Goldstone korrigiert seinen UNO-Bericht über den Gazakrieg

Wird diese wichtige Korrektur in den Medien ein Thema sein? Wird es der Rest der Welt interessiert zur Kenntnis nehmen? Wird es etwas bei Menschen bewirken, die Israel immer und immer wieder Kriegsverbrechen vorwerfen?
Wir werden es abwarten müssen. Sicher ist nur, dass es bestimmten Israel“kritikern“ und Antisemiten nicht interessieren wird, denn das würde ihrer Wahnvorstellung widersprechen und belegen, wie egal ihnen auch die Situation der Palästinenser ist, denn auch sie werden von diesen Verleumdern nur zum Mittel für ihren Zweck missbraucht: Israel zu delegitimieren und zu verteufeln.

Der ursprüngliche Goldstonebericht hat aber leider zu viel Schaden angerichtet, der nicht wieder gut zu machen sein wird. Er hat eine der Grundlagen für die massive Zunahme von Antisemitismus und Israelhass geschaffen. Das wird bleiben und das können Goldstone und die UNO nicht wieder gut machen.

UN-Sonderermittler Richard Goldstone hat seine Darstellung korrigiert, Israels Militär habe im Gaza-Krieg gezielt palästinensische Zivilisten angegriffen.

Der Sonderermittler der Vereinten Nationen zum Gazakrieg 2008/2009 will seine Einschätzung zu den damaligen Ereignissen überdenken. Richard Goldstone schrieb in einem Artikel der „Washington Post“, neue Angaben der israelischen Streitkräfte deuteten darauf hin, dass die Truppen nicht absichtlich zivile Ziele der Palästinenser ausgewählt hätten – einer der am meisten kritisierten Vorwürfe in seinem Bericht zu der bewaffneten Auseinandersetzung zwischen Israel und der radikalislamischen Hamas.

Heute sei viel mehr über die Ereignisse des Gaza-Kriegs bekannt, schrieb Goldstone in der „Washington Post“. „Wenn ich gewusst hätte, was ich jetzt weiß, wäre der Goldstone-Bericht ein anderes Dokument gewesen.“

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Auch aro1 geht detalliert auf den Bericht ein.

Sogar die Opferzahlen in Gasa, die von der IDF sehr zeitnah veroeffentlicht wurden und lange mit einem unglaeubigen Zwinkern von vielen Korrespondenten den uebertriebenen palaestinensischen Angaben gegenueber gestellt wurden, bestaetigte Goldstone jetzt im Grossen, nachdem auch die Hamas sehr aehnliche Zahlen vorlegte. Demnach starben in Gasa ca. 700 bewaffnete Kaempfer und ca. 300 Zivilisten waehrend ca. 160 nicht genau zugeordnet werden koennten.

Aber auch wenn man von 460 Zivilisten ausgeht ist das Welten entfernt von den ueber 900 Zivilisten, die die ‘Palaestinenser’ ausgemacht haben wollen…

Goldstone – man hoere und schreibe – greift sein eigenes Gremium an und unterstellt ihm blanken Antiisraelismus:

“…an der Geschichte der Einseitigkeit gegen Israel durch das UN Human Rights Council kann kein Zweifel bestehen.”

Goldstone fordert vom UN Human Rights Council jetzt auch eine Verurteilung gegen “das unentschuldbare und kaltbluetige neuliche Abschlachten eines israelischen Paares und drei ihrer kleinen Kindern in ihren Betten“. Da kann man nichts mehr hinzufuegen.

9 Antworten to “Goldstone korrigiert seinen UNO-Bericht über den Gazakrieg”

  1. yael1 Says:

    Treffend:

    http://www.spectator.co.uk/melaniephillips/6836830/richard-goldstone-recants-what-price-the-israel-witchhunt-now.thtml

    But of course, like all previous blood libels against the Jews, the poison this one has injected into the global bloodstream has no antidote. The damage is done – and no amount of self-serving recantations by Richard Goldstone will undo the terrible harm he has done.

