Jüdische Allgemeine „Zitat der Woche“

Der Karl Theodor von Judenberg

Humoristisch gemeinter Redebeitrag auf dem Parteitag der „Piraten“ in Offenbach, der heftig beklatscht wurde.

Quelle: Jüdische Allgemeine vom 15. Dezember 2011.

61 Antworten to “Jüdische Allgemeine „Zitat der Woche“”

  1. noa Says:

    Super lustig.😦

  2. A.mOr Says:

    👿

  3. Aristobulus Says:

    Erstaunlich, ein Witz, der als Witz wirkt, der aber weder ein Witz noch überhaupt witzig ist, nichts ist der, nich‘ mal ein Kalauer. Die Verbiegung des Namens kriegt keinen Bogen zu irgendwas. „Judenberg“ hat keinen Bezug zu irgend einer Guttenbergschen Eigenschaft… es sei denn, man begreift Juden als Gegenteil von Gutten. Dass die das witzig finden? Dann müsste das Lachen ein wieherndes gewesen sein. Wie bei ’ner Zote.

    Also ich glaub, dass 1930 im Reichstag ähnliche pointenlose Nichtwitze gerissen wurden (Rantzau-Rathenau, hahahaaa, Erzberger-Herzberger, hahahaaar, usf.)
    Baah.

    • Yael Says:

      Es wird darüber spekuliert, ob es sich bei der Aussprache vom hessischen „G“, das angeblich wie ein „J“ ausgesprochen wird, gehandelt hat. Nur dass das Missverständnisse hervorruft, hätte man sich auch dort denken können (müssen).
      Aber niemand, außer dieser Boxi, behauptet, es handle sich um die Unwahrheit.

      • boxi Says:

        ich erkenne sehr wohl einen unterschied zwischen einem judenberg und einem jutenberg. niemand hat bei jutenberg geklatscht und es schien auch nicht so, als würde der vortragende auf eine entsprechende pointe warten. ich selbst kann nicht sagen, was sich der sprecher dabei gedacht hat, es kommt mir zumindest aber nicht so vor, als wäre eine verwechslung beabsichtigt.

      • Silke Says:

        ein Georg ist ein Schorsch auf Hessisch – einen Guttenberg mit was anderem als nem G am Anfang könnte nur einem mir fremden Hessisch entstammen (es gibt viele viele Varianten).

        Ich würde eher Berliner verdächtigen, aus einem G ein J zu machen. Sagen die nicht janz Berlin iss eene Wolke statt ganz Berlin?

      • Yael Says:

        Berlinerisch spricht man G wie ein J aus, sowie jang anstatt ganz, beispielsweise. Im Hessischen kenne ich mich nicht aus.

      • Silke Says:

        nur um die Ehrenrettung der Hessen komplett zu machen:

        ;o)

        hier ist ein Beispiel von dem, was ich Standard- oder „Hoch“Hessisch nennen würde. Das erste „G“ kommt kurz nach 1:00.

      • Silke Says:

        oops Link vergessen

      • A.mOr Says:

        Dorschennanner!
        Gell, Silke?😉
        Ick hör dir plitschpatsch…🙄

        !Ahoj Püraten!

    • Yael Says:

      Bei allem Respekt, aber wenn einer etwas vorträgt, kann er nicht unmittelbar erkennen (zumal in einem Saal), ob ein Jutenberg nicht Judenberg ist. Und nicht nur, weil man bei einem Parteitag nicht davon ausgehen kann und sollte, dass dort nur Menschen sitzen, die des Hessischen mächtig sind.

      • boxi Says:

        ich hab mir diesen ausschnitt heute bestimmt 5mal angeschaut/gehört, ich sehe darin kein judenberg. haben sie ihn auch gesehen? und kommen sie zu einem anderen schluß?
        natürlich kann man das missverstehen. ob das jemanden bewußt ist, wenn er etwas in einer mundart ausspricht? ich zweifle daran.
        wegen mir kann man als zeitung darüber schreiben, man hätte sogar nachrecherchieren können/sollen. aber daraus ein eindeutiges zitat zu machen UND dazu die falschaussage, die partei würde dazu jubeln. das ist zumindest nicht das niveau, was ich von einer zeitung erwarte. auch nicht von diesem blog.
        sorry.

      • Yael Says:

        Woher wollen Sie wissen, ob nicht einer von der jüdischen Allgemeinen auch dort war und darüber berichtet hat, wie er oder sie es erlebt und gehört hat? Sie unterstellen der Zeitung eine bewusste Lüge, können es aber nicht belegen. Das ist auch kein Niveau was man und ich erwarte. Schönen Tag noch.

