Tapfer im Nirgendwo

Brutaler Angriff im Starbucks, Bonn

Bonn, Deutschland. In einem Café in der ehemaligen Hauptstadt der Bundesrepublik Deutschland ist es zu einem brutalen Angriff auf einen amerikanischen Bürger gekommen.

Am Montag, 31. Mai 2010 fand am späten Nachmittag eine Demonstration gegen das israelische Vorgehen gegen die als Hilfsflotte getarnte Terrorflotte im Mittelmeer statt. Während dieser Demonstration, auf der Rufe wie „Tod Israel“ gebrüllt wurden, stürmten einige Teilnehmer ein vollbesetztes Starbucks Café am Münsterplatz und forderten die Gäste laustark auf, mit dem Trinken und Reden aufzuhören, da sie eine Meldung zu verkünden hätten. Für über fünf Minuten brüllten die Demonstranten ihren offenen Hass gegen Israel in das Café, ein Hass, der beim besten Willen nicht mehr als berechtigte Kritik bezeichnet werden kann.

Eine Gruppe von jungen Schulmädchen versuchte vergebens, die Demonstranten zu beruhigen. Das Gebrüll der Eindringlinge ging noch über zehn Minuten weiter. Als einige Demonstranten handgreiflich gegen die drei minderjährigen Schülerinnen wurden, schaltete sich ein mutiger Besucher des Cafés ein. Sein Name ist Steven Selthoffer. Steven Selthoffer ist amerikanischer Staatsbürger und von Beruf Sportjournalist. Er war unter anderem während der olympischen Spiele 2000 und 2004 aktiv und gilt als Experte für den Claudia Pechstein Fall.

Steven Selthoffer machte den Demonstranten in amerikanischem Englisch deutlich, dass es sich bei dem Ort um ein Café und nicht um ein politisches Forum handele und dass sie damit aufhören sollten, die Schulmädchen mit Drohgebärden einzuschüchtern. Er bat die Demonstranten, das Café zu verlassen, damit er und die anderen Gäste ihren Kaffee in Ruhe trinken können.

Daraufhin kam es zu einem tumultartigen Aufstand. Von dem amerkinischen Akzent des Besuchers auf das Äusserste provoziert brüllten die Demonstranten antiamerikanische und antisiraelische Parolen in den vollbesetztenRaum. Zudem forderten sie die Anwesenden nahezu gewaltsam auf, sich an der Demonstration zu beteiligen.

Da sich Steven Selthoffer weigerte an diesem Aufstand mitzuwirken und auf seinem Platz sitzen blieb, wurde er von hinten angegriffen. Ein in Zeitungspapier eingewickelter schwerer Gegenstand wurde gegen seinen Hinterkopf geworfen, so dass Steven Selthoffer zu Boden fiel und für kurze Zeit sein Bewusstsein verlor. Trotz der gefährlichen Situation verweigerten zwei Bedienstete des Starbucks medizinische Hilfe und hielten es nicht für notwendig, die Polizei zu rufen. Mit der Begründung, er sei an dem Vorfall nicht ganz unschuldig, weigerte sich das Personal ebenfalls, den Angreifer festzuhalten und ließen ihn gehen.

Steven Selthoffer erlitt schwere Kopf- und Nackenverletzungen und musste im St. Elisabeth Hospital behandelt werden. Der diensthabende Notarzt teilte mit, dass Steven Selthoffer „sehr viel Glück“ gehabt habe und dass für die nächsten zwei bis drei Wochen ein Trauma zurückbleiben werde.

[…]

Köln, Deutschland. Auch in der benachbarten Domstadt kam es zu einem interessanten Zwischenfall.

Am Dienstagabend, 1. Juni 2010 fand vor dem Kölner Dom eine Demonstration gegen die Verteidigung Israels gegen eine als Hilfskonvoi getarnte Flotte statt.

