Brände in Israel und die Freude der Antisemiten

Eigentlich kann ich diesen Artikel an meinen letzten anhängen, denn der ewige Antisemit erfreut sich auch an Katastrophen, wenn Juden (es sind übrigens auch Nichtjuden unter den Opfern, aber diese Kleinigkeit interessiert den deutschen und österreichischen Michel natürlich nicht) durch den Brand im Carmelgebirge ums Leben kommen und andere Menschen ihr Leben riskieren.

Der Lindwurm hat einige Kommentare aus Österreich zusammengefasst. Eigentlich dürfte man solchen Menschen nicht als solche bezeichnen. Sie sind Abschaum.

„Keine Feuerwehrautos,aber Atombomben. Mein mitleid hält sich in…….

-mein mitleid hält sich sehr in grenzen. wer tod und chaos sät…

-Ich denke es geht den meisten, die hier eine Art Schadenfreude durchblicken lassen eher um eine Art ausgleichende Gerechtigkeit.

-Da hilft ihnen nicht einmal das ganze Geld zum Feuer löschen!

-Würden’s weniger Siedlungen bauen, könnten’s jetzt die Nachbarn um Hilfe bitten.

-Was den Palis nicht gelungen ist hat jachwe selbst besorgt. mit blitz und donner sein volk für seine sünden bestraft. jachwe sei gelobt.

-wenn wir bei den juden löschen sollten, dann aber mit benzin

-ja vieleicht sind die neuen bauwerke für unsere juden das sie heimkommen das währe viel geldersparnis für uns wenn diese schwarz angezogenen rawuzln weg sind und häupl dazu

-Aha -da hat die Herrscherrasse wohl ihren Gott erzürnt?🙂 Hauptsache ein schlagkräftiges Militär aber zu dämlich, ihre eigenen Leute vor einem Brand zu schützen oder war das Absicht, damit die amerikanisch-jüdischen Anwälte wieder etwas zu tun haben?

-feuerwehr armselig aber die hauptsache ist sie haben atombomben und nehmen den palestinänser das land weg.ich wünsche auch das israel abbrennt.“

Heil dir Österreich!!

Noch ein wenig Nachhilfe für unsere deutschen Journalisten, die wie immer ungeprüft die Mär übernehmen, dass die Ausgaben des Staates Israels überwiegend in die Rüstung fließe.

Die Ausgaben kann man nämlich ganz einfach recherchieren. Dort kann man nachlesen, wohin Geld hauptsächlich fließt. Nämlich überwiegend in Soziales, die Erziehung und in andere Dinge. Aber wozu sollten Journalisten überhaupt recherchieren, wenn die Antwort aus Vermutungen besteht und nicht aus Quellen? Hier hat man wieder ein klassisches Beispiel, wie der deutsche Journalismus heute arbeitet. Erneut ein Armutszeugnis dieser Journaille.

Dass aus vielen anderen Ländern, Hilfskräfte, Löschflugzeuge etc. unter anderem aus der Türkei, aus Ägypten oder Jordanien in Israel angekommen sind, lässt die Hoffnung zu, dass nicht alle so abgebrüht sind wie unsere deutschsprachigen Antisemiten.

Wer sich am Tod von Menschen und Katastrophen, die andere Menschen treffen, freut, hat sich selber aus der Gemeinschaft der Menschheit ausgeschlossen.

Über aktuelle Nachrichten über den Stand der Brände in Israel kann man sich bei Lila informieren. Sie berichtet sehr zeitnah von den Ereignissen.
Ich hoffe, dass es Israel durch die viele internationale Hilfe gelingt, die Brände bald unter Kontrolle zu bringen.

Edit: Noch etwas zu Deutschland

„Betroffen davon sind auch die Juden. Seit 2008 nehmen der Studie zufolge Antisemitismus und die Kritik an Israel in Deutschland wieder zu. In diesem Jahr stimmen 38 Prozent der Befragten dem Satz zu: „Bei der Politik, die Israel macht, kann ich gut verstehen, dass man etwas gegen die Juden hat.“

Den Satz „Israel führt einen Vernichtungskrieg gegen die Palästinenser“ unterschrieben sogar 57 Prozent.“

Eine Antwort to “Brände in Israel und die Freude der Antisemiten”

  1. Feuerwehr News Says:

    News aus der Feuerwehr-Szene…

    Brände in Israel und die Feude der Antisemiten « Zwischenwelten…

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