Fremde Feder: Tapfer im Nirgendwo und die deutsche Staatsanwaltschaft

Leute wir müssen etwas tun.

Juden für den Staatsanwalt

Die Kölner Staatsanwaltschaft hat erneut eine Anzeige von mir abgelehnt, die ich gegen Walter Herrmann erstattet habe, weil er nahezu täglich vor dem Kölner Dom auf Plakaten Israel mit Hitler vergleicht und Juden als ein erpresserisches Volk bezeichnet, das angeblich schon seit hunderten von Jahren die Welt erpressen soll. Schon im letzten Jahr wurde eine Anzeige von mir abgelehnt, die ich erstattet hatte, weil Walter Herrmann eine Karikatur gezeigt hatte, auf der ein Jude mit Davidstern auf der Brust als Kinderfresser und Bluttrinker dargestellt wurde.

In der Begründung zur Ablehnung heißt es (Aktenzeichen 121 Js 105/11):

„Konkrete Anhaltspunkte für die Annahme, die Plakataktion eines notorischen, auch in anderen Belangen zum Fanatismus neigenden „Weltverbesseres“ könne das Vertrauen der Juden in die Rechtssicherheit erschüttern, sind nicht ersichtlich. Es bestehen keine Anzeichen dafür, dass das psychische Klima in der Bevölkerung gegenüber jüdischen Mitbürgern nachhaltig beeinträchtigt werden könnte oder ist. Die umstrittenen und zum Teil polemischen Plakate vermögen es nicht, die Stimmungslage in breiten Teilen der Bevölkerung gegenüber jüdischen Bürgern zu verschlechtern. Entsprechende Reaktionen einer Vielzahl von Bürgern sind nicht zu verzeichnen. Aus diesen Gründen scheidet der Tatbestand der Volksverhetzung aus.“

Der Staatsanwaltschaft ist es somit egal, dass mein Vertrauen in die Rechtssicherheit erschüttert ist und dass ich mich von Antisemitismus beleidigt fühle. Die Kölner Staatsanwaltschaft braucht schlicht die Klage waschechter Juden. Vorher unternimmt sie nichts.

Die Staatsanwaltschaft hat somit den schwarze Peter an Juden überreicht.

Liebe jüdische Leserinnen und Leser von Tapfer im Nirgendwo,

wenn Sie wollen, dass es mit der judenfeindlichen Aktion vor dem Kölner Dom ein Ende hat, dann müssen Sie wohl leider selber tätig werden, so leid es mir tut. Der Goy hat seine Schuldigkeit getan, der Goy kann gehen.

Ein guter Freund von mir hat allerdings eine Mail verfasst, die ich Ihnen sehr ans Herz legen möchte, da Sie mit dieser Mail im Gegensatz zu mir die Kölner Staatsanwaltschaft dazu bringen können, etwas gegen den brutalen Judenhass im Herzen der Stadt Köln zu unternehmen.

Sollte Ihnen der Brief gefallen, dann kopieren Sie ihn einfach und setzen schlicht Ihren Namen und Ihre Anschrift ein und senden ihn dann an folgende Anschrift:

Koeln11@hotmail.de

Dort werden dann alle Mails gesammelt, bis genug zusammen sind, um sie dann in einer öffentlichkeitswirksamen Aktion der Stadt Köln zu überreichen. Es wäre einfach wunderbar, wenn hunderte, ach was, wenn tausende Mails zusammenkommen könnten. Verbreiten Sie daher diesen Aufruf unter all Ihren Freundinnen und Freunde, Ihren Verwandten und Bekannten, und sorgen Sie so dafür, dass genug Menschen diese Mail an Koeln11@hotmail.de senden.

Sie können natürlich auch einen eigenen Brief verfassen, Hauptsache es kommen mehr als genug Mails zusammen, denn laut Staatsanwaltschaft gibt es in Köln nur noch eine Menschengruppe, die etwas gegen Judenhass unternehmen kann: Juden.

Es liegt somit nur noch in Ihren Händen.

Hier nun der Brief:

***

Sehr geehrte Damen und Herren der Staatsanwaltschaft in Köln,
Sehr geehrter Herr Oberbürgermeister,

mein Name ist __________, ich wohne in ___________ und ich bin Jude.

Es tut mir leid, Ihnen mitteilen zu müssen, dass ich mich in Köln nicht mehr sicher fühle. Die Art und Weise wie in Köln mit dem notorischen Judenhasser Walter Herrmann umgegangen wird, hat mein Vertrauen in die Rechtssicherheit nachhaltig erschüttert.