Gegenüber dem Kölner Stadtanzeiger hat ein Anwesender seine Erfahrungen geschildert, die er gemacht hat, während er durch eine Gruppe der Palästinafreunde gegangen ist, um Fotos zu machen:

„Mir fielen sofort die grünen Fahnen der Hamas auf und als ich dann einen Polizisten fragte, ob die Hamas nicht auf der Liste der in der EU verbotenen Terroristengruppen stehe, bekam ich zur Antwort, dass er das nicht wisse und dass ihm das auch egal sei.“

Die Demonstration fand für den Teilnehmer ein Ende, als ein fanatischer Jugendlicher auf ihn aufmerksam wurde:

„Mit dem Kampfgeschrei „Bist du Jude?“ versuchte er, mich einzuschüchtern. Als ich sagte, dass ich Deutscher sei, wurde ich vom selben Polizisten, der mir vorher nicht beantworten konnte, ob denn die Hamas eine in der EU verbotene Terrorgruppe sei, zur Seite gedrängt. Dort nahmen zwei seiner Kollegen meine Personalien auf und erteilten mir einen Platzverweis.“

[…]

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10 Antworten to “Tapfer im Nirgendwo”

  1. sayadin Says:

    Hallo Antisemitin.

    @sayadin,

    ich bitte ihre Kommentare nicht mit

    „Hallo Antisemitin“ zu beginnen, nur weil man Ihnen Ihre antisemitischen Stereotypen (die Israelis würden die Palästinenser ins „Ghettos stecken“ wie eben die Nazis damals die Juden) nachgewiesen hat.

  2. sayadin Says:

    Ich denke, ich bin genau so Antisemit wie sie. Jedenfalls in den Augen von Leuten, die ich für Fanatiker halte.
    Ich mag Israel und die Israelis. Es sind faszinierende Menschen und die schönsten Frauen sind Israelinnen. Ich liebe Ofra Haza und Jael Naim.

    —-

    Wissen Sie, wenn Ihnen nichts besseres einfällt als andere Juden und andere Jüdinnen als Antisemiten zu bezeichnen, nur weil Sie durch Ihren Nazivergleich nachgewiesener Maßen einer sind, ist das nicht mein Problem.
    Und die alte Masche, dass Antisemiten nun selber definieren wollen, was Judenhass ist, ist auch bekannt und lässt mich nur schmunzeln. Juden lassen sich es nicht nehmen, das was man ihnen antut auch beim Namen zu nennen.
    Zum Abschluss haben Sie ein philosemitisches (das gleiche wie Antisemitismus nur mit umgekehrten Vorzeichen) und sexistisches Klischee bediend. Auch das bemerken Sie nicht einmal.
    Menschen perse zu mögen oder Israelinnen als grundsätzlich schön zu definieren, nur weil sie aus einem bestimmten Land stammen oder einem bestimmten Volk angehören, ist einfach nur blöde, denn man muss Menschen als Individuum beurteilen und nicht als eine Art der Wunschvorstellung.
    Ich jedenfalls mag nicht jeden Israeli, wie ich auch nicht jeden Juden, jeden Deutschen oder jeden Franzosen mag, nur weil sie z.B. aus einem bestimmten Land kommen.
    Aber da ich keine Reflektion Ihrer antisemitisches Äußerungen sehen kann, war das jetzt der letzte Kommentar von Ihnen.
    Alles Gute.

  3. Rika Says:

    Yael,
    das ist unfassbar – die Nachrichten, die du postest, wie die „Begrüßung“ im Kommentar!

  4. yael1 Says:

    Ja, Rika, nett nicht? Aber das entlockt mir nur ein müdes Lächeln.

  5. sayadin Says:

    Kommentar wegen erneuter Beleidigung gelöscht.

  6. sayadin Says:

    Du bist vielleicht bescheuert…
    Beleidigte Leberwurst. Ich bin beleidigt, du hast mich beleidigt. Du Antisemit. Ich bin klug und hab studiert und ich stehe über allem. Und wenn du nicht meiner Meinung bist, dann bin ich beleidigt.
    Man, ich kann mir gut vorstellen das Dich die meissten Leute lieber von hinten als von vorn sehen. Du bist ne Nervensäge.
    Also, jetzt drückst Du blöde Kuh brav auf Löschen und schreibst noch mal, das Du beleidigt bist.

    Ich glaube, ausser zum Sex bist du zu nichts zu gebrauchen. Aber wahrscheinlich bist du potthässlich.
    Sonst wärst du nicht so verbittert.
    Blöde Kuh…

    —-

    Ich schalte diesen primitiven Sexisten und Proleten noch einmal frei, damit man sieht, mit welch kranken Wesen es man im Internet mitunter zu tun hat. Ein ganz armer Kerl.
    Yael

  7. sayadin Says:

    Blahblahblah, langweilig. Gähn…
    Ich hab geschrieben Du sollst auf Löschen drücken. Du blöde Kuh, kannst Du denn gar nix.

