Sichronam LiVracha!

In der Siedlung Itamar wurde eine Familie von zwei palästinensischen Terroristen regelrecht abgeschlachtet. Ein Kind war elf Jahre, eines drei Jahre alt und das jüngste gerade einmal 3 Monate alt.
Zwei Kinder im Alter von 2 und 4 konnten sich in einem Nebenzimmer verstecken. Auch die 12 jährige Tochter, die nicht zu Hause war, konnte so überleben.

Wie mal wieder unsere Medien darüber berichtet haben, wenn sie es denn überhaupt taten, hat Castollux recherchiert.

In Gaza feiern Palästinenser und verteilen indes Süßigkeiten.

Wie kalt muss man sein, um das Abschlachten von Menschen und kleinen Kindern zu feiern!

29 Antworten to “Sichronam LiVracha!”

  1. A.mOr Says:

    Ja, in Deutschland haben wir es gut…
    Wie bitter mir dieses „gute Deutschland“ ist, aber die Wahrscheinlichkeit, hier in seinem Haus ermordet zu werden, nur weil man Jude ist, sie ist seit 1945 doch wesentlich gesunken.
    Andernorts sieht es da ganz anders aus, und hier erfahren wir einmal mehr: auch in Israel.
    Schon höre ich sie, die „Israelkritiker“, daß waren doch Besatzer, selbst schuld!
    Das waren keine Kinder, sondern „Besatzerkinder“, und die Mörder sind „heldenhafte Widerstandskämpfer“, die unter Einsatz ihres Lebens des nachts schlafende Besatzer mit dem Messer totschneiden! Ja, „Religion des Friedens“, so reden diese Mörder und ihre „nützlichen Idioten“.
    Und in Gasa gehen die Leute jubelnd (!!!) auf die Straße und verteilen Süßigkeiten für die heldenhaften Widerstandskämpfer, die einem 3 Monate altem Besatzersäugling todesmutig den Hals aufschneiden!

    Und drei Kinder, die älteste ist gerade 12, hinterlassen „diese Helden“ ohne ihre Familie, mit einer inneren Verlassenheit, die sie nie im Leben mehr verlassen wird, möge Er ihrer Seelen gnädig sein, möge Er den Kindern ohne Halt ein Trost und Balsam sein!

    Da jubeln sie, die Versteher der „palästinensischen Sache“, stolze Widerstandskämpfer, die stark genug sind einen drei Monate altem Säugling um Mitternacht den Hals aufzuschneiden.
    Und Deutschland ruft, schließt Frieden mit den Leuten der „Friedensreligion“.
    Fünf Ermordete haben nun ‚Frieden‘, und drei Kinder, die Seiner Fügung nach nun weiterleben müssen, werden niemals mehr Frieden haben.

    Und sie gehen jubelnd auf die Straße…

    • yael1 Says:

      „Schon höre ich sie, die „Israelkritiker“, daß waren doch Besatzer, selbst schuld!“

      Wohl gemerkt auch in deutschen Foren.

      Es hat Sie keiner gezwungen sich auf palästinensische Kinderleichen ihre Häuser zu bauen, dann braucht sich keiner zu wundern wenn einer ihrer Opfert zurück schlägt. Niemand wird gezwungen, auf palästinensischem Gebiet zu leben.

      Die Siedler sind alle politische, rechtsradikale und antisemitische Hardliner und Verbrecher gegen die Menschlichkeit und die wissen genau, worauf sie sich einlassen.
      Das sind Freiwillige in einem gewalttätigen Konflikt, den Sie begonnen haben, der Ihnen und ihre Kinder das leben zurecht kosten wird.

      Ähnliches las ich im WADIblog, deren Betreiber es aber löschten. In meinen Augen sind das genauso Mörder wie die paläst. Täter.

  2. Tintenklecks Says:

    Interessant, in anderen Medien hatte ich gelesen, dass nicht 4, sondern drei Kinder ermordet wurden, im Alter von 11 Jahren, 3 Jahren und 4 Monaten.

    Aber da Sie nähere Kenntnisse von Israel haben, nehme ich an, dass Ihre Version stimmt und das Attentat in Wirklichkeit noch viel schrecklicher war, als Deutsche Medien es berichten.

    Vielen Dank für diese Information.

    • yael1 Says:

      Die Meldung der dt. Medien stimmen. Ich habe verwechselt, dass sich zwei Kinder im Alter von 2 und 4 in einem Nebenzimmer verstecken konnten. Entschuldigung.
      Habe es im Text geändert.

      • Tintenklecks Says:

        Vielen Dank für diese Informationen. Es ist immer gut, wenn man auch Blogs von Leuten lesen kann, die näher an der Quelle sind als Journalisten, die ja oft sehr schlampig recherchieren. Zum Beispiel schrieben die Journalisten,dass die überlebenden Kinder 12, 8 und 2 Jahre alt waren….