Die Installation vor dem Kölner Dom wurde vom Oberbürgermeister Jürgen Roters, von der SPD, der CDU, der FDP und den Grünen im Kölner Stadtrat, sowie von Vertreterinnen und Vertretern der Kölner Kirchen wie folgt bezeichnet: „Die Dauerdemonstration vermittelt keine Botschaften des Friedens, sondern des Hasses.“

Diese Auffassung teile ich. Es ist genau dieser Hass, der mein Leben in Köln unsicherer macht. Darum macht es mich auch fassungslos, dass nichts gegen diesen Hass unternommen wird und somit die Verschlechterung des psychischen Klimas in der Bevölkerung gegenüber Juden einfach so hingenommen wird.

Es ist natürlich selbstverständlich, dass das hohe Gut der freien Meinungsäußerung wesentliches konstituierendes Merkmal einer offenen und freien demokratischen Gesellschaft ist, aber ebenso klar ist auch, dass freie Meinungsäußerung dort ihre Grenzen findet, wo sie zur offenen Bedrohung für Menschen wird. Jedes freie Land kennt diese Grenzen.

Bei der Beurteilung einer möglichen strafrechtlichen Relevanz muss zwar größte Zurückhaltung geübt werden, aber wenn in Köln Juden, ob Israelis oder nicht, als Kinderfresser gezeigt werden und Juden, ob Israelis oder nicht, mit Hitler verglichen werden und sie als Welterpresser bezeichnet werden, wenn also die Parole „Die Juden sind unser Unglück“ in abgewandelter Form wieder über die Kölner Domplatte erschallt, dann sind die Grenzen der freien Meinungsäußerung weit überschritten.

Sollten in Köln all diese Ungeheuerlichkeiten wahrlich vom Recht auf freie Meinungsäußerung gedeckt sein, wenn also die Kölner Staatsanwaltschaft das heutige Köln mit dem Judenhass im Herzen der Stadt als das beste aller möglichen Kölns erklärt, dann bleibt mir nur eins zu sagen:

Das beste aller möglichen Kölns kann mit gestohlen bleiben, wenn darin für Juden kein Platz ist.

Ich jedenfalls bin Jude und erkläre: Köln ist momentan für mich kein Ort, an dem ich mich sicher und geborgen fühle.

Mit freundlichen Grüßen,

45 Antworten to “Fremde Feder: Tapfer im Nirgendwo und die deutsche Staatsanwaltschaft”

  1. Paul Says:

    Hallo yael,
    so wie wir gleichlautende Anzeigen bei der Staatsanwaltschaft eingereicht hatten, haben wir jetzt gleichlautende Schreiben der Staatsanwaltschaft bekommen, dass kein Grund für die Einleitung eines Strafverfahrens gegeben ist.
    Meinungs- und Pressefreiheit sind sehr schön und ein hohes Gut unserer Rechtsordnung. Leider kann man sie auch sehr leicht missbrauchen.
    Ich vermute mal, wenn nicht ein Israelhasser, sondern ein Neonazi die Meinungsfreiheit in dieser Weise missbrauchen würde, dann wäre man konsequenter bei der Unterbindunbg des Missbrauchs.
    Aber hier geht es ja ‚blos um Juden‘.

  2. mishehu Says:

    Mich wundert es, dass es keine Leute gibt, die Herr Herrmann vor dem Kölner Dom besuchen und ihm deutlich machen, dass er verschwinden soll. Seine Plakate kann man doch abreißen.

    Würde Herr Herrmann seine Plakate vor dem Brandenburger Tor aufstellen, ich denke schon, dass ich hingehen würde. Das wäre doch was, von der Staatsanwalt deswegen eine Anzeige zu bekommen.

  3. Yahya Says:

    Gibt es event. Fotos von seinen antisemitischen Plakaten und Transparenten?
    Wenn sie sich tatsächlich inhaltlich gegen „Juden“ wenden, dann ist das tatsächlich eine Schweinerei. Leider offenbaren sich auf diese Weise die schwarzen Schafe unter den antizionistischen Aktivisten.

  4. Silke Says:

    Ich unterhalte hier und da eine Netz-Plauderei mit der Leiterin der Jewish Division der English Defense League (Achtung nicht weitersagen, allein die Tatsache, daß die Leutchen mich neugierig machen, beweist schon you-know-what)

    – soll ich sie mal fragen, was sie in einem solchen Fall vorschlagen würde?

