Es gibt auch positive Fälle

Ja, es gibt tatsächlich positive Meldungen, die zeigen, wie wichtig es sein kann, dass Israelis und Palästinenser ihre gegenseitigen Vorurteile bei Begegnungen abbauen, wenn dies auch oft nur in dramatischen Situationen passiert.
Es ist nicht die erste Meldung, die berichtet, wie Palästinenser durch Israelis gerettet wurden (umgekehrt ist das ebenso).

In einer Meldung wird darüber berichtet, wie Israelis einem palästinensischen Jungen, den eine Schlange gebissen hatte, das Leben retteten, weil in einem palästinensischen Krankenhaus das Anti-Serum fehlte.

Der Vater des Jungen berichtete, dass er Angst gehabt habe, seinen Sohn in ein israelisches Krankenhaus zu bringen, da er dachte, dort ignoriert zu werden.

Nach der Behandlung sagte Muhammeds Vater: „Mein Sohn und ich sind nicht mehr dieselben wie vor diesem Vorfall und ich will das mit meiner Familie und meinen Freunden teilen.“ Das palästinensische Volk wisse nicht die Wahrheit über Israel und die palästinensische Medizin habe noch einen langen Weg vor sich, sagte der Palästinenser weiter.

Ich denke, es wäre für Israel und die Palästinenser auch wichtig, dass sich nicht jeder unwichtige Hansel in die Politik des NahenOsten einmischt und in seiner oder ihrer Wahnvorstellung meint, er/sie wüsste genau was zu tun sei. Leider sehen sich viele Deutsche als selbsternannte Spezialisten, als hätten sie die Weisheit der Welt mit Löffeln gefressen. Das gilt auch insbesondere für Politiker weltweit.
Vielleicht kämen beide Parteien besser ohne selbsternannte Weltverbesserer zurecht.

7 Antworten to “Es gibt auch positive Fälle”

  1. Markus Says:

    ***Ich denke, es wäre für Israel und die Palästinenser auch wichtig, dass sich nicht jeder unwichtige Hansel in die Politik des NahenOsten einmischt und in seiner oder ihrer Wahnvorstellung meint, er/sie wüsste genau was zu tun sei.***

    Wäre das nicht gegen das Recht auf freie Meinung? Dass sich nur eine intellektuelle Elite äußern darf, entspricht sozialistischen Denkweisen.

    In einer Demokratie hingegen wird der Meinungswettstreit durch Mehrheitsakzeptanz ausgetragen. Dass es gerade selbst ernannten Intellektuellen manchmal am gesunden Menschenverstand fehlt, zeigt sich in der Politik immer wieder, siehe Sarrazin und Geert Wilders.

    Im Anbetracht der Politiker weltweit kann ich im Weiteren nicht erkennen, dass „Klugscheißen“ ein Deutsches Phänomen wäre. Das gibt es ebenso in Israel wie in jedem anderen Land der Erde, in dem man seine Meinung sagen darf.

    Zu guter Letzt: Warum sollten sich demokratische Länder Ihre Meinung zu Nahost verkneifen? Israel will ja im Ernstfall auch die Unterstützung dieser Länder. Daher wird man diesen Ländern im Gegenzug nicht den Mund verbieten können.

    And by the way:

    „I disagree with what you say, but I will defend to the death your right to say it“?

    François-Marie Arouet (21 November 1694 – 30 May 1778

    • yael1 Says:

      Ländern sollen sich nicht ihre Meinung verkneifen, aber nicht immer so tun, als würden sie es besser machen, wenn sie in der gleichen Lage wären. Manchmal wäre es besser beide Parteien im NahenOsten mehr in Ruhe zu lassen.
      Wenn man sich andere Konflikte ansieht (China, Dafur, Türkei, Kuba – deren Bevölkerung kaum noch etwas zu essen hat, und etc.), ist es doch kein Geheimnis, dass man kaum so viel Schweigen antrifft wie in diesen Fällen. Im Falle Israels geht das Gezetere doch sofort und massiv los. Sieh dir nur mal die UNO an.
      Andere Konflikte werden mal erwähnt, ein bisschen verurteilt. Man tut so als kümmere man sich darum. Diese Scheinheiligkeit ist doch für jedermann sichtbar.

      Natürlich sind Meinungen in Ordnung, aber es artet doch bei den meisten, wie ich schrieb, so aus: „er/sie wüsste genau was zu tun sei.“ Klugscheißerei und Besserwisserei ist nun wirklich in Deutschland fast an der Tagesordnung und ein deutsches Phänomen. Unter anderem deswegen sind Deutsche auch oft in anderen Ländern sehr unbeliebt.

  2. Liora Says:

    Ich bin der festen Überzeugung dass Klugscheißerei und Besserwisserei kein speziell deutsches Phänomen ist, sondern einfach nur ein menschliches „Problem“. Klugscheißer hab ich wirklich schon in jedem Land getroffen. Ich glaube da nehmen sich die deutschen nix mit anderen Nationen. In jedem Land gibt es doch Menschen die meinen irgendetwas besser zu wissen als jemand anderes.
    Und ich glaube auch, dass dieses Gerücht oder Clichee dass Deutsche im Ausland unbeliebt sind größtenteils der Vergangenheit angehört. Es gibt sicherlich immer noch Plätze auf der Welt wo Deutsche nicht speziell populär sind, aber da vielleicht nicht eher wegen ihrer Klugscheißerei sondern ganz generell wegen ihrem Benehmen, und da denke ich an Orte die eine hohe Zahl von deutschen Touristen haben. Aber man kann von denen ja auch nicht auf alle schließen.
    In diesem Sinne, bin ich nun wohl auch ein Klugscheißer/Besserwisser?!

  3. Carl Says:

    Hi Yael,

    Eine schöne Nachricht.
    Das Bäumchen der Hoffnung hat wieder etwas grünere Blätter erhalten.
    Diese Geschichte repräsentiert die gelebte Realität und zeigt, dass Wandel möglich ist.
    Hoffentlich geschieht Vater und Sohn durch ihre pal arabischen „Brüdern“ nichts böses.

    schana tova

    Carl

  4. Carl Says:

    PS:

    Ja, ja…ich bin mit dem Kopf schon im September 😀

    schavua tov wollte ich dir natürlich wünschen

  5. aussengälender Says:

    na das sollte der vater aber nicht der hammas erzählen,
    die erschiessen solche „verräter“ äh meinte väter.

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