        Vielen Dank.

  3. yael1 Says:

    Einige schreiben auch von einem Kind von 6 Jahren. Ich habe die Angaben über das Alter der Kinder von U. Sahm übernommen, er lebt ja dort.

    • Tintenklecks Says:

      Ah, interessant. Wo schreibt der? Ich bin zwar auf einen Blog von einem Ulrich Sahm gestossen, aber dort habe ich zu diesem Attentan leider keine näheren Angaben gefunden… Wahrscheinlich müsste man woanders suchen…

      • yael1 Says:

        Ulrich Sahm schreibt unter anderem bei n-tv.
        Die Angaben des Alters sind allerdings unterschiedlich, was aber letztendlich nicht so wichtig ist.

        Fünf Israelis in Itamar ermordet
        In Itamar im Westjordanland ist es am Freitagabend zu einem grausamen Mord an einer israelischen Familie gekommen. Ein oder zwei Terroristen drangen in die südlich von Nablus gelegene Siedlung und danach in das Haus der Familie Fogel ein und erstachen dort zuerst das Ehepaar Ruth und Udi Fogel (35 u.36) und danach ihre drei Kinder Yoav (11), Elad (4) und Hadas (3 Monate.

        Zwei weitere Söhne – Roi (8) und Yishai (2) -, die in einem anderen Zimmer schliefen, wurden nicht verletzt. Die älteste Tochter Tamar (12) befand sich zur Tatzeit außerhalb des Hauses und alarmierte die Nachbarn, als ihr niemand die Tür öffnete.

        Die israelische Armee ist weiter auf der Suche nach den Mördern.

        (Außenministerium des Staates Israel, 11.03.11)

      • Tintenklecks Says:

        Vielen Dank für diese Antworten. Dann sind also wahrscheinlich die Informationen des Aussenministeriums richtig und die vom Journalisten U. Sahm falsch?

      • yael1 Says:

        Vielen Dank für diese Antworten. Dann sind also wahrscheinlich die Informationen des Aussenministeriums richtig und die vom Journalisten U. Sahm falsch?

        Davon gehe ich aus.

  4. Rika Says:

    Ich habe mich an dieser Quelle orientiert:
    http://www.haolam.de/index.php?site=artikeldetail&id=4743

    Wobei es doch völlig unerheblich ist, über das genaue Alter der Kinder zu „streiten“.
    die Kinder sind tot!
    Und die überlebenden Kinder für ihr ganzes Leben mit dieser persönlichen Katastrophe belastet. Sie tun mir unendlich leid!
    Inwischen melden auch die Medien, können sich aber den Hinweis „Siedler“ nicht verkneifen und es hört sich so an, als könne man Siedler getrost abschlachten, da ja alle Palästinenser Wiedrstandskämpfer sind, nicht wahr!?!
    Ich könnte über diese Berichterstattung nur noch schreien, heulen und k…

  5. reality check Says:

    kinder gehören nicht ins kriegsgebiet…..diese eltern haben offensichtlich ihre kinder ganz bewußt in die schlacht um israels kontrolle über samaria und judäa geworfen, genauso wie die isrelische regierung diesen vorfall sofort nützte um die schlacht um samaria und judäa zu verstärken. Das entwürdigen der toten durch ihre zurschaustellung für politische zwecke rundet das bild einer urzeitliche, archische stammesgemetzel ab.

    • yael1 Says:

      Das ist das erste Mal, dass Bilder von Ermordeten in Israel veröffentlich werden und nicht weil man sie, wie es oft die paläst. Seite tut, zu politischen Zwecken missbrauchen will, sondern damit der Rest der Welt auf diese drastische Weise erfährt, wie Juden abgeschlachtet werden. Man kann darüber streiten, ob es ethisch vertretbar ist oder nicht, aber nicht darüber, was Sie behaupten.
      Dass Sie den Eltern eine Mitschuld geben, ist leider typisch für manche, jedoch widert mich das an, genauso wie Ihre Wortwahl „Schlacht“. Ich möchte sowas hier nicht lesen.

    • Dante Says:

      Ein zynischer Kommentar, der den Tod der Kinder als „Kollateralschaden“ einer Kampfhandlung darstellt.

      Nach dieser Logik ist es wohl auch eine „Kampfhandlung“, wenn US-Soldaten vom Hubschrauber aus Iraker wie Hasen abschießen oder unter dem Vorwand, dort feindliche Kämpfer zu vermuten, in Häuser eindringen, die dortige Familie zu massakrieren und die Tochter des Hauses noch vorher zu vergewaltigen. GEHT’s NOCH?