    Es kann aber’n büschen dauern, weil bevor ich mit ihr maile möchte ich sie noch ein bißchen besser kennen …

    nur mal so als Idee …

    • A.mOr Says:

      Was fragst Du denn, schaden kann es doch nicht, oder?
      Je mehr Köpfe, desto mehr „Katastrophen-Kommunikation“😉

    • Paul Says:

      Hallo Silke,
      ich möchte Dich in diesem Vorhaben bestärken. Je mehr Leute informiert sind, desto besser und vielleicht kann man ‚die Nuss doch mal knacken‘.
      Auch ich habe im Januar Anzeige erstattet und einen ähnlichen Brief bekommen wie Yael ihn zitiert. Nur meiner hat das Aktenzeichen 121 Js 65/11.
      In der Handlung dieses Herrmann sieht die Staatsanwaltschaft keine unerträgliche Art und Weise der Verunglimpfung des Jüdischen Volkes und der Juden.
      Ja, vor dem Gesetz sind alle gleich: Die Linken und die Rechten!
      Entschuldige, aber mir bleibt nur noch Sarkasmus übrig für diese Art der Rechtspflege.

  5. Silke Says:

    OK, sobald Robert wieder auftaucht, werde ich sie eindringlichst interviewen.

    • Silke Says:

      oops, es ist Roberta, Roberta Moore um genau zu sein.

      und seid gewarnt http://www.youtube.com/watch?v=JA6kyPSSZ7Y

      aber ich erinnere mich halt immer daran, daß Joschka Fischer als Steinewerfer angefangen hat und die EDL besteht erst seit ich glaube März 2009

      • A.mOr Says:

        Klingt ganz vernünftig die Frau.
        Danke für das Video.
        Was wird sie wohl sagen zu „unserem“ Thema hier?
        „Tear down that fucking hate-wall!“

      • Silke Says:

        keine Ahnung, aber sie versteht wohl was vom Störenfrieden
        – aber da sie erzählt hat, sie hätte viele deutsche Freunde, vielleicht schickt sie welche vorbei😉

        Ich hab’s nicht überprüft, aber sie sagt, sie ist Brasilianerin, hat in der IDF gedient und bei den Briten auch und hatte in jungen Jahren einen schwarzen Gürtel in Kung Fu.

        Der fiese Siedler will sich mit ihr treffen, wenn sie das nächste Mal in Israel ist. Ich habe ne „wir Mädels“ Beziehung zu ihr. Egal wie unklar das alles ist, als Person mag ich sie irgendwie, sie scheint etwas verrückt, aber auch sehr erfrischend und viel viel jünger als ihre Jahre.

        ich muß es unbedingt mal gebacken kriegen, daß ich mir für solche Zwecke ne extra-Mailadresse zulege, dann könnte ich ihr direkt und sofort schreiben.

  6. aristobulus Says:

    Roberta Moore kommt sehr gut rüber, finde ich – und übrigens verstehe ich nicht, wie der notorische Hasser Namens Herrmann diesen Müll da noch immer hängen haben kann?, wieso hat dens noch keiner abgerissen oder demoliert oder einfach mal angezündet?, es dauert schon so lang und hängt so lang da rum, und ich muss immer an Darfur denken, wenn ich von diesem Herrmann wieder lese, das ist ein kriechendes Gräuel im Riesigen und das in Köln ist ein kriechendes Gräuel im Kleinen und die dauern und dauern. Alle sind dagegen, zumindest gegen das kleine Gräuel in Köln (außer der Kölner Staatsanwaltschaft, der es egal ist oder aus sonst einem vereinsmäßigen, karnevalistischen oder bierseligen Filzgrund), aber keiner rempelt diesen Typen mal an.

    Kennt nicht einer einen oder zwei in Köln? Ich kenn da keinen.
    (Gab’s da nicht mal einen Eran? Yael?)

  7. mishehu Says:

    „wieso hat dens noch keiner abgerissen oder demoliert oder einfach mal angezündet“

    ich bin erst Ende Juli in NRW. Bis Köln müsste ich noch ein Stück fahren, aber lohnen würde sich die Sache. Taucht der Typ da jeden Tag auf?

    • Yael Says:

      Das weiß ich gar nicht. Ich nehme an Gerd Buurmann (Tapfer im Nirgendwo) weiß da genaueres.