    Also jetzt löschst Du das gefälligst. Ich habe zwei Eigenschaften die mich mit Gott verbinden, viel Zeit und viel Phantasie. So viel Geduld hast Du nicht.
    Ach und noch eine Eigenschaft, ich kann unerträglich sein.

    Das mit dem Sexisten und Proleten gefällt mir.
    Obwohl, meine Exfrau hat Schlimmeres über mich gesagt.
    Da musst Du noch dran arbeiten, doofe Trine…

    Soziopathie

    Die dissoziale Persönlichkeitsstörung ist durch ausgeprägte Diskrepanz zwischen Verhalten und geltenden sozialen Normen gekennzeichnet. Typische Merkmale sind

    * Unfähigkeit, sich in andere hineinzuversetzen
    * Unfähigkeit zur Verantwortungsübernahme, gleichzeitig eine klare Ablehnung und Missachtung sämtlicher sozialer Normen, Regeln und Verpflichtungen
    * Geringe Frustrationstoleranz, Neigung zu aggressivem und gewalttätigem Verhalten
    * Fehlendes Schuldbewusstsein
    * Unfähigkeit, aus Erfahrungen zu lernen.

    Ein weiteres Merkmal für diese Erkrankung kann eine anhaltende Reizbarkeit sein.

    http://de.wikipedia.org/wiki/Soziopathie

  8. sayadin Says:

    Was schreibst Du nur für einen Müll. Na ja, im Call of Duty bin ich schon reizbar. Vor allem wenn ich nen Panzer kriege. Ich liebe es Gegner zu überfahren. Das knackt dann immer so schön. In der Realität könnte ich das nicht, dazu bin ich eigentlich zu sensibel.
    Das Du meine hochgradige Sensibilität nicht erkannt hast, na ja, ich hab nichts anderes erwartet.

    So ein schrecklicher Mensch bin ich. Gott, das tut mir aber leid. Ich bin so böse. Kannst Du mir vergeben? Ach, Du bist ja Jüdin, das ist in Eurer Religion nicht drin. Hab ich vergessen.
    Wie kann ich das nur wieder gut machen…ich habe gesündigt, oh Herrin.
    Komm, das mit Schuldbewusstsein müsstest Du jetzt gelten lassen.

    Püschologen schreiben immer so gequirrlte Kacke. Ich frage mich immer, ob die den Müll, den sie so schreiben selbst glauben.

    IP-Adresse Region Potsdam

    Noch ein weiterer klassischer Antisemitismus dieses bedauernswerten Menschen:

    Kannst Du mir vergeben? Ach, Du bist ja Jüdin, das ist in Eurer Religion nicht drin.

    Weitere O-Töne des Antisemiten Sayadin:

    Die Juden sind schon ein zänkisches Volk.

    Die die in Israel das Sagen haben sind auch nicht besser als Nazis.

    Na ja, gut, Israelis sind Verbrecher und sie haben jede Kassam Rakete verdient. Mögen sie alle in der Hölle schmoren.

    Nichtjuden sind für Juden übrigens Goj, das ist so ein Begriff wie Dreck.

    Das heißt der SS Mann, der Juden gehasst hat und getötet hat kommt als Jude wieder auf die Welt. Für mich erklärt das vieles.

    Krank!

    —-

    Ihr seid keine Opfer mehr, ihr seid Täter. Eure Argumentation unterscheidet sich nicht viel von der Argumentation der Nazis gegen die Juden.

    Ihr seid Nazis geworden.

    Ihr habt jede Kassam Rakete verdient…

    http://eppinger.wordpress.com/2010/06/05/diese-lastigen-juden/#comments

    Und so weiter. Und dieser offene Judenhasser will kein Antisemit sein.
    Bekloppter kann man den eigenen Antisemitismus aber eben nicht bestätigen. Dass er nebenbei auch noch dumm ist (siehe den Begriff Goy, von dem er Null Ahnung hat) spielt nur nebenbei eine Rolle.

