Was einem im Internet so alles begegnet bzw. wer sich so alles hierher verirrt!

Anlass zu folgenden ausgewählten Zitaten war die Rede A. Grossers in der Paulskirche in Frankfurt am 9.November 2010.

Ja. Die Zentralratten sind allmächtig.

Am besten finde ich immer noch die Begründung, man müsse „die Erinnerung wachhalten“, damit sowas nicht noch einmal geschieht. Ich meine, das hängt doch auch entscheidend vom Verhalten der Juden und ihrer offiziellen Vertretung in der BRD ab. Mit ihrer ideologischen Multikulti-Scheiße und deren Auswirkungen werden wir noch lange ansitzen.

Nicht wirklich. Zu einem Volk fehlen denen einige Kriterien, wie
beispielsweise gemeinsame geografische und kulturelle Herkunft und Sprache.
Ich wüsste zumindest nicht, wer von den Zentralratten hebräisch spricht.

Ich bin mir allerdings ganz sicher, das keiner von uns der Halacha auf deutschem Boden Gültigkeit zusprechen möchte. Schließlich kann eine Minderheiten-Möchtegern-Regelung für die deutsche Mehrheit nicht bindend sein.

Zudem gilt für Juden Artenschutz wie für die Sorben und die Dänen. Die BRD als deutscher (Besatzer-)Staat hat einen Staatsvertrag mit den Juden geschlossen.

Eben. Und wenn die Juden wieder mal kommen, sie seien doch nur ‚eine
Religionsgemeinschaft wie das Christentum auch‘ oder ähnlichen Unsinn erzählen wollen: gleich kontern und bloßstellen.

Mit den Juden ist das wohl wie mit dem Mini: „a class of its own“.

Schon irgendwie skandalös, dass es Juden gelingt, und in unserem eigenen Land deren nichtswürdige „Rechtsauffassungen“ aufzunötigen.

Die Halacha, die Abstammungskriterien der Juden hat die BRD-Regierung im Zuge der Verhandlungen um die Import-Juden aus den GUS-Staaten auf deutschem Boden explizit anerkannt und entsprechend den Wünschen des ZdJ umgesetzt.

Darauf:

Und das, ohne die deutsche Mehrheit darüber abstimmen zu lassen. Und sowas nennt sich nun „Demokratie“.

Das Wollen ist den rassebewussten Juden m.E. nicht so sehr anzulasten wie die Entsprechung ihrer Wünsche durch die BRD-Regierung.

————————————

Wer sich jetzt fragt, ob es sich um eine Neonaziseite handelt, den muss ich enttäuschen, das sind ganz „normale“ Deutsche.

Hervorhebungen von mir. Um den Müll besser lesen zu können, wurden die Vokale von mir ausgeschrieben.

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5 Antworten to “Was einem im Internet so alles begegnet bzw. wer sich so alles hierher verirrt!”

  1. Markus Says:

    Hallo Yael!

    Von solchen Leuten wird auch gerne behauptet, dass deutsche Juden gegen Araber, vor allem Palästinenser hetzen. Doch wie passt das zu der Aussage von „Multi-Kulti-Scheiße“? Die Widersprüche im Dritten Reich waren ähnlich: Mal waren die Juden kaltherzige Kapitalisten, mal volkszersetzende Kommunisten oder eben das, was der vorurteilsbeladene Mensch den Juden gerade in die Schuhe schieben möchte.

    Deutsche Juden sind so unterschiedlich wie andere Deutsche auch. Doch leider gibt es Menschen, denen die Realität zu kompliziert ist. Dann müssen dann in ihrer eigenen kleinen „Matrix“ verharen mit sehr beschränktem Horizont 🙂

    Gruß Markus

    • yael1 Says:

      Hallo Markus,

      diese „Meinungen“ sind sowieso sehr merkwürdig. Unter anderem wird die Behauptung aufgestellt, die „BRD“ wäre ein deutscher Besatzerstaat. Also Deutsche besetzen sozusagen Deutschland. 😀

  2. Roderich Says:

    @Yael,
    natuerlich sind solche Aussagen bedenklich.
    Aber man sollte auch bedenken, dass der Zentralrat der Juden (besonders Stefan Kramer) ab und zu politisch sehr einseitige (eher linke) Auesserungen macht und all zu gerne die Faschismuskeule schwingt.
    (Etwa, Sarrazin mit Hitler zu vergleichen).

    Wenn Kramer womoeglich dieses Amt ausnutzt, um einseitig Politik zu machen, dann schadet er dem Ansehen des Zentralrats, und auch seiner Sache. Ich persoenlich als eher konservativ denkender Mensch fuehle mich oft genervt von solchen einseitigen Aussagen von Kramer. Ich wuerde daraus nie die Konsequenz von Antisemitismus ziehen, aber manche andere Leute differenzieren halt weniger.