    • A.mOr Says:

      Zumindest hat er einen anderen Terminplan als die Christen Kölns
      http://tapferimnirgendwo.wordpress.com/2011/04/22/momentchen-mal-4/

    • A.mOr Says:

      Die ‚taz nrw‘ meint „jeden Tag“ seit Jahren
      (einleitende Worte)
      http://www.beucker.de/2007/tk07-04-12.htm
      Mr.UriDegania meint „seit Jahren jeden Tag“
      (11.Absatz, zweite Zeile)
      http://www.gegen-antisemitismus-in-koeln.eu/history/
      → lesenswert😉

      Nuja, das reicht wohl…

    • A.mOr Says:

      Die ‚taz nrw‘ meint „seit Jahren jeden Tag“
      (einleitende Worte)
      http://www.beucker.de/2007/tk07-04-12.htm

    • A.mOr Says:

      Mr.UriDegania meint „seit Jahren jeden Tag“
      (11.Absatz, zweite Zeile)
      http://www.gegen-antisemitismus-in-koeln.eu/history/
      → lesenswert😉

    • Tonio Says:

      „die ich gegen Walter Herrmann erstattet habe, weil er nahezu täglich vor dem Kölner Dom auf Plakaten Israel mit Hitler vergleicht“

      nahezu täglich also. Im Regen wird er vermutlich nicht herumstehen. Das macht das Ganze dann schon etwas kompliziert. Eliyah aus „tapferimnirgendwo“ – Blog würde sogar aus Jerusalem anreisen um sich die Installation anzuschauen. Wäre dann etwas blöd, wenn er auf Herr Herrmann evtl. einige Tage warten müsste. Auf die Unterstützung eines Kölners wäre ich schon angewiesen. Ich schreib mal weiter im tapferimnirgendwo. Danke Yael für den Link, interessanter Blog

      Habe übrigens genug von „mishehu“. Ab jetzt „Tonio“

    • A.mOr Says:

      Mr.ex-M ist ein Korintenkacker, eh?
      Und ein Schlaumeier dazu!
      Es ist allgemein (selbst)bekannt, daß der Herr tapferimnirgendwo dramatisch unter einer Rechtschreibschwäche leidet.
      „Nahezu“, was soll das schon bedeuten? „Immer“(wieder) eben, (so gut wie) i m m e r.
      Einigen wir uns auf ein unentschieden?

      (das emoticon für Scham bitte hier rein imaginieren…wir sind blamiert!)

      Und zur Neubenennung alles Gute!

      • Tonio Says:

        A.mOr, ajajaj, über die Rechtschreibschwäche anderer lästern, selber aber Korintenkacker ohne h schreiben (mir nur aufgefallen, weil ich die Bedeutung nachschauen musste ;-)).

      • A.mOr Says:

        Was sag ich? Was sag ich? Ich hab’s doch gesagt!
        H!

      • A.mOr Says:

        Übrigens, Danke, daß Du mich auch nochmal zum Nachgucken brachtest.
        Was sich da alles unter „K.mit’h‘-ei“ finden läßt, ist wirklich spannend!
        Mag mich kaum entscheiden, was den Vorzug haben sollte, der Berliner „Krümelkacker“ ist jut, der „Kümmelspalter“ ist auch sehr nett.
        Aber zum Zurücklehnen und Genießen ist wirklich der niederländische mierenneuker (dt. „Ameisenficker“)!
        In der Konnotation meinte ich übrigens speziell die „Haarspalterei“, den „rechthaberischen“ Aspekt bei der Korint(h)enkackerei hatte ich nicht sehr auf dem Schirm, mehr nur das Verwenden dieses „schönen Wortes“ in der Bedeutung Pedanterie/Haarspalterei/Ameisenfickerei(!!) eben.
        So habe ich auch dazugelernt…😉

      • Silke Says:

        wenn wir schon bei unseren Nachbarn sind:

        http://nl.wikipedia.org/wiki/Korinthe_(stad)

        „Korinthe (ook gespeld Corinthe of KORINTE; Grieks: Κόρινθος, Korinthos, met klemtoon op de – o -)“

        Ameisenficker = mierenneuker – himmlisch, das muß man sich mal bildlich vorstellen und dann frage ich mich natürlich gleich, ob die sich das gefallen lassen oder es mit Säure heimzahlen.

        Nur davon träumen ist schon schön …

      • A.mOr Says:

        Oiwewoi, liebe Silke, verzeih‘ mir, Du wirst mich bald als Miesepeter ansehen.