      Das war ein Angriff auf unbewaffnete Menschen, und die Kinder wurden gezielt ermordet, ohne Not.

      Was die „Zurschaustellung“ betrifft, davon habe ich überhaupt nichts gehört. Wenn die Opfer öffentlich aufgebahrt wurden, so ist dies keineswegs „entwürdigend“, sondern eine verbreitete Art, Abschied von einem Verstorbenen zu nehmen. Zurschaustellung ist das, was Leute wie die Taliban mit den Leichen ihrer Opfer machen.

      Ich nenne mich nicht umsonst „Dante“, er passt hervorragend zu politischen Diskussionsforen, in denen man gewisse Anschauungen zu lesen bekommt.

  6. A.mOr Says:

    ‚rc‘, in so wenigen Worten soviel krudes, verzerrtes, vergiftetes, warum diese Worte hier stehen, es ist mir nicht klar. Es zu lesen schmerzt.
    Kalte hämische Worte, mit Tücke und Mißgunst gemischt mit nur dem einen Ziel, Israels Juden und damit alle Juden zu verfluchen.

    Nicht die Familie Fogel ist schuld, daß sie ermordet wurde, sondern die Mörder sind schuld!
    „Sogar“ Araber die keine Gesetze befolgen wissen das.
    Und nicht die Veröffentlichung der Bilder der massakrierten Juden entwürdigen die Toten, sondern Worte des kalten Spotts, der herzlosen Häme tun das, wie sie ‚rc‘ schreibt!
    Und jubelnde Unterstützer von Mord und Terror, wie sie in Gasa die Ermordung der Familie Fogel feiern, entwürdigen die Toten und die Lebenden!

    In Wahrheit entwürdigt ihr euch selbst, eure Freude wird bitter sein und eure Herzen zerrissen, die ihr bei vollem Bewußtsein und nach freier Entscheidung wie die Irren tanzt um heimtückischen Mord zu feiern. Eure Schritte lassen die Erde faulen, und ihr laßt eure eigenen Familien darben, weil ihr eure irren Ideen über die Würde der Menschen stellt.

    Drei Kinder der Familie Fogel haben überlebt, und wenn es ‚rc‘ „freuen“ sollte, sie werden ihr ganzes Leben sehr leiden in ihren Herzen.
    Für diese Kinder hoffe ich, daß der Rest der Familie sie wohlbehütet, und daß ihre Wunden so gut verheilen, wie es geht.
    Als gute Juden sollen sie lernen, daß die Araber trotz allem keine Monster sind, aber es wird nun wohl nachvollziehbar sein, daß sie die Freundschaft zu Arabern oder „Araberversteher“ nicht mehr suchen werden.

    Und auch meine Geduld leidet sehr.

    Ihr sprecht von Fanatikern und wenigen, die mit euch nichts zu tun haben, aber das ist eine Lüge.
    In Deutschland prangern wir zurecht auch die Mitläufer an, die dem Nazi die Wege fegten, wir werden auch euch anprangern, daß ihr den Islamfaschisten die Ärsche küßt!

    • yael1 Says:

      Ich habe es mit Absicht stehen lassen, damit man mitbekommt, dass da jemand schreibt, der keine große Ahnung hat, wenn er von „urzeitliche, archische stammesgemetzel“ faselt. Bei Unwissenheit und Desinteresse kann da nichts anderes herauskommen.

      • A.mOr Says:

        Keine Ahnung?
        Kann gut sein, vielleicht zum Schein.
        Kann auch sein, daß wir es hier mit einem IslamFascho zu tun haben, beachte die martialische Wortwahl und die komplette Verdrehung der eigentlichen Verhältnisse, und wie er uns gleich doppelt die Schuld (bzw schlechtGewissen) einredet, und wie er jedem unbedarften ‚Anti‘ schön das Bild des grausamen Israeli-Staat nachzeichnet. Von wegen Verdrehung/Verzerrung, beachte dazu noch den nick. Klingt für mich verdächtig nach unbelehrbar. Klingt für mich nach Botschaft: Agitation. Kein Kinderkram also, selbst wenn Kinderkram dahinterstecken mag.

  7. Robert Schlickewitz Says:

    Es war nicht anders zu erwarten, dass der Kindermord von Itamar den deutschen Medien nur Randmeldungen wert waren, dass sich Mitgefühl mit den Gemeuchelten in deutschen (Leser-)Kommentaren eher selten widerspiegelte, dass gar ein öffentlicher Aufschrei unterblieb.
    Mag es mancher auch der Aufmerksamkeit, die das andere Reizthema, Atomkraft und dessen Bewältigung in Japan, gerade erfährt, zuschreiben, Fakt ist leider, dass in Deutschland Israelis gerne als ‚irgendwie in jedem Fall schuldig‘ angesehen werden, selbst wenn sie zu den Ermordeten zählen, und daher mit keiner besonderen Sympathie rechnen können. Auch nicht in einem so schrecklichen Fall wie diesem.