  4. Paul Says:

    Liebe Yael,
    ich habe mir Mühe gegen, aber leider den Artikel in der „Jüdischen..“ nicht gefunden.
    Was muss ich machen?
    LG
    Pau, der Anfänger

  5. boxi Says:

    super lustig etwas zu schreiben, was so nicht stimmt. super lustig.

    das protokoll findet man übrigens hier http://wiki.piratenpartei.de/Bundesparteitag_2011.2 genauso wie man dort auch einen mitschnitt des ganzen parteitages findet.
    es mag sein, dass bei dem entsprechendem akzent ein gutenberg zu einem jutenberg sich verändert. deswegen wird es noch lange kein judenberg.😦

    beklatscht wurde dieses zitat übrigens auch nicht. aber so genau wollen wir es mal nicht nehmen😦

    • Yael Says:

      Ach du warst dabei! Erzähl mal.😀
      Es wurde übrigens beklatscht, und so genau nehme ich es. „Wir“ kenne ich übrigens nicht.😀

      • boxi Says:

        ja, ich war dabei. und wie gesagt, es ist auch dem livestream zu entnehmen. beklatscht wird die pointe nach dem „gutenberg zitat“.

        vermutlich hätte sich auch die politische geschäftsführerin entsprechend beklagt, da sie selbst jüdin ist.

      • Paul Says:

        broxi, tut mir leid, aber mein Unvermögen ist doch noch hgrößer. Habe die Wortprotokolle und auch die Vidios durchstöbert, aber nichts gefunden.
        Kannst Du mir bei den Vidios mit einer Zeitangabe helfen?

  6. A.mOr Says:

    Das Problem ist wohl viel eher, daß in der Piratenpartei bereits antisemitische Äußerungen gefallen sind (und ich meine nicht dieses Kopftuch), daß man dort „sehr tolerant“ mit solchen Äußerungen umgeht, und daß wir eben etwas sensibilisiert darauf reagieren, wenn ein Lügner und Betrüger bei einer Rede plötzlich „von und zu Judenberg“ wird.

    Und wer das nicht versteht, der will das auch nicht verstehen.

  7. Aristobulus Says:

    Also in dämm floddä hesischä Fiddeo sagen sie Betriebsangehörige als „Beddribbsa’keörischä“, Prügelstrafe als „Brüschlschtraaf“ und Glatteis, da ist das Anfangs-G, sagen sie glatt als „Glattajss“ ohne Jott.

    Ähm, woher soll der Guttenberg-Sager denn sein? Falls er eher von der Mosel ist, redet er mehr so nach Koblenzer Art wie der Herr in Grau aus dämm floddä Fiddeo, dann könnte das G nach J gewandert sein.

    Aber warum sollte er einen Eigennamen im Dialekt gesprochen haben? Den Namen Guttenberg kennt er wie doch wohl alle aus dem Fernsehen. Selbst Strauß, Filbinger, Stolzenberg sagten damals Manches glatt auf Hochdeutsch, obwohl’s ihnen schwerfiel. Die wussten ja, was sie sagten und warum.

    • Silke Says:

      und da bleibt dann noch die Frage, ob Goethe als Geheimrat immer noch so gebabbelt het?

      In meinem hessisch-sibirischen Nest war es beliebt, Fremde auf ihre Sprachkenntnisse hin zu prüfen mit der Aufforderung „wo wiss’d dei ha hi ho?“ zu übersetzen. Wenn die sich untereinander untrhalten haben, hätte ich genausogut im Ausland oder in Friesland sein können.

      Übrigens der Vorgänger der Firma Hesselbach war die Familie Hesselbach, und die war noch schöner, Ihr Ei Kall mei Hertz vergißt keiner der’s je gehört hat. Ich glaube ich habe die vorangegangene Radioserie immer nur in Ausschnitten gehört.

      Aber vielleicht macht Dich das hier ja zum Fan

      http://www.hr-online.de/website/specials/home/index.jsp?key=standard_document_31010736&jmpage=1&type=a&rubrik=23058&jm=2&mediakey=specials/hesselbachs/20070515_Klingelton_Babba_Hesselbach_diese_Weiber

      • Aristobulus Says:

        :))), an die Hesl’bachs erinnere ich mich noch ganz dunkel, die hab ich als Kind nicht verstanden, je n’en pouvais rien faire d’ailleurs🙂

        „wo wiss’d dei ha hi ho?“ heißt, wo willst du dein Haar hinhaben, ja?

      • Silke Says:

        LOL

        versuchs noch mal, dann sag ich’s Dir

        Aber gönn Dir unbedingt den Handy-KlingelTon

        Leider ist der der was für mich nicht für mich passend.

        Das mit dem Nichtverstehen kann ich gut verstehen. Ich glaube Hesselbach lief lange nur im Hessischen Fernsehen und das gab’s lange eben nur in Hessen.

      • Aristobulus Says:

        War das nicht dann ARD?, ich hab das noch so schwarzweiß verrauscht vor Augen, „Hessischer Rundfunk“ sagte einer, nicht?, ich hab hässlicher Rundfunk verstanden, war halt klein.

        „wo wiss’d dei ha hi ho?“ SSoodele, isch vaschteh hallt kuapfällzisch, wojsch, un dess Hesischä is net sso wajdd allss wi üban Oddewallt ribba, wojsch, un sso kennt des Ssätzsche uf Heidlbegga Hochdeutsch ssoi:
        Wo willst du deinen Hahn hinhaben?
        De Haa. Dess Veegele, woss am Mogge sso fu’schbaa laud iss. Hämann, isch ssag da‘, Hämann, deess isch dees.

