Schreck am Sonntag

Heute bekam ich wieder mal einen kleinen Schreck, obwohl es nicht der erste dieser Art war. Meine Ma leidet schon seit einigen Jahren unter Herzrhythmusstörungen, die immer wieder den Sinusrhythmus außer Gefecht setzt.
Heute morgen war es wieder mal soweit und meine Schwester rief mich an. Die Notfalltabletten, die meine Mutter von ihrem Kardiologen verschrieben bekommen hat, haben seit gestern Abend leider nicht geholfen.
Ich habe mich sofort fertig und auf den Weg gemacht, um meine Ma ins Krankenhaus zu bringen.
Baruch HaSchem war der Herzschlag als ich ankam, wieder im Sinusrhythmus, nachdem sie eine Diazepam genommen hat.
Herzrhythmusstörungen sind wirklich eine tückische Krankheit, die sehr schwer therapeutisch in den Griff zu bekommen ist. Das Risiko eines Herzinfarktes oder Schlaganfall ist sehr groß.
Bei meiner Mutter ist das Risikos des Schlaganfalles sehr groß, da sie auch Bluthochdruck hat, ein Herzinfarkt ist weniger zu befürchten, da wenigstens ihre Herzkranzgefäße „jungfräulich“ sind.
Leider können die massiven Rhythmusstörungen immer wieder auftreten. Meistens ist es nur eine Frage der Zeit.
Dieses Mal ist es gut gegangen.

4 Antworten to “Schreck am Sonntag”

  1. mishehu Says:

    Dann hast Du an dem Limmud-Tag in der Gemeinde heute doch nicht teilgenommen… Oft, wenn ich bei einer Veranstaltung dieser oder ähnlicher Art da bin, frage ich mich wer Du sein könntest. Heute bei dem Vortrag von Eldad Beck meinte ich schon Dich mit scharfsinnigen und prägnanten Beiträgen als eine so um die 35 Jährige „erkannt“ zu haben. Meine Frau war schon leicht genervt und drängte mich „Dich“ doch anzusprechen. Habe mir zum Glück die kleine Peinlichkeit erspart.

    Schön, dass es Deiner Mutter wieder besser geht.

    Shavua tov!

    • yael1 Says:

      Witzig. Ich bin nicht oft auf Veranstaltungen der jüdischen Gemeinde. Diese Woche gehe ich mal wieder zu einer mit einer Freundin.
      „Um die 35“ ist übrigens sehr schmeichelhaft. 😉
      Auch dir Schawua tov.

  2. Immanuel Scheerer Says:

    Das hat mich berührt. Ich wünsche deiner Mutter noch ein langes und gesundes Leben (sag ihr das bitte).

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