    Es fehlt an Empathie, Sympathie, an Verständnis, ja an der schieren Bereitschaft an seinem eigenen Bild vom Juden/Israeli zu arbeiten und es einer möglichen Neubewertung zu unterwerfen. Zu vergiftet erweist sich bei einem großen Teil der Deutschen das deutsch-jüdische Verhältnis.

    In einem neuen Beitrag für eine Internetplattform untersuchte ich soeben den Heimatkundeunterricht einer bayerischen Grundschule in Bezug auf die Informationen die zur örtlichen Judengeschichte vermittelt werden. Ergebnis: Falschinformationen, Benutzung fragwürdiger Quellen für die im Unterricht gelehrten Fakten, Nichtvermittlung von notwendigem Hintergrundwissen über das so komplizierte Zusammenleben von Mehr- und Minderheit (in der Vergangenheit) – dadurch Begünstigung des Fortlebens alter Vorurteile und Lügenmärchen über Juden.
    Mit anderen Worten, bereits Schulkinder werden im Deutschland des Jahres 2011 negativ gegen Juden (vor-)eingenommen.

    Die Auswirkungen einer solchen, offensichtlich staatlich geduldeten, Deutschenverblödung, sehen wir an Kommentaren wie dem des „reality check“ und denen schlimmerer Zeitgenossen.
    Bedanken wir uns dafür bei der weitverbreiteten deutschen Ignoranz (in Politik, Wissenschaft, Bildung, Öffentlichkeit, beim Bürger).
    Ausdrücklich in Schutz nehmen, möchte ich hier nur jene Deutschen, die sich Fragen stellten, sich umfassend aus eigenem Antrieb heraus informierten und zu einem gerechten Urteil kamen.

  8. A.mOr Says:

    Robert, wie recht Du hast!
    Und diesen Aspekt, nämlich die Teilnahmslosigkeit vor allem ersteinmal deutscher Medien bei so einem Ereignis, wie dem von Itamar, es ist einfach nur grausam!

    Wenn das gleiche Ereignis, sagen wir mal, sich in der Schweiz abgespielt hätte, was glaubst Du, wie sich das in den Schlagzeilen niedergeschlagen hätte! Japan hin oder her.
    Aber, die Mörder sind Muslime, die heimtückisch im Schlaftaumel niedergemetzelten sind Juden.
    Darüber wollen die Medien eben keinen großen Wind machen.

    Es wird etliche Deutsche geben, die ebenso teilnahmslos bei dieser Nachricht reagieren, aber ich glaube, daß doch viel mehr schockiert wären, wenn sie nur entsprechend informiert wären.
    Ich glaube einfach nicht an den komplett „nazi-Gen verseuchten Deutschen“,
    jedoch frage ich mich, was die Medien hier eigentlich treiben?

    Sie behaupten, sie würden nur den Wünschen ihrer Leserschaft nachkommen, damit behaupten sie, daß sie in der Hauptsache eine antisemitische Klientel bedienen.

    Hier sehe ich wieder etwas typisch deutsches: Verantwortung wird weggeschoben.

    Man baut (schreibt) Bockmist, dreht sich weg und tut so, als ginge es einen nichts an.
    Wenn der Bockmist-Bauer jedoch noch finstere Absichten dabei hat, dann darf man sich natürlich noch ein entsprechend böses Lächeln dazudenken.
    Und so kommen mir diese Medien dann auch vor!

    Wie absurd klingt das, wenn ich den Eindruck bekomme, daß unsere deutschen („Qualitäts“!-)Medien ganz bewußt, mit voller Absicht ein so böses Bild von Israel und Juden zeichnen?!

    Und warum?

    Wie absurd auch , wenn ich mich an eine Zeile bei Lila erinnere, wie ich sie neulich las, denn zur antisemitischen Hetze gehört schließlich auch die Behauptung, daß die Medien mehrheitlich von Juden zu verantworten seien.
    Aber, absurd mag es sein: wenn es um antisemitische Hetze geht, dann ist kein Schwachsinn zu schwach!

    Schließlich erinnere ich mich noch, wie ein poster einmal eine dieser haarsträubenden Behauptungen ins Feld führte (Yael erinnert sich bestimmt, es war einmal bei jemand „tapferen“..), nämlich, daß Juden den Zweiten Weltkrieg verursacht hätten!
    Zum obigen hatte Lila vermerkt, daß es sich bei diesen Medienmachern eben um jene „typischen selbst hassenden Juden“ handeln müsse (wie schade, daß so mancher, der dieses hier liest, den Sarkasmus nicht bemerken wird!), aber wie sehr müssen sich Juden hassen, daß sie ihre eigene Vernichtung vorantreiben!!!