      • Silke Says:

        echt Klasse – daß Du den Satz an sich überhaupt richtig erkannt hast. Leider läßt sich das Nasale nicht schreiben und so iss es vielleicht einfacher.

        Jedenfalls hier ist die Auflösung:

        Wo willst Du Dein Heu hin haben?

        Und weil ich dabei bin: Ein Bäuerlein fuhr nach Hanau und als er zurück kam wurde er gefragt, wie er es denn geschafft habe, aus der großen Stadt wieder rauszufinden.

        Och, meinte er, das sei ganz einfach gewesen, schließlich stünden da überall Schilder auf denen stünde Hee rrauss (Heraeus)

      • Aristobulus Says:

        Heu – oh je, do hätt ma‘ druffkomme kenne, gell.

        Ich hab hier was noch zur Nacht für Dich mit Heu, Silke, das aber nur wirkt, indem Du’s jemandem sagst und ihn fragst, ob er’s versteht. Keiner versteht es (vielleicht kennst Du das eh schon?), wenn es gesagt wird.

        „Mähen Äbte Heu? Äbte mähen nie Heu. Äbte beten.“

        (‚Mähen‘ dann als mään aussprechen)

      • Paul Says:

        Nee, Ari, det stimmt nich. Richtich heest det: „Äbdemenheu?“ „Niemähnäbdeheu!“ „Äbdemähngras.“

        Det wird dem annern als eene neue Sprache darjestellt. Sprich det ma imma als een Wort und staune. vasteehste nur Bahnhoof. Wetten?

      • Silke Says:

        danke Paul (und Aristobulus), nach intensivem Gegoogle kam mir auch diese Vermutung – ich glaube das gibt es auch irgendwie mit Bochum oder so. Ach nee der ging so: sag einen Satz mit Bochum. Die Antwort: Er boch um die Ecke.

        Dennoch habe ich bis zu Deiner Erklärung immer noch tieferen Sinn dahinter vermutet.

        Für die Musik-affinen hier – dieser hier verweist auf einen Haindling, den man in dem Zusammenhang kennen sollte.

        http://www.ioff.de/showthread.php?p=10241715#post10241715

        Den Spruch gibt’s viel besser: von Haindling zu einem Lied verarbeitet

        Mo mah du……….

  8. boxi Says:

    @paul: der abschnitt findet sicht hier: http://www.youtube.com/watch?v=AyWg0IBw6rg (ab etwa 1:15)

    @yael… ich unterstelle der zeitung, dass sie anscheinend nicht recharchiert hat. wenn applaus 10sekunden nach dem angeblichen „judenberg“ kam, ist die aussage „der heftig beklatscht wurde“ einfach falsch. -anscheinend kann ich mehr belegen als die zeitschrift. ich find es nicht richtig, derartige aussagen „einfach so, unkommentiert stehen zu lassen“. ja, sowas verlange ich von einer zeitschrift. zumindest bei einer derartigen aussage.😦

    • Paul Says:

      @boxi Danke, nun weiß ich wenigstens worum es geht.
      Das hatte ich schon, habe aber nach einem längeren satirischen Beitrag gesucht. Dieser Vortrag von Korneli enthält m.E. nichts judenfeindliches.

      Dieser Mensch spricht eindeutig Berlinisch. (Oder zumindest, das was er dafür hält.)Aus Guttenberg wird dann Jutenberg. Jedenfalls höre ich das im Vortrag. Zumal auch aus Guttenberg bei vielen in der Aussprache „Gutenberg“ wird oder sogar „Guutenberg“. Man muss nur mal genau hinhören.

      Beklatscht wurde in dem Vortrag auch nicht der „Jutenberg“ sondern die Anspielungen auf das Plagiat und der Bezug auf die Haltung der Piratenpartei zum Urheberrecht (den ich aber nicht kenne).
      Beklatscht wurde aber eindeutig diese Anspielung.

      Ich denke, dass die „Jüdische..“ da zu dünnhäutig war.

  9. A.mOr Says:

    boxi,
    Danke ersteinmal für das Anschauungsmaterial, habe ich nicht erwartet.
    Habe mir vorsichtshalber die Stelle mehrmals angehört, der sagt „Judenberg“.

    „Piraten“ spricht er gleich darauf mit deutlichem „t“, „gemeldet haben“ sagt er im selben Satz auch mit ’nem weichen „g“, aber nicht als deutliches „j“, wie beim „Juden“.

    Außerdem, warum wird der ‚Gutti‘ hier jetze ‚Judi‘? Hm? „Guddi“, dat könntma noch fastejn..
    Als wir das Thema hier hatten sprachschrieben wir vom „Gutti“/zwei „t“, nix „Gúti“…
    Einfach nochmal hinhören…

    Zu 100% ist das alles nicht zu erfassen, stimmt, deshalb darf sich die Gütin der Piraten auch nicht beschweren, könnte peinlich werden, wenn dann die „Antisraelis“ in der Partei sie genüßlich auseinandernehmen, weil’s am Ende, so oder so, nur ein uneindeutiges Ergebnis sein kann.
    Und die Empfindlichkeiten von Juden sind Judenhassern stets gefundenes Fressen.

    Da ich diesen Sprecher nicht kenne, kann ich auch von seiner sonstigen „Spreche“ nicht herleiten, wie der vermeintlich tickt.

