“Ein Schiff voller Narren”

Mai 31, 2010

Das große Thema, neben Horst Köhlers bedauerlichem Rücktritt, ist heute der gewalttätige Konflikt den sich eine Eliteeinheit der israelischen Armee mit den so genannten “Friedensaktivisten” lieferte. Richard Herzinger bezeichnet diese eher als “Ein Schiff voller Narren”, was es eher sehr treffend beschreibt.
Das betreffende Schiff ist die unter türkischer Flagge fahrende „Marmara“.

Da sich mit diesem Thema schon einige Blogger und Onlinezeitungen intensiv auseinandergesetzt haben, werde ich die für mich interessantesten kurz zusammenfassen und auf sie verweisen. Vor allem deswegen weil die deutsche Presse mit reißerischen Titeln die “Israelische Attacke” oder “Angriff auf Gazahilfsschiffe” Stimmung gegen Israel zu machen versucht und die zum Teil sehr wohl gewalttätigen Aktivisten von jeglicher Schuld freispricht und den Umstand unter Verschluss hält, dass Israel diese Flotte gewarnt hatte, nicht zu versuchen die Blockade zu durchbrechen und die Hilfslieferungen zunächst nach Waffen im Hafen von Aschdod durchsuchen zu lassen und sie auf dann auf dem Landwege nach Gaza zu leiten.
Dass das von diesen Narren abgelehnt wurde, war eigentlich klar, denn damit macht man keine Propaganda, auf die diese Hamasfreunde so scharf sind.
Nicht das sicher zum Teil vorhandene Leid der Palästinenser motiviert sie zu solchen dummen Aktionen, sondern der Hass auf Israel.

Ich frage mich allerdings, wie es sein kann, das eine Eliteeinheit nicht in der Lage ist, anders mit diesen Narren umzugehen.
Waren Sie darauf nicht vorbereitet? Haben sie diese Narren so unterschätzt? Ich weiß es nicht, aber ich denke Israel hat genügend intelligente Menschen, um nicht leider immer wieder diesen unsäglichen Propagandaschlachten sei es seitens der Hamas oder deren Freunden so zu unterliegen. Denn gewonnen hat zweifelsfrei wieder einmal das Terrorregime der Hamas.

Ruth schreibt folgenden Artikel dazu: Ueberwaeltigender Propagandasieg fuer Hamas

Chajm schreibt ebenfalls darüber:
http://www.sprachkasse.de/blog/2010/05/31/das-flottillendesaster/

Es war vermutlich allen Beteiligten klar, dass die Reise auf eine Konfrontation mit der israelischen Marine hinausläuft; denn wenn eine Seeblockade ausgerufen wurde, kann man wohl kaum erwarten, dass man die Schiffe passieren lässt. Die Blockade durch Ägypten dürfte ähnlich rigoros durchgesetzt werden.

Die Marineeinheiten, die an Bord der Schiffe gingen, um sie von ihrem Kurs abzubringen, wurden mit Messern, Schlägern und Metallstangen attackiert und letztendlich sogar beschossen. Selbst Fernsehbilder von Al Jazeera zeigen Menschen die mit Eisenstangen auf die Soldaten eingeprügeln.

Israel nimmt dazu ebenfalls Stellung:

Zur Konfrontation der israelischen Marine mit der Gaza-Flottille

Während des Abfangens der Schiffe griffen die Demonstranten an Bord die Einsatzkräfte der israelischen Marine mit scharfer Munition und Waffen wie Messern und Knüppeln an. Eines der benutzten Gewehre war zuvor einem israelischen Soldaten entrissen worden. Die Demonstranten hatten ihre Waffen ganz klar für diesen bestimmten Zweck bereitgehalten.

Israelische Truppen vor Ort berichteten, dass einige der Beteiligten an Bord der Schiffe offensichtlich planten, die Soldaten zu lynchen.

Das Abfangen der Flottille folgte auf unzählige Warnungen, die den Organisatoren übermittelt worden waren, bevor die Flottille in See stach und Kurs auf den Gaza-Streifen nahm. Bei diesen Warnungen wurde den Organisatoren klargemacht, dass sie den Hafen von Ashdod anlaufen und dort ihre Ladung löschen könnten, um sie nach Sicherheitschecks auf geregelte Weise in den Gaza-Streifen zu überführen. Nachdem sie sich geweigert hatten, zu kooperieren und den Hafen anzusteuern, wurde beschlossen, ihre Schiffe zu entern und nach Ashdod zu leiten.
Unter dem folgenden Link gibt es Filmaufnahmen der Konfrontation: http://www.mfa.gov.il/MFA/Government/Communiques/2010/Israel_Navy_warns_flotilla_31-May-2010.htm

Achja, der bekennende Antisemit Mankell ist natürlich auch dabei.