    Das Problem ist, wenn der Zentralrat dann noch unter einem quasi-Tabut steht, also man „darf“ ihn eigentlich nicht angreifen, weil man dann gleich „Antisemit“ ist. Das ist eine ganz kritische Situation (besonders dann, wenn Kramer manchmal wirklich grossen Unsinn erzaehlt), weil man gerade dann zum Widerstand dagegen reitzt.

    Und stell Dir mal vor, es gaebe in Israel eine Vertretung der Minderheit von Christen, die staendig lauthals linke Politik (d.h. dort Unterstuetzung der Palaestinenser) fordern und linke Aeusserungen treffen, und jede Kritik an ihnen ist unerwuenscht, und wer sie kritisiert, ist gleich „antichristlich“. Kannst Du Dir vorstellen, dass manche Leute in Israel dadurch genervt waeren?

    • yael1 Says:

      Da sind wir gar nicht so weit mit unseren Meinungen auseinander. Ich bin kein Fan von insbesondere Kramer, sein Vergleich zu Hitler war völlig daneben, leider hat er es erst hinterher eingesehen. Graumann ist da schon differenzierter. Manchmal denke ich schon, dass mal gar nichts zu sagen besser wäre als zu jedem seinen Senf dazuzugeben.

      Ob man bei Kritik am ZR immer gleich als Antisemit bezeichnet wird, weiß ich nicht, in Einzelfällen mag das sicher stimmen. Es kommt wohl vor allem darauf an, wie man Kritik äußert, leider liest man fast immer nur extreme Meinungen, wie z.B. oben „Zentralratten“, was einen besonderen Beigeschmack hat oder wie ich schon öfter las, Kramer sei ja kein „richtiger“ Jude, weil er ein Gerim ist und ähnlichen Schmonzes. Dass es hier darum geht, nur zu verletzen, ist sicher sehr deutlich.

      Wenn man seine Kritik an Fakten festmachen kann, sollte es kein Problem sein. Nur lese ich leider davon weniger. Ich kann natürlich nicht beurteilen, ob der ZR wirklich jedem gleich Antisemitismus unterstellt.

      Dass man von den Meldungen über den ZR genervt sein kann, kann ich mir gut vorstellen, ich bin es auch manchmal. Vor allem, wenn sie wirklich besser hätten gar nichts sagen sollten.
      Wir müssen mal abwarten wie es unter Graumann wird, Frau Knobloch fand ich in ihrer Rolle als Vorsitzende nicht besonders glücklich.

  3. Roderich Says:

    Okay, schoen, dass wir es aehnlich sehen.
    Ich will die Kritik am Zentralrat auch nicht verharmlosen, aber es gibt auch genug Leute in der CDU, die Leute aus der SPD wahrscheinlich als „Ratten“ bezeichnen und andersherum (auf Blogs natuerlich nur – in der Realitaet sind viele Menschen weniger mutig).
    Der Zentralrat sollte halt aufpassen, nicht einseitig einen „Kampf gegen Rechts“ mitzumachen, (genauso wenig waere es klug vom Zentralrat, einseig „gegen Links“ Stimmung zu machen).
    Und viel von der Kritik kann sich ja auch gegen Sachaussagen richten.
    (Wenn man gegen Diskriminierung jeder Art ist, sollte man sich gerade dafuer einsetzen, dass jeder jeden kritisieren darf. Denn sonst sagt man: die und die Gruppe ist so minderbemittelt, dass man sie nicht mit Sachaussagen kritisieren darf, die halten das nicht aus. Das ist auch wieder Diskriminierung).

    Gefaehrlich wird es vor allem dann, wenn gegen eine Gruppe Desinformation und Propaganda verbreitet werden. Diese Desinformation muss man bekaempfen. Sobald also z.B. die Bundeszentrale fuer politische Bildung Buecher oder Schriften verteilt mit der Aussage, Juden seien eine Gefahr fuer die Demokratie oder gegen das Grundgesetz, waere das allerhoechste Alarmstufe. (Was uebrigens schon z.T. gegenueber Christen geschehen ist im Dezember 2008. Unsere Institutionen sind also wesentlich christenfeindlicher als judenfeindlich).

    Also, Fazit: Desinformation ist gefaehrlich. Ein bischen Geschimpfe nicht (so).

    Natuerlich hat „Grundloses Schimpfen“ auch eine negative Auswirkung. Es kann beim Leser abnehmende Sympathie bewirken. Aber die kann sich nicht lange halten, wenn die Fakten dagegen sprechen, daher ist „Propaganda“ das, was man systematisch und intensiv versuchen sollte zu widerlegen.

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