    Eine Arbeits-Definition von Antisemitismus
    nach der European Union Agency for Fundamental Rights (ehemals EUMC)*

    Beispiele, wie sich Anti-Semitismus zum Staat Israel manifestiert in einem umfassenden Kontext:

    * Dem jüdischen Volk das Recht auf Selbstbestimmung abzusprechen, etwa durch die Behauptung, der Staat Israel sei ein rassistisches Vorhaben.
    * Die Anwendung eines doppelten Standards, indem an Israel Verhaltensansprüche gestellt werden, wie an keine andere demokratische Nation.
    * Eine Charakterisierung Israels oder der Israelis unter Verwendung von Symbolen und Bildern des klassischen Antisemitismus wie dem Vorwurf, Juden hätten Jesus getötet oder Blutslegenden.
    * Der Vergleich der heutigen Politik Israels mit der Politik der Nazis.
    * Juden kollektiv für das Verhalten des Staates Israel verantwortlich zu machen.

    http://honestlyconcerned.info/was_ist_antisemitismus.html

    “Es ist die gleiche Ideologie, die zum Holocaust führte, und es sind die gleichen Argumente: Juden strebten die Weltherrschaft an, Juden seien rachsüchtig, geldgierig, heimtückisch. Judenfeindschaft, transportiert durch Stereotype, Klischees, Feindbilder, Vorurteile, wird aber immer wieder neu instrumentalisiert”, erklärte Benz.

    http://www.ausstellung-rausch.de/Gegen_die_Banalit%E4t/2010/Antisemitismus_Antizionismus_/Eingang.htm

    In diesem Fall besonders zutreffend:

    Krank ist Antisemitismus deshalb, weil alle den Juden unterstellten Eigenschaften aus dem Eigenen kommen, der eigenen Aggression, der eigenen Schwäche, der eigenen Unanständigkeit, der eigenen Phantasie über das Böse. Das alles hat mit den realen jüdischen Menschen absolut nichts zu tun. Egal, wie die sich verhalten, immer wird ihnen die Unterstellung folgen. Antisemitismus ist Begriff, der eine Sicht auf die Welt beschreibt, eine politische und gesellschaftliche Deutung der Verhältnisse, eine Theorie, die leicht erklären soll, was schwer zu beschreiben ist. Antisemitismus mag immer neue Formen finden und doch ist er stets das Alte: die Abwehr der Moderne, der Komplexität, der Offenheit und der Rationalität. Er ist das düstere Abbild menschlicher Enge, Niedrigkeit und Aberglaubens.

    http://www.bpb.de/themen/NO4KSJ,0,Antisemitismus.html

    Sartre: „Existierte der Jude nicht, der Antisemit würde ihn erfinden.“

    Antisemiten wollen antisemitisch sein, nicht aber Antisemiten genannt werden.

    Bereits in den 80er Jahren entsteht eine weitere Form des Antisemitismus, die sich darüber rechtfertigt, selbst eine Schlussfolgerung aus dem Holocaust zu sein. Sie behauptet, aus einer besonderen deutschen Sensibilität und einer intensiven Auseinandersetzung mit Menschenrechten heraus Juden vor Rassismus warnen oder gar an der Realisation eines „Völkermordes an den Palästinensern“ hindern zu wollen. Eine besondere Aufmerksamkeit richtet sich dabei auf den Staat Israel. Dessen jüdische BewohnerInnen und alle außerhalb Israels lebenden Juden und Jüdinnen werden zu einem Kollektivsubjekt homogenisiert, das für die Politik Israels verantwortlich gemacht wird. Indem man Israel mit dem nationalsozialistischen Deutschland gleichsetzt, wird die deutsche historische Verantwortung für die Verfolgung der Juden verkleinert. Die Deutschen, „die aus ihrer Geschichte gelernt haben“, werten sich selbst zu den moralisch besseren Menschen auf – sie kennen sich aus mit Völkermord.

    http://baustein.dgb-bwt.de/C2/DieDeutschen.html

    Man dürfe zwar nicht jede Israelkritik als antisemitisch bewerten, heißt es weiter, aber man müsse „eine Israelkritik, die Vergleiche der israelischen Politik mit dem Nationalsozialismus anstellt und Israel die Absicht eines „Vernichtungskriegs“ unterstellt, in ihrem Kern als antisemitisch einstufen. Der Staat Israel steht hier stellvertretend für „die Juden“, die auf diesem Umweg von Opfern zu Tätern umdefiniert werden.“ Hinter dem überzogenen Vergleich kann natürlich der Versuch von Deutschen stehen, die Schuld zu mildern, indem man Deutsche und Juden auf die gleiche Ebene stellen will, wohl noch stärker dürfte aber das Motiv sein, dem Holocaust seine Einzigartigkeit zu nehmen, um so das deutsche Verbrechen zu mildern.