    • yael1 Says:

      Auf Deutsch und auch andere:

      http://www.nicht-mit-uns.com/nahost-infos/texte/9Goldstone110403.html#1

      http://newsletter.cti-newmedia.de/index.php?site=newsletter&id=891&uid=4902&sid=NA==

      Es folgen Korrekturen der zentralen Anschuldigungen gegen Israel. Goldstone revidiert dabei nicht nur die Anschuldigung, dass israelische Soldaten absichtlich Zivilisten getötet haben sollen, sondern auch das Verhältnis von getöteten Kombattanten und Zivilisten: Der Goldstone Bericht hatte Israel vorgeworfen, dass die Mehrheit der Opfer Zivilisten war; die Untersuchungskommission hatte sich dabei lediglich auf palästinensische Quellen und Angaben von verschiedenen Nicht-Regierungs-Organisationen (NGOs) bezogen. In seinem Artikel revidiert er diese Behauptung und bestätigt, dass die Angaben der israelischen Armee der Wahrheit entsprechen, und dass hauptsächlich Kämpfer der Hamas und anderer Organisationen getötet wurden. Dies wurde ebenfalls kürzlich in anderem Zusammenhang von Mitgliedern der Hamas bestätigt. Weiterhin bestätigt Goldstone in seinem Artikel, dass Israels Kriegsgrund die Implementierung seines Rechts auf Selbstverteidigung war. „Israel, wie jeder andere souveräne Staat, hat das Recht und die Pflicht, sich und seine Bürger gegen Angriffe von außen und innen zu schützen.“

  2. A.mOr Says:

    Was wir unter anderem dem „Goldstone-Bericht“ zu verdanken haben.

    Israelische Soldaten erschießen einen Jungen vor den Augen seiner Mutter. Eine Soldatin tritt brutal auf eine schwangere Palästinenserin ein und trennt Kinder von ihren Eltern. Diese Szenen spielen sich in der Haupt-Fußgängerzone von Brüssel ab. Die Akteure sind Schauspieler(…)

    Höhepunkt des Spektakels: Die „Palästinenser“ wenden sich gegen die „Soldaten“ und töten sie einem nach dem anderen(…)

    Der (Bürgermeister von Brüssel) weigert sich jedoch, die Vorführungen zu verbieten, und verwies auf die Redefreiheit in seiner Stadt.

    http://www.israelheute.com/default.aspx?tabid=179&nid=23007

  3. Rika Says:

    Es ist doch wie immer:
    Israel setzt sich zu Wehr und die antiisraellische Propagandamaschine nimmt Fahrt auf!
    Kräftig zuschlagen – die Fakten sind doch ganz egal – und dann gucken, was draus wird = Die Ablehnung Israels wächst mit jeder Medienaktion!

    Wie riesig der Schaden für Israel war und ist, kann man an den Kommentaren „Welt-Veröffentlichung“ ablesen und nachvollziehen…

  4. Dante Says:

    Wird es der Rest der Welt interessiert zur Kenntnis nehmen?

    „Rest der Welt“ ist ein weiterer Begriff. Man kann die frage nur mit „teils, teils“ beantworten.

    Wird es etwas bei Menschen bewirken, die Israel immer und immer wieder Kriegsverbrechen vorwerfen?

    Vermutlich nicht.
    Die Lupe, unter die manche Israel nehmen, scheint zu beschlagen, wenn mal irgendwann Positives über Israel zu berichten ist oder ein Bericht revidiert werden muss.
    Das lässt den Verdacht aufkommen, dass die „Israelkritiker“ (die sich bezeichnenderweise nicht als Kritiker israelischer Politik bezeichnen) nicht etwa wegen der tatsächlichen oder vermeintlichen Kriegsverbrechen sauer auf die israelische Regierung sind, sondern vielmehr die Berichte über israelische Kriegsverbrechen als Gelegenheit begrüßen, sauer auf Israel sein zu können.
    Im Übrigen gibt es viele Staaten und Regime, die Menschen und teilweise ganze Völker vertreiben oder massakrieren, wie das Israel vorgeworfen wird. So etwas wie z.B. eine Sudan-Kritik existiert trotzdem nicht. Schon das spricht Bände.

    • yael1 Says:

      Abgesehen davon, dass man nie im Zusammenhang mit den USA hört „Kindermörder USA“ oder „Kriegsverbrecher USA“, habe ich noch von keinem demokrat. Land gehört, dass so wie Israel ständig, auch vermeindliche, Kriegsverbrechen vorgeworfen werden. Auch das spricht Bände.

  5. yael1 Says:

    http://www.haolam.de/index.php?site=artikeldetail&id=5036

    Beging Israel Kriegsverbrechen in Gaza?

  6. yael1 Says:

    http://www.israelnetz.com/themen/arabische-welt/artikel-arabische-welt/datum/2011/04/12/anti-defamation-league-goldstones-wandel-loeste-antisemitismuswelle-aus/

  7. aronspeiber Says:

    Sorry, aber da hat jemand nicht genau gelesen, was Richard Goldstone tatsächlich geschrieben hat. Ich habe sein damaliges „op-ed“ in der Washington Post schon vor einiger Zeit etwas genauer analysiert: http://aronspeiber.wordpress.com/2011/04/05/besser-spat-als-nie-lesen-zu-lernen/

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