    Damit bleibt’s bei meiner Aussage (siehe oben)
    „…wenn ein Lügner und Betrüger bei einer Rede plötzlich „von und zu Judenberg“ wird…“, dann reagieren wir sensibel.

    Außerdem, wenn Du schreibst: „ich unterstelle der zeitung, dass sie anscheinend nicht recharchiert hat.“

    Das hier aber ist das Thema:

    Der Karl Theodor von Judenberg
    Humoristisch gemeinter Redebeitrag auf dem Parteitag der „Piraten“ in Offenbach, der heftig beklatscht wurde.

    Und was ich hörte, habe ich oben beschrieben. Also erkenne ich keine schlechte Recherche.

    Über das Wort „heftig“ kann man natürlich noch heftig ameisenficken, heftiger sogar…

    Ansonsten, „netter“ Versuch…
    Diesen Guten kann man nicht trauen… Allgemein auch nicht…

    ~ * ~

    Paul
    Du erkennst daran also keinen Antisemitismus?
    (Vorausgesetzt, Du hörst es beim nochmal hören wie ich)
    Das liegt daran, daß Du an der Stelle ganz einfach kein Jude bist, dem seit Jahrhunderten unterstellt wird, daß er Lügner und Betrüger (usw) sei…

    So einfach also.

    Aber Dir auch danke für Dein „Unvermögen“😉
    So kommen wir wenigstens zu Grundlagen…

    Fazit: „Die Guten waren’s!“
    👿

    • Paul Says:

      Amor, ist mir soeben klar geworden. Weil ich kein Jude bin höre ich das anders, bin ich nicht so dünnhäutig. Das ist wahr.
      Jetzt kann ich verstehen, warum Ihr daran Anstoß nehmt. Trotzdem bin ich der Meinung: Er hat das nicht so gemeint. Zielrichtung war die Abrechnung mit dem Plagiator. Jedenfalls interpretiere ich den Beifall so.
      Abgesehen davon, war dieser Einwurf auch nicht so wichtig und witzig.
      Alleine durch die Erwähnung in der „Jüdischen…“ hat er eine Beachtung gefunden, die ihm nicht zusteht.

    • Silke Says:

      A.mOr

      jedeR, der/die mal Diskriminierung am eigenen Leib sich wahrzunehmen getraut hat, wird’s verstehen.

      Meiner Erfahrung nach blenden die allermeisten Leute Diskriminierung und erst recht diskriminierende Verhohnepiepelung aus, es schmerzt zu sehr.

      Die Vermeidung von Schmerz ist aber nur eine Seite der Medaille, die Kehrseite ist, so lange ich negiere, daß ich auch Opfer von so etwas bin und nicht souverän damit umgehen konnte, kann ich mich sicher fühlen, daß der dem es gerade geschieht, irgendwie was gemacht haben muß.

      Ich bin mal durch ein Mißverständnis in nen Kurs „Selbstverteidigung für Frauen“ geraten und da habe ich das Grundsätzliche kapiert. In der Vorstellungsrunde war ich die einzige, die sagte, sie habe es im Schwimmbad in Teenagerzeiten schon immer gehasst, wenn einen die Jungens tyrannisierten mit ins Becken werfen wollen, wenn sie meinten, wir hätten die Periode und weniger niedlichen Sachen. Damals wünschte ich mir, ich hätte gewußt, wie frau prügelt.

      Alle anderen Frauen betonten, daß sie keine Probleme mit Männern und keine schlechten Erfahrungen hätten. Am Ende der 2,5 Tage hatte jede, aber auch jede ihr Päcklein aufgemacht und da war alles drin inclusive ner Vergewaltigung auf nem Volksfest.

      Wie viele werden sich wohl die in jenen Stunden entdeckte Verletzlichkeit gemerkt haben?

      (Holz zertrümmern fand ich übrigens toll aber die Schlagübungen auf durch Kissen geschützte Menschen ging nicht. Ich kann nicht schlagen, dabei bin ich so sicher, wie’s nur geht, daß ich im Realfall hemmungs-los wäre.)

    • A.mOr Says:

      Holde Silke,
      ich habe großes Vergnügen bei sich bietender Gelegenheit auch Holz zu zertrümmern, und noch heute prügle ich auf „durch Kissen geschützte“ Menschen ein! Hahaaa!😛
      Mindestens einmal die Woche wenigstens, wat mut dat mut.

      Ansonsten, wir sprachen es ja schon andernorts an, Deine Sätze lösen bei mir lange Ketten von Assoziationen aus. Dein „Frauen-Selbstverteidigungskursus“ war wohl ein Lehrgang?
      Ich hatte zB das zweifelhafte Vergnügen ein Mädchen regelmäßig zu solchem Training zu begleiten und wieder abzuholen, zweifelhaft, denn der Hintergrunds dieser Maßnahme ist grauenhaft.