    http://www.heise.de/tp/r4/artikel/24/24628/1.html

    „Eine Sprache wurde entwickelt, die ich Euro-Antisemitismus nennen möchte. Für einen Euro-Antisemiten ist es kein Widerspruch, der Opfer des Holocausts in tiefer Trauer zu gedenken und im nächsten Satz unter dem Vorwand der Israel-Kritik antisemitische Äußerungen von sich zu geben.“

    Imre Kertesz

    Aber ich denke, es reicht jetzt zur Anschauung dieses Soziopathen. Nicht nur ein Fall für einen guten Psychiater, sondern ein klassisches Exemplar eines Judenhassers.

    Yael

  9. ciaros Says:

    Hallo yael,

    nachdem du mich als Antisemiten bezeichnet hast, möchte ich dich was fragen.

    Da Zionisten das so gerne aussprechen, möchte ich wissen ob du vorher oder nachher mastubierst. Oder überhaupt nicht, da nicht notwendig. Denn sicher sind damit Lustgefühle verbunden.

    Übrigens: Meine Email-Adresse ist echt. Vielleicht können wir zusammen Phantasien austauschen.

    IP-Adresse Region Schwandorf/Bayern
    —-

    Antisemitismus und Sexualität

    Ein Buch über den aus sexuellem Neid geborenen Anteil des Antisemitismus […]

    »So weit der Blick in die Vergangenheit schweift«, schreibt der Autor, »er trifft immer wieder auf die gleiche boshafte, mit allen Anzeichen innerer Erregung vorgetragene Anklage an die Adresse der Juden, die es einfach nicht lassen könnten, sich sexuell über Gebühr zu vergnügen, nichtjüdische Frauen zu verführen und die guten Sitten zu verderben. Der Sexualantisemitismus existiert seit mindestens 2000 Jahren und ist von Anbeginn sehr viel mehr gewesen als nur eine Begleiterscheinung der abendländischen Geschichte.«

    http://www.hoffmann-und-campe.de/go/neidgeschrei

    In seinem Buch „Neidgeschrei“ geht Gerhard Henschel dem Zusammenhang von Antisemitismus und Sexualfeindlichkeit nach.

    Dass es eine Korrelation zwischen Antisemitismus und unterdrückter Sexualität gibt, wissen wir spätestens seit Adornos F-Skala und den Untersuchungen der Frankfurter Schule zum autoritären Charakter. Auch Sartre hat solche Zusammenhänge thematisiert. Die Projektion der Ausgeburten von Sexualängsten in verachtete und diskriminierte Minderheiten, die mit der Fantasie von einer überdimensionierten und (daher) gefährlichen Potenz einhergeht, trifft die Juden nicht anders als die Schwarzen Nordamerikas und überhaupt zahlreiche „fremde“ Kollektive der Geschichte.

    Henschel macht am Beispiel des Zusammenhangs von Sexualität und Antisemitismus deutlich, dass die Muster, mit denen die Nationalsozialisten operierten, in der Geschichte vorgeformt waren und dass sie das Jahr 1945 überlebt haben. Nicht nur im Kopf eines Armin Mohler.

    http://www.freitag.de/kultur/0927-gerhard-henschel-antisemitismus

    Zwar setzte sich mit den „Nürnberger Gesetzen“ ein eher erbbiologisch begründeter Rassismus durch, aber die wirkungsmächtige Verbindung von Antisemitismus und Sexualität findet sich sowohl in Hitlers „Mein Kampf“ und etlichen anderen NS-Schriften wieder […]

    http://www.h-net.org/reviews/showrev.php?id=17500

  10. Tapfer im Nirgendwo | Zwischenwelten Says:

    Anibal Hotelling

    Brutaler Angriff im Starbucks, Bonn Bonn, Deutschland. In einem Café in der ehemaligen Hauptstadt der Bundesrepublik Deutschland ist es zu einem brutalen Angriff auf einen amerikanischen Bürger gekommen. Am Montag, 31. Mai 2010 fand am späten Nachmitta…

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