Vorüberziehende, wenn ich’s richtig verstehe?
        So, kannste das noch zum Betthupferl probieren 😉

      • Aristobulus Says:

        Silke, wenn sie den deftigen & angesagten Vierviertel seingelassen hätten (oder weniger prononciert), hmmm.

        Mal was von dieser? Sie war eine echte Tsiganische aus dem echten Rumänien. Hat sicher nie in einer Villa gewohnt und würde mit dem Kopf schütteln.

        Als sie alt war, so:

      • Aristobulus Says:

        P.S.
        Die Vierviertel bezogen sich auf des A.mOrs ungarische Ziganermusik von 0:55

      • Aristobulus Says:

        P.P.S.
        Liebe Yael, das hier (diese Unter-Säule, Nebenstapel oder so) ist zwar nur’n Abschwiff, aber etwa die Musike möge Dich recht sehr erfreuen, jetzt, oder später gesundend im Krankenhaus!
        Grüße.

  16. Lila Says:

    Ich habe nicht die geringste Ahnung, aber es tut mir leid, daß Du so eine Pechsträhne hast. Und ich hoffe, die ist jetzt vorbei. Alles Gute! Außer guten Wünschen hab ich nichts beizutragen, die aber sind von Herzen.

    • Yael Says:

      Liebe Lila

      vielen Dank. Das mit der Schilddrüse ist nicht so schlimm, ich weiß das schon seit Jahren, nur hieß es erst, ich bräuchte eine Radio-Jod-Therapie, die aber meine neu entstandenen kalten Knoten leider nicht beeindruckt.😉 Es hört sich wahrscheinlich schlimmer an als es ist. Ich habe mir nur gesagt, jetzt oder nie. Da Mara nicht mehr da ist, habe ich mich jetzt entschlossen, sonst werde ich es wohl nie tun. Deswegen hört sich das vielleicht wie eine Pechsträhne an, weil es so zeitnah zu Maras Tot ist, der noch einige Zeit braucht, damit ich über den Verlust hinweg komme. Aber es wird stets etwas leichter.
      Mit deinen Wünschen hast du mir schon viel Gutes getan. Toda raba.

    • A.mOr Says:

      Hej Lila!
      Ein guter Wind bringt uns Segen!
      Schön Dich hier zu lesen…😉

  17. Silke Says:

    ich habe keine Ahnung, was in Berlin abgeht, aber in meiner Hessisch Sibirischen Umgebung gab es massenweise SchilddrüsenOperierte

    Sofern was geblieben war, hatte es was mit unzureichender Nachsorge durch den HNO zu tun – also würde ich mich rechtzeitig erkundigen, wer der beste HNO in Berlin ist.

    Krankenkassen dürfen meines Wissens keine Empfehlung geben, aber ich habe z.B. meinen Super-HNO mit der Frage gefunden, wenn Sie zum HNO müßten, zu wem würden Sie gehen?

    Männliche Pfleger ziehe ich im Durchschnitt Krankenschwestern vor.

    • Yael Says:

      Wie ich bei einem Krankenhaus las, wird man dort vor der OP auch einem HNO Arzt vorgestellt und heute arbeiten sie schon mit Video und überwachen die Stimmbänder während der OP.
      Es hat sich nicht nur da viel getan.

  18. Carina Says:

    Liebe Yael,
    ich wünsche Dir alles alles liebe und viel Kraft!
    Ich weiß aus eigener Erfahrung das man immer aufgeregt ist und jeder hat ein bißchen auch Angst.
    Schließlich ist es ja nichts was man öfters macht- man wird ja nicht jeden Tag operiert.
    Aber ich bin mir sicher das Du das alles prima hin bekommst! Ich hoffe bald wieder von Dir zu hören.
    Natürlich in bester Gesundheit.
    Liebe Grüße Carina

  19. Wolfram Says:

    Meine Mutter hat es in HA-Hohenlimburg machen lassen, aber der Operateur ist im Ruhestand, und es ist auch sehr weit weg von Berlin.
    Sie sagt, es ist wichtig, daß sich die Klinik genügend Zeit nimmt, auch nach der OP, und dich nicht sofort heimschickt. Und was die Stimmbänder angeht, das ist Sache des Anästhesisten, der muß mindestens genauso gut sein wie der Chirurg.
    Gibt es eventuell eine Schilddrüsen-Patienten-Gruppe, wo du Erfahrungen einholen könntest?

  20. Silke Says:

    für A.Mor und Aristobulus

    habt Ihr eigentlich ne Ahnung was ich für so’ne umfassende musikalische Unterweisung woanders löhnen müßte?

    Also Tsigane Musik scheint es für mich nicht zu haben, obwohl die Sängerin für Nr. 3 ohne die Hintergrundmusik, das wäre was.