      „Wie viele werden sich wohl die in jenen Stunden entdeckte Verletzlichkeit gemerkt haben?“

      Ja, Silke, es ist so schwer, sich seiner Verletztlichkeit tatsächlich bewußt zu sein, vor allem jenen, die in der Hinsicht gravierend schlimme Erfahrung haben. Solche Trainingskurse aber sind gute Maßnahme, um dahingehend -sagen wir- zu therapieren.
      Es ist nichteinmal nur die Praxis, das Erlernen der einzelnen Selbstverteidigungstechniken, sondern gerade auch anfangs ist es von gravierender Bedeutung, daß der/die Schüler/in sich bewußt macht, daß es recht ist, sich zu verteidigen gegen üble Aggression, daß es recht ist das laut und konsequent zu tun und im schlimmsten Falle mit allen Mitteln.

      Wir lernen, das es wichtig ist zu deeskalieren und überhaupt physische Auseinandersetzung (und das geht natürlich häufig im Verbalen los) zu vermeiden, nur manche finstere Gestalt akzeptiert eben nicht unseren Wunsch auf Selbstbestimmung, unseren Wunsch auf Ruhe vor Gewalt.

      Zuerst lernen wir, daß wir jedes Recht dieser Welt haben uns zu verteidigen.
      Wir müssen nicht nur das Leben der anderen respektieren, sondern vor allem auch unser eigenes.

      Schobbojs und ein schönes Wochend…

      (Achja, mache ich das hier, die Zeit ist schon wieder knapp. Bei dem ersten L7-Video solltest Du Dir nur den Schluß ansehen, kannst ja auf leise stellen und vorspuhlen😉
      Natürlich darfst Du Krach nicht mögen, herzlichst „erlaubt“ und vor allem auch respektiert. Aber das ist Dir doch klar, willst mich armen kleinen Narren doch nur foppen, und dafür und soviel mehr werde ich Dich immer „herzen“, kurz vor Schabat und danach, und so oder so, L7, Wagner, Elvis the Pelvis oder Goran Bregovic schaden uns dabei nicht, ob wir nun die Musik-Interpretation mögen/verstehen usw oder nicht. Da mußt Du Dir schon miesere und fiesere Gemeinheiten einfallen lassen, bevor ich Dir den Kopf abdrehe und bei mir in die Vitrine stelle 😯
      Oder so… 😳

      later, schnappi

      PPS/
      von wegen, sensibilisiert, nu, Jutta Ditfurth zB, sie ist doch auch keine Jüdin, und merkt es trotzdem, und holt sich Schimpfe dafür von ihren scheinheiligen „Gutmitmännern“, und dafür hat sie von mir ihren selbstgewählten Ehrennamen:
      ‚JuDit‘.
      Ist doch ein schöner Name?

      Nachzulesen unter dem link, den ich boxi gab, der zum entsprechenden Artikel von JuDit auf ‚Hagalil‘ führt.

      PPPS/ und mit Verlaub, verehrte Silke, Dir merkt man diese ‚Sensibilität‘ doch auch an, dabei bist Du bekennende „Nicht-Philosemitin“, na sowas?

      Ach, sagen wir’s doch Goran-mässig/ und überhaupt😉

  10. boxi Says:

    @a.mor:ich find es richtig, dass man diesbezüglich sensibel genug ist. denn ja, mir ist es damals nicht aufgefallen. jeder hört ja bekanntlich auch ein wenig was er hören will. wenn du dich nun betroffen fühlst (und ja, ich sehe sehr wohl, dass man judenberg heraushören kann), dann ist da etwas falsch gelaufen. wenn es gewollt war, weil ich solche menschen nicht gerne um mich haben möchte, wenn ungewollt, weil ich niemanden verletzen möchte. und auch nicht teil einer gruppe sein möchte, die andere derartig verletzt.

    „Und was ich hörte, habe ich oben beschrieben. Also erkenne ich keine schlechte Recherche.“ -die schlechte recherche war daraufhin gemeint, dass es keinen zusammenhang zwischen dem gesagten namen und dem geklatsche gab. die aussage in der zeitung suggeriert dieser aber.

    liebe grüße,
    das boxi

  11. A.mOr Says:

    Das boxi
    „…die schlechte recherche war daraufhin gemeint, dass es keinen zusammenhang zwischen dem gesagten namen und dem geklatsche gab…“
    Das habe ich bemerkt, das macht aber die Aussage selbst nicht schöner.

    Oder mal anders, Jutta Ditfurth bekam mal ordentlich Haue, weil sie im Bundestag bei einer ähnlich gelagerten Sache dazwischenrief.

    „…die aussage in der zeitung suggeriert dieser aber…“
    Habe den Artikel nicht gelesen, aber, so wie Yael es widergibt, finde ich dort nichts, was das suggeriert, wenn man es nicht suggerieren will.
    Da steht beschrieben, daß dieser „Gag“ (‚Redebeitrag‘) beklatscht wurde, da steht aber nicht, daß die Aussage „Judenberg“ bebuht wurde.

    Warum das die Püraten-Güdin nicht tat, habe ich oben nahe gelegt.
    Oder, siehe die Nichtgüdin Jutta Ditfurth.

    Danke trotzdem für die Mühe.