    Wie offen unglaublich dumm Antisemitismus ist, das wird bei solchen Behauptungen offenbar.
    Und es fällt mir einfach schwer zu glauben, daß Menschen so einen Schwachsinn für bare Münze nehmen.
    Einem Durchschnittsmenschen traue ich das nicht zu, es sei, er wird komplett verblödet.
    So, wie einst die Propaganda und Gleichschaltung der deutschen Medien im Nazireich.

    Um es noch einmal zu betonen, ich glaube nicht, daß die Deutschen auf so breiter Front antisemitisch aufgestellt sind, wie es uns die Medien verklären!
    (Gerade ist die Sprache von einer Umfrage der Friedrich-Ebert-Stiftung)
    Aus eigener Erfahrung weiß ich gut genug, daß es viel zuviel Antisemitismus, wenigstens diffuse Ablehnung von Juden in Deutschland gibt, und das ist wohl auch nicht verwunderlich.
    Wer sind denn die Eltern, Großeltern, es sind nun einmal die Nazi!
    Und so mancher, der nicht ein überzeugter Nazi gewesen sein mag, er wird sich umso stärker gerade dazu (im Keller) bekennen, um so einmal mehr (wie schon in der Weimarer) die Schande der Niederlage zu kompensieren.

    Daß gerade auch der deutsche Antisemitismus allzu verbreitet ist, daß hast Du wohl auch schon reichlich erforscht, aber ich habe trotzdem schon genug Deutsche getroffen, die eben keine Judenhasser sind, und in meiner bescheidenen Perspektive sehe ich immer noch einen großen Teil der Deutschen, die hoffen lassen: wenn man sie denn läßt!

    In diesem Land, so sehe ich es immer deutlicher, und so bestätigst Du auch mit Deinen Studien, gibt es ein massives Problem mit den „Lehrern“, und damit meine ich mitnichten diesen Berufsstand, sondern ich sehe Politiker, Wirtschaftsmacher, Nachrichtenmacher in der Verantwortung, ganz zu schweigen von den „einfachen“ Judenhassern, seien es Nationalsozialisten, sonstwie „Sozialisten“, Islamfaschisten.

    Bei letztgenannten sollten wir im hier und jetzt nicht übersehen, daß wir es hier auch mit lupenreinem deutsch zu tun haben, dh so mancher, der sich in den blogs in seinem Antisemitismus als Deutscher ausgibt ist tatsächlich eben aus dieser Ecke.
    Teilweise läßt sich das recht gut erkennen an der Weise, wie argumentiert wird, auch wenn der Unterschied (Hitler-alHusseini etwa) nicht so leicht zu sehen ist.
    Aber es gibt sie, mit etwas Gespür sind sie zu erkennen, und Islamfaschisten sprechen/schreiben hervorragend deutsch.

    Gut, das dazu.

    Aber nun stellst Du noch fest, daß bayerische Schulen (Heimatkunde) „Deutschenverblödung“ betreiben?
    So, mir fehlen hier ersteinmal die Worte.
    Aber, es ist nuneinmal ein steter Kampf: wir rappeln uns wieder auf, wir finden unsere Worte wieder…
    Ein gravierendes Problem sehe ich schon jetzt, wie soll man dem Schüler gutes lehren, wenn der Schüler einfach nicht lernen will?

    Den Grundschüler jedoch wird das kaum betreffen, wer kann sich einen dankbareren Schüler vorstellen, als einen noch gänzlich unverschrobenen Grundschüler, der schlicht dem Naturell der menschlichen Neugier folgt?
    Und wie perfide, wenn man gerade so einem schon von Anfang an das Gift der Judenfeindlichkeit einflößt!
    Tja, ich dachte, das passiert nur bei den Islamfaschisten.
    Was ist los in Deutschland?

    Eine weitere Frage wirft das auf, hatten wir das nicht „zum Klotz“ schon angesprochen: wie demokratiefähig ist er eigentlich, unser Kind, der Deutsche?

    Vielleicht aber frage ich nochmal andersherum: wie groß ist eigentlich das Interesse von Politik (zB Schulen) und Medien (auch im Lichte des „Neoliberalismus“) daran, daß die Deutschen ein mündiges, selbstkritisches und tatsächlich auch freiheitliches Volk sind?

    Schabbat Schalom und frohes Purim!

  9. Robert Schlickewitz Says:

    Shalom A.mOr,

    auch ich distanziere mich deutlich von der These des ganzheitlich nazi-verseuchten Volkes der Deutschen.