    Kann es sein, daß ich ein Bluestyp bin? Aber kann auch wieder nicht sein, denn Maria meta Kitrina ist für mich unwiderstehlich, ob von Gila oder griechisch.

    Und ja A.Mor

    ich glaube, daß „meine“ tsiganes von Patmos echtes fahrendes Volk waren. Das war ja der Grund weshalb sie den sesshaften Müttern die Frauen, die Kinder unter solchen Bedingungen groß ziehen mußten, ja so leid taten.

    • Aristobulus Says:

      Silke, weeer oder was oder warum ist Maria meta Kitrina? Her damit! Ich sag auch bitte😀
      Und wenn Du die Stimme aus Nr. 3 magst, dann bist du ’ne Sefardin.

      – Auch indem Ziganer irgendwo nicht mehr Fahrende sind, weil sie halt im Fahren zu drakonisch eingeschränkt worden sind, bleiben die Bedingungen für sie ebenso eingeschränkt und ressentimentgeladen, wie sie einst waren, denke ich.
      Ich höre noch die Bemerkung „Zigeunerknd!“, das war in den Sechzigern, als ich klein war. Ziganische lebten da längst in Häusern und arbeiteten, was Andere auch arbeiteten. Trotzdem: Zigeeeunerkinder.
      In Frankreich war das anders, ein Gitane wurde von der Mehrheitsgesellschaft angesehen wie ein Armenier oder Elsässer oder Ostjude, also wie ein anderer Franzosen auch. Die sind ja lalle anders, selbst les Parisiens, die sind gar keine Franzosen, und gar die Brétons oder les Corses, ojojojj.

      • Silke Says:

        das muß in nem anderen thread gewesen sein – A.Mor hatte etwas von Gila, das ich als Maria me ta Kitrina identifizierte

        aber hier ist eine Version

        Maria in dem gelben Kleid, wen liebst Du mehr, Deinen Ehemann oder den Nachbarn. Meinen Mann liebe ich, den Nachbarn noch mehr.

      • Silke Says:

        apropos Sefardin – neulich wurde ich wieder drauf aufmerksam gemacht, daß die Juden Englands Sefarden waren (meistens?), was „erklärt“, warum sie in Krimis der 30er als „verdächtig“ orientalisch empfunden werden und mit den „Dagos“ irrerweise in einen Topf geschmissen werden.

      • Silke Says:

        noch was zu Zigeunern – ab 1954 lebten wir im 5. Stock eines Hauses wo man rückwärts auf niedrige ältere Häuser runterblickte. Angeblich ging die Grenze zum traditionellen Armenwohnviertel der Stadt genau durch unseren Flur. Jedenfalls hieß es, die die da wohnten seien Zigeuner. Also schaute ich oft aus dem Badfenster auf ihre Gärtchen und Hinterhöfe und ging aufmerksam durch ihre Seitenstraße in der Hoffnung irgendetwas Besonderes zu entdecken. Vergeblich! Und das obwohl ich mit „Zigeunermusik“ längst aus Kino und Fernsehen vertraut war.

        Heute schaudert mich bei dem Gedanken, es könnten welche gewesen sein, die irgendwie entkommen waren.

        In Hessisch Sibirien kamen noch ab und zu fahrende Teppichhändler vorbei. Als ich 1959 bei nem Frankfurter Gebrauchtwagenhändler mein Taschengeld verdiente, bin ich mal von einem in ner Wohnung rumgeführt worden, in der ne sehr große Plastikpuppe (im Ballkleid, nicht die andere Sorte) auf’m Bett saß (seltsam welche Bilder das Hirn speichert).

        Und last but not least – Ende 2004 habe ich hierzulande an nem VHS Kurs zu „wie schreibe ich meine Memoiren“ teilgenommen. Die Teilnehmer waren überwiegend Frauen meines Alters und Flüchtlingskinder. Eine las vor, was sie geschrieben hatte, worin sie behauptete, Zigeuner stehlen Kinder.

        Als ich wirklich ganz behutsam meinte, man könnte das doch ein bißchen umformulieren, um es als damalige Ansicht zu kennzeichnen, erntete ich einhelligen Protest, das sei die reine Wahrheit und wirklich so gewesen. Als ich dann noch mal aufmuckte und auf die Unwahrscheinlichkeit aufmerksam machte (Schließlich gab es ja auch zu meiner Mutter Zeiten schon Polizei), wurde mir mit Rausschmiss gedroht. (Die zugrunde liegende Geschichte war, daß eine vermutlich nichts ahnende „Zigeunerin“ einem Kind ihren Wagen gezeigt hatte, woraufhin das Dorf in Panik geriet und seine Kinder einsammelte.)