Nicht nur die andauernde israelische Besetzung palästinensischer Gebiete – Gaza freilich wurde von den Israelis längst geräumt – hält Mankell für ein Unrecht, sondern die Existenz des Staates Israel an sich. Es gebe „keinerlei Gründe dafür“, dass die Gründung des Staates Israel 1948 „eine völkerrechtlich legitime Handlung war“, schrieb er nach einer Reise durch Israel und die Palästinensergebiete im vergangenen Sommer. Folgerichtig bedeute auch eine Zwei-Staaten-Lösung nicht, „dass die historische Besatzung aufgehoben wird“. Die Frage sei nur noch, ob die Israelis „freiwillig einer Abwicklung des Apartheidstaates zustimmen werden. Oder ob es zwangsweise geschehen wird“. Damit befindet sich Mankell in voller Übereinstimmung mit der radikalislamischen Hamas, die Gaza unter ihre Terrorherrschaft gebracht hat und in Wahrheit für die Notlage seiner Bürger verantwortlich ist. Denn sie braucht Gaza ausschließlich als Basis für die Verwirklichung ihres Endziels und somit der Vision Mankells: der Auslöschung Israels.
Was fanatische „Antizionisten“ wie Mankell verschweigen: Israel blockiert den Gazastreifen keineswegs, um es „auszuhungern“, sondern um Waffenlieferungen an die Hamas zu verhindern. Durch Hilfstransporte der UN ist die Versorgung der Bevölkerung gewährleistet. Jedenfalls so weit, dass ein Vergleich der Lage in Gaza mit der in wirklich schlimmen humanitären Krisengebieten, etwa in Darfur oder Sri Lanka, völlig abwegig ist.
Dass Schriftsteller in ideologische Delirien verfallen, wenn sie sich ins Politische einmischen, ist kein neues Phänomen. Umso mehr ist Misstrauen angebracht, wenn literarische Reputation als Beleg höherer Glaubwürdigkeit eingesetzt wird.

Bernd Zeller bringt es auf den Punkt:

Solidaritätsflotte erfolgreich

Die Berichte darüber, wie sich die israelischen Soldaten gegen bewaffnete Angreifer auf der provokativen Solidaritätsflotte verteidigten, lauten „Blutiger Angriff Israels auf Hilfsflotte“ und so.
Die Solidaritätsaktion hat also den erhofften Propagandaerfolg erzielt. Allmählich dürfte den hamasophilen Solidarlingen aufgehen, worin ihre Mission bestanden hat.

Und zu guter Letzt noch ein Video was diese Terrorfreunde so skandieren:

Oh Juden, die Armee Mohammeds wird zurückkehren!”

Update:

Weitere interessante Artikel dazu:

Von Ronyitzchak

Die Inszenierung, die wir momentan in den Medien verfolgen können, möchte ich daher als gelungene Fiktion bezeichnen, auch wenn die Komparsen es als Realität verinnerlicht haben. Die europäischen Medien sind empört und ähnlich wie beim letzten Gaza-Krieg ist mit einer neuen antisemitischen Meinungsmache auf den Straßen zu rechnen, befeuert durch eben jene europäische Medienmaschinerie – eine unermüdliche und für Kritik unempfängliche Regie.

Unschuldige Friedensaktivisten soll die israelische Marine nun angegriffen haben. Die europäische Politik ist „schockiert“ und „entsetzt“ und stark besetzte Wörter wie „Massaker“ dürfen gerade aus arabischen Kreisen nicht fehlen.

Man ist geneigt, schlicht mit einem Wort zu antworten: Unsinn!
Es war kein ehrlicher Hilfskonvoi, sondern eine bewusste Provokation, die Israel zu Fehlern zwingen sollte, so dass man sich in der eigenen politischen Sache profilieren kann. Ginge es diesen „Friedensaktivisten“ tatsächlich um die Hilfsgüter, hätten sie sich – um Konflikte zu vermeiden – auf den israelischen Vorschlag eingelassen und ihre Ladung in Aschdod gelöscht, so dass man sie überprüfen und dann durch die UN überbringen könnte.
Es waren keine Friedensaktivisten, sondern Friedensterroristen, die sich mit ihrer medialen Manipulation und Scheinheiligkeit auf der gleichen Stufe wie die Hamas befinden. Man möge dem kritischen Zuschauer folgendes erklären:
Warum beladen Menschen, die angeblich nur humanitäre Hilfsgüter transportieren wollen, ihr Schiff mit Waffen und scharfer Munition? Warum lassen sie sich nicht auf Kompromisse ein? Warum attackieren sie Soldaten, die das Manöver – wie angekündigt – friedlich stoppen wollen, mit Eisenstangen, Äxten und noch mehr?
Wer sich über das Seekriegsrecht informiert, wird zudem feststellen, dass Israel keineswegs völkerrechtswidrig gehandelt hat. Ebenso ist es, wie bereits erwähnt, eine unsinnige Behauptung, dass man die Bevölkerung in Gaza aushungern lässt. Es gibt regelmäßige UN-Transporte. Auch heute hätte es solch einen Transport geben können. Aber man suchte lieber die Konfrontation.