    Es gibt allein in meinem Bekanntenkreis eine ganze Reihe aufrechter Deutscher, die mittels eigener Webseiten oder indem sie Veranstaltungen organisiert, oder publizistisch tätig ist, zur öffentlichen Aufklärung beiträgt und damit belegt, dass sie ‚aus anderem Holz geschnitzt‘ ist.

    Die Mehrheit (auch derer, die sich für anständig hält) jedoch bleibt stur ignorant und steht auf dem Standpunkt, es genüge bisweilen auf eine Anti-Neonazi-Demo zu gehen, um vor sich, und vor allem vor anderen, zu beweisen, man sei ein besserer Deutscher.
    Nur zu oft musste ich erleben, dass gerade solche Deutsche gleichzeitig unglaublich empfindlich waren, wenn man sie auf das europaweit höchste Antisemitismusniveau in ihrem Land aufmerksam machte (Siehe hierzu u.a. die Studie der Uni Münster von 2010).

    Sie wollten einfach nicht anerkennen, dass es der weit verbreitete christlich-bürgerliche Antijudaismus der breiten Mittelschicht ist (30 % Abneigung gegen Juden in D., laut anderer Einschätzungen sogar bis zu 50%), nicht die Taten einiger relativ weniger Neonazis, der Deutschland solche Schande macht, der der Welt regelmäßig Belege dafür liefert, dass Deutsche anscheinend nicht änderungsfähig sind.
    Daher richte ich auch meine Veröffentlichungen auf meiner Webseite http://www.judenundbayern.de sowie meine Beiträge auf einer Internetplattform speziell an die mehr oder weniger gebildete Mittelschicht, weniger an die Neonazis.

    Die Vorwürfe, die sich in Kommentaren gewisser ‚guter‘ Bürger auf meine Beiträge hin widerspiegeln, zielen darauf ab, mich als einen Deutschenhasser, einen Antideutschen oder einen Nestbeschmutzer hinzustellen. Weil ich unpopuläre Themen aufgreife und immer wieder nicht „Nazis“, wie viele es in ihrem Umgang mit der Vergangenheit gewohnt sind, sondern „Deutsche“ sage, bedrohe ich offensichtlich das Weltbild sehr vieler Menschen in Deutschland.

    Zuviele, auch wohlmeinende, sind der Meinung, es müsse nun Schluss sein mit der Kritik an Deutschland und mit den bohrenden Fragen an die eigene Geschichte. Man solle besser „nur noch nach vorne“ schauen – vor allem aber auf die Fehler und Vergehen anderer, etwa Israels. Nur so erklären sich die bandwurmartigen Ergüsse einer Kommentatorin „Jane“ auf einer gewissen Internetplattform, die einmal auf deutsche Themen angesprochen, in weinerlichem Ton die Meinung vertrat, bei Deutschland handele es sich um ein „ziemlich normales Land“(!). Leider ist sie nicht die einzige, die einen ‚Ersatzkriegsschauplatz‘ gesucht und gefunden hat.

    Das Wegschieben der Verantwortung ist, ich hoffe, dass ich Dir hier widersprechen darf A.mOr, nicht eine typisch deutsche Haltung, sondern wir erkennen sie ebenso bei Angehörigen anderer Nationen (oder Regierungen). Verantwortung trägt in schweren Zeiten niemand gerne und ging es ‚in die Hose‘, so war man’s halt nicht – ist wohl so auf der ganzen Welt. Dass Deutsche eine alte Tradition in dieser zweifelhaften ‚Branche‘ entwickelt haben, ist unumstritten.

    Ich halte, um auf Deine Frage einzugehen, Deutsche, die längere Zeit im Ausland (möglichst in verschiedenen Ländern) gelebt haben, oder nicht zu kurz bei amerikanischen Firmen tätig waren, für relativ demokratiefähig. Bei anderen Deutschen bin ich weniger optimistisch. Der Rückfall in ‚archaische‘ Denkmuster bzw. die Wirksamkeit von Opas Dafürhalten ist bei vielen einfach nicht totzukriegen. (Ansichten aus meiner unmittelbaren Umgebung, immer wieder vernommen: „Wo da Jud‘ is, gibt’s a Gaudi!“, „Wo a Gejd is, do san d‘ Jud’n“, „De Jud’n san unheimlich geil auf Sex“, „Juden san do‘ verderbt, des segt’s am Friedmann“ u.ä.)

    Zum übrigen, A.mOr, bitte ich Dich die Veröffentlichung meines Juden-in-der-Heimatkunde-Beitrags abzuwarten und dann erneut Stellung zu nehmen. Ich bin da auf Dinge gestoßen, die manches erklären und die man, zunächst gedanklich, weiterentwickeln sollte.