      • Aristobulus Says:

        Liebe Silke, bestimmt sind die Ziganischen aus Eurem Hinterhof jenseits der Flurlinie (so sie denn welche gewesen sind, nicht nur ein Gerücht) neun Jahre zuvor irgendwo der Schoah entkommen. Sechshunderttausend hatten die Deutschen umgebracht (600.000, sechshundert mal Tausend)
        Ich glaube, die meisten Ziganischen aus Osteuropa (wenn da überhaupt welche kamen, realiter, nicht nur als Gerücht) kamen als Gastarbeiter so ab 1960. Die vorher in Deutschland lebten, waren Überlebende der Schoah.

        À propos, was war eigentlich mit Antonescu in Rumänien? Wieviel hunderttausende Ziganische hat er ermorden lassen? Durch die Rumänen selbst. Die Lager in Transnistrien.
        … Und ohne hier Julia verletzen zu wollen, die ich gar nicht kenne, und die sonst einen sympathischen Eindruck macht: Die aggressive Gewissheit, dass irgend Zigeunerbarone sich in Rumänien Luftschlossvillen errichten & dass die Sonstigen ihren schlimmen Ruf ja voll verdient hätten, erinnert mich sofort an so Gerüchte, dass die Juden einst hier so reich gewesen seien, Manche jedenfalls, und dass die Restlichen im Berliner Scheunenviertel und im Hamburger St. Pauli usf. ihren miesen Ruf voll verdient gehabt hätten.

        Noch ein rumänisches Sprichwort, hab ich grad gefunden:
        „Omul sfîntește locul.“
        Der Mensch heiligt den Ort.

      • Aristobulus Says:

        Goebbels schrieb 1941 in sein Tagebuch, dass Antonescu sich so um die Juden kümmere, wie die Deutschen das noch nicht geschafft hätten, aber schaffen sollten.
        ‚Zigeuner‘ waren damit auch gemeint.
        Goebbels hatte größten Respekt vor der rumänischen Vernichtungspolitik. Erstaunlich, da war mal kurz jemand weiter als die Deutschen.

        – Ich habe da mal eine ganz naive, ganz sinnlose, ganz traurige Frage an Julia:
        Warum gibt es nach der Schoah noch Hass auf diejenigen, deren völlige Ausrottung man betrieb?!

        Schwulenhass gibt’s ja auch noch… obgleich im dritten Reich hunderttausend Schwule in deutschen Lagern gequält wurden. Zehntausend hat man umgebracht, bloß weil sie schwul waren.

        Noch eine bittere, wohl nicht beantwortbare Frage an Julia: Wieso gibt es in diesem Rumänien noch diesen Zigeunerhass?!, die Rumänen haben selbst wahrlich übergenug getan, um alle Ziganischen auszurotten. Können die nicht mal damit aufhören?

    • Julia Says:

      Aristobulus, es scheint, dass du mehr über die rum. Zigeuner weisst, wie ich, die dort geboren und aufgewachsen bin. Stammst du etwa aus Rumänien, oder das, was du von Antonescu (meine Eltern – neutrale Schweizer haben diese Zeiten erlebt) undf den Zigeuner weisst, weiss du aus anderen Quellen? Das, was man da von Antonescu liest stimmt nicht so ganz. Wenn du willst, kann ich dir mehr darüber sagen.
      Bitte sehr, hier die Zigeuner- Schlösser in RO:



      feature=related
      Die armen „Romi“, dier so diskriminiert in RO sind, schau nur was für Hütten die haben. Und wenn du noch Rumänisch vestehst, um so besser… Der letzte erklärt „wie die zu so viel Geld gekommen sind“ – sie haben von denen, die viel Schmuck und Geld hatten, gestohlern, von den Bankomaten, warum denn nicht…

      Wenn du Rumänisch nicht kannst, kann ich dir sehr gerne übersetzen, es lohnt sich erfahren, wie die Zigeuner sich rühmen, wie gut ihre Kinder auf Französisch betteln können, sie können den Doktorat in Bankcodsknacken machen… Dass die Zigeuner sich über die Gutmütigkeit der Westler sich arg lustig machen, habt ihr ja keine Ahnung, was? Meine Güte, die Zigeuner habern wirklich nicht nötig, dass ihr sie in Schutz nimmt. Ich habe eine Menge Videos mit „diesen netten Menschen“ gesammelt für A.mOr. Es sind alle Berichte der TV-RO.

      • Silke Says:

        also verstehe ich das jetzt richtig, daß alle Mitglieder von Volksgruppen, die Verbrecherbosse hervorgebracht haben bzw. hervorbringen, damit jeden Anspruch auf Mitgefühl für ALLE ihre Mitglieder verwirkt haben?