        Trigger-Alarm!
        „…mit Säure heimzahlen…“ und „ficken“, da assoziiere ich plötzlich „Säureanschlag“:
        in muslimischen Ländern anscheinend sehr häufig gegen Frauen, die sich dem Freien eines Dumpfbatzens verwehren. Den Frauen wird die Säure dann „zum Lohne“ für ihre „Frigidität“ über’s Gesicht gekippt.
        So düster sieht’s in meinem Hirne aus, das sind Bilder, die die Seele schrecken!

        Aber, ansonsten, liebe Silke, bleiben wir einfach bei den Ameisen, und das ist wirklich lustig, ich finde, wir sollten es eindeutschen. Bildlich wie sprichwörtlich.

      • Silke Says:

        au weia
        und ich sah die klitzekleinen Düs-chen der Ameisen vor mir, doch wo Du recht hast, hast Du recht.

        Säure ist vermintes Gelände.

      • A.mOr Says:

        Ja, Silke, und Du hast auch recht. Wir sollten uns von „von denen“ wirklich nicht die Freude verhageln lassen. In einem Land, wo die Erwähnung des Wortes „Autobahn“ schon üble Assoziationen weckt, da ist es sowieso schon schwer genug.

        Ja, aber „trigger“, die gibt`s nuneinmal; daran erkennen wir, daß jener, der Böses schafft, es sogleich auch verbreitet. Nicht nur das Opfer der bösen Tat wird in Mitleidenschaft gezogen, sondern alle Angehörigen, und die des weiteren, die ein Mitleiden nicht einfach, kalt abstellen (können).
        Darum sollen wir stets um „gutes Wort und gute Tat“ bemüht sein, damit das „Böse“ nicht die Überhand gewinnt und uns alle vergiftet.

        Gut, nun aber möchte ich ersteinmal „meir jiddische tuchus“ erheben und von dannen.
        In a while, crocodile…

        PS/ Yael: wie war Dein Konzerten? Und Katze gut alles gut!
        PPS/ Silke, Du bringst mich allerdings auch auf die Idee, wie „wir“ es den bösen „Fickern“ vergelten können: Ameisen in Aufstellung! Säuredüse Marsch!

  8. A.mOr Says:

    Stimmt nicht, doch schon bei nur zwo links!

    • Yael Says:

      Steht bei wordpress aber anders:

      „Einen Kommentar in die Warteschlange schieben, wenn er mehr als 2 Links enthält.“

      Ich habe es jetzt auf 3 geändert.

      PS: Deine Mail beantworte ich noch. Ich habe wieder wenig Zeit und meine Katze ist immer noch nicht ganz fit (sie erbrach sich wieder). Ich habe momentan den Kopf einfach nicht frei.

    • A.mOr Says:

      Gilt ein Video-Beitrag gleich einem link?

      PS/ auf Deine AntwortMail warte ich ganz gespannt, aber ’savlanut‘, kein tanes; alles Gute auch für Deine Mara!

      Und weil die Bekloppten schon wieder Streit anzuzetteln drohen,
      Haschem Behüte Jisrael!

      Gut Schabbes (ale.hem), sollte ich heute nichts mehr schreiben.

  9. Prolo Says:

    Etwas doof, dass man da auf persönliche Beleidigung klaten muss…

    Gibt es bei Euch keinen Straftatbestand „Rassismus“ oder „Antisemitismus“ oder „Volksverhetzung“?

    In anderen Ländern ist sowas ein Offizialdelikt, wenn man es in der Öffentlichkeit macht…

    • Yael Says:

      Volksverhetzung gibt es schon, aber die Staatsanwaltschaft in Köln argumentiert so:

      „Ungeachtet dessen erscheint ein weiteres Erfodernis, nämlich die Eignung zur Störung des öffentlichen Friedens, fraglich. Gestört ist der öffentliche Friede nämlich nur dann, wenn eine algemeine Unruhe in der Bevölkerung innerhalb der Bundesrepublik, mindestens aber unter einer beträchtlichen Personenzahl, eintritt bzw. zu befürchten ist.“

      Entweder bekommt man bei Anzeigen wegen Volksverhetzung diese Begründung oder das hohe Gut der Meinungsfreiheit um die Ohren gehauen.
      Wenn man gegen Nazis Anzeige erstattet, hat man da bezeichnenderweise mehr Chancen. In meinen Augen werden dort Unterschiede gemacht. Als wenn es einen geben würde.