  12. boxi Says:

    @a.mor: ich werde an ihrer haltung nichts ändern können, ich kann auch nicht für alle anwesenden personen sprechen, nur für mich. mir ist es nicht aufgefallen, auch nach mehreren nachhören klingt es für mich nicht nach judenberg. ob das ihre sicht verändert, können nur sie wissen.

    liebste grüße,
    das boxi

    PS: falls es jemanden interessiert.. von der geschäftsführerin ist gerade auch ein länglicher artikel in der jüdischen allgemeinen. ein interview gab es meines wissens auch schon.

  13. A.mOr Says:

    boxi,
    also, wie nun?
    Entweder
    „…auch nach mehreren nachhören klingt es für mich nicht nach judenberg…“
    oder
    „…ja, ich sehe sehr wohl, dass man judenberg heraushören kann…“
    ???

    Also, mir kommt’s gerade so vor, als ob ich „Glibber an den Händen“ hätte.

    Warum?

  14. boxi Says:

    @a.mor…. nur weil ich daraus kein judenberg heraushöre (liegt vielleicht an den mir gehörten mundarten), habe ich trotzdem genügend vorstellungskraft, dass man dies heraushören kann. bzw. akzeptiere auch andere wahrnehmungen als der eigenen.
    warum sie das ins lächerliche ziehen wollen… weiß ich nicht.😦

  15. A.mOr Says:

    Paul, „Er hat das nicht so gemeint. Zielrichtung war die Abrechnung mit dem Plagiator,“ interpretierst und vermutest Du.

    Das mag soweit auch stimmen, er hatte eine „größer Pointe“ damit im Sinne, scheint’s, eben die „Abrechnung mit dem Plagiator“.
    (Der wird sich was schämen -diiieeeser!- nun als „Judenberg“ dazustehen! Das ist doch zigmal hoch Lügner und Betrüger!)

    → Aber, mein Denkfehler!
    Nur weil meine Pointen (vermutlich) häufig nicht bemerkt werden, und weil ich sie spendablerweise nur nebenbei einsetze, wobei ich nichteinmal notwendigerweise damit meine eigentliche Kernaussage betone, sondern es eher wie Kamelle (oder Flöhe) mal so durch die Gegend verliere, muß es nicht bedeuten, daß der „Judenberg“ irgendetwas doch noch zu bedeuten habe, alles Zufall, wie Kamelle (oder Flöhe?) außerhalb von Karneval, jenseits von Rio.

    Um seine großartige Parodie zum „Plagiator der Nation“ zu erzählen gebraucht dieser Komiker jedoch dieses Wort: „Judenberg“. Er tut’s! Hört!
    Manch andere hören allerdings „Jutenberg“ heraus -jut & jutti- wenn’s soll, dann muß, dann kommt’s so oder so raus, aber es kommt, sogar wenn’s dann doch nicht soll.

    Immer noch zugegebenermaßen, es ist nicht 100% verifizierbar, welch Verschwendung, sich mit dem Thema zu befassen, könnte man schließen.

    Nu -und extra nochmal das für das boxi noch dazu- und weil wir ja momentan sowieso rund um den „gepflegten Witz“ uns drehen, wenn’s kein Strick wird, dann vielleicht ’ne Zigarette, ein kleines Beispiel, wie Volker Pispers den Namen ausspricht (erste Erwähnung bei circa 1:30min), biddeschön.

    (Guddi, alles wieder lustig? Verstanden „d“ contra ra bass „Dobbel-t“, bemerkt?
    Fit für die nächste Runde?)

    Also, wenigstens für heute Abend ist wohl der Jude vom und zum Juddenberch nicht leicht zu trennen, muß aber auch nicht zusammen, wenn’s nicht zusammen soll. Liegt hier eigentlich der Jude auf dem Berg, oder doch eher der Berg auf dem Juden?
    Wo mag die Aussicht besser sein?

    Aber was so ist, der Name Guttenberg wird von anderen dann wieder anders ausgesprochen, hiermit wiederlege ich jetzt meine These, daß man ja in jedem Fall den Gutti mit Doppel-t spricht, aber dieser Moderator ist wohl von der „Deutsch-Sprech-Reform-Bewegung“, kann garnicht anders sein! Kommt gleich zu Anfang.
    (Aber, schön das Video ganz gucken, ist ein Spaß für diejenigen, die gerne sehen, wie ein Lügner mimikt.😉 )

    Jute Nacht, Jauner und Janoven, der Judenberg ruft zur Ruh, jenug jejoddelt.

    • Paul Says:

      Hallo, Amor, das war es was ich weiter oben meinte, mit der unterschiedlichen Aussprache des Namens Guttenberg.

      In der Anmoderation sagt der Journalist unüberhörbar falsch:
      „Gutenberg“ mit einem leicht gedehnten „U“ wie bei „Gut“ und nicht „Guttenberg“ mit „Doppel-T“ und zwangsläufig kurzem „U“.

      Er spricht den Namen falsch aus!

      Von diesem „guten Berg“ ist es nur ein kleiner Schritt zum „juten Berg“ des Komikers, der sich im Berlinern versucht.

      Es sei wie es wolle, der Komiker war jedenfalls eine „Schnapsnase“, dem traue ich den „Judenberg“ schon vom Intellekt her nicht zu. Auch seine weitere Pointe war nicht „die blanke Sahne“.