      • Julia Says:

        Aristobulus, Silke und A.mOr, habt ihr gewusst dass 200 Zigeuner-Kinder im Alter von ca 8 Jahren stellen und betteln in organisierten Banden allein in GB zusammeln jährlich ca. 23-24 Millionen Euro für die „Rotazionseuropäer-Barone“ aus RO? Diese Kinder werden ilegal in GB eingeschleust, mit dem Einverständnis der Eltern natürlich, die dafür einen Kommission bekommen. Alles über diese organisierten Kriminellen-Banden hat Max-Peter Ratzel, der Europol-Direktor, den britschen Parlamentarier neulich schriftlich mitgeteilt. Allein in diesem Monat hat die Polizei in Slough, Berkshire 17 Wohnungen durchsucht, 25 Personen wurden verhaftet und 10 Kinder jünger als 10 Jahre wurden in Obhut der Sozialwerken übegeben.
        Die EU-Propaganda über die diskriminierten Zigeuner zieht bei mir nicht.

        http://www.informatiata.ro/stire_Doi_tigani_au_pradat_un_magazin_de_bijuterii_de_fata_cu_vanzatoarea,_in_plina_zi_%28VIDEO%29/1334
        Hier zwei Zigeuner „während der Arbeit“ (in RO)am Tag: Beute 100 Paar Ohringe, während die Zigeunerin die Verkäuferin ablkenkt.

      • Julia Says:

        Zigeuner bei der Arbeit in Spanien:

        In GB:

      • Julia Says:

        @Silke
        „also verstehe ich das jetzt richtig, daß alle Mitglieder von Volksgruppen, die Verbrecherbosse hervorgebracht haben bzw. hervorbringen, damit jeden Anspruch auf Mitgefühl für ALLE ihre Mitglieder verwirkt haben?“
        Wenn du die 99.9999% der Zigeuner aus Rumänien meinst, dann hast du ganz richtig verstandfen. Sie lachen sich zur Tode wegen eurem Migefühl. Sie kommen mit und ohne euren Mitgefühl prima zurecht.

      • Silke Says:

        ich verstehe immer noch nicht, daß ich alle Zigeuner verhauen soll, weil es denen gelungen sein mag, kriminelle Vereinigungen ans Laufen zu kriegen.

        (Ich glaube Donna Leon war’s, die die damit verbundenen Probleme mal sehr lesenswert in nem Roman verarbeitet hat).

        Soweit mir bekannt ist, funktionieren einige italienische Mafia-Strukturen immer noch recht gut, wo ist die Verdammung für alle Italiener? Auch soll es ne recht effektive Russenmafia geben? Wo ist die Verdammung für alle Russen? Und was ist mit den Bulgaren, da soll sich doch angeblich auch was tun usw. usf. Ach und dann fallen mir noch die Nigerianer ein und im Londoner East End war doch auch mal was und ist heute dort oder woanders in London auch wieder munter.

        Was sagt die rumänische Regierung? Wie geht sie damit um?

      • Julia Says:

        Silke, der Vergleich zwischen Zigeuner-Banden und ital. Mafia hinkt.

        Aber wenn die ital. Mafia wüsste (wahrscheinlich weiss sie es) wie weit die rum. Mafia in kürzester Zeit gebracht hat, dann würde sie direkt platzen vor Neid!

        Was die sympathischen Zigeuner betrifft, alle Rumänen wären sehr froh, wenn immer mehr Zigeuner, ja, wenn möglich sogar alle, ins Ausland „arbeiten würden“ und die Regierung freut sich natürlich ihrerseits ungemein, da dank der Zigeuner hunderte Millionen von Euros jährlich ins Land fliessen, wie ein Jungbrunnen und… na ja, lassen wir das.

        Ich kann nur sagen, selbst die lokale und auch die italienische Mafia können von den Zigeuner lernen, wie man zu sehr viel Geld kommt, ohne was zu tun und vor allem, ohne Strafen zu befürchten, denn im Westen hat man zu ihrem Glück ziemlich viel Verständnis mit so einer „diskriminierten Ethnie“.

        Man muss selbst erleben, wie tut ein Zigeuner, aber erst recht eine Zigeunerin, der/die beim Stehlen erwischt wurde. Hier das ganze „Programm“:

        Sie schreit wie am Spiess: „Aoleu, Hilfe, die wollen mich umbringen! Schaut, schaut, die wollen mir die Kehle schneiden!“ Man könnte glauben, man will sie linchen. Dann geht es erst richtig los: Sie spuckt, verflucht fürchterlich den, den sie bestohlen hat, wirft sich an Boden und beginnt zu zucken, wie wenn sie grad einen epileptischen Anfall hat, wechselt blitzschell wieder zu fürchterlichem Geschrei, sie weiss, dass der Bestohlene ihr den Garaus machen will, dann tut sie so, als ob sie weint, plötzlich steht sia auf und wirft gar ihren weiten Rock über den Kopt und zeigt mit beiden Händen auf ihren Schwarzwald und ruft wie besessen: „Das, das hab’ich gestolen, nimm sie dir!“ und dabei überschütet sie den Feind mit öbszönsten Ausdrücken und nicht gerade salonfähigen Einladungen, dann wirft sie sich wieder au den Boden, hät sich mit verzehrtem gesichtsausdruck die Knien, als ob sie verletzt wäre, winselt sie wieder und zum Abschluss als Krönung beteuert sie natürlich unter Fluchen und Fuchteln, sie habe nicht gestolen (obwohl man sie erwischt hat und dafür Zeugen gibt), Gott soll sie bestrafen, wenn sie was gestohlen hat, sie schwört auf das Leben der ganzen Sippschaft, wünscht dem Bestohlenen den sofortigen grausamsten Tod und vergiesst natürlich nicht, unter Krokodilstränen, zu erwähnen, wie viele armen Seelen (in der Regel 10-12) sie zu ernähren hat. Hie und da, schaut sie sich um, um zu prüfen, wie wirkunsvoll ihre Darbietung war. Das alles, ohne das jemand sie nur angetastet hat!

        Mittlerweile scheinen die Händler in RO vorsichtshalber Knüppel für solche Kunschaft parat zu haben, die sie erst recht einsetzen, NACH so einem Spektakel, damit wenigstens die Diebin oder der Dieb nicht ohne Honorar die Bühne verlässt, denn sonst kann durchaus passieren, dass die flinke Zigeunerin oder der flinke Zigeuner selbst nach einer solchen Darbietung wie oben beschrieben, doch noch einen letzten Versuch unternehmen könnte, um irgendwas verschwinden zu lassen.en.

      • Silke Says:

        Julia

        ich schließe mich Wolfram

        https://yaelmyblog.wordpress.com/2012/01/10/personliche-erfahrungen-in-berliner-krankenhausern/#comment-2408

        mit Ausnahme seiner „Rüge“ wegen vom 100sten ins 1000ste vollinhaltlich an.

        Wenn der rumänische Staat da mitmischt, ist es Sache der EU und ihrer Mitgliedstaaten sich drum zu kümmern.

        Sollten mir Rumänen was tun, werde ich mich vertrauensvoll an die örtliche Polizei wenden.

        In den 80ern, es muß noch vor der Wende gewesen sein, waren angeblich rumänische Banden in Osthessen zugange. Die lebten angeblich in den Wäldern und fuhren dann mit ihren Lastwagen in die Schaufenster von Geschäften mit z.B. Fernsehern und räumten die aus. Irgendwann war wieder Ruhe. Entweder war das „Geschäftsmodell“ nix oder die Polizei gut genug, das Problem in den Griff zu kriegen.

  21. Silke Says:

    Aristobulus

    Hannah Arendt sagt in Eichmann in Jerusalem, daß die Rumänen derartig ungeordnet/unordentlich/unsystematisch hingelangt hätten, daß das den Deutschen nicht gepaßt habe.

    • Julia Says:

      Ja Silke, so sind die Rumänen, allerdings dank dieser Eigenschaften und auch dem Antonescu sind viel mehr Juden am Leben geblieben als anderswo. Ein Freund meines Vaters, ein Jude, der Zwangsarbeit in RO leisten musste, erzählte ihm, dass sein rumänische Wächter, ihm und anderen erlaubt habe (natürlich nicht offiziell) gelegentlich seine Frauen zu besuchen und sie mit Gaben von Bauern zu versorgen. Viele Rumänen und auch meine Schweizerfamilie hat den Juden in jener Zeiten geholfen…

      • Silke Says:

        lt. Hannah Arendt war es den Deutschen zu brutal, es war mit ihrer Vorstellung vom „dabei anständig bleiben“ nicht vereinbar.

        Beispiele von anständigen Menschen in der Definition von Zuckmayer’s Haushälterin gab es überall.

    • Julia Says:

      „dabei anständig bleiben“
      Ich will die Rumänen, die ja noch heute grösstenteils Antisemiten sind (wohl aber nicht mehr als andere Völker in Europa), in Schutz nehmen.
      Zugegeben, die Deutschen haben mit „Anstand“ (??!!) und System 6 Millionen Juden und auch Zigeuner und andere Menschen bestialisch umbegbracht. Was sie unter „Anstand“ verstanden haben, kam heraus als man über die Experimenten von Dr. Mengele und seiner Gehilfen erfuhr und als die KZs geöffnet wurden.

    • Aristobulus Says:

      Silke, Eichmanns Äußerung bezieht sich bestimmt auf später. 1941 war es noch anders herum…

      • Aristobulus Says:

        Die Schlammschlacht hatte mit Julias Beiträgen gegen die ‚Zigeuner‘ angefangen, man hat sich zurückgehalten.