  10. Silke Says:

    Anscheinend haben es PI & Co in Stuttgart locker geschafft, ihre Plakate polizeilich entfernt zu bekommen. In deren Fall nehme ich an, daß das von denen gewollt war, denn da tritt Robert Spencer Jihadwatch auf und „uns“ Beschneidung der Meinungsfreiheit attestieren zu können, scheint da immer sehr beliebt zu sein.

    Doch wenn es gewollt war, wo war der richtige Trigger mit dessen Hilfe sie es hingekriegt haben oder ist es einfach, daß es Landesrecht und nicht Bundesrecht unterliegt und damit jedes Ländle seine eigene Nummer fährt.

  11. A.mOr Says:

    Die, die dort Verantwortung tragen, für`s Land oder für’s ganze Land, die mögen sich sonstwas zureden und selbsterklären und ausreden, wie sie wollen; aus der Nummer kommen die so nicht raus.

    Wer in Deutschland offen Hetze gegen Juden betreibt, links, rechts, Moslem oder Gummibär, der betreibt Hetze gegen Juden.
    Vielleicht muß einer von uns einfach „die Uniform“ (die Köpenick’sche) anziehen um das zu klären, was klar ist?

    Die Heuchelei hierzulande ist einfach nur erbärmlich, daß es uns, die wir schlicht nur Ruhe und Frieden haben wollen, zu „zornigen Querulanten“ macht.

    Das ist eine ganz miese Nummer!

    Auch Dir, liebe Silke, magst Du Schabbes nicht begehen, aber ehren, Du weißt ja Bescheid, alles Gute für’s End der Woch.

  12. Silke Says:

    oh Yael wie gräßlich
    knuddel Deine Mara von mir und sag ihr, sie soll mit dem Unsinn aufhören

    Gute Besserung für sie und einen friedlichen Sabbat für Dich.

    • Yael Says:

      Nachdem Tierarztbesuch geht es ihr jetzt wieder besser und sie frisst gut. Ich sage ihr schon seit 4 Jahren dass sie mit dem Unsinn aufhören soll, aber irgendwie klappts nicht.
      Zumindest kann ich heute beruhigt zum Grönemeyerkonzert gehen (bin eingeladen wurden, also es kostet nichts).

      • Silke Says:

        viel Spaß!!! – genieße es und jubel Dich nicht heiser.

        und immer dran denken, erst wenn sie Gewicht verlieren, wird es wirklich ernst. So lange das Futter anschlägt, ist noch nix verloren.

  13. Yael Says:

    Sie hat ihr Gewicht gehalten, aber seit der Krankheit hat sie über 1,5 Kilo abgenommen.
    Danke, ich werde es genießen.

  14. Yael Says:

    Paragraph 130 StGB mal eben abgeschafft:

    In Stuttgart hatte jüngst ein Bürger Anzeige wegen Volksverhetzung gestellt, weil er im Internet auf folgenden Eintrag gestoßen war: „Die gehören alle VERGAST! Hitler hat damals nichts Falsches gemacht! Nur mit den falschen MITTELN! …“

    Die Staatsanwaltschaft wies die Anzeige des Bürgers mit der Begründung zurück, es bestehe „kein hinreichender Tatbestand der Volksverhetzung nach §130 Abs. 3 StGB“. Eine „konkrete Gefährdung des öffentlichen Friedens“ sei „nicht feststellbar“, denn: „Der verständige Leser, so er Internetforen und Pinnboards überhaupt besucht und derartige Einträge zu lesen sich zumutet, wird derartige Einträge auch so verstehen“, nämlich als „Entäußerung des eigenen Unmuts und die Entsorgung der eigenen Gedanken.“

    http://tapferimnirgendwo.wordpress.com/2011/06/07/warum-nicht-vergasen/

  15. Yael Says:

    Es tut sich was:

    http://tapferimnirgendwo.wordpress.com/2011/06/17/die-alte-feuerwache-trennt-sich-von-walter-herrmann/

    • A.mOr Says:

      Gute Nachricht, aber einem uneinsichtigem wie Herrmann ist wohl nicht zu helfen.
      Es scheint, daß Pallywood auch genetisch Einfluß hat, zumindest bei empfänglichen Leuten.
      So ist das eben mit „Fliegen“, die haben ein Programm, von Geburt bis Exitus.

    • A.mOr Says:

      Das soll aber nicht bedeuten, daß ich was dagegen hätte, wenn Fliege Herrmann nun auch der Platz auf der Platte „zu heiß“ wird!😉

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