    Ebenfalls schöne Feiertage

    RS

  10. Robert Schlickewitz Says:

    Gut gemacht, A.mOr,
    dass Du dieser widerlichen Nazitante Esther ((Als “Israelkritiker” liest man das pietätlose Gequatsche der Vorredner und ist verwundert über ihre umgehende, schon reflexhaft zu nennende Instrumentalisierung dieser schrecklichen Tat)) so richtig eingeheizt hast („Disharmonika“, „Stalinorgel“, „Nase“ – „Anfassen“), welch ein Segen und welche Freude!

    Mich hat sie erst kürzlich wieder mit ihrem deutschnationalen Gewäsch behelligt, worauf ich ihr eine saubere Retourkutsche verpasste, die sie derart in Verlegenheit brachte und in Rage versetzte, dass sie in ihrem Folgekommentar nur noch boshafte Gehässigkeiten von sich geben konnte.
    Sie kommt für mich noch vor „Jane“.

    Höchst lobenswert, dass Admin. die Sinnlosigkeit weiterer Geplänkel erkannte und den Thread beendete.

    Ja, Esther ist eine dieser vermeintlichen Besserdeutschen ohne Hirn und Herz, dafür voll von hässlichem, nationalistischen Eifer.

    • yael1 Says:

      Das ist doch die selbsternannte Gouvernante bei Hagalil?!😉 Die habe ich nie für besonders voll genommen, sie hat in meinen Augen mit ihrem oberlehrerhaften Dauergetue einfach ein Rad ab .
      Aber da kommt doch zusammen, was zusammen gehört: Die Judenhasserin „Jane“, die paläst. versuchten Mord rechtfertigt und die dt. Dauergouvernante und noch so einige andere, die sich dort eindeutig äußern. 😀

    • A.mOr Says:

      Freut mich, daß mein Klampf gegen Windmühlen nicht nur von Rocinante gewürdigt wird!

      Esther kenne ich noch nicht solange, bei einem anderen Artikel vor etwa einem Monat hat sie mich dafür gerügt, daß ich in ihren Augen eine rote Linie überschritten hätte.
      (es ging um „Chirurgie“, oder so…)
      Warst Du dabei?
      Da hatte sie übrigens bei mir „erdrückende Liebe“ diagnostiziert.
      Das brachte mich doch etwas in Verlegenheit, aber ich bekam sie leider nicht mehr zum Herzen an die Brust, weil der thread dann geschlossen war.
      So gesehen habe ich es nun nachgeholt.

      Nu, wir hatten Purim: sie hat einen so wunderschönen Namen, und nicht nur wegen Purim…
      Auf jeden Fall fällt es mir schwer ihr bös zu sein.
      Eigentlich kann „diese“ Esther nichts dafür…aber…

      Den Kommentar von Pat fand ich genauso blöd.
      Mit Instrumenten haben sie es wohl beide.
      Sie warten bestimmt darauf, daß hierzulande wieder der Alltag einkehrt von „kindermordenden Israeli“ und „armen, armen Arabern“, die doch nur ein bischen Raketenschießen und Familien bei Nacht abmurksen spielen wollen.

      Ein wenig ist das nun auch schon wieder (wie von mir -vorsicht Eigenlob!- vorhergesagt) eingetreten, hier eine erste Zusammenfassung von Johannes Gerloff für Israelnetz:

      http://www.israelnetz.com/themen/hintergruende/artikel-hintergrund/datum/2011/03/20/das-massaker-von-itamar/

      In meinem Fall hatte es annodazumal Jane herausgerissen.
      Ich hatte tatsächlich bei ihr Schwäche „erspürt“ und sie voller Mitleid und Anteilnahme „aufgepäppelt“ (im Ernst!). Wie sie immer sagt: „ich (Israel) bin schuld!“
      Ihrer Meinung war ich trotzdem nicht, daraufhin schimpfte sie mich „Brandstifter“, „Scharfmacher“, „Hetzer“, „Wolf im Schafspelz“…
      Es hatte mich getroffen, weil ich ihr zuvor eben meine weiche Seite zeigte, nuja, eben „selbst schuld“.

      Seitdem fällt mir jim als Kämpfer gegen Jane auf, denn er sprang mir helfend bei und erbat den Ausschluß von Jane, unter anderem wegen der Nettigkeiten an mich.