        Julia, Du pflegst Deinen Zigeunerhass in Reinkultur, und Deine absolute Sicherheit, was für Monster das seien, finde ich außerordentlich abstoßend.
        Dagegen ist kein Kraut gewachsen, nicht? Du könntest sogar ziganische Freunde haben. Vielleicht sind ein paar Deiner besten Freunde welche.
        Irgend eine rumänische Fernsehsendung mit kitschigen neuen Palais, weil die Zuschauer sich an ihrem eigenen Sozialneid hochziehen sollen, na und? Sowas wird in Europa zeitgeistgemäß häufig hingeklotzt. Wohl äußert selten von irgend ziganischen, allermeist aber von völlig unziganischen Neureichen.

        Was Du da über den Schwarzwald jener Frau schreibst, und für den Bericht hast Du Dich wahrlich gemüht, hast ihn so ausformuliert und ausgeschmückt: Wie gehässig. So sind sie, die Zigeuner?
        Aus Dir spricht der Hass. Den hast Du dort aufgesogen, Du kommst nicht davon weg.

        Und was soll Deine Bemerkung über Antonescu bedeuten: Er war ein Menschenvernichter erster Güte. Das willst Du gerne rosig anders sehen?
        http://www.halbjahresschrift.homepage.t-online.de/ion.htm

      • Silke Says:

        Arendt zitiert nicht Eichmann – es ist Teil ihres Buches mit dem Titel „Eichmann in Jerusalem“, daß sie sich einzelne Länder vornimmt und beschreibt, wie sie sich voneinander unterschieden. Rumänien kam ganz schlecht. Ob sie jemanden zitiert, müßte ich nachschlagen.

      • Julia Says:

        Aristobulus, die Schlamschlacht hat angefangen mit eurer Verherrlichung der Zigeuner, resp. derer Musik und so. Das ihr euch weigert sie so zu sehen wie sie wirklich sind liegt an der traurigen Geschichte der Juden und assoziiert das Schicksal der Zeuger mit eurem Schickdal, was absurd ist. So füllt euch verpflichtet, Partei für sie zu ergreifen.

        Komm mir ja nicht mit der Hasskeule, sie zieht bei mir nicht.
        Meinetwegen kannst über mich denken, wie du willst, es beeindruckt mich nicht im geringsten. Wer die Realität verleugnet, schafft sie nicht ab. Früh oder später wird man von der Realität doch wach gerüttelt, meistens, wenn es schon zu spät ist. Das hat die Geschichte immer wieder gezeigt.

        Ich habe nie die Menschen nach irgendwelchen Büchern und beurteilt, sondern nach meinen eignen Erfahrungen, und wer was geschrieben hat ist für mich irrelevant.

        Ich „hasse“ die Zigeuner nicht, aber ich sehe sie so wie sie wirklich sind und sie sind mir in der Tat antipathisch, weiter nichts. Jemanden zu hassen bedeutet, dass man u.U. ihm etwas zuleiden tun, ihn sogar umbringen würde und zwar mit Schadenfreude. Jemanden nicht zu mögen, ihn gegenüber Antipathie zu empfinden, bewirkt dass man ihn vermeidet, nichts mit dem zu tun haben will.

        Wenn ihr die Mentalität der Zigeuner nicht kennt, könnt ihr meinetwegen ruhig Mitgefühl für sie empfinden.

        Damit ist für mich das Thema beendet.

      • Silke Says:

        Julia:

        mit eurer Verherrlichung der Zigeuner, resp. derer Musik

        mmh?????

        und wie ist das dann mit Wagner?

        und wie ist das dann mit Luther, der zumindest was die deutsche Sprache anlangt, auch etwas gegeben hat, was ich vermutlich nicht missen möchte? („Martin Luther wird der Spruch „Was rülpset und furzet ihr nicht, hat es euch nicht geschmacket?“ fälschlicherweise zugeschrieben.“ – ach war wohl nix;)

  22. A.mOr Says:

    Werd‘ mich zwei, drei Tage ausklinken.