      • Paul Says:

        Gerade noch einmal reingehört.

        Auch Pispers sagt genaus falsch Gutenberg mit gedehntem „U“ und ohne „Doppel-T“.

      • Silke Says:

        aber das ist doch klar, daß man das Guttenberg’scher U dehnen muß, für den nicht Aristo kling Guttenberg einfach zu unerträglich ordinär.

      • Paul Says:

        Silke, ich gebe zu, jetzt wird es albern, aber mir ist gerade danach:

        Deswegen hieß der Bundeskanzler auch Herzog mit kurzem „E“.
        Mit langen „E“ wäre es auch zu doof geworden.

        Noch einmal was anderes:
        Der Link mit dem Song geht bei mir in’s Leere. Was mache ich falsch?

      • A.mOr Says:

        „…dem traue ich den „Judenberg“ schon vom Intellekt her nicht zu…“
        Öhm, es ist zwar bedauerlicherweise nicht zu übersehen, daß viel zu viele Akademiker oder sonst „hochgebildete (oder scheinbar hochgebildete) Menschen“ reine Judenhasser sind, aber besonders intelligent muß man für Antisemitismus dann auch wieder nicht sein….

      • Silke Says:

        @Paul

        den kannte ich noch nicht, ach wie wäre mir der He…r-zog zupass gekommen, als er seine RuckRede hielt, die mir nicht gefiel. Irgendwie schien es mir, daß ich Angehörige der etwas niedereren Schichten nicht gemeint war.

      • A.mOr Says:

        Hallo Paul!

        (Paul am Januar 13, 2012 um 11:09 )

        >>Gerade noch einmal reingehört.
        Auch Pispers sagt genaus falsch Gutenberg mit gedehntem „U“ und ohne „Doppel-T“.>>

        Stimmt nicht, der betont deutlich auf dem „Doppel-t“, kein gedehntes „u“…
        Keine Ahnung, was Du da gehört hast.
        Es ist circa 1:30min die erste Erwähnung des Namens.

        (Silke, Du hast Dir die Stelle nicht angehört, stimmt’s?)

      • A.mOr Says:

        Ach, Silke, allein für den „nicht Aristo“ und’s „ordinäre“ magst Du Dir des Pispers Rede wahrscheinlich gerne antun… 😉

      • Silke Says:

        also jetzt habe ich mir den Pispers reingezogen – der optiert für ein Mittelmaß, eine Kombination aus leicht verlängertem U und abgeschwächtem Doppel-T

        Und nein das andere Video tue ich mir nicht an – wenn ich einen Mann als schleimig empfinde, dann ist der schleimig und wenn Ihr Judenberg hört, dann war’s Judenberg.

        Also nu bin ich doch schwach geworden – für mich sagt der „Witzbold“ eindeutig Judenberg, hat aber ne minimale Pause vorm d, die bedeuten könnte, daß es Jutenberg werden sollte.

        Warum sein Sprachzentrum dann Judenberg bevorzugte, da würde ich mich des Verdachts nicht enthalten können, daß sein Hirn da was im Vordergrund laufen hat.

      • Paul Says:

        Amor,
        lassen wir es dabei:
        1:28 und jeder von uns beiden hört was anderes.
        Das wird sich wohl nicht auflösen lassen.
        Aber deshalb keine Feindschaft nicht. :grins:
        LG Paul

      • Paul Says:

        Silke,
        habe Deinen Kommentar erst gelesen, nachdem ich auf Amor geantwortet habe.
        Silke, das ist wahrhaft sybillinisch, aber in einem guten Sinn.
        Du magst uns beide und suchst und findest sogar, den „goldenen Mittelweg“. Das ist unglaublich aber wahr.

        So kenne ich Dich garnicht.
        Andere bekommen da schon mal gnadenlos die „Breitseite“.

        Dein Vorschlag wird von mir ausdrücklich angenommen!
        Danke und LG Paul

      • A.mOr Says:

        Hey Silke,
        das andere Video war eher für Studienzwecke gemeint.😉
        Kennst Du dieses TV-Format „lie to me“? Handelt von ’nem Experten und dessen Mannschaft, die anderen das Lügen am Gesicht/an der Gebärde ablesen, also häufiger mal zu dem Schluß kommen, das die Wortaussage nicht der Körpersprache/Mimik entspricht…

        Ja, daß dem Witzmanne Hirn da was im Vordergrund laufen hatte, das finde ich auch plausibel. Das wäre also die „sybellinische Lösung“, wie Paul es anspricht, er hat’s demnach nicht bewußt aber (-ich höre auch so, mein Gehör ist gut/der letzte Test war einwandfrei-) deutlich so gesagt.
        Trotzdem, unsere Sensibilität mal außen vor und mehrere antiisraelische Aussagen von Piratens mal über die Tischkante geschoben, 100% nicht verifizierbar, da müßte man diesen Mann einfach nochmal näher unter das Lüpchen nehmen…

        Und Paul, „…lassen wir es dabei…“, das scheint sich zwischen uns einzuüben?😉
        „Aber deshalb keine Feindschaft nicht.“ :grinsgrins:
        Wenn’s den Papst nicht schert, wird’s halt einfach weggekehrt… 😛 :grinsgrins-undnochmalextra-grins:

        Hab zwar keinen Fernseher, aber etwas Werbung für’s Abspannen vor demselbigen (denn merke, wer im Drogengeschäft was werden will, der sollte die Finger davon lassen…:mrgreen: )

      • Silke Says:

        Lieber Paul,

        ich bin im Westen groß geworden und daher, wenn ich meinem Ossi-Einrichtungsberater glauben darf, überaus hellhörig für gewisse Untertöne geworden. Er ist immer ganz erstaunt, was mir so aufstößt, aber 40 Jahre Büroparties mit entsprechenden Wink-Winks da bleibt eben was hängen und leider leider ist der Prozentsatz, wo sich ein leises Anfangsmißbehagen zur Gewißheit verstärkt dem prozentsatz von Ja-Stimmen für die Regierungen in totalitären Staaten vergleichbar.

        Ich und ich glaube er auch finden es bei unseren monatlichen Zusammenkünften sehr spannend unsere Weltbilder zu vergleichen und zu erzählen wie sie gewachsen sind. Nix Großes, lauter Kleinkram.

      • Silke Says:

        Lieber A.mOr 17:17

        ich habe mittlerweile nen Vortrag von Martin Gilbert zu seinem Buch über die Righteous gehört und da sind ein paar Beispiele zum Papst und über Polen drin, die einem dann doch wieder das Weltbild a bisserl umjustieren.

        Gilbert war auch der, der in einem Op-Ed mal geschrieben hat, er würde zu Pius nix Endgültiges sagen, bevor nicht die Archive offen seien. Ein Historiker, wie sichs gehört also, und nach seinem Vortrag würde ich sagen, beide, die, die seine was-auch-immer-Sprechung schnell noch vorher durchdrücken wollen, wie auch die die für seine Gesamtverdammung plädieren, haben’s vielleicht ein bißchen über-eilig.

        http://www.uctv.tv/search-details.aspx?showID=6965

        Und was den derzeitigen Papst anlangt, empfehle ich Paul die Klagegesänge von Rudolf Lill, der wohl gläubig und praktizierend ist, im dradio „Tag für Tag“ wärmstens.

        Die haben da übrigens einen eigenen radio-recorder im Angebot, über den man jetzt sogar Konzerte und Hörspiele runterladen kann, die über iTunes nicht angeboten werden.

    • A.mOr Says:

      Danke Silke, weiß gerade nicht so genau, wann ich mir die Stunde Zeit für das Video nehme, habe ich aber vor zu tun…

  16. Aristobulus Says:

    Hm, bei Boxis Link http://www.youtube.com/watch?v=AyWg0IBw6rg redet dieser schlechte Schaffner-Darsteller langweiliges Kleinbürgerberlinisch. In dieser Rolle, die allet vun seim Kiez aus betrachten will, müsste er auch die Burg Gutenfels und Majestixens Gutemiene „Ju’tnfölss“ und „Ju’temienöh“ aussprechen – weil halt Rollenprosa…

    Ob es bei dem so ausgesprochenen Guttenberg in dem Fall ein D oder ein T ist, ob der Jutnberg zum Judenberg wird, höre ich nicht eindeutig raus, weil es nicht geht!, denn in dem Dia- nein Soziolekt ist das ein Knacklaut zwischen T und D.

    Der Typ ist ein schlechter Rollenprosa-Kabarettist, sein Aufzug ist hässlich und pointenlos wie sein Vortrag, die Veranstaltung war von Provinzlern in der Provinz usf. Ich schließe mal daraus: Das Ganze ist in keiner Weise subtil oder als Widerspruch in sich selbst gemeint. Also gilt es als das, als was es zu hören ist, ganz platt.

    Man hört doch sofort „Juden“ heraus. Hört man nicht? Also ich hör’s.
    Analog wie bei so’m Berlina Taxnfahra, der, indem er brummelt, „de scheiß-Persa-Kazze looft da ooch wieda rumm“, sicher kein Tier meint, sondern eine Schwarzhaarige.

  17. Silke Says:

    A.mOr

    Du wirst dringend gebraucht. Das hier für den Fall, daß Du nicht auf der andeen Site auftauchst

    Ich finde nur Türkisches über den jungen Mann außer diesem Video, das mir in die Beine fährt.

    Neuestes aus der Türkei, natürlich von der unvergleichlichen Point of No Return:

    Jewish singer will perform Turkish Eurovision entry

    http://jewishrefugees.blogspot.com/2012/01/jewish-singer-will-perform-turkish.html

    • A.mOr Says:

      😉 Danke, nettes Lied übrigens, aber den jungen Mann kenne ich nicht weiter. Schätze die Chancen auf Eurovision ganz gut ein…
      Aber stimmt, vieles sefardische kommt dieser Tage auch aus der Türkei, die „Judenkritiker“ von dort sagen dann gerne so freundliche Sachen wie: „Als man euch aus Spanien vertrieben hat, da haben wir euch freundlich aufgenommen, und nun spuckt ihr den Türken ins Gesicht!“ (zB, wenn’s um’s Thema ‚mavi marmara‘ geht…)
      Nuja, Can kann da wohl nichts für.

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