      Etwa einen halben Mond darauf entwickelte sich bei dem anderen Artikel das rege Treiben, wo mehrere Leute den Ausschluß von Jane forderten, etwa Uri Degania und jim zusammen, aber eben auch etliche andere. Und dann sprangen eben noch einige weitere Jane bei. So bekamen wir perfekte „Schützengraben-Stimmung“.
      Ich selbst hatte mit ihr (bzw über sie) nur um „Fliegen“ -tsssssss- gesprochen.
      Du erinnerst Dich sicher, es ging dann auch um den „Meister (der Haufen) und so“, aber es ging auch um eine Oase der schönen Musik…nebenan, wo R.u.A. sich erholten nach dem Ringen um Jane…
      Und dann war da noch dieses bemerkenswerte (?) Wort an Dich, aus dem ein „Rundumschlag“ wurde,…
      Those were the days…

      Übrigens, momentan sind dort die Kommentare bis acht Tage geöffnet (soweit mir bekannt), dann ist Torschluß, admin hat also pünktlich geschlossen.
      Ich hatte allerdings auf retour gehofft.
      Ja, war knapp Zeit. Dann eben nächstes Mal…vielleicht.
      Denn merke: Mit einem einsichtslosen Menschen soll man kein Mitleid haben…

      (zu Deinem vorhergehenden Schreiben brauche ich vielleicht wieder etwas länger. Das ist mal wieder so, da kommt ein Gedanke nach dem nächsten zu dieser so komplexen Thematik, wie sie sich „rund um den Deutschen“ ergibt:)>

  11. Robert Schlickewitz Says:

    Das wäre der Artikel, auf den ich mich in meinem früheren Kommentar bezog:
    http://www.hagalil.com/archiv/2011/03/21/thannhausen-2/

    Bezeichnend, dass noch niemand aus der Gemeinde der deutschen Israelbasher (aber leider auch sonst niemand!) es gewagt hat, sein Pro oder Kontra darunter zu setzen.

    Verlange ich denn zuviel, wenn ich damit zum Nachdenken über Höchstempfindlich-Befindliches aufrufe und einen Vorschlag zur Güte unterbreite, wie man jungen Deutschen ohne Tabus und unter weitgehendster Wahrung des Respekts vor ihrer angestammten (christlichen) Religion reinen Wein zum Verhältnis Juden-Christen einschenken könnte?

    Vielleicht kommt ja wenigstens in diesem erlauchten Forum eine kleine Diskussion darüber zustande, wäre meine Hoffnung.


    PS: Auch ich bitte um Verständnis, lieber A.mOr, wenn ich nicht auf jeden einzelnen Aspekt Deiner Ausführungen eingehe; gelesen und gewürdigt wird Alles, was von Dir kommt, und einiges sogar zur späteren Benutzung (Musik) oder Reflexion (wertvolle Anstöße!) abgespeichert.

  12. A.mOr Says:

    http://www.jpost.com/HeadlinesArticle.aspx?id=215886

    Nach dreißig Tagen Trauer ist für Sonntag Nachmittag die Steinlegungszeremonie für die ermordeten Mitglieder der Familie Fogel zu Itamar angesetzt.
    Seligen Angedenkens.

  13. yael1 Says:

    Die Mörder sind gefasst, es handelt sich um zwei Palästinenser, die bedauern nicht auch noch die anderen beiden Kinder ermordet zu haben. Was für ein Abschaum.

    http://www.ynetnews.com/articles/0,7340,L-4057894,00.html

  14. yael1 Says:

    Ruth beschreibt die Umstände und darüber hinaus:

    http://beer7.wordpress.com/2011/04/17/keine-genugtuung/

  15. yael1 Says:

    Als sie das Haus verlassen wollten, sahen die Attentäter draußen einen Streifenwagen und fürchteten ihre Entdeckung. Das drei Monate alte Baby Hadas fing im selben Augenblick an zu weinen. Nach eigenen Angaben töteten sie die Kleine, damit diese nicht die Aufmerksamkeit der Polizisten auf sie ziehen konnte. Doch wenn sie die beiden anderen Kinder bemerkt hätten, hätten sie nach eigener Aussage nicht gezögert, auch diese umzubringen.

    Nach dem fünffachen Mord kehrten die beiden Jugendlichen nach Erkenntnissen der Ermittler zu Fuß in ihr Dorf zurück und berichteten dem Onkel Salah Awad ausführlich von der Tat. Sie baten ihn um Unterstützung. Er habe ihnen geholfen, die Waffen und die blutverschmierte Kleidung zu verstecken. Die Waffen gab er später an einen Mann in Ramallah weiter. Dieser wurde festgenommen, als die Gewehre in seinem Besitz gefunden wurden.

    http://www.israelnetz.com/themen/sicherheit/artikel-sicherheit/datum/2011/04/17/zwei-palaestinenser-gestehen-itamar-morde/

  16. AutoBadania.pl Says:

    AutoBadania.pl

    Sichronam LiVracha! | Zwischenwelten

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