Der Hamas ist mal wieder ein PR-Clou gelungen. Man nennt es auch Pallywood.

„Ein brutaler Überfall auf See“ auf der Seite von Heplev.

Marine-Kommandos ließen sich einer nach dem anderen auf das Schiff ab, wo dann etwas Unerwartetes geschah: Die Passagiere, die sie auf dem Deck erwarteten, zogen Keulen, Schlagstöcke und Zwillen mit Glaskugeln heraus und griffen jeden Soldaten an, der auf Deck kam. Die Kämpfer wurden einer nach dem anderen ergriffen und heftig verprügelt, versuchten aber sich zu wehren.

Zu ihrem Unglück waren sie nur mit Paintball-Gewehren ausgerüstet, um schwachen Prostest zu zerstreuen, wie sie auch in Bilin genutzt werden. Die Paintballs hinterließen bei den Aktivisten offensichtlich keinen Eindruck; sie prügelten weiter auf die Soldaten ein und versuchten auch ihnen die Waffen abzuringen.

Ein Soldat, der einem Kameraden zu Hilfe kam, wurde von den Randalierern ergriffen und erlitt schwere Schläge. Die Kommandos waren mit Handfeuerwaffen ausgerüstet, aber ihnen wurde gesagt, sie sollten sie nur in lebensbedrohenden Situationen benutzen. Als sie sich vom Hubschrauber abseilten, riefen sie einander immer wieder zu: „Nicht schießen, nicht schießen“, obwohl ihnen zahlreiche Schläge zugefügt wurden.

Close-Up Footage of Mavi Marmara Passengers Attacking IDF Soldiers

Weapons Found on the Flotilla Ship Mavi Marmara Used by Activists Against IDF Soldiers

Update

Ein guter Freund von mir, der gerade Soldat ist, war auf einem der groesseren Schnellboote der israelischen Armee, wo er seinen Dienst verrichtete

Die israelischen Soldaten waren ueberall hauptsaechlich mit Painball/Gotcha Pistolen ausgeruestet, die recht ungefaehrliche Farbmunition verschmiesst. Auf fuenf der sechs Schiffe waren jeweils so zwischen 20 bis 50 Leute und so wie mir mein Freund berichtete, ging dort alles recht glatt, ohne groessere Vorkommnisse, ab und zu mit Beschimpfungen, Gerangel, kleinere Handgreiflichkeiten – genau wie man es geplant und trainiert hatte. Nur die Marmara, die von der IHH organisiert wurde (nach CIA Terrororganisation, Kontakte zu Hamas, Al Quida), bereitete Schwierigkeiten.

Nach der Enterung, auf dem Rueckweg, sassen meinem Freund zwei der eingesetzen Elitesoldaten gegenueber, die sich aus dem Hubschrauber in die mordslustige Meute abgeseilt hatten und er fragte sie ein bisschen aus. Er hatte sowas noch nicht gesehen: Die Uniformen der beiden waren total zerfetzt und zerrissen, und Teile vom Aermel etc. waren ganz weg. Sie hatten schon erste Hilfe bekommen und jeder hatte einen Arm verbunden und in einer Schlinge. Die Soldaten erzaehlten ihm, dass sie selbst in dem lebensbedrohlichen Chaos versucht hatten, mit den Angreifern zu reden, ihnen auf English “Stop!” und andere Warnungen zuriefen, diese aber nur Tuerkisch oder Arabisch und kein Wort English verstanden und auch so nicht reagierten, sondern attackierten. Als sie aufstanden, konnten sie vor Schmerzen kaum laufen…

Er sah auch einige der Waffen und Kugelgeschosse, die auf der Marmara in Kisten (und nicht verstreut ueber das Schiff) lagen und auf sein Schiff gebracht wurden.

Ihm zufolge waren die Toten nur unter den Militanten auf der Marmara.

Am Ende sei noch erwaehnt, dass er es nicht fassen kann, wie darueber berichtet wird und Leute ueberall genau das Gegenteil von dem behaupten, was er mit eigenen Augen auf den Schirmen life verfolgt hatte.


Follow

Bekomme jeden neuen Artikel in deinen Posteingang.

Join 29 other followers