    Bis bald in alter Frische! 😉

  23. Wolfram Says:

    Ich krieg ja – meine Schuld, klar, ich hätte nicht auf den Haken klicken sollen… – eure gesammelten Austäusche über Zigeuner, Tsiganes, Gitanes oder wie sie und andere sie nennen mögen, taufrisch in die Mailbox.
    Und irgendwie nervt es. Nicht nur, daß es Yael bestimmt nicht hilft, die richtige Klinik für ihre Schilddrüsen-OP zu finden, ihr redet erstens aneinander vorbei und zweitens auch meiner Ansicht nach gepflegt an der Sache vorbei.
    Daß die Tsiganes in der Geschichte nicht unbedingt die gleiche Einstellung zum Eigentum hatten wie die seßhaften Bürger, dürfte wohl eine Tatsache sein. Daß es unter den Fahrenden Völkern auch heute noch einige Menschen gibt, die die staatlichen Gesetze nicht besonders ernstnehmen, auch. Daß Kinder aus Osteuropa überdurchschnittlich oft betteln und Taschendiebstähle begehen – traurige Realität.
    Daß das wahre Leben der Gitanes nichts mit Zigeunerromantik am Lagerfeuer zu tun hat – ebenso Realität.
    Aber ich finde es genauso idiotisch, mit einem pauschalen Rundumschlag zu behaupten, „die sind ja alle nur Gauner“, wie sie zu idealisieren.
    Die Sedentarisierten haben es oft schwer, von den Einheimischen akzeptiert zu werden, und das ist traurig, denn oft treibt es ins geistige Ghetto: „die wollen uns ja eh nicht.“
    Die Fahrenden leben oft noch in ihrer eigenen Welt, schotten sich ebenso schaft von den Seßhaften ab wie die von ihnen, und kennen – auch das ist bis in die Mission Tsigane kein Geheimnis – zunächst mal nur ihr eigenes Gesetz, nur ihre eigenen Regeln, zu denen oftmals gehört, daß Sedentarisierte nicht mehr dazuzählen.
    Keine leichte Situation, und wer wen ausgrenzt, kann man oft gar nicht mal wirklich sagen.
    Aber, wie gesagt: oft ist nicht immer, und Pauschalurteile helfen keinem. Sondern nur, jedem einzelnen Menschen wie einem einzelnen Menschen zu begegnen, ohne Vorurteil über sein Volk, seine Ansichten, seine Traditionen – die wir nicht kennen oder nicht wissen, wieviel sie ihm überhaupt bedeuten.
    Und wir Seßhaften haben es immer leicht gehabt, den Fahrenden mit der Polizei zu drohen, wenn sie über „unser“ Gesetz hinwegtreten, aber haben wir auch die Polizei gerufen, wenn sie den Schutz „unseres“ Gesetzes gebraucht hätten?

    • Silke Says:

      Wolfram

      so lange ich Yael kenne, hat sie uns immer gestattet „frei zu assoziieren“.

      Und glaube nicht, daß ich einen Augenblick vergesse, daß Yael unters Messer muß. Genausowenig wie ich in anderen Gesprächen vergessen habe, im Hinterkopf zu haben, daß Mara gerade mal wieder krank war.

    • Aristobulus Says:

      Vom Idealisieren oder gar von Lagerfeuern hat überhaupt kein Mensch was geschrieben. Da ging die Fantasie mit Dir durch, Wolfram.

  24. Yael Says:

    Ich wundere mich nur, welche Assoziationen meine bescheidenen Artikel bei euch auslösen.😉

    Ich habe übrigens nächste Woche einen Termin zum Vorstellen im KH Waldfriede, weil es bei den Klinikbewertungen am besten abgeschnitten hat. Dann sehen wir weiter.

    • Silke Says:

      wann nächste Woche?

      damit das mit dem good vibrations schicken auch wirklich was bewirkt.

    • Silke Says:

      ach und noch etwas Yael

      als ich das letzte Mal zum Operieren ins Krankenhaus ging, wurde ich derart ausführlich aufgeklärt und informiert, daß ich riesigie Mühe hatte, mir mein persönliches Vertrauen in den operierenden Arzt im Bewußtsein ganz vorn zu halten.

      Das Vertrauen ging so: Wenn es bei dem (HNO) schief läuft, dann bestimmt nicht, weil er’s nicht kann oder weil ich ihm nicht wichtig bin. Dann ist es eben Schicksal.

      George MacDonald Fraser erzählt in seinem Buch über die Burma Campaign, daß es vor einem Angriff genügte, wenn ein Leutnant vorbeikam und was Ermutigendes sagte, daß ihm ganz mulmig wurde. Er plädiert darin dafür in solchen Situationen die Gefühle mal auf Sparflamme zu fahren und ganz auf „mit mir nicht“ Angriff Modus zu schalten.

      Schwierig wenn man sich passiv ergeben soll, aber ich denke als Angstverhinderer gut geeignet.

      Jedenfalls wünsche ich Dir, daß Dein Aufwachen aus der Narkose genauso schön ist wie meines war. Bevor die ganzen Unbequemlichkeiten und Schmerzen ins Bewußtsein rückten, war da „ah der Dreck ist raus“ und daran habe ich mich dann, wie immer, festgehalten.

    • A.mOr Says:

      Übrigens Yael, hasloche un bruche bei Deinem Termin! 😉

  25. Aristobulus Says:

    Julia

    Das Thema ist für Dich beendet, weil Du eine feste Meinung hast. Dei der willst Du bleiben, denn die definiert Dich. Wenn sie positiv wäre?, aber Du hasst ‚Zigeuner‘, und das ist nun mal kein Gegenstand der Diskussion.

    Was Du da Anderen in den Mund legtest, über die Verpflichtung, Partei zu ergreifen, über „unsre“ Weigerung, ’sie‘ zu sehen, wie sie wirklich seien, usf., ist anmaßend. Keiner hat hier geschrieben: Die Ziganischen sind so und so. Die Einzige, die das schreibst, bist Du.
    Du siehst sie so, wie sie wirklich sind? Dann bist Du folglich allwissend, hast Du die Wahrheit gepachtet?
    Weshalb Du damit zu eben den Menschen gehören willst, die das Böse zulassen, werde ich nie verstehen.

    Noch etwas zur „Realität“, die Du erwähnst. Real ist Romica Puceanus riesige Musikalität, nicht?, egal, ob sie nun eine Bretonin oder Eskimo ist. Real ist auch, dass ich mal in Rom von vier Ziganischen sehr aggressiv anbettelt wurde. Punks im Hamburger Schanzenviertel betteln auch manchmal so. Scheußlich beides. Was hat es bloß damit zu tun, zu welcher Gruppe nun einer gehört oder nicht?
    Real ist auch, dass mein bester Freund ein Ziganischer ist, der fantasievollste Mensch, den ich kenne. Er ist Musiker, Bildhauer, Maler und schreibt Gedichte. Weil er ein Analphabet qua Familie war (er hat sich das Lesen und nun das Schreiben selbst beibringen müssen), ist er ein Hilfsarbeiter geblieben.

    Hast Du auch was gegen Neger, Julia? Denn die klauen, stinken, trommeln, bauen sich manchmal ’ne Villa hin usf. Meine Cousine ist schwarz (es hat sich wohl so herausgemendelt, und damit bin ich wohl zum Teil schwarz, ein Teilneger, g“ttseidank!, ich mag das, jedoch leider sieht man es mir kaum an). Sicher hast Du was gegen Neger, denn Du wirst sie allesamt kennen, ihre Mentalität, usf. So, wie Du die ‚Zigeuner‘ siehst, wie sie wirklich sind, denn Du kennst die alle, Du weißt ganz genau, wie die sind. Kennst Du auch die Juden so?

  26. Tonio Says:

    Yael, ich vermute, dass du etwas knapp bei Kasse bist. Für Mara hast du einmal um finanzielle Hilfe gebeten, um ihr eine Behandlung zu ermöglichen…

    Bin mir nicht sicher, ob das hierher gehört, aber ich würde dir gerne mit 50 Euro helfen. Wenn noch andere etwas dazugeben, kannst du vielleicht für einige Tage ein Einbettzimmer bekommen.

    • Yael Says:

      Das ist ganz , ganz lieb von dir, aber das ist wirklich nicht nötig. Ich würde es auch nicht annehmen können. Ich werde die zwei oder drei Tage schon überleben. Von deinem Angebot bin ich jedoch sehr berührt.

      • Tonio Says:

        Mein Angebot steht. Ich wünsche dir auf jeden Fall alles Gute und eine schnelle Genesung!

      • Yael Says:

        Wirklich lieben Dank, ich weiß das sehr zu schätzen.

      • Aristobulus Says:

        Yael, schreibst Du Bescheid, wann Du dich dort hinbegibst und wann die Operation ist-? Damit man weiß, wann es Zeit für eine Broche ist, damit Du schnell gesundest.
        Einen guten Schabbojs!

  27. Yael Says:

    Klar geb ich Bescheid.

  28. EllaPeel Says:

    Hallo yael, bin unkundig in Blogs und auch im chatten. Bin hier gelandet über die suche nach den Text „Letztes Lied“. Es hat mich auch sehr berührt. Dir wünsche ich für Deine OP alles Gute.

  29. winnieswelt Says:

    Ich habe meine 3 Entbindungen sehr gerne im Martin-Luther „vollzogen“ … ein sehr schönes Haus mit viel Lernpersonal, da es ein Lehrkrankenhaus ist – was aber um Gottes Willen nichts schlimmes aussagt!
    Westend … da ist mein Sohn in Behandlung – allerdings wegen Neurologischen Sachen … riesiger Komplex mitsehr viel Fachpersonal

  30. Aristobulus Says:

    P.S. zu dem Nebenthema…

    Julia sagt nichts mehr. Das finde ich sehr traurig.
    Komisch, ich hab es noch nie erlebt, dass einer, der was gegen irgend Gruppen whatsoever hatte, zu irgend gemeinsamen Überlegungen bereit gewesen wäre, dann.

    Hat einer von Euch mal erlebt, nur ein Mal, na, was Anderes halt?

  31. Yael Says:

    Es ist entschieden. Ich werde am 29. Februar im KH Waldfriede operiert und muss drei Tage bleiben.
    Ich danke euch allen für ihre Tipps und lieben